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  • Gaston
    antwortet
    Zitat von SirAxel Beitrag anzeigen
    Die Regelung von Pumpen im Garten und auch im Hauswasserbereich ist nach wie vor ziemlich vernachlässigt. Sollwert wäre ein konstanter Wasserdruck in einer Gartenbewässerung.
    Meine Regenanlage hält absolut konstanten Druck da merkst Du keinen Unterschied zur normalen Wasserleitung.

    Der Istwert wird leider als Druckwert am Ausgang ermittelt. Das könnte ein guter Regelungstechniker aber über den Strom der Pumpe als konstante Regelgröße ermitteln und somit für einen PI Regler ausgeben.
    Die massgebende Grösse ist nun mal der Wasserdruck. Du vertritts also die Meinung dass indirektes Messen besser ist als direktes messen ?

    Ausserdem bin Ich, aus der Hüfte geschosse, der Meinung dass eine allgemeingültige Regelung wie Du sie vorschlägst alleine nicht funktionieren wird.

    Der Grund für das pulsierende Verhalten liegt nicht in der Messung selbst sondern im Kompressionsverhalten des Wassers. Hier spoielen Fakten wie Wasserleitungslänge und Durchmesser eine entscheidende Rolle. Der Druck ist in der Leitung eben nicht gleichmässig und das problem kommt daher dass die Druckbeeinflussung (Entnahmestelle) und der Druckaufbau und die Messung an entgegenliegenden Enden und somit Zeitlich getrennt stattfindet (sprich PT glied).

    Die einzige Regelungstechnishce Lösung wäre m.E. möglich wenn man den Druck an jeder Entnahmestelle messen würde.

    Aber das alles ist nicht nötig wenn die Pumpe und die Leitungen aufeinander abgestimmt sind, der Druckwächter ein Rückschlagventil hat.

    Will man nun noch bauliche Fehler kompensieren könnte man einen Druckausgleichsbehälter der mit dem Druckwächter kombiniert ist um die Einschaltzeit der Pumpe zu kompensieren.

    Natürlich könnte eine Regelung (PI oder Fuzzy) auf "lange" Zeit einen konstanten Druck aufbauen. Hier arbeiten das Schwingverhalten des Wassdrucks in der Leitung und die benötigten Parameter für eine PI-Regler um ein schnelles Regeln zu ermöglichen gegeneinander so dass die Toleranz zwischen langer Einschwingzeit und instabilen Schwingen der regelung sehr nah beieinander liegen.

    Da in den meisten Anwendungen ja nicht nur ein Verbrauchen am Leitungsnetz ist würde daraus u.U. resultieren dass man jede einzelne Kombination verschieden Regeln müsste.

    Die Herausforderung dabei ist die einen geeigneten Regelalgorhytmus zu entwickeln. Das ist mathematisch nicht so ganz einfach, den es läßt sich nicht mit einer LaPlace Transformation lösen.
    Der oben genannte PI-Regler ist doch der Algorithmus und dazu ein LZI, und der soll nicht durch eine Laplace Transformation zu lösen sein ???

    Zitat von Shoko Beitrag anzeigen
    Wäre Bosch nicht mit im Boot und es würde um ein reines Forschungsprojekt gehen, wäre es etwas anderes, aber so ...
    Zumindest war der Poster in diesem Punkt ehrlich, auch wenn er das u.U. jetzt bereut

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  • 2ndsky
    antwortet
    hey, was habt ihr denn alle, die Win-Win Situation entsteht dadurch, das wir unsere eigenen Ideen irgendwann für teures Geld (was in dem Sektor in dem wir uns bewegen leider normal ist) wieder kaufen können...

    Also dafür opfere ich meine spärlich besäte Zeit doch gerne, denn wer will schon Zeit mit seiner Frau, seinen Kindern, seinem Hund oder seinen eigenen Hobbys verbringen, wenn man damit Bosch helfen kann

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  • Shoko
    antwortet
    Um das Mal ins Deutsche zu übersetzen:

    Ihr seid auf der Suche nach einer genialen Idee für ein neues Produkt, die man euch für Lau schicken soll, um dann wieder umsonst seine Zeit und Arbeitskraft in einem Workshop einbringen zu dürfen damit Bosch mit den Ergebnissen des Workshops seine Produktabteilung füttern und Geld verdienen kann?

    Trifft's das so in etwa?

    Sorry, aber obwohl ich selbst vor noch gar nicht langer Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter war, sehe ich da null Anreiz den ich als Ideengeber hätte.
    Es gibt weder Geld, noch irgendwelche nichtmateriellen Vorteile (z.B. Möglichkeit zur Promotion in der Entwicklungsabteilung von Bosch). Wäre Bosch nicht mit im Boot und es würde um ein reines Forschungsprojekt gehen, wäre es etwas anderes, aber so ...

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  • Bodo
    antwortet
    Marketinggeblubber?

    Zitat von Projektteam TUM Beitrag anzeigen
    im Rahmen des Projektverlaufes soll eine Win-Win-Situation auf beiden Seiten entstehen.
    Wie genau sieht die aus?

