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Technische Alternative UVR16x2 mit KNX sinnvoll kombinieren

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  • Marino
    antwortet
    Hier habe ich mal ein kurzes Beispiel:

    Schau Dir z.B. die "Heizanforderung FBH" an. Der MDT-Heizungsaktor sendet eine 1, wenn ein Stellventil öffnet und das tut er auf der KNX GA 8/2/102. Im CAN-BC2 empfängt er das und sendet es auf den CAN Bus (Digital 5). Digital, da es ein Bool-Wert ist und kein Analoger Wert, wie z.B. Temperatur.
    Das ist im Projekt des CAN-BC2.

    Im Projekt des UVR16x2 greift er direkt den CAN Digital 5 auf und verwendet ihn in der Logik. Der grüne Kasten der angeschlossen ist, ist eine getrennte Verbindung. So kann ich alle Signalein- und ausgaben gruppieren und habe nicht alles wirr angeschlossen.

    Bei analogen Werten, also z.B. Temperaturen, muss man sich den Wert anschauen, da dieser meist mit Faktor noch angepasst werden muss, damit er richtig gesendet wird. Aber das findet man schnell heraus.

    In ETS legst Du dann am besten einen Dummy an und verbindest diesen dann auch mit den GA's, da es keine Applikation gibt. In den Geräteeinstellungen bei KNX-Bus gibst Du die Physikalische Adresse (Quelladresse) an, mit welcher der CAN-BC2 auf den KNX-Bus sendet. So weiß man, wer was sendet und der Linienkoppler kann, falls benötigt, seine Filtertabellen richtig anpassen. Außerdem kann es dann nicht aus versehen ein zweites Gerät mit gleicher PA geben, da das Dummy diese in ETS bereit repräsentiert. Könnte zu Verwirrungen führen


    Viele Grüße
    Nils

    EDIT:
    Du kannst wahrscheinlich die Dateinamen nicht sehen. Das Bild wo "Signal-Übergaben" und "Signal Übernahmen" drin steht, ist aus dem UVR16x2-Projekt, das andere aus dem CAN-BC2-Projekt.
    Angehängte Dateien

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  • henfri
    antwortet
    Fyi:
    https://community.home-assistant.io/...scovery/649829

    Ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung (geht nur cmi nach mqtt und nicht umgekehrt).
    Dafür:
    • Komplett ohne Konfiguration (wenn man schon ein Tapps Projekt hat)
    • Selbst Werte aus Logikblöcken sind zugreifbar
    • Autodiscovery in Homeassistant
    Man braucht wirklich nur die Tapps XML und alle Werte aus dem CMI Schema sind in mqtt/Homeassistant.

    Gruß,
    Hendrik

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  • Helmut2020
    antwortet
    Danke schon mal - es wird ein wenig dauern bis ich das testen kann.
    Ich melde mich!

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  • Marino
    antwortet
    Ja, beide auf der SD-Karte. Mit der UVR kann man es dann auf den CAN-BC2 aufspielen.

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  • Helmut2020
    antwortet
    Hallo Nils

    Danke für den Support - ich werd' es bei Gelegenheit probieren!

    Du hast beide Projekte via SD-Card auf die URV gespielt?

    Beste Grüße
    Helmut

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  • Marino
    antwortet
    Ich habe ein Projekt, wo die CAN-Eingänge mit den KNX-Ausgängen verbunden sind und KNX-Eingänge mit CAN-Ausgängen.
    Das Programm kommt auf den CAN-BC2

    Dann habe ich ein zweites Projekt mit der ganzen Logik für die Heizung, was auf das UVR16x2 kommt.
    Darin sind für KNX benötigte Ein- und Ausgänge mit CAN-Ein- und Ausgängen. Mit gleicher Adressierung, wie in dem anderen Projekt natürlich.

    UVR16x2 schickt also mittels CAN einen Wert an das CAN-BC2 und das schickt es dann auf den KNX-Bus. Und anders herum halt.


    Viele Grüße
    Nils

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  • Helmut2020
    antwortet
    Hallo Nils

    Danke für die Rückmeldung.

    2. Projekt - wie muss ich mir das vorstellen?
    Ich habe ein Projekt, in dem ich die UVR16x2 anlege mit der Steuerungslogik und die gemeinsam benötigten Eingänge mit CAN-Eingängen und CAN-Ausgängen und ein 2. Projekt mit ebenfalls den gleichen CAN-Ein- und Ausgängen?

    Kann ich anschliessend die beiden dat-Dateien über die UVR16x2 einspielen?

    Mit der Beschreibung aus der TA-Homepage ( https://www.ta.co.at/download/datei/1667 ) das ursprüngliche Programm (ohne KNX) in das neue Programm (mit CAN und KNX) zu kopieren komme ich gar nicht klar.

    Beste Grüße
    Helmut

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  • Marino
    antwortet
    Du musst ein zweites Projekt haben und die richtige Adressierung wählen, die im Projekt vom UVR16x2 auch verwendet werden.

    Mit der SD-Karte kannst du das dann mit der UVR16x2 auf das CAN-BC2-Modul überspielen.

    Bin erst in ein paar Tagen wieder an der Anlage und kann daher nicht genau nachschauen.

    Habe selber die UVR16x2 inkl. KNX Modul im CAN-BC2 und habe das auch komplett selber programmiert, ohne vorher Ahnung gehabt zu haben, da mein Heizi keinen Plan hatte und auf KNX verzichten wollte.


    Viele Grüße
    Nils

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  • Helmut2020
    antwortet
    Hallo Allerseits

    Stehe vor ähnlichem Problem, Installateur schafft Einbindung in KNX nicht :-/

    Möchte das jetzt selbst einbinden, nur habe ich ein Problem in der Tapps2-Software:
    Werden bei Verwendung des KNX-Modules 2 *.dat-Dateien benötigt / eingespielt?
    1x Funktionsdaten UVR16x2 und einmal CAN-BC2 inkl. KNX-Modul?

    Wenn ich bei einem neuem Projekt URV16x2 auswähle fehlt natürlich die KNX-Schnittstelle. Wähle ich CAN-BC2 mit KNX fehlen die Ein- und Ausgänge der UVR16x2.

    Da komme ich gerade nicht weiter. Vlt. hat jemand einen Tip für mich.

    Herzlichen Dank schon mal

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  • Marino
    antwortet
    Ich habe eine vorläufig geschätzt vom Energieberater genommen. Da das erst letzte Saison im Winter in Betrieb ging, ging das dafür, denn ich habe bis dahin einfach die Maximaltemperatur manuell gedrosselt.

    In Tapps ist es egal. Wenn es von KNX kommt, wird es auf CAN-Bus umgeformt und im Programm des UVR16x2 ist es ein CAN-Eingang. Der externe Sensor ist ein Sensor für DL-Bus und ist dann ein DL-Eingang. Für die UVR16x2 im Programm also Identisch für den Programmaufbau.

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  • hyman
    antwortet
    Zitat von Marino Beitrag anzeigen
    Heizanforderung in %:
    Wenn ich die Stellgröße der Ventile übergebe, ja.
    Dann ist ja alles gut.

    Wie hast Du denn die Heizkurve in der Regelung eingestellt, wenn Du die Auslegungstemperatur nicht kennst? Welche Vorlauftemperatur bekommst Du bei -10 Grad Außentemperatur? Welche bei -15 Grad?

    Wenn die Außentemperatur über KNX rein geht, ist es natürlich egal, woher die genau kommt. Schwierig wäre es nur, wenn sie ausschließlich von einem eigenen Sensor der Regelung kommen könnte.

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  • Marino
    antwortet
    Moin Horst,

    Auslegungstemperatur... ewiges Thema. Wann ich die wohl endlich mal überreicht bekomme? Leidiges Thema mit meinem Heizi, daher bin ich froh, dass ich die Regelung selber gemacht habe und nicht auch da noch abhängig von ihm bin.

    Heizanforderung in %:
    Wenn ich die Stellgröße der Ventile übergebe, ja.

    Außentemperatur:
    Momentan von der KNX Wetterstation, da der Außenfühler aussen noch nicht montiert ist. Wert verändern ginge aber ja bei beiden.

    Und ich denke nicht über den Wechsel der Regelung nach. Lediglich um die Optimierung. Momentan ist es schon so, dass ich rein über KNX was vorgebe und die Heizung reagiert automatisch darauf, inkl. komplette Abschaltung wenn kein Bedarf besteht und automatischer Reaktivierung, wenn sie benötigt wird. Ich möchte nur auch noch die letzten Logiken in der Heizung haben, statt extern, mehr nicht. Die TA bleibt definitiv und funktioniert bisher schon sehr zufriedenstellend.

    Gerade die Heizung zu optimieren ist ein langwieriger Prozess, der auch meistens nur in der Heizsaison funktioniert. Der hydraulische Abgleich berechnet und eingestellt ist ja nett, aber das spiegelt, zumindest bei mir, nicht die Realität wieder und ich nachregulierten. Das kann der Heizi gar nicht machen, da das viel zu lange dauern würde...
    Zuletzt geändert von Marino; 10.10.2021, 10:51.

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  • hyman
    antwortet
    Wenn die ERR in der TA auch die Vorlauftemperatur stuenlos oder feinstufig unter die Heizkurve absenken kann, dann würde ich das für möglichst viele Räume, darunter auf jeden Fall die möglichen Führungsräume, nutzen. Das gilt um so mehr, je weniger externe Einflussmöglichkeiten es gibt.

    Die Frage ist halt, welche zusätzliche Verkabelung man dazu von der UVR zu den Stellventilen braucht ...

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  • Marino
    antwortet
    Klar könntest Du auch die ERR in der TA nutzen. Dann brauchst Du aber auch irgendwann wieder extra Ausgänge. Ich habe noch ein paar Ausgänge frei, aber keine 14.

    Ich kannte die Heizung mit Heizungsaktoren bereits und wollte nicht komplett Neuland betreten. Gehen tun wahrscheinlich beide Lösungen. Du kannst auch Tapps installieren und Dir einfach die Einzelraumregelung mal rein ziehen, oder in der Anleitung schauen. Ich habe nun noch nicht herausgefunden, wie genau die Stellventile angesteuert werden, da die ERR angibt, ein Signal auszugeben. Aber was passendes dafür wird es schon geben. Wie man es halt am liebsten mag. Die Sache wer wann entscheidet, welche VL-Temp gefahren werden soll, bleibt aber auch damit bestehen.

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  • hyman
    antwortet
    Hallo Nils,

    da Du die UVR nun mal hast, ist es schon im Prinzip sinnvoll, dass die auch alles machen soll, wofür sie zuständig ist.

    Was ist denn die Aulegungstemperatur (maximal erlaubte Vorlauftemperatur bei sehr kalter Witterung) Deiner beiden Heizkreise?

    Wenn Du auf bedarfsorientiert gehen willst, stellt sich die Frage, welche Einflussmöglichkeiten Du vom KNX her hast:
    • Besteht die Möglichkeit, eine Heizanforderung nicht nur digital (an/aus), sondern in Prozent einzuspielen?
    • Woher bekommt die UVR ihre Außentemperatur? Wenn vom KNX, dann kann man da eine bedarfsorientiert nach oben korrigierte Temperatur einspielen...
    • Andere Möglichkeiten (0..10V analog z. B.) ?
    Erst wenn da gar nix geht, würde ich evtl. (abhängig vom erwartbaren Optimierungspotential) über einen Wechsel auf eine andere Regelung nachdenken...

    In der Tat lief meine Heizung auch nicht von Anfang an optimal, deshalb ist ja der oben verlinkte Stand auch schon wieder veraltet.

    Bei mir kommt es auch in der Heizsaison vor, dass alle Raumventil bei 0% stehen: Bei sonnigem Wetter tagsüber. Und bei Außentemperaturen, die bei schattigem Wetter jedenfalls Heizbedarf bewirken würden. Ist halt ein 80er-Jahre-Bau mit mäßiger Wärmedämmung ...

    Grüße von Horst
    Zuletzt geändert von hyman; 10.10.2021, 10:42.

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