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- √ - Hutschiene für Reihenklemmen vom Traggerüst isolieren

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  • dreamy1
    antwortet
    Das kann man sicher so machen, solange nur Reihenklemmen ohne PE-Kralle verwendet werden, denn diese sind ja mit ihrer Isolationsfestigkeit gegenüber "außen" geschützt. Im Umkehrschluß dürfte man ja sonst auch keinen KNX-Aktor auf eine Hutschiene ohne PE-Verbindung setzen.

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  • JNK
    antwortet
    Bleibt die Frage, ob Reihenklemmen nur auf Hutschienen montiert werden dürfen, die auch Schutzleiter sind. Ich meine nein, allerdings ist das in meiner beruflichen Praxis immer so, da ausschliesslich SK-I-Schränke.

    Und hierzu habe ich keine Aussage gefunden. Nirgendwo. Ich schliesse daraus, man kann das problemlos auch so machen.

    Gruss,

    der Jan

    Edit: Implizit wird nämlich in dem zitierten Artikel auch angenommen, dass Reihenklemme zu Hutschiene=Schutzleiter führt.

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  • Schlaubi
    antwortet
    Hallo Jan,

    nur die Hutprofilschiene die als Schutzleiter benutzt wird muss als,
    isolierter Aufbau gegenüber den anderen Bauteilen der Schaltgerätekombination
    und eine Kennzeichnung als Schutzleiter haben

    Alle anderen nicht.

    Gruß Thomas

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  • JNK
    antwortet
    Schlaubi: unstrittig, aber nicht meine Frage. Es ging um Hutschienen, die Reihenklemmen tragen, aber NICHT als Schutzleiter verwendet werden, bzw. ob Reihenklemmen zwingend zu einer Verbindung der Hutschiene mit PE führen.

    Und das wird in dem Artikel nicht behandelt.

    Gruß,

    der Jan

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  • Schlaubi
    antwortet
    siehe Posting #8

    Zitat von Utoquai
    Schutzleiteranschlüsse in SK II-Stromkreisverteilern ? elektrofachkraft.de




    Wird eine Hutprofilschiene in einem schutzisolierten Stromkreisverteiler als Schutzleiter verwendet, so sind folgende Punkte zu beachten:
    • isolierter Aufbau gegenüber den anderen Bauteilen der Schaltgerätekombination
    • Kennzeichnung als Schutzleiter

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  • JNK
    antwortet
    Das zählt dann aber für jede Hutschiene. Das Argument für die mit PE verbundenen ist ja, dass nicht das gesamte traggerüst zur Gefahr wird, wenn der Installateur L anfasst und mit der anderen Hand das Gerüst.

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  • dreamy1
    antwortet
    Hmm...stimmt, ich habe mich um den Faktor 10 verschätzt :-)

    Aber egal, was sind schon 5€ wenns um Menschenleben geht?

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  • greentux
    antwortet
    Schick mir bitte 20 für 50 ct / Paar
    Klar sind die wichtig, aber ich fand das schon recht unverschämt, was da so aufgerufen wird.

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  • dreamy1
    antwortet
    Ohne es per Normenzitat belegen zu können:

    Es macht auch ohne angeschlossenem PE Sinn, die Hutschienen mit den Reihenklemmen vom Rest des Traggerüstes zu isolieren: man stelle sich die Situation vor, dass ein phasenführender Leiter aus einer Klemme rutscht und die Hutschiene berührt....dann liegt Dein komplettes Traggerüst auf 230V-Potential und die Wahrscheinlichkeit ist immens groß, dass Du einmal im Leben Herzkammerflimmern erlebst :-)

    Ich würde die 50 Cent für die zwei Isolierstücke investieren, auch wenns die Norm ggf. nicht explizit vorschreibt....so hast Du im o.g. Fall zumindest eine gewisse Sicherheit, dass der zugehörige LS auslöst und das Ganze spannungsfrei schaltet.

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  • raz
    antwortet
    Zitat von JNK Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    Ich hab da dann auch nochmal ne Frage an die Norm-Experten. Muss ich in einem SK-II-Verteiler eine Hutschiene, auf der Reihenklemmen sitzen zwingend vom Traggerüst isolieren?
    Hallo!
    Bei uns werden aus versicherungstechnischen Gründen in unsere Firma jedes Jahr elektrotechnische Überprüfungen von Schaltanlagen und Verteilungen vom TÜV gemacht.
    Dieses Problem der Isolierung der Hutschiene ist auch dann notwendig, auch wenn nicht explizit eine PE Klemme auf der Hutschiene aufgebracht wird.Es wird damit erklärt das bei SKII eine Basischutz existiert und durch die isolierte Hutschiene ein Zusatzschutz hergestellt wird.
    Um es kurz zu machen - Du bist auf alle Fälle auf der sichern Seite, wenn du gleich die Hutschiene isolierst.
    Wir machen es jetzt beim Neuaufbau von Verteilungen prinzipiell.

    Gruß raz

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  • JNK
    antwortet
    Hallo zusammen,

    Ich hab da dann auch nochmal ne Frage an die Norm-Experten. Muss ich in einem SK-II-Verteiler eine Hutschiene, auf der Reihenklemmen sitzen zwingend vom Traggerüst isolieren?

    Mir ist klar, dass das erforderlich ist, wenn die Hutschiene mit PE verbunden ist. Das wäre in meiner Anwendung allerdings (technisch) nicht erforderlich, da es sich ausschliesslich um reine Durchgangsklemmen (Phoenix PIT-L) handelt.

    Ich habe auch nichts gefunden, was mich (normseitig) zwingen würde, eine Hutschiene mit PE verbinden zu müssen, nur weil Reihenklemmen darauf sitzen. Habe ich was übersehen?

    Gruss,

    der Jan

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  • Schlaubi
    antwortet
    siehe Posting #8

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  • walter12
    antwortet
    Den Verteiler habe ich mit drei Hutschienenreihen verbaut.

    Technische Merkmale FWB53S Hager

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  • dreamy1
    antwortet
    Ich hoffe das stimmt so was ich gerade noch im Gedächtnis habe:

    Das hängt von der Schutzklasse des Verteiler ab. Bei Schutzklasse II muss die Hutschiene mit Reihenklemmen vom Traggestell isoliert sein sowie diese Hutschiene separat mit PE verbunden werden. Der Rest des Traggestells darf kein PE-Potential haben.

    Bei Schutzklasse I darf das gesamte Traggerüst mit PE "geerdet" sein.

    An die Experten: Stimmt das so?

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  • walter12
    antwortet
    Hallo,

    ich hatte vor ca. 2 Wochen einen Eli. zur Abnahme des Verteilers da gehabt. Er bemängelte es, dass die Hutschinen mit den Reihenklemmen nicht entkoppelt werden müssen, sondern direkt auf die Träger des Hager Verteilers (ca. 80 cm x 80 cm x ca. 11 cm tief) drauf setzen könnte. Ich bin hierbei total verunsichert, da er den Verteiler so nicht abnehmen möchte.

    Wer hat recht nach der VDE ? Was meinen die experten ?

    1000 Dank
    Walter
    Angehängte Dateien

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