Was du beschreibst ist ein thermischer Abgleich.
Effektiv ist es scho. Sinnvoll oder verträglich mit den anderen Parteien - das musst du selber rausfinden.
Am besten lässt sich's natürlich sparen wenn's der unter einem gern warm hat 😉
Kannst du überhaupt Einfluss auf die VