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Füllstandsmessung Tank (Zisterne) (gerne auf KNX)

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von LostWolf Beitrag anzeigen
    Du lässt Leitungswasser bis zu 80% Füllstand in die Zisterne laufen?
    Ich hätte hier nur so viel nachgeapeist das es gerade so ausreichend für die Pumpe ist.
    Alles andere ist auch sinnbefreit weil das Leitungswasser eh quasi immer verfügbar ist und gleich viel kostet. Das kannste also rein nach Bedarf entnehmen. Den Tank damit zu füllen ist doch dämlich weil dann regnet es zeitnah und der Tank ist voll und das restliche Regenwasser kann dann gar net gesammelt werden...
    Leitungswasser sollte man wirklich nur soviel reinfüllen dass es für die Pumpe grade so ausreichend ist..Wenn du mit Leitungswasser bewässern musst dann kannste es ja gleichzeitig bei der Bewässerung reinlaufen lassen um so den Pegel im Tank in etwa zu halten.
    Einfach ne Hystere, sprich unter 5% wird Leitungswasser zugeführt und bei 7% stoppt es dann (beispielsweise)


    Da Befüllung mit Leitungswasser eh die Ausnahme sein sollte kann man hier als Zusatz ja auch noch ne Zeitfunktion hinterlegen wie lange das Ventil für manuelle Füllung geöffnet sein darf, beispielsweise 30mins, so als Fallback sollte die Füllstandsmessung mal ausfallen oder falsche Werte liefern.
    Gibts auch als autarke systeme "wenn über Zeit x quasi gleichbleibender Volumenstrom herrscht dann wird abgeschaltet weil Rohrbruch vermutet"
    Zuletzt geändert von ewfwd; 03.06.2026, 11:26.

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  • TheOlli
    antwortet
    Naja Verschwendung ist erstmal relativ. Das Wasser in der Zisterne verschwindet ja nicht.
    Aber ich fülle natürlich nicht bis 80% wenn Regen > 5 ltr/m² angekündigt ist.

    Wenn ich Rasen oder Beete bewässere, brauche ich ca. 60% der Zisterne, das sind ca. 4,4 m³
    Mein Programm prüft die Bodenfeuchtigkeit von Rasen oder Beeten und legt fest was bewässert werden muss.
    Dann steht der Bedaf fest. Ist in der Zisterne weniger, wird bis zum Bedarf + 10% nachgefüllt.
    Dann wird bewässert. Ein Kreis nach dem anderen.

    Für die jeweilige Fläche jedes Regners berechne ich den Bedarf von der Zisterne in %.
    Wenn ich also Fläche A mit 10 ltr/m² bewässern möchte, bei 75m² sind das 750 ltr bzw. 11% der Zisterne.
    Wenn der errechnete Füllstand der Zisterne unterschritten wird, wird umgeschaltet.

    Beete werden jewiels 30min 1x Abends bewässert und 1x am Morgen. Die Rasensprenger laufen nachts.

    Das mit den max. 80% ist die Abschaltung wenn die Zisterne manuell gefüllt wird. Ab 90% kommt dann der Alarm "Ventil oder Sensor defekt" Damit bei einem Ausfall nicht ewig in die Kanaliasion nachgefüllt wird. Das wäre dann wirklich Verschwendung.
    Zuletzt geändert von TheOlli; 03.06.2026, 10:09.

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von LostWolf Beitrag anzeigen
    nur so viel nachgeapeist das es gerade so ausreichend für die Pumpe ist
    Genau. So mach ich das auch, alles andere wäre Verschwendung.

    (Aktuell hängt nur mal wieder mein Magnetventil. Hab’s schon zerlegt, weiß aber nicht wo das Problem liegt. )

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  • LostWolf
    antwortet
    Zitat von TheOlli Beitrag anzeigen
    6. Ich fülle die Zisterne nur bis max. 80% wenn der Füllstand ohne Regen über 90% steigt, kommt der nächste Alarn. Dann ist das Ventil defekt.
    Du lässt Leitungswasser bis zu 80% Füllstand in die Zisterne laufen?
    Ich hätte hier nur so viel nachgeapeist das es gerade so ausreichend für die Pumpe ist.

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  • TheOlli
    antwortet
    1. Ja

    2. Nein

    3. Bei Ausfall schließt das Ventil. Da das ganze nicht super kirtisch ist, könnte man auf redundaten Ausführung verzichten.
    Allerdings würde ich einen Timeout vorsehen. Wenn die Nachspeisung den Zielwert nicht in Zeit X erreicht, sperren und Alarm.
    Und du solltest den Ausfall des Sensors berücksichtigen. Also nur nachfüllen, wenn der Messwert plausiebel ist.

    4. Bei mir läuft ein ähnliches Konstrukt, allerdings mit einer SPS. Lediglich der Füllstand wird an den Bus übergeben.

    5.Die Nachspeisung nicht frei in die Zisterne laufen lassen. Das gibt beim Schließen den Ventils sonst einen ordentlichen Schlag auf der Seite zum Ventil. Ich habe dazu einen manuellen Kugelhahn eingebaut mit dem ich den Zulauf zur Zisterne etwas drosseln kann. Dadurch braucht die Nachspeisung zwar länger, es schlägt aber nicht. Alternative wäre ein motorischer Kogelhahn.

    6. Ich fülle die Zisterne nur bis max. 80% wenn der Füllstand ohne Regen über 90% steigt, kommt der nächste Alarn. Dann ist das Ventil defekt.
    Zuletzt geändert von TheOlli; 03.06.2026, 07:10.

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  • Chrpra
    antwortet
    Hallo zusammen,

    ich möchte die Füllstandsmessung meiner Regenzisterne über KNX realisieren und gleichzeitig eine automatische Nachspeisung mit Trinkwasser umsetzen.

    Ziel ist es, den Wasserstand der Zisterne in KNX zu visualisieren und bei Unterschreiten eines definierten Mindestfüllstands automatisch Trinkwasser nachzuspeisen. Sobald ein vorgegebener Füllstand wieder erreicht ist, soll die Nachspeisung automatisch beendet werden.


    Regenzisterne
    • Nutzvolumen: 10,50 m³
    • Maximale Wasserhöhe: 2.210 mm
    Geplante Wasserentnahme
    • Grundfos SBA 3-45 AW
    • Druckausgleichsbehälter (Membrandruckbehälter)
    Geplante Nachspeisung
    • Füllstandsmessung
      • Füllstandssonde: TDS-52-250-P6 (250 mbar)
      • Auswertung: ABB AE/S4.1.1.3 KNX Analogeingang (4-fach, Hutschiene)
    • Nachspeisung
      • Magnetventil: EXLECO 230 V AC Magnetventil, DN20, NC (stromlos geschlossen)
      • Ansteuerung über einen KNX-Schaltaktor
    Geplante Funktionsweise
    Die TDS-52-250-P6 erfasst den Wasserstand der Zisterne. Der Messwert wird über den ABB-Analogeingang in KNX eingelesen und ausgewertet.

    Wird ein definierter Mindestfüllstand unterschritten, soll über einen KNX-Schaltaktor das Magnetventil geöffnet und Trinkwasser nachgespeist werden. Nach Erreichen eines festgelegten Füllstands soll das Magnetventil wieder schließen.

    Meine Fragen sind
    1. Ist die Kombination aus TDS-52-250-P6 und ABB AE/S4.1.1.3 für diesen Anwendungsfall geeignet?
    2. Spricht etwas gegen die Ansteuerung des Magnetventils über einen KNX-Schaltaktor?
    3. Gibt es Empfehlungen hinsichtlich Ausfallsicherheit oder Sensorik?
    4. Hat jemand eine ähnliche Lösung bereits mit KNX umgesetzt und kann seine Erfahrungen teilen?

    Vielen Dank für eure Unterstützung!


    ​
    Zuletzt geändert von Chrpra; 02.06.2026, 19:12.

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  • Chrpra
    antwortet
    Zitat von Noschvie Beitrag anzeigen
    Es gibt auch von MDT eine Komponente, die einen 4 … 20 mA Eingang unterstützt. Weiß die Bezeichnung nicht auswendig, einfach mal googeln
    Ja aber dazu würde ich dann ein eigenes Netzteil benötigen, bei ABB hätte ich verstanden, wäre das nicht notwendig?


    ​
    Zitat von KNXMane Beitrag anzeigen
    Ich habe genau das mit MDT umgesetzt.

    - https://www.mdt.de/produkte/produktd...ng-0-10-v.html
    - 4-20 mA Druckmessumformer
    - billiges Netzteil
    Welches Netzteil hast du verwendet?

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  • KNXMane
    antwortet
    Ich habe genau das mit MDT umgesetzt.

    - https://www.mdt.de/produkte/produktd...ng-0-10-v.html
    - 4-20 mA Druckmessumformer
    - billiges Netzteil

    Funktioniert seit Jahren 24/7.

    Markus

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  • Noschvie
    antwortet
    Es gibt auch von MDT eine Komponente, die einen 4 … 20 mA Eingang unterstützt. Weiß die Bezeichnung nicht auswendig, einfach mal googeln

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  • Chrpra
    antwortet
    Spricht etwas gegen die Variante 1, da diese kostengünstiger ist?
    Bislang habe ich alles von MDT, wäre das erste Gerät von ABB.
    Hat jemand Erfahrung mit diesem Setup?

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  • Noschvie
    antwortet
    Zitat von Chrpra Beitrag anzeigen
    KNX Analog Ein-/Ausgang REG 0-10 V ​
    für die angeführte Sonde wird ein 4 … 20 mA Eingang benötigt

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  • Chrpra
    antwortet
    Variante 1:
    - ABB AE/S4.1.1.3 KNX-Analogeingang | 4-fach, Hutschiene
    - TDS-52-250-P6 250mbar

    Variante 2:
    - MDT AIO-0410V.01 KNX Analog Ein-/Ausgang REG 0-10 V | 4-fach
    - TDS-52-250-P6 250mbar

    Wie wird bei der Variante 2 die Hilfspannung angeschlossen?​

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  • concept
    antwortet
    Zitat von spike1302 Beitrag anzeigen
    Was braucht es noch zusätzlich zur Sonde? Netzteil, analog Aktor KNX etc?

    Einen Analogeingang und eine kleine 24V-Hilfsstromverorgung (und ja, nicht mit der Beluchtung oder dem KNX-Netzteil mischen!)

    Bei ABB ist die 24-Versorgung mit eingebaut, bei MDT brauchst was externes.
    Zuletzt geändert von concept; 26.08.2025, 00:22.

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  • JMA
    antwortet
    Zitat von spike1302 Beitrag anzeigen

    hi,
    ich interessiere mich auch dafür. Was braucht es noch zusätzlich zur Sonde? Netzteil, analog Aktor KNX etc? Würde es sehr gerne nachbauen, brauche aber bissel mehr Infos☺️
    Servus,
    ich habe mir zur Sonde gleich die originale Klemmdose dazu gekauft.
    Ansonsten verwende ich dazu ein 24V MeanWell Hutschienen Netzteil und einen MDT Analogeingang AIO-0410V.01.

    Funktioniert tadellos und liefert weit stabilere Werte als meine China Sonde!

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  • spike1302
    antwortet
    Zitat von JMA Beitrag anzeigen

    nachdem meine Zisterne bis jetzt immer voll war, bin ich den Einbau einer neuen Sonde noch nicht angegangen, ich werde aber auf eine Tecson Sonde gehen.
    Wobei ich denke, dass für meine Zwecke eine TDS-52 reichen sollte.

    ​
    hi,
    ich interessiere mich auch dafür. Was braucht es noch zusätzlich zur Sonde? Netzteil, analog Aktor KNX etc? Würde es sehr gerne nachbauen, brauche aber bissel mehr Infos☺️

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