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Ankommende KNX Kabel in der VT sortieren, weiter verarbeiten - Wie?

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  • mmutz
    antwortet
    Update: Wago weist (zu recht) darauf hin, dass die 2000-2202 nicht unter die Verteilerabdeckung passt. Bei abgesenkter Hutschiene kein Problem, daher ist's mir nicht aufgefallen. Verhindert aber natürlich, dass man mal eben ein paar davon neben REG-Geräte auf eine normale Hutschiene setzen kann.

    Ich finde die Klemmen trotzdem interessant, für's Auflegen der aus dem Verteiler herausführenden Leitungen, wo sw/ge mit durchverbunden werden soll. Hab' sie mir ursprünglich eigentlich zum Verbinden der Stellantriebe im HKVT in einem Spelsberg-Kasten (ja, da passen sie rein!) an das zuführende NYM gekauft, weil sie mit den 2000-14xx-Klemmen brückerkompatibel sind. Mittlerweile habe ich aber 2000er, 2001er, 2002er, 2003er, 2005er, 2006er, 2010er und 2016er verbaut, alle mit ihren eigenen Brückern. Das Argument die Anzahl verschiedener Brücker klein zu halten zählt also eigentlich nicht mehr.

    Innerhalb des Verteilers sollten weiter die 2000-14xx langen, zumal dort ja kaum jemals ws/ge benötigt wird. Und rd/sw kann man ja alternierend mit zwei Brückerschächten problemlos brücken.

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  • mmutz
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Habe derzeit auch die 2000-er in Blockanordnung in den Schränken, werde aber an der Stelle auf Phoenix wechseln.
    Hat jemand gute Kontakte zu Wago (no pun intended )? Die brauchen doch ihre 2000-2201 nur rot und schwarz bzw. gelb und weiß, statt blau wie bei der 2000-2202, anzumalen, und schon haben sie mit Phoenix gleichgezogen. Und ich kann zumindest meine 2000er Brücker weiter nutzen :P

    EDIT: Hab' Wago jetzt mal ne Email geschrieben. Mal sehen, was zurück kommt.
    Zuletzt geändert von mmutz; 07.12.2018, 13:31.

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  • gbglace
    antwortet
    Habe derzeit auch die 2000-er in Blockanordnung in den Schränken, werde aber an der Stelle auf Phoenix wechseln.

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  • mmutz
    antwortet
    Zitat von cycoso Beitrag anzeigen
    Ich habe die farbigen 4-er Reihenklemmen genommen die sind ziemlich schmal.
    2000-1401 in schwarz und rot. Die kann man Kammbrücken oder wenns weiter weg gehen soll auch über die 210-103 Drahtketten.
    Das war ja vor Einführung der Phoenix KNX-Klemmen hier im Forum auch immer die Empfehlung. Ich bin grade dabei, so Leitungen aufzulegen und ich sehe zwei Probleme damit.

    Das erste ist ein konzeptionelles Brückerproblem: Die 2000er haben zwar zwei Brückerschächte, aber wenn man weiß und gelb mit auflegen möchte/muss, dann reichen die beiden Schächte in Ermangelung von Schachtelbrückern nicht aus, um alle vier Potentiale zu brücken, jedenfalls nicht bei der für's Auflegen vorteilhaften, zwischen sw, rt, ye, gr alternierenden, Anordnung:

    wago-2000-alternierend.png

    (blockweise Anordnung geht auch, wird aber schnell sehr breit, entsprechend lang ist die KNX-Leitung abzuisolieren). Drahtbrücker sind eine Option, und mit der 210-103 wäre das wohl auch komfortabel, aber leider ist die 210-103 nicht mit der 2000er-Serie kompatibel. Wenn Du das so gelöst hast, fein, aber smartDESIGNER ist da anderer Ansicht. Bleiben eigentlich nur die 2009-402:

    wago-2000-draht.png

    Die sind aber kaum zu kriegen und wenn doch, schweineteuer. Vorteil: kompakt (bis auf die Dauerwellenfrisur über den Klemmen) und unendlich brückbar.

    Oder man geht zwei Stockwerke höher in die 2002er-Serie, wo man schachtelbrücken kann (und es echtes weiß als Klemmenfarbe gibt, statt der lichtgrauen Emulation der 2000er):

    wago-2002-schachtel.png

    Frisst mehr Platz, ist aber deutlich übersichtlicher, jedenfalls so weit die Schachtelbrücker reichen (9er ist Maximum, also ist nach drei Blöcken Schluss).
    Zuletzt geändert von mmutz; 03.12.2018, 13:25.

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  • evolution
    antwortet
    Dieser Thread sollte Klarheit schaffen: Verlegeabstand Fernmeldekabel

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  • xinix
    antwortet
    Ich weiß, die diskussion geht jetzt langsam in ganz andere Richtungen, trotz dem möchte ich zur folgenden Aussage noch mal was los werden.
    Zum einen kann ich das nicht teilen und zum anderen möchte ich für die Zukunft waissen was diesbezüglich wirklich Norm oder Halbwissen ist.

    Zitat von EibKevin Beitrag anzeigen
    Keine mir bekannte Netzwerkleitung erfüllt die Anforderungen, im Bezug auf die Prüfspannung der Isolation (4kV), die sie bräuchte um Regelkonform mit der NYM gemeinsam verlegt zu werden.
    Ich habe nun mit etlichen VDE-, Innungsleuten und Dozenten gesprochen und keiner konnte diese Aussage zur Prüfspannung teilen. Es konnte mir aber auch keiner eine klare Aussage geben. Das Thema scheint entweder nicht wirklich geregelt zu sein, oder keiner weiß wo es steht oder kann klare nachvollziehbare Argumente liefern.

    Jedenfalls ist der Grund nicht die Prüfspannung!

    Es gibt wohl ein Passus in der DIN 1805 Teil 3 oder 4, der das Thema EMV behandelt. Das scheint der einzige Grund zu sein, warum NYM und Netzwerkleitung räumlich getrennt verlegt werden sollen, Dann aber auch bitte in einem größeren Abstand als die Wandstärke eines Leerrohr bietet.
    Die Leerrhohre sind einzig und allein ein Schutz gegegn stark alkalische Baustoffe und gegen mechanische Belastung. Darüber hinaus, sind EMV Störeinflüsse auch nur dann zu erwarten, wenn die Verbraucher die durch die NYM versorgt werden versetzte Ableitströme erzeugen. Bei den Verbrauhern, die überwiegend in einem EFH zu finden sind, erzeug die Zuleitung so gut wie keine Elektromagnetischen Störung, da der Hin und Rüchstrom gegen = gehen. Anders natürlich bei elektronischen Reglern, die das Netz ohnehin verseuchen...

    Also wenn jemand wirklich was aussagekräftiges weiß, würde ich mich über eine Belehrung sehr freuen!

    Danke!

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  • mistaburns
    antwortet
    Hi,

    Na dasist ja mal ein Diskussion 😊
    Da trifft Esthetik, auf Philosophie, auf Regelkonform.
    Die eigentliche Frage war ja welche Klemmen zu verwenden sind. Ich habe in den Verteilungen die Microklemmen eingesetzt, denke aber das Du in Deinem Fall wirklich mit den Reihenklemmen eine bessere und vor allem übersichtlichere Lösung realisieren kannst. Ansonsten kenne ich die Diskussion um die Anzahl der KNX Leitungen in der Verteilung auch. Wenn man mal die etwas höheren Kosten und den Grundgedanken eines Bussystems aussen vor lässt (wobei der BUs ja nur den Vorteil !!! Bietet weiterzuspringen, ist kein Zwang) ist Deine Lösung zulässig. Sauber dokumentiert kennst nicht nur Du Dich aus, sondern auch Dein Eli, denn brauchst irgendwann sowieso. Ich habe nur die Erfahrung gemacht das meist genau bei der Doku bei den "Eigenprojekten" wenig gemacht wird. Zuerst war der Stress am Bau, dann weiss man ja alles weil man es ja selbst gemacht hat und dann nach 3 Jahren hat man keinen Plan mehr. Tip deshalb: bitte dokumentieren ! Viel Erfolg

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  • ididdi
    antwortet
    Zitat von cycoso Beitrag anzeigen
    Ich gehe also von max 25 benötigen KNX Enden aus, der Rest ist wohl das zweite Ringende oder eine Vorhaltung wie oben beschrieben.

    Wenn ich die 20-25 benötigten nun mit Micro Wagos verklemme ist das wohl kein Problem und bleibt mehr oder minder übersichtlich. Ich möchte jedoch aufgräumt haben und wollte deswegen alles einmal aufgelegt haben.
    Du solltest aber aufpassen, dass du den Ring nicht schließt.

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  • cycoso
    antwortet
    Das mit den Micro-Wagos gefällt mir auch nicht so.
    Ich habe die farbigen 4-er Reihenklemmen genommen die sind ziemlich schmal.
    2000-1401 in schwarz und rot. Die kann man Kammbrücken oder wenns weiter weg gehen soll auch über die 210-103 Drahtketten.

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  • heckmannju
    antwortet
    Hi,
    wenn du vorhast irgetwann mal was daran zu ändern nimm lieber Reihenklemmen statt der Wagoklemmen. Dann ist das eine saubere Sache.
    Viele Grüsse
    Jürgen

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  • cycoso
    antwortet
    Vielleicht stelle ich der dynamischen Diskussion noch ein passr Infos bei. Die ankommenden Kabel sind aktuell nicht alle in Benutzung. Es sind in den Decken jeweils mit den DMX Leitungen der Leuchten KNX Kabel verlegt, falls später BWM nachgerüstet werden sollen. Sonst sind die Räume mit 2-4 Kabeln angefahren, Heizraum und Hausanschlussraum haben noch ein wenig Reserve, lose und offen verlegt in einem Klemmkasten.
    Real sollte es also kein Problem wegen der Gesamtleitungslänge geben.

    Ich gehe also von max 25 benötigen KNX Enden aus, der Rest ist wohl das zweite Ringende oder eine Vorhaltung wie oben beschrieben.

    Wenn ich die 20-25 benötigten nun mit Micro Wagos verklemme ist das wohl kein Problem und bleibt mehr oder minder übersichtlich. Ich möchte jedoch aufgräumt haben und wollte deswegen alles einmal aufgelegt haben.
    Ich entnehme also der Diskussion, vielleicht 3 Blöcke zu kreieren, also wirklich benötigte, redundante, vorgehaltene Kabelenden.

    Grüße
    Johannes

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  • Hausbauer
    antwortet
    Zu sparsam mit dem grünen Kabel???

    Zitat von spunky Beitrag anzeigen

    Ich bin Elektriker und hab in meinen ganzen Jahren noch keine Installation gemacht die so viele Leitung benötigt. Ohne das wir die Leitungen reinlegen, 3-4 Stunden Beratung die bezahlt wird, die sich jeder Leisten kann der 64 Leitung 'a 15m Leitungen kaufen kann.
    Puh, da ist ja bald die Leitungslänge für ein Liniensegment von 1000m erreicht.

    Da habe ich wohl das mit dem Bus für meine Installation falsch verstanden. Bei mir kommen 4 Kabel in der Niederspannungsschaltgerätekombination an. Die Niederspannungskabel sind schon erheblich mehr, da ich (bis auf Jalousie) alle Aktoren zentral habe und kein Niederspannungskabel sich im Haus aufzweigt...

    Hoffentlich rächt sich mein puristisches Vorgehen nicht mal und ich wünschte, auch 90 grüne Kabel da zu haben....

    Gruß Björn

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  • EibKevin
    antwortet
    Mir geht es auch nicht um die Isolationsprüfung nach Anlagenbau (ich mach auf Arbeit immer ca. Nennspannung x 2) also 500V wären auch meine Wahl.
    Die Isolation von NYM Leitung ist mit min. 2kV Prüfspannung getestet (Durchschlagsfestigkeit) und bei der Grünen Eib YStY sind es 4 kV! Nur deshalb darf diese auch uneingeschränkt neben der NYM verlegt werden!

    Hab mal schnell ne Draka Cat 7 rausgesucht und diese wird mit 1kV geprüft, also nein!
    Gruß

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  • xinix
    antwortet
    Zitat von EibKevin Beitrag anzeigen
    Keine mir bekannte Netzwerkleitung erfüllt die Anforderungen, im Bezug auf die Prüfspannung der Isolation (4kV), die sie bräuchte um Regelkonform mit der NYM gemeinsam verlegt zu werden!

    Ich bin eher der Praktiker und kann Dir somit nicht die geforderte DIN VDE nennen!:-)

    Schönes We
    Ich habe auch nicht alle Vorschriften im Kopf, und bin auch gern bereit mir was anzunehmen, aber das eine Isolationsprüfung im Privathaushalt mit 4 KV durchgeführt wird, möchte ich bezweifeln.

    Die IsoPrüfungen die ich durch fürhe, werden vom VDE Tester mit 500V gefahren oder mit eben mit Leckstromzange ermittelt.

    Das interessiert mich jetzt aber, da werde ich mal nach schauen.

    Das heißt, ich darf keine UC900 Leitung neben eine NYN verlegen? Selbst gemantelte KNX Leitung darf ausdrücklich neben gemantelte NYM verlegt werden!

    ???????????????????

    Gruß

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  • EibKevin
    antwortet
    Zitat von xinix Beitrag anzeigen
    Im gleichen Satz erwähnst Du dann, dass man Netzwerkleitung nicht neben einer NYM verlegen darf?

    Wo bitte steht das?
    Keine mir bekannte Netzwerkleitung erfüllt die Anforderungen, im Bezug auf die Prüfspannung der Isolation (4kV), die sie bräuchte um Regelkonform mit der NYM gemeinsam verlegt zu werden!

    Ich bin eher der Praktiker und kann Dir somit nicht die geforderte DIN VDE nennen!:-)

    Schönes We

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