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8-Kanal Multiroom Audio Controller+Verstärker auf piCorePlayer Basis

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  • trant
    antwortet
    Ok.
    2. und 3. wird bei mir nicht auftreten, da mein Raspi durchläuft (hat auch noch andere Aufgaben zu erfüllen).
    1. ist bei mir das einzige, das auftreten wurd, da ich vor habe die Verstärker immer abzuschalten.

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  • tomster2
    antwortet
    Prinzipiell vielleicht, praktisch glaube ich nicht.
    Man muss eigentlich 3 verschiedene Plopps unterscheiden:
    1. Einschaltplopp wenn die Verstärker Strom bekommen (=sofort nach Power on).
    2. Einschaltplopp wenn der RasPi die Soundkarte aktiviert (ca. 5-6 Sekunden nach Power on).
    3. Ausschaltplopp (=sofort nach Power off).

    Der erste Plopp (relativ "human") könnte durch Deine Platine eliminiert werden, da die LS-Ausgänge ja erst nach 3 Sekunden "scharf" geschalten werden. Dummerweise kommt der 2.Plopp (ziemlich laut) etwas später. Dagegen kann deine Platine nicht mehr viel ausrichten. Der 3.Plopp (wieder ziemlich laut) kommt meinem Dafürhalten nach wieder vom RasPi/Soundkarte. Die 5V brechen beim RasPi so schnell ein, dass die Soundkarte einen Ausschaltplopp produziert (die Verstärker brechen erst später weg). Ich vermute aber, dass das Netzteil (egal ob 5V mit Step-up oder 19V mit Step-down) für Deine Platine noch genug "Leistung" hätten. Von daher wird der Plopp 3 VOR dem "Auslösen" der Relais liegen.

    Der Ansatz von mfd sollte eigentlich schon ganz gut gegen Plopp 1 & 2 helfen. Eventuell unterstützt durch eine Einschaltverzögerung der 19V. Vorausgesetzt, dass die GPIOs das Muting auch sofort auslösen. Da muss ich mich aber noch weiter in die GPIO-Konfig des RasPis einlesen.

    Gegen Plopp 3 sind aber alle bisherigen Maßnahmen "machtlos". Hier würd eventuell eine Ausschaltverzögerung des RasPis helfen. Dumm nur, dass wir ja in diesem Fall die Netzspannung wegnehmen...
    Vielleicht wäre der einfachste Ansatz für Plopp 3 eine günstige Power-Bank, die den Raspi noch für einige Zeit am Laufen hielte. Quasi eine USV.

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  • trant
    antwortet
    Wie wäre es sowas http://www.ebay.at/itm/5Pcs-Stereo-A...4AAOSw4CFYwKDI in jede Zone reinzunehmen, damit sollte man die Plopps (falls vorhanden, konnte meinen Kasten noch nicht bestücken, da meine Verstärker noch unterwegs sind) in den Griff bekommen, was meint ihr?

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  • mfd
    antwortet
    Also, ganz einfach: sobald die Systemspannung am Raspi liegt wird die LED vom Optokoppler über den 1k Widerstand auf 3,3V gezogen und es leuchtet zusätzlich die externe in Reihe geschaltete LED.
    Durch die beiden LEDs in Reihe (OK+ext.) fließt bei 3,3V nur ein sehr geringer maximaler Strom. Ich habe bei mir als externe LEDs gelbe, superhelle Varianten verwendet (waren in der Bastelkiste), wichtig dabei ist, dass die LEDs OK+LEDs ext. zusammen eine Durchlassspannung <3,3V haben. Bei mir klappt es sehr zuverlässig.


    Sobald der Raspi Ausgang auf LOW geschaltet wird hat dieser GND Potenzial und damit liegt der komplette LED-Teil auf GND, also leuchtet nix mehr, somit sperrt der Optokoppler-Ausgang und die Endstufe ist in Betrieb.

    Ich habe bei mir das ganze noch etwas modifiziert beschaltet, damit ich direkt am Gerät auch die Möglichkeit habe einzelne Endstufen dauerhaft manuell zu muten. In der GPIO Out Zuleitung ist sozusagen ein zusätzlicher Schalter eingebaut.

