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  • JoergDr
    antwortet
    Zum Go-e Charger noch zwei Infos:

    1. (noch) kann er keine CP-Unterbrechung schalten für das "Aufwecken" mancher E-Fahrzeuge nach Unterbrechung des Ladens. Das ist wichtig für PV-Laden. Laut Angaben in anderen Foren ist das aber geplant und ältere Charger sollen wohl umgebaut werden können.

    2. Der Go-e Charger hat kein eigenes Ladekabel dabei. Dieses muss also zugekauft werden, es kommen also nochmals 150+ Eur an Kosten dazu.

    Wichtig ist dabei auch zu wissen, dass die Buchsen-Kontakte für das Ladekabel direkt auf die Hauptplatine gelötet sind. Das könnte Probleme bereiten, wenn ein Ladekabel sehr oft ein- und ausgesteckt wird.

    Off-Topic:
    Bei mir plane ich den Go-e Charger in meinen Carport oben an einen Tragbalken zu montieren, mit einem dauerhaft eingesteckten Spiral-Ladekabel, das auch oben eingehängt wird. Das Ladekabel kann dabei dauerhaft verriegelt werden, ist also gegen Diebstahl geschützt. Somit ist die Wallbox optisch kaum sichtbar, das Ladekabel immer in Griffweite und die Kontaktierung auf der Platine stört mich nicht.

    Grüße, Jörg

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  • Hightech
    antwortet
    Zitat von JoergDr Beitrag anzeigen
    Tulamidan

    ...da kann ich Dir den Go-e Charger HomeFix 11 kW empfehlen https://go-e.co/produkte/go-echarger-home/
    Same here - läuft bei mir über den Baustein vom Tobias hier aus dem Download eingebunden in den HS4. Hab zwar noch kein Auto dran, aber Kommunikation läuft einwandfrei, prima Schnittstellendoku. Einziges Manko: Das WLAN von dem Go-e ist ziemlich mau. Garagentor auf = WLAN ok, Tor zu = WLAN weg. Hab jetzt nen Repeater in die Garage gehängt, der ein besseres WLAN hat.

    Zum Lademanagement:
    Meine PV hängt auch am HS, liefert mir alle Werte (Bezug, Eigenverbrauch, Batterieladung, Einspeisung etc.). Wenn e-Auto da ist (KW26 ) werde ich wohl auch über Logik "wenn Einspeisung + Batterieladung > x kW, dann Wallbox einschalten, eingeschaltet lassen, solange Batterie noch mind. y Prozent geladen" versuchen, möglichst nur mit Eigenstrom zu laden. Man sollte hier aber genau über die Logik nachdenken, damit die Wallbox nicht ständig ein- und ausgeschaltet wird, wenn gerade mal ne Wolke kommt und die PV-Leistung runtergeht! Das mögen die Batterien nämlich nicht so gerne. Daher auch der zweite Teil meiner Logik-Formulierung oben.

    Olaf

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  • JoergDr
    antwortet
    Hier nur beachten, dass die Go-e kein Modbus hat, falls das für die Zukunft nötig wäre
    Der Go-e Charger hat ab Firmware Version 0.40 auch Modbus TCP.
    Siehe zum Beispiel hier:
    https://www.nic-e.shop/dokumente/go_...MODBUS_API.pdf

    Eine Liste mit den technischen Eigenschaften der WallBoxen mit KfW Förderung findet ihr hier:
    https://www.goingelectric.de/forum/v...ic.php?t=61859

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  • albatros
    antwortet
    Hier nur beachten, dass die Go-e kein Modbus hat, falls das für die Zukunft nötig wäre.
    Aber sonst sicher keine schlechte Wahl.

    Andere Wallboxen mit Web-Api sind eher teurer (OpenWB, SmartWB) oder nicht KfW gefördert, haben dafür dann aber andere Features wie 1/3Phasenumschaltung oder integriertes Lastmanagement.

    Die cFos Power Brain hat laut Übersichtsliste Modbus + Web-API und liegt im ähnlich günstigem Preisbereich wie die Go-e.
    Ich habe aber keine Erfahrungen mit der cFos. Bin nur Suchender, kein Elektriker ;-)

    Äh, und sie ist eher etwas für den Keller mit Kabel durch die Wand. Hübsch ist anders. Je nach Anwendungsfall.

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  • JoergDr
    antwortet
    Tulamidan

    ...da kann ich Dir den Go-e Charger HomeFix 11 kW empfehlen https://go-e.co/produkte/go-echarger-home/

    Hat REST API, MQTT, WLAN, iOS und Android App, Cloud Steuerung sowie Lastmanagement über die Cloud.

    Ich habe den schon auf dem Schreibtisch am Laufen (230 Volt Anschluss).
    Abfrage und Steuerung über OpenHAB Binding gehen einwandfrei.

    Grüße Jörg

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  • Tulamidan
    antwortet
    Ich berechne meinen "Überschuss" d.h. Einspeisung ähnlich wie BadSmiley. Ich lese mit OpenHab meinen SMA Wechselrichter und meinen zwei Wege Zähler aus.
    Damit kann ich ableiten mit welcher Stärke die Wallbox laden sollte...

    Was mir noch fehlt: Die Wallbox ich suche ein Modell mit 11kw das KfW gefördert werden kann und eine Schnittstelle besitzt. Ich brauche nicht viel Logik da ich das ja alles selbst programmieren kann. Eigentlich ist nur die Schnittstelle wichtig. Hier wäre ein WLAN Modul mit REST API am liebsten. Zur Not auch etwas Kabelgebundenes, Hauptsache die 900€ werden nur wenig überschritten.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Bei mir wäre das halt der TWS, der versteht sich soweit auf TCP und RTU.
    Der Vollständigkeit halber sollten wir auch IP-Symcon erwähnen. Das kann Modbus TCP und Modbus RT (seriell) schon lange und es gibt einige fertige Module für gängige Wallboxen und PV-Systeme.

    Als Hardwareinterface für Modbus RT braucht man nach meinem Verständnis nur einen USB-nach-RS485-Adapter, die beginnen preislich unter 10€.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 31.03.2021, 15:50.

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  • gbglace
    antwortet
    Nee der HS war mir zu teuer.

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  • Marcus81
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Bei mir wäre das halt der TWS,
    Auch spannend! Dachte du machst es auch mit dem HS4

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Marcus81 Beitrag anzeigen
    Die Alfen macht Modbus TCP, da muss ich mal schauen was die beste Lösung zur Anbindung ist oder hast du da einen Tip? KNX hängt per IP Router am Netz.
    Es kommt rein darauf an was in Deiner Anlage "der" Logikserver ist. Modbus-TCP schaffen mehr oder weniger alle die eine LAN-Verbindung haben. Bei mir wäre das halt der TWS, der versteht sich soweit auf TCP und RTU.

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  • Marcus81
    antwortet
    Zitat von givemeone Beitrag anzeigen
    Ich nutze den
    LINGG&JANKE EZ-EMU-WSTD-D-REG-FW
    dafür, da er bis 75A schafft.
    Ich habe zwei LINGG&JANKE EZ-EMU-DSUP-D-REG-FW in der Verteilung, eben einen für die PV den anderen für den Strombezug. Der ABB dient nur zum spielen und kommt direkt an die Wallbox.

    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Ich lese via Modbus TCP meinen sma Wechsel Richter aus. Dann kann ich meinen Haushalt Zähler via KNX abfragen und erfahre damit wie viel ich einspeise. Dann habe ich noch einen enertex smart Meter für die Pv, den kann ich mir aber glaube ich sparen, das war nur, wenn modbus TCP zu kompliziert ist. Mal sehen was ich damit noch mache.
    Dann habe ich aktuell eine Heidelberg connect, diese wird durch die alfen ersetzt. Die Überschuss Ladung übernimmt dann der HS4. Ich habe ja alle Werte und der hs kann ohne Probleme Modbus. Das ganze will ich dann in einem Logikbausteinen verheiraten (aktuell noch Zukunft aber dabei). Am Schluß kommt noch ein 12kW quattroporte (leider kein Maserati) dazu, mal sehen wie ich die ganzen Ströme manage, aber das muss alles der HS4 machen.
    Cool!! - Das sind ja ganz ähnliche Vorausetzungen wie bei uns hier. Ich habe einige Monate nichts mehr mit KNX gemacht, da unser Haus sehr zufriedenstellend arbeitet und alle Optimierungen eingeflossen sind. Aber fertig ist man bekanntlich nie, daher freue ich mich aufs neue Projekt.
    Wenn du weiter kommst, dann lass uns gerne von deinen Erfahrungen lernen und profitieren. Deine Erkentnisse sind sicher für viele User interessant.
    Sobald es bei mir los geht poste ich natürlich auch hier meine Fortschritte wobei ich dann wohl eher um Hilfe fragen werde

