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LED-Dimmer, Constant Voltage & Constant Current für UP- und REG-Einbau

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    LED-Dimmer, Constant Voltage & Constant Current für UP- und REG-Einbau

    Hallo zusammen,

    im Rahmen der Reorganisation von OpenKNX Firmware- und Hardware-Threads lege ich diesen neuen Thread für Rückfragen zu meiner LED-Dimmer-Hardware an.

    Alle Infos zu meinen LED-Dimmern findet ihr im ersten Beitrag des ursprünglichen Threads hier (möchte da jetzt nicht unnötig alles hier nochmal rein kopieren, sonst bekomme ich noch wegen Doppel-Posts geschimpft ;-) ):
    https://knx-user-forum.de/forum/projektforen/openknx/2033435-openknx-ready-led-dimmer-constant-voltage-6-fach-f%C3%BCr-up-12-fach-f%C3%BCr-reg-6-te​

    Ergänzend zu den Infos in dem ersten Beitrag des anderen Threads kann ich noch berichten, dass ich inzwischen auch eine gute Lösung für Constant Current (max. 2 A pro Kanal, max. 60 V) habe:
    Mein ursprünglicher Plan war eigentlich bei mir überall auf Constant Current zu setzen - hauptsächlich aus dem Gedanken heraus, dass Constant Current effizienter sein müsste als Constant Voltage.

    In meinen recht intensiven Tests musste ich allerdings feststellen, dass dem nicht so ist, zumindest dann nicht, wenn man bei Constant Voltage ein Netzteil verwendet, was sehr nah an der Spannung liegt, die tatsächlich von den LEDs benötigt wird.

    Da ich für mich selbst auch die LED-Leuchtmittel (in 48 V) selbst mache und somit volle Kontrolle über die eingesetzten LEDs inkl. des verbauten Stromreglers habe, kann ich eben auch ein genau passendes Netzteil verwenden, sodass der Verlust bei Constant Voltage minimiert wird. Ergebnis ist, dass in meinen Tests die "Constant Voltage"-Lösung tatsächlich effizienter ist als die "Constant Current"-Lösung - zudem noch deutlich weniger komplex und günstiger.

    Aber es gibt sicherlich Spezialfälle, wo es trotzdem Sinn machen kann einen Constant Current Dimmer einzusetzen, z. B. wenn man an einem Dimmer verschiedene LED-Leuchtmittel mit unterschiedlichen Spannungen betreiben möchte (der Current kann pro Kanal separat über einen Sense-Widerstand festgelegt werden) oder man unbedingt "analoges Dimmen" möchte.

    Falls also jemand tatsächlich Interesse an einer Lösung für Constant Current hat (oder auch meinen 48 V LEDs), gerne einfach eine E-Mail schreiben. Bei Gelegenheit werde ich auch die Constant Current Hardware hier noch etwas genauer vorstellen, aber ich stecke aktuell selbst mitten im Hausbau, da ist Zeit sehr knapp - ihr kennt das sicherlich. ;-)

    Zum Schluss noch zur Erinnerung, dieser Thread hier soll nun lediglich für Fragen zu meiner Hardware dienen. Für Fragen zur OpenKNX LED-Dimmer-Firmware, gibt's jetzt einen separaten Firmware-Thread.

    Viele Grüße
    Andreas
    Präsenzmelder​, Fingerprint/NFC, Schaltaktor, LED-Dimmer, Binäreingang & Touch-Display

    #2
    Mal eine außergewöhnliche Frage:
    Sind die Abgangsklemmen (bei der REG Variante) dafür geeignet sicher zwei 1,5mm² starre Adern gleichzeitig aufnehmen zu können?
    (nutze 5x1,5 NYM und habe für die VCC zwei Adern gebrückt)

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      #3
      Hallo Michael,

      Zitat von LostWolf Beitrag anzeigen
      Mal eine außergewöhnliche Frage:
      Sind die Abgangsklemmen (bei der REG Variante) dafür geeignet sicher zwei 1,5mm² starre Adern gleichzeitig aufnehmen zu können?
      (nutze 5x1,5 NYM und habe für die VCC zwei Adern gebrückt)
      Diese Schraubklemmen sind zwar sogar bis 2,5 mm² geeignet, aber ich würde nicht empfehlen da zwei starre Adern reinzuklemmen:
      Selbst wenn du sie reinbekommst, macht das dann ggf. nicht richtig Kontakt.