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  • tomster2
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Wobei bei 2 LEDs in Reihe und 3,3 V Versorgungsspannung wohl beide LEDs eher nicht leuchten ...
    Das war auch meine Befürchtung, darum hab ich die zusätzliche LED in mfd's Schaltbild weggelassen. Noch dazu ich ja eigentlich mit einem GPIO 2 Optokoppler schalten möchte (L+R eines Kanals). Das sind dann ohnehin schon quasi 2 LEDs, allerdings nur mit jeweils ~1.2V.
    Ich hab gerade beim querlesen "meines Internets" festgestellt, dass zum Einen die GPIOs defaultmäßig unterschiedliche States haben beim Einschalten/ Booten, man aber zum Anderen die GPIOs wohl nach Wunsch konfigurieren kann. Wie das aber genau geht hab ich noch nicht herausgefunden...

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  • hthoma
    antwortet
    Ein GPIO sollte beim Einschalten als Eingang konfiguriert sein und damit hochohmig. Damit sollte also der Optokoppler durchschalten und das Verstärkermodul muten. Wobei bei 2 LEDs in Reihe und 3,3 V Versorgungsspannung wohl beide LEDs eher nicht leuchten ...

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  • tomster2
    antwortet
    Zitat von ChristianHS Beitrag anzeigen

    Moin,

    irgendwie stehe ich gerade wohl auf dem Schlauch. Wie wird denn Softwareseitig der GPIO Pin geschaltet, damit bei Aktivität auf einem Kanal "Mute" ausgeschaltet wird?

    Danke,

    Christian
    Das macht das
    Code:
    -G 8:L
    Damit wird GPIO 8 bei Aktivität auf low gezogen und der Optokoppler ausgeschalten. Was ich allerdings noch nicht checke ist, warum der Optokoppler nach dem Einschalten nicht sofort mutet. Die 3.3V lägen ja sofort nach dem Einschalten an. Kann nur sein, dass der GPIO auch auf low ist defaultmäßig beim Einschalten...
    Zuletzt geändert von tomster2; 12.04.2017, 22:46.

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  • uncelsam
    antwortet
    Muss dann entsprechend in die Software eingebunden werden.
    Wobei ich aktuell den Sinn des Optokopler noch nicht verstanden hab.

    Ich zeichne morgen mal eine Alternative.

    Grüße

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  • ChristianHS
    antwortet
    Zitat von mfd Beitrag anzeigen

    Das Schaltbild für die simple Mute-Schaltung per GPIO.
    Es ist so angedacht, dass die Endstufen gemutet sind sobald die 3,3V am Raspi anliegen, also sofort nachdem die Spannungsversorgung besteht und erst (per Low-Pegel an den Raspi Outputs) freigegeben werden, wenn ein Kanal aktiv ist. Das Schalten per High-Pegel würde zu unerwünschten Effekten beim Booten/Reboot des Raspi führen.

    amp_mute.png
    Moin,

    irgendwie stehe ich gerade wohl auf dem Schlauch. Wie wird denn Softwareseitig der GPIO Pin geschaltet, damit bei Aktivität auf einem Kanal "Mute" ausgeschaltet wird?

    Danke,

    Christian

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  • tomster2
    antwortet
    Zur Vollständigkeit hier noch mehr Details zum OLED-Display.
    Ich verwende ein 1.3 Zoll I2C-OLED-Display mit 128x64 Bildpunkten. Gibt es in der Bucht für ~ 6€.
    Das Display wird mit 4 Kabeln am RasPi angeschlossen. Das ist ziemlich selbsterklärend:
    SCL -> SCL (heisst bei manchen Displays auch SCK)
    SDA -> SDA
    3.3V -> VCC
    GND -> GND

    Dann noch der Link zum github-Repo aus dem ich die OLED-Scripte "geklaut" und entsprechend angepasst habe:
    https://github.com/kabavol/LMSMonitor

    Benötigt werden die beiden Dateien aus dem zip-Verzeichnis im Ordner /bin.

    In der startDisp.sh müsst ihr die Zeile "nohup..." gemäß Euren Daten abändern um dem Script zu sagen welche Squeezelite-Instanz für das Display verwendet werden soll:
    Code:
    ...
    nohup sudo ${BINDIR}/lmsmonitor -n Wohnzimmer -o "stereofront" > /dev/null &
    ...
    Um die Dateien auf den RasPi zu bekommen, habe ich mir das Programm WinSCP heruntergeladen:
    https://winscp.net/eng/docs/lang:de

    Damit kann man eine SSH-Verbindung von einem Windows-Rechner zum RasPi aufbauen und, wie von anderen FTP-Clients gewohnt, Dateien einfach per drag'n'drop übertragen. Dann noch schauen, dass die Dateien die richtigen Rechte haben und ausführbar sind.

    Danach den Pfad zum Startscript in das Web-GUI unter Tweaks eintragen und nach einem Neustart sollte das Display bei aktiviertem Player die Infos anzeigen.

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  • papaarrugada
    antwortet
    Hallo,
    ich verfolge den Thread schon einige Zeit und wollte auch meine Erkenntnisse einbringen.
    Erstmal vielen Dank für die ganze Vorarbeit.

    Ich den LMS auf einer Synology-NAS und einen Raspi3 mit 4 Instanzen laufen (Version 3.11).
    Meine Auslastung bei 4 laufenden Playern hält sich sehr in Grenzen.

    1x WebRadio 2-3 %
    3x Wiedergabe von FLAC-Files von der Festplatte des NAS jeweils unter 1%.

    Mein NAS ist nicht das Schnellste, sodaß es schon beim Umschalten zu Verzögerungen kommen kann.
    Aber in Betrieb gelten obige Werte.

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  • magiczambo
    antwortet
    Zitat von mfd Beitrag anzeigen

    Dabei genehmigt sich jede Instanz etwa 15% CPU. Load Average klettert zwar mit der Zeit etwa auf 1 - 1.5 aber trotzdem unbedenklich wie ich finde. Btw. macht es offenbar für die Last bei mir keinen Unterschied ob ich Webradio spiele oder MP3s.
    Welche Version des PCP setzt du ein? Du hast den Raspi 1B mit 512MB RAM? (Da gibt es ja zwei Versionen 256/512MB)

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  • tomster2
    antwortet
    Reedrelais, hmm. Da besorg ich mir mal welche. Wenn ich richtig rechne, dann sollte ein Relais mit z.B. 500 Ohm Innenwiderstand bei 5V gerade einmal 10mA ziehen. Macht bei 8 Relais 80mA. Das ist deutlich weniger als diese Arduino-Relais-Arrays.
    Eventuell könnte man da noch so einen Timer-Baustein davor setzen:
    http://www.ebay.de/itm/NE555-Monosta...r/142207604661

    Dann hätte man schon mal eine schlanke Einschaltverzögerung.
    Ich probier das einfach mal aus.

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  • uncelsam
    antwortet
    Zitat von tomster2 Beitrag anzeigen
    Fehler gefunden!
    Die testweise verwendeten Solid State Relais, die ich zum Lautsprecherschutz in den Signalweg eingeschleust habe verursachen den Fehler. Augenscheinlich brauchen die einen gewissen Mindestpegel. Ohne diese läuft alles genauso wie es soll. SSR fliegt also wieder raus.
    Mal schauen, was mir sonst noch als LS-Schutz einfällt...
    JA SSR sind da etwas problematisch, da es ja keine Relais sind, sondern Tranistoren.
    Ich würde Reedrelais empfehlen..

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  • mfd
    antwortet
    Zitat von magiczambo Beitrag anzeigen
    4 x Webradio ist ohne Probleme möglich.

    Aber 4 x mp3 von einem Netzwerkshare keine Chance bzw. 3x Webradio + 1 x MP3 geht schon nimmer.
    Also, sofern die MP3s in "normalen" Dimensionen was Abtastrate und Kompression angeht vorliegen und auch so wiedergegeben werden sollte das kein Problem sein. Ich kann bei meinem Rpi 1B keine Probleme feststellen (evtl. sind meine MP3s zu "schlecht")

    Habe es gerade nochmal getestet, obwohl alle Ausgänge im Moment gar nicht mit Lautsprechern belegt sind...
    1x Webradio 3x MP3 (2x192kbit, 1x256kbit, jeweils CBR)

    Dabei genehmigt sich jede Instanz etwa 15% CPU. Load Average klettert zwar mit der Zeit etwa auf 1 - 1.5 aber trotzdem unbedenklich wie ich finde. Btw. macht es offenbar für die Last bei mir keinen Unterschied ob ich Webradio spiele oder MP3s.

    Hier der Beweis:
    top_rpi_4x_out.PNG
    Zuletzt geändert von mfd; 10.04.2017, 23:37.

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