    Grüße
    Marcus

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  • BadSmiley
    antwortet
    Ich lese via Modbus TCP meinen sma Wechsel Richter aus. Dann kann ich meinen Haushalt Zähler via KNX abfragen und erfahre damit wie viel ich einspeise. Dann habe ich noch einen enertex smart Meter für die Pv, den kann ich mir aber glaube ich sparen, das war nur, wenn modbus TCP zu kompliziert ist. Mal sehen was ich damit noch mache.
    Dann habe ich aktuell eine Heidelberg connect, diese wird durch die alfen ersetzt. Die Überschuss Ladung übernimmt dann der HS4. Ich habe ja alle Werte und der hs kann ohne Probleme Modbus. Das ganze will ich dann in einem Logikbausteinen verheiraten (aktuell noch Zukunft aber dabei). Am Schluß kommt noch ein 12kW quattroporte (leider kein Maserati) dazu, mal sehen wie ich die ganzen Ströme manage, aber das muss alles der HS4 machen.

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  • givemeone
    antwortet
    Zitat von Marcus81 Beitrag anzeigen
    Der Haken an dem Modul ist, das es nur 16 A kann, also lediglich für eine Wallbox und auch nur bis 11KW, wobei
    das bei PV Überschuss mehr als ausreichend sein wird.
    Ich nutze den
    LINGG&JANKE EZ-EMU-WSTD-D-REG-FW
    dafür, da er bis 75A schafft.

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  • Marcus81
    antwortet
    Schön das sich mehrere mit dem selben Thema beschäftigen.
    Ich denke es werden mit der Zeit immer mehr User, darum finde ich es gut
    hier auch übergreifende Ideen zu posten.

    Ich werde zur Umsetzung mein HS4 nehmen aber jeder Code-Schnipsel hilft bei der Umsetzung.
    Zusätzlich habe ich noch ein ABB EM/S3.16.1 Energiemodul bestellt um den reinen
    Ladeverbrauch zu erfassen. Den nutze ich dann rein zur Überwachung, Verrechnung und weil ich neugierig bin
    Der Haken an dem Modul ist, das es nur 16 A kann, also lediglich für eine Wallbox und auch nur bis 11KW, wobei
    das bei PV Überschuss mehr als ausreichend sein wird.

    Wenn ihr Ideen und Anregungen habt, nur her damit!


    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Ansonsten scheint das Weinzierl Modbus-GW für RTU recht ordentlich zu funktionieren. Modbus TCP geht ja mit fast allen anderen Servern auch die eine Verbindung ins LAN haben.


    Das sollte also selbst kein größeres Problem werden.
    Da bin ich gespannt, hatte noch keinerlei Berührungen zu Modbus. Die Alfen macht Modbus TCP, da muss ich mal schauen was die beste Lösung zur Anbindung ist oder hast du da einen Tip? KNX hängt per IP Router am Netz.
    Zuletzt geändert von Marcus81; 31.03.2021, 10:11.

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  • JoergDr
    antwortet
    Hallo zusammen,

    an dem Thema "PV Überschussladen" bin ich auch gerade dran. Noch kann ich nicht in der Praxis testen, weil die Installation der Wallbox wohl erst Ende Mai erfolgen wird.

    Ich plane die Steuerung über OpenHAB auf einem Raspberry Pi 4 zu implementieren.

    OpenHAB hat den Vorteil, dass es Bindings für KNX, Modbus, diverse Wallboxen und Wechselrichter, sowie auch manche E-Fahrzeuge gibt. Auch die Integration von Wettervorhersagen ist problemlos möglich. Der Raspi 4 ist recht günstig zu haben und somit kann man sich (mit etwas Einarbeitung) ein schönes Kontrollsystem aufbauen.

    Die interne Rule-Engine erlaubt eine freie Programmierung eigener Algorithmen, man kann sich also recht gut "austoben" :-)

    Meiner Meinung nach ist es übrigens sinnvoll, das PV Laden am Einspeise-Überschuss am Übergabepunkt (Hauszähler) auszurichten. Dabei wird dann automatisch zunächst der ganze hausinterne Verbrauch abgezogen. Hierzu benötigt man einen eigenen Zähler, der zum Beispiel über KNX oder Modbus ausgelesen werden kann.

    Ich fange erst an mit dem Thema, aber hier schon mal meine Sammlung an Infos dazu. Vielleicht ist das ja für den Anfang ganz hilfreich (die Code-Beispiele unten stammen nicht von mir und dienen nur der Anschauung).

    1. evcc - eigenständiger, sehr vielseitiger Ladecontroller mit PV Integration (direkt, ohne OpenHAB):

    https://github.com/andig/evcc

    2. Diskussion zum Thema PV Überschussladen mit OpenHAB:

    https://www.photovoltaikforum.com/th...rung/?pageNo=1

    3. Eine einfache Rule in OpenHAB zum PV Laden (hier wird ein Go-e Charger gesteuert):

    rule "PV Charging"
    when
    Item Grid_Power changed // value from PV system
    then
    // maximum allowed power of wallbox
    val currentMaxPower3P = (GoEChargerMaxCurrent.state as Number) * 230 * (GoEChargerPhases.state as Number)
    // available power that is currently fed to grid
    var availablePower3P = ((Grid_Power.state as Number) * -1)

    // buffer to reduce grid load in case power changes fast
    var buffer = 200

    var newPower = ((currentMaxPower3P + availablePower3P)-buffer)
    GoEChargerMaxCurrent.sendCommand(newPower/230)
    end
    4. Eine etwas komplexere Rule, ebenfalls für den Go-e Charger:

    val reduceFactor = 0.95 // factor to reduce newPower to be less close to available power, e.g. 0.9 sets newPower to 90% of possible power
    val switchOffTimeout = 20 // stop charging if current is below 6A for specified seconds
    var long lastBelow6A = 0

    // TODO take phases into account

    rule "PV Charging"
    when
    Item Grid_Power changed // smart meter reading of load/feed to grid
    then
    if (GoEChargerPVCharging !== null && GoEChargerPVCharging.state == OFF) {
    return
    }

    val int currentWallboxPower = (GoEChargerMaxCurrent.state as Number).intValue * 230 // TODO phases

    // power fed to grid (can be negative value, e.g. -200 means 200W are fed to grid)
    var int availablePower = (Grid_Power.state as Number).intValue * -1
    var int newPower = ((availablePower + currentWallboxPower) * reduceFactor).intValue

    if (newPower < 1380) { // 6A - 1 phase
    if (GoEChargerAllowCharging.state === OFF) { // WB is already switched off, nothing todo
    return
    }

    newPower = 6 * 230 // set current to 6A which is lowest charging speed available

    if (lastBelow6A == 0) {
    // store time when below 6A for 1st time
    lastBelow6A = Grid_Power.previousState(true).timestamp.time
    }

    val secondsBelow6A = (now.millis - lastBelow6A)/1000
    if (secondsBelow6A > switchOffTimeout) {
    logInfo("Wallbox", "Below 6A for " + secondsBelow6A + "s, switching off.")
    GoEChargerAllowCharging.sendCommand(OFF)
    return
    }
    } else {
    lastBelow6A = 0
    if (GoEChargerAllowCharging.state === OFF && availablePower > 1380) {
    GoEChargerAllowCharging.sendCommand(ON)
    }
    }

    if (GoEChargerPhases.state == 0) {
    // set down to 6A so we do not start with full power
    if ((GoEChargerMaxCurrent.state as Number).intValue > 6) {
    GoEChargerMaxCurrent.sendCommand(6)
    }
    return
    }

    if (newPower / 230 > (GoEChargerCableCurrent.state as Number)) {
    // if max power is > cable amps reduce to cable amps
    GoEChargerMaxCurrent.sendCommand((GoEChargerCableC urrent.state as Number))
    return
    }

    GoEChargerMaxCurrent.sendCommand(newPower/230)
    end
    Beide Beispiele lassen sich sicher noch verbessern. Wie gesagt, das auch nur mal als Anregung für eigene Programme.

    Grüße,
    Jörg

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