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Big Data ist ein riesen Thema für alle Großen. Da werden Korrelationen gefunden von denen man nicht träumen würde.
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Uuhhh... Vorsicht.Zitat von GLT Beitrag anzeigenMit Statistik lockt man da keinen hintern Ofen vor - was sollen die mit noch mehr Statistiken?
Daten ist das, was Facebook und Google zu genüge haben und es ist das, worauf ihr Reichtum basiert. Bisher haben die immer sehr attraktive Produkte auf Basis von Daten erstellt. Es ist im Web leider schwer zu finden, aber es gibt bspw. bei Facebook ein Projekt "Puma", das quasi in Echtzeit in der Lage ist, ein Profil von dir zu bilden.
Und Firmen, die Produkte verkaufen (Onlineshops, Versicherungen, ...) legen ordentlich Geld auf den Tisch für Statistiken, etwa um live zu erkennen, wer da gerade den eigenen Shop betritt, um für ihn Angebot und Preise zu generieren.
Zu KNX:
Ich meine damit keine Statistik, wie oft welcher Schalter gedrückt wird.
Wenn mein PM das Licht in den Hotelfluren zigtausend mal anschaltet ist es logisch, dass bald eine neue Birne her muss.
Der Mehrwert ergibt sich dann, wenn massive Datenmengen in einer Weise kombiniert werden, die eben nicht so trivial ist.
Etwa um Vorhersagen zu treffen.
Simples Beispiel als Analogie, ohne KNX Bezug: Ein Supermarkt im Wohngebiet überwacht mittels IT die verkauften Produkte um zu erkennen, wann nachbestellt werden muss. Das funktioniert gut, bis festgestellt wird, dass immer mal wieder spontan ganze Toastbrotbestände in kürzester Zeit komplett ausverkauft ist.
Erst, als man weitaus mehr Daten in das System gefüttert hat (Wetter, Ferienkalender, ...), hat sich der zustand erklärt. In dem Fall wurde festgestellt, dass zu bestimmten Terminen in der Ferien der Brotkonsum angestiegen ist, begründet durch die Jugendherberge in der Nähe.
Was ich damit sagen möchte ist: mit der entsprechenden Kombination an Daten kann man Erkenntnisse erlangen, die eben mehr sind, als die simple Addition dieser Informationen,
Und die Hüter/Besitzer unserer Daten, Google und Facebook sind da sehr kreativ, Daten zu Produkten zu machen und diese zu verkaufen.
Biespiel für KNX: ein großes Bürohaus und dessen Heizungssteuerung, wo man historische, kalkulierte Wetterdaten einfließen lässt, Anwesenheitstdaten, aktuelle, vergangene und geplante Urlaub, Klimadaten von anderen Häusern: welche Einwirkungen es auf die Ostseite der Fassade, wenn der kühle Ostwind gegen drückt, oder was weiß ich.. ich bin da leider nicht so kreativ, wie die Produktdesigner (deshalb mag mein Beispiel nicht ganz sauber sein), aber ich denke, das Potential riesig ist.
Natürlich wird es dann dafür Industirelösungen geben, aber im Stil der Firmen.... Das wird eine simpel zu integrierende Technik sein, die natürlich die Daten in der Cloud verarbeitet. Und wieder gilt es abzuwägen: Datensicherheit vs. Komfortgewinn /Kostenersparnis.Zuletzt geändert von Brn; 22.11.2016, 21:55.
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Mit Statistik lockt man da keinen hintern Ofen vor - was sollen die mit noch mehr Statistiken?Zitat von Brn Beitrag anzeigenDenn google, apple und co wollen irgendwann auch in den Markt der großen Gebäudeautomationen.
Und das schaffen die auch mit bspw. interessanten Statistik- und Serviceangeboten.
Da ist Kompatibilität, Interoperabilität, Stabilität u. Investitionsschutz (ca. >15Jahre) angesagt - GA lebt auch mal knapp 30 Jahre.
Das ist nichts für Hipster&Co. mit HühHott-Gebahren.
Zuletzt geändert von GLT; 18.11.2016, 21:14.
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Das denke ich nicht. Es wird nur nicht dem Massenmarkt der Privatanwender erreichen.Zitat von uwe1 Beitrag anzeigen... und KNX verschwindet vom Markt?
Möglicherweise ist das auch gar nicht der Fokus des KNX Konglomerats.
Im Massenmarkt ist der Preiskampf vermutlich viel anstrengender. Oftmals auch auf Kosten der Qualität und vor allem muss man sich da gegen etablierte Firmen behaupten.
Google und Apple sind viel näher am Endanwender als die KNX Truppe. Alleine dort einzudringen ist ein größerer Aufwand.
Die große Frage ist nur: ist so eine Sichtweise auch in Zukunft? Denn google, apple und co wollen irgendwann auch in den Markt der großen Gebäudeautomationen.
Und das schaffen die auch mit bspw. interessanten Statistik- und Serviceangeboten. Etwa für Betreiber von Hotel- und Bürokomplexen, etc
Gebäudesteuerung ist da nur der Anfang. Wer sich darauf ausrut hat schon verloren....
...denke ich.
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Das Risiko besteht jedenfalls. Erschwerend kommt die Funkübertragung beim Wettbewerb hinzu, im Bestand einfach praktischer. Und preislich trotzdem nicht teurer als KNX.
Man sieht ja an der Präsentation (Danke Gast ) dass sich an der Zielgruppe und dem Vertriebsweg nichts ändert. Warum auch, die besten Beitragszahler sind eben die großen und die Leben den Dreistufigen Vertrieb. Doch eine Inside mit besserer Usability und attraktiveren Preis als die ETS ist eine Alternative zu bspw. Loxone. Dass der Kunde (ohne ETS) bisher selbst nichts ändern kann, sehe ich in Zeiten von "ich kann alles per App steuern" als KO-Kriterium. Allerdings bleibt die Planung und Einrichtung in der Hand des Profis, was in 80% der Fälle auch die bessere Wahl ist. Auf Quivicon & Co. ist das keine Antwort, soll es wohl auch nicht sein. Ich hoffe jedoch es gibt bei der KNX-Association einen guten Business Development Magager, der dies sehr genau beobachtet.
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... und KNX verschwindet vom Markt?Zitat von Brn Beitrag anzeigenEher setzen sich die anderen Hersteller im Markt fest.
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KNX wird nicht Elitär, nur weil es teuer ist.Zitat von mmf Beitrag anzeigen...
Aber KNX hat auch Konkurrenz, und es wird mehr. Wie verbreite ich denn ein System weiter im Markt um dementsprechend Marktanteile zu gewinnen oder zumindest zu halten, indem ich es elitärer mache ? Das funktioniert bei "Edelhandtäschchen" für die Dame und beim Herren beispielsweise mit ´nem "Lambo"...Doch als Prestigeobjekt taugt KNX weniger, "ich hab KNX" erweckt Bewunderung nur an einschlägigen Stammtischen.
...
Ich bin mir auch nicht sicher, ob die KNX-Initiatoren überhaupt in den Massenmarkt möchten.
Der Massenmarkt sind Leute, die Ihr Licht über proprietäre Produkte von Nest, Apple, Phillips und Co mittels App steuern. Das bedeutet für sie Smart Home und wer was auf sich hält und hipp ist, kauf Apple Home Kit und nicht Siemens KNX Aktoren, wo man das Gefühl bekommt, Steuerungstechnik aus einem PC der 70er in der Hand zu haben.. Mit klickenden Relais und so... Kabelkebunden.. wie old school.
Dieser Markt wird von der KNX Welt gefühlt überhaupt nicht betrachtet. KNX rutscht höchstens zufällig mal rein, wenn die Kunden beim Hausbau oder Hausrenovierung an einen Elektriker geraten, der Gira oder Busch Jäger vertreiben. Wobei zumindest letztere mit ihrem Busch-free@home auch ein Alternativprodukt im Angebot haben.
Dann kann man sich entscheiden für 15.000€ KNX zu kaufen oder für 2000€ was stylisches von Apple oder Nest. Bei Apple und Nest ist die Lichtsteuerung per App schon dabei.
Einzig ETS insight könnte ein Anzeichen sein, sich hier weiter öffnen zu wollen. Aber so lange die o.g. anderen Hersteller den Massenmarkt mit Ihrer Werbung penetrieren, wird der ETS Insight Ansatz vielleicht ein paar Forumsteilnehmer glücklich machen, aber keine Revolution auslösen. Eher setzen sich die anderen Hersteller im Markt fest.
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Ein Gast antworteteIch kenne das von Elektronik-Simulationssoftware der 100k€-Preisklasse. Da gibt es eine Gruppe von kleinen Ingenieurbüros, die eine Genossenschaft gegründet haben, die dann den Simulator gekauft hat. Ganz legal und mit dem Segen der Softwareanbieter.Zitat von mmf Beitrag anzeigeneigentlich könnte man sich ja dann mit anderen Usern zusammen eine Profi-Version der ETS kaufen, diese wandert immer reih um
Aber lasst uns beim Thema ETS Inside bleiben.
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Das Problem bei KNX ist doch auch ein Preisproblem. Die Komponenten sind teuer, dazu die "überteuerte " Software. Ja, Ja, das System soll von Fachkräften eingerichtet werden, die als Werkzeug eben über die entsprechende Lizenz verfügen, und für Kunden, die "Arbeitengehen" aus purer Langweile betreiben......Zitat von evolution Beitrag anzeigen
Solch "grandiose" Einfälle mögen die Forenbetreiber ganz besonders gern...
Aber KNX hat auch Konkurrenz, und es wird mehr. Wie verbreite ich denn ein System weiter im Markt um dementsprechend Marktanteile zu gewinnen oder zumindest zu halten, indem ich es elitärer mache ? Das funktioniert bei "Edelhandtäschchen" für die Dame und beim Herren beispielsweise mit ´nem "Lambo"...Doch als Prestigeobjekt taugt KNX weniger, "ich hab KNX" erweckt Bewunderung nur an einschlägigen Stammtischen.
Der ambitionierte Häuslebauer möchte doch ein gutes Hausautomatisierung-System zu einem "reellen" Preis, bei dem er ohne das jedesmal ein Eli oder SI anrücken muss, etwas selber ändern kann. Ich denke, dass dies auch der Hintergrund für die Einführung von KNX-Inside ist. Warum denn dann nicht den Preis weiter senken, indem man sich eine ETS-Lizenz teilt, eben wie Car-Sharing oder Werkzeugausleihe im Baumarkt....Was ist daran zu kritisieren ? Car-Sharing betreiben z.B. BMW, der Daimler,....
Es seih nur mal so angemerkt, ich wünsche allen einen schöne Abend
Zuletzt geändert von mmf; 17.11.2016, 23:10.
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Solch "grandiose" Einfälle mögen die Forenbetreiber ganz besonders gern...Zitat von mmf Beitrag anzeigenHallo,
eigentlich könnte man sich ja dann mit anderen Usern zusammen eine Profi-Version der ETS kaufen, diese wandert immer reih um, denn zur Änderung von den meisten Parametern brauch ich diese ja bei Nutzung von ETS-Inside nicht....nur so ´ne Idee......
(...kommt gleich nach der Frage: "Wann startet die nächste ETS-Foren-Aktion?")
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Hallo,
eigentlich könnte man sich ja dann mit anderen Usern zusammen eine Profi-Version der ETS kaufen, diese wandert immer reih um, denn zur Änderung von den meisten Parametern brauch ich diese ja bei Nutzung von ETS-Inside nicht....nur so ´ne Idee......
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Ein Gast antworteteLeider nein. Ich habe aber gerade von Christophe Parthoens das OK bekommen, die Folien hier zur Verfügung zu stellen, siehe Anhang.Zitat von uwe1 Beitrag anzeigenKann man sich das Webinar auch nachträglich noch als Video ansehen?
Angehängte Dateien
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Kann man sich das Webinar auch nachträglich noch als Video ansehen?
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