Zitat von ;n2107987
Wenn jeder Hinz und Kunz beliebig eine Projektierungssoftware für KNX schreiben dürfte, dann wäre der Wildwuchs vorprogrammiert und nach 15 Jahren wäre eine Kompatibilität einem Projekt mit Software A nicht mehr zu öffnen, da jemand das mit Software B erstellt hat und der die XML der Projektdatei etwas „verbogen“ hat, weil es ihm selber besser gefällt.
Der Aufschrei hier wäre viel größer, wenn diverse Systemintegratoren wegen solchen Gründen 5 unterschiedliche Programme benötigen, um bei Übernahme von Projekten mit dem Datenbestand weiterarbeiten zu können, weil jeder Entwickler sein eigenes Süppchen kocht.
KNX ist zwar ein offenes System, aber war niemals für OpenSource gedacht und wird es auch hoffentlich nie werden. Dann ist es kein Standard mehr, sondern es wächst wild weiter. Für die weitere Entwicklung wäre dann die Frage: wer setzt denn dann weiter den Standard, wenn nicht die KNXA?
Zitat von ;n2107985
…die Softwareentwicklung bestellt ja nicht der Lizenznehmer.
Und wenn die KNXA was zum Schutz ihres Standards „verdongelt“ bestellt, dann ist das ein legitimes Vorgehen. Denn jeder Lizenznehmer der ETS als Software kommt ja jederzeit an alle Nutzerdaten heran. Nicht nur an Seine eigenen; sondern an alle die, dessen Projektdatei vorliegt - auch von anderen Nutzern.


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