    Zitat von Projektteam TUM Beitrag anzeigen
    Die späteren Teilnehmer sollen im Rahmen eines Workshops ihre Anregungen und individuellen Problemstellungen einbringen.
    Ja das ist klar.

    Zitat von Projektteam TUM Beitrag anzeigen
    Von den erarbeiteten Lösungen könnt Ihr als Nutzer also in gleichem Maße profitieren wie auch Bosch.
    Ja genau. Und wie können wir profitieren? Und das auch noch im gleichen Masse wie Bosch?

    Hier hat wohl jemand das falsche Studium begonnen. Der Verfasser sollte vielleicht besser Politiker werden, Talent hat er jedenfalls, mit schönen Worten nichts auszusagen.

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  • SirAxel
    antwortet
    Zitat von Projektteam TUM Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    Es geht darum, für geregelte Elektroantriebe neue Anwendungsgebiete im Heimbereich zu finden. Also überall, wo Ihr Euch vorstellen könnt, dass geregelte Elektroantriebe Arbeit im Haus abnehmen können: vom Bereich Automatisierung (Türen, Toren, Fenster) über Anwendungen wie verstellbares Home Entertainment sowie Solaranlagen, bis hin zur Vernetzung all dieser Komponenten im gesamten Haus und darüber hinaus.

    Hierbei setzen wir nun auf Euch:

    Habt Ihr Ideen, ...
    Hmm, da würde mir das ganze Thema rund um die Wasserversorgung einfallen. Die Regelung von Pumpen im Garten und auch im Hauswasserbereich ist nach wie vor ziemlich vernachlässigt. Sollwert wäre ein konstanter Wasserdruck in einer Gartenbewässerung. Die derzeit vorhandenen Pumpen sind meisten als Zweipunktregler mit Hysterese aufgebaut. Das ist ziemlich daneben, wenn man eine ordentliche Bewässerung programieren will. Der Istwert wird leider als Druckwert am Ausgang ermittelt. Das könnte ein guter Regelungstechniker aber über den Strom der Pumpe als konstante Regelgröße ermitteln und somit für einen PI Regler ausgeben. Die Herausforderung dabei ist die einen geeigneten Regelalgorhytmus zu entwickeln. Das ist mathematisch nicht so ganz einfach, den es läßt sich nicht mit einer LaPlace Transformation lösen.

    Nur so eine Idee an der ich schon seit meiner Diplomarbeit vor 20 Jahren als Regelungstechniker arbeite.

    Gruss
    Axel

    PS: Ich mach da auch ohne "was springt dabei raus" mit :-)

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  • Projektteam TUM
    antwortet
    Hallo GLT,
    im Rahmen des Projektverlaufes soll eine Win-Win-Situation auf beiden Seiten entstehen. Die späteren Teilnehmer sollen im Rahmen eines Workshops ihre Anregungen und individuellen Problemstellungen einbringen. Von den erarbeiteten Lösungen könnt Ihr als Nutzer also in gleichem Maße profitieren wie auch Bosch.

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  • GLT
    antwortet
    Mal vorausgesetzt, daß das für manche auch Arbeitszeit ist - was springt dabei raus?

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  • Lust auf ein Forschungsprojekt mit Bosch und der TU München?

    Hallo zusammen,

    wir vom Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement der TU München führen gerade ein so genanntes Lead-User Projekt mit der Firma Bosch (Bereich Automotive Electronics) durch.

    Es geht darum, für geregelte Elektroantriebe neue Anwendungsgebiete im Heimbereich zu finden. Also überall, wo Ihr Euch vorstellen könnt, dass geregelte Elektroantriebe Arbeit im Haus abnehmen können: vom Bereich Automatisierung (Türen, Toren, Fenster) über Anwendungen wie verstellbares Home Entertainment sowie Solaranlagen, bis hin zur Vernetzung all dieser Komponenten im gesamten Haus und darüber hinaus.

    Hierbei setzen wir nun auf Euch:

    Habt Ihr Ideen, wie und wo man geregelte Elektroantriebe im Haus sowie Garten einsetzen und vernetzen kann?
    Könnt Ihr euch in diesem Zusammenhang bestimmte Anwendungsszenarien vorstellen, die den Alltag vereinfachen können?
    Habt Ihr sogar selbst schon in dieser Richtung an individuellen Lösungen gearbeitet?

    Wenn Ihr eine der Fragen mit ja beantworten könnt oder jemanden kennt, der das kann, seid Ihr herzlich eingeladen, uns darüber zu informieren.
    Entweder direkt hier oder per Mail an TUM-Projektteam@web.de.

    Ziel des Projekts ist es, Nutzer, die in diesem Bereich „voraus“ sind und deren Bedürfnisse noch nicht erfüllt werden können zu identifizieren, um mit diesen einen Workshop zusammen mit Bosch abzuhalten.

    Das heißt, es bietet sich für Euch die einmalige Möglichkeit, an innovativen Produktkonzepten mitzuarbeiten und quasi selbst zum „Erfinder“ zu werden.


    Wir freuen uns auf eine rege Diskussion und über all Eure Antworten.

    Viele Grüße,

    Johannes Glück
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