      Hast du's schon mal mit Doppel-Aderendhülsen versucht?
      Bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob ggf. die Doppel-Aderendhülsen für 2x 1,5 mm zu dick sind, aber ein Versuch wäre es vielleicht wert.

      Viele Grüße
      Andreas
      Präsenzmelder​, Fingerprint/NFC, Schaltaktor, LED-Dimmer, Binäreingang & Touch-Display

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        #4
        Danke dir, habe das jetzt mit einer dreifach-Wagoklemme gelöst.

        Der Temperaturwert wo ausgegeben werden kann -> wo wird dieser gemessen und ab welchem Messwert sollte man sicherheitshalber am besten die Ausgänge ausschalten?

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          #5
          Hallo Michael,

          Zitat von LostWolf
          bereits gemeldet gehabt :P
          Super!
          Muss gestehe, dass ich bisher gar nicht wusste, dass es hierzu diesen "Melden"-Link gibt - echt jetzt das erste mal "bewusst" gesehen, nachdem du's geschrieben hast - kaum zu glauben. ;-)

          Nächstes Mal spare ich mir also meinen (unnötigen) zusätzlichen Beitrag und klicke da auch einfach drauf...

          Zitat von LostWolf
          Frage mich immer wieder, wie dreist manche Firmen sein müssen und vor allem sagt mir das jetzt eher: "da nicht kaufen"
          Absolut, bin ich völlig bei dir!

          Meine Vermutung ist ja, dass da manchmal so tolle "SEO-Agenturen" beauftragt werden, die dann so ein "Link-Building" im Paket haben.
          Glaube, manchen Unternehmen (die das beauftragen) ist gar nicht bewusst, wie unseriös das dann geschieht...

          Viele Grüße
          Andreas
          Präsenzmelder​, Fingerprint/NFC, Schaltaktor, LED-Dimmer, Binäreingang & Touch-Display

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            #6
            Leider muss ich berichten, dass die Statusrückmeldungen noch immer nicht 100% zuverlässig funktionieren :/
            Bei so ca 50% der Fälle bekomme ich beim einschalten (Ein-Befehl) nicht 100% zurück, sondern nur 98-99%.
            Genauso beim ausschalten (hier gefühlt etwas seltener) auch nicht 0% sondern 1-2%.
            Geschaltet wird aber richtig. Also bei 1% ist das Licht dann aber auch wirklich aus.

            Meine Beobachtung, ist hier wenn ich gemächlich einen Kanal nach dem anderen schalte, tritt das Problem nicht auf.
            Klicke ich da mich aber in meiner Visu (X1) schnell durch, kommt es zu dem oben genannten Phänomen.

            Vielleicht müsste hier minimal länger gewartet werden bis nach dem Schalt/Dimmvorgang der Status gesendet wird.
            Zuletzt geändert von LostWolf; 17.08.2026, 18:46.

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              #7
              Hallo Michael,

              danke für deinen Hinweis, da habe ich wohl bei meinem letzten "Statusrückmeldung-Fix" noch ein paar Randfälle nicht richtig berücksichtigt - schaue ich mir an!

              Viele Grüße
              Andreas
              Präsenzmelder​, Fingerprint/NFC, Schaltaktor, LED-Dimmer, Binäreingang & Touch-Display

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                #8
                Praxistipp: baut keine Kurzschlüsse ein 😅
                PXL_20260831_164006383[1].jpg​

                Hintergrund:
                Um dem Spannungsfall etwas entgegen zu wirken, habe ich bei der Zuleitung zu den LEDs (TW) zwei Adern des 5x NYMs gebrückt (blau und schwarz). Tjoar... in dem Fall war es aber schwarz und grau... Am Dimmer angeschlossen hatte ich natürlich auf einen der Kanäle die graue Ader...
                Gelernt habe ich nun doch jedes Mal zu messen was da im Baustress evtl. schief gelaufen ist.
                Aber auch Interessant, dass das hier verwendete ELG300 Netzteil (24V) genügend Leistung gebracht hat um den MOSFET zu grillen, aber nicht die 15A Sicherung auszulösen.

                Hat von euch auch wer beobachtet, dass bei vorhandener Netzteilspannung die angeschlossenen LEDs ganz kurz aufleuchten, wenn man die Applikation übertragen hat? Hatte das mal im Testaufbau beobachtet gehabt, mir dabei aber gedacht das es wohl so normal sein wird. Laut Andreas sollte das aber wohl nicht der Fall sein...

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                  #9
                  Hallo zusammen,
                  ich finde den LED-Dimmer super interessant und möchte diesen gerne zum Dimmen von 24V-TW-LED-Streifen einsetzen. Ich habe dazu ein paar Fragen:
                  -Werden die einzelnen Kanäle gezielt asynchron via PWM gedimmt oder geschieht dies rein zufällig? Oder anders gefragt, kann man die Kanäle gezielt versetzt dimmen?
                  -Ich habe einen MDT-Schaltaktor mit Strommessfunktion. Kann der Dimmer über diesen das LED-Netzteil schalten und verzögert hochdimmen sodass es nicht zu einem flackern kommt?
                  -Kann ich die Strommessfunktion des externen Schaltaktors verwenden um Schutzfunktionen zu verwenden z.b. die Anzahl der einschaltbaren Kanäle zu begrenzen oder den Strom zu überwachen oder geht dies nur bei der Version mit eingebauter Strommessfunktion?
                  -Ab welchen Stromstärken macht es Sinn, das PC-FR Gehäuse zu verwenden?

                  Hintergrund: Ich plane 3 Dimmer mit je einem Meanwell XLG 320W Netzteil einzusetzen. Ich bin relativ grenzwertig unterwegs was die Stromstärke angebelangt (90-95%), da ich die TW-Kanäle allerdings im balanced Mode betreibe und zusätzlich gedimmt, wird das Netzteil meistens nur zu 10-30% ausgelastet was die Leistung angeht. Daher möchte ich ungern auf 480W gehen, zudem liegt die max. Stromstärke dann nochmal einiges höher.

                  Vielen Dank!
                  Vg

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                    #10
                    Zitat von Claw Beitrag anzeigen
                    -Werden die einzelnen Kanäle gezielt asynchron via PWM gedimmt oder geschieht dies rein zufällig?
                    Die geraden und ungeraden Kanäle werden versetzt zueinander angesteuert.
                    Solange du für TW-Leuchtmittel z.B. A&B, C&D, etc. verwendest solltest du keine Probleme bekommen.

                    Zitat von Claw Beitrag anzeigen
                    Kann der Dimmer über diesen das LED-Netzteil schalten und verzögert hochdimmen sodass es nicht zu einem flackern kommt?
                    Ja
                    Der Dimmer sendet eine Anforderung das der SA-Kanal geschaltet werden muss und fängt mit dem Dimmvorgang erst an, wenn eine von dir definierte Spannung anliegt.


                    Zitat von Claw Beitrag anzeigen
                    -Kann ich die Strommessfunktion des externen Schaltaktors verwenden um Schutzfunktionen zu verwenden z.b. die Anzahl der einschaltbaren Kanäle zu begrenzen oder den Strom zu überwachen oder geht dies nur bei der Version mit eingebauter Strommessfunktion?
                    Nein, nicht out of the box
                    Höchstens mit von dir gebauten Logiken, wobei du hier aber auch nur das gesamte Netzteil messen kannst.
                    -> Empfehlung: Lege das Netzteil auf die Größe aller verbundener LEDs aus.

                    Zitat von Claw Beitrag anzeigen
                    Meanwell XLG 320W Netzteil
                    Sind das nicht Netzteile mit 0-10V Eingang? -> Update: vermutlich nicht, aber wann setzt man diese eigentlich ein?
                    Ich habe die ELG Variante in Benutzung.

                    Zitat von Claw Beitrag anzeigen
                    Ich bin relativ grenzwertig unterwegs was die Stromstärke angebelangt (90-95%), da ich die TW-Kanäle allerdings im balanced Mode betreibe und zusätzlich gedimmt, wird das Netzteil meistens nur zu 10-30% ausgelastet was die Leistung angeht.
                    Bei TW Leuchtmitteln lege ich das Netzteil immer auf die Leistung aus das die Lichtstärke konstant bleibt.
                    Also bei z.B. 10W/m für CW und 10W/m WW würde ich das Netzteil auf 10W/m auslegen.
                    Solange du da keinen Kurschluss einbaust... funktioniert das so
                    Zuletzt geändert von LostWolf; 11.09.2026, 10:00.

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                      #11
                      Ok super, vielen Dank dir!

                      Zitat von LostWolf Beitrag anzeigen
                      Die geraden und ungeraden Kanäle werden versetzt zueinander angesteuert.
                      Solange du für TW-Leuchtmittel z.B. A&B, C&D, etc. verwendest solltest du keine Probleme bekommen.

                      Meinst du A zu B oder A&B zu C&D versetzt?

                      Zitat von LostWolf Beitrag anzeigen
                      Sind das nicht Netzteile mit 0-10V Eingang? -> Update: vermutlich nicht, aber wann setzt man diese eigentlich ein?
                      Ich habe die ELG Variante in Benutzung.

                      Hatte mich verschrieben, meinte eigentlich die HLG-Serie. Das XLG ist eine etwas einfachere/günstigere Variante ähnlich ELG/HLG, mit 24V ohne extra-Funktionen. Da habe ich gerade eins beim Testen im Einsatz. Warum nimmst du ELG und nicht HLG?

                      Zitat von LostWolf Beitrag anzeigen
                      Bei TW Leuchtmitteln lege ich das Netzteil immer auf die Leistung aus das die Lichtstärke konstant bleibt.
                      Also bei z.B. 10W/m für CW und 10W/m WW würde ich das Netzteil auf 10W/m auslegen.

                      Wenn beide Kanäle an sind, fließt wegen PWM dann ja der doppelte Strom. Meinst du es ist kein Problem, wegen der versetzten Ansteuerung der Kanäle oder weil es das Netzteil schon verkraftet? Ich hätte es jetzt auf die volle Leistung ausgelegt.
                      ​

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                        #12
                        Zitat von Claw Beitrag anzeigen
                        Warum nimmst du ELG und nicht HLG?​
                        Du kannst hier nachlesen und aussuchen, was dir besser gefällt.

                        24 Netzteile von Mean Well: Unterschied zwischen ELG und HLG

                        Meanwell ELG Netzteile​​
                        ​
                        Zitat von Claw Beitrag anzeigen
                        ​Wenn beide Kanäle an sind, fließt wegen PWM dann ja der doppelte Strom.​
                        Das kann man so machen, muss man aber nicht - und sollte man auch nicht, da sich dann die Helligkeit mit der Farbe ändert.
                        Empfohlen ist daher folgende Regelung, bei der du nie auf den doppelten Strom kommst.

                        WW: 100% + 0%
                        Mitte: 50% + 50%
                        CW: 0% + 100%
                        Zuletzt geändert von scw2wi; 11.09.2026, 16:03.

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                          #13
                          Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
                          nie auf den doppelten Strom kommst
                          wenn CW und WW verschachtelt angesteuert werden
                          Gruß Bernhard

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von Claw Beitrag anzeigen
                            Wenn beide Kanäle an sind, fließt wegen PWM dann ja der doppelte Strom. Meinst du es ist kein Problem, wegen der versetzten Ansteuerung der Kanäle oder weil es das Netzteil schon verkraftet? Ich hätte es jetzt auf die volle Leistung ausgelegt.
                            Wenn der Treiber sicherstellt dass immer nur ein Kanal aktiv ist dann kann das Netzteil auf die Leistung des stärkeren Kanals ausgelegt werden. Ist dies nicht der Fall sollte man vom WorstCase ausgehen ergo die Leistung der Kanäle summieren, es sei denn der Hersteller macht hier weitere Angaben dass man das nicht muss..

                            Selbst wenn du die Leistung über die Dimmung reduzierst fließt wegen der PWM ja dennoch kurzzeitig der volle Strom. Das geht vorallem auf die Lebensdauer der Kondensatoren wenn das so nicht vorgesehen ist das Netzteil so zu betreiben.

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                              #15
                              Das Problem besteht wenn CW und WW gleichzeitig angesteuert werden.
                              Erfolgt dies versetzt, sollte eigentlich kein Problem auftreten.

                              Claw
                              ELG, aufgrund der höheren Effizienz und niedrigerem Standby-Verbrauch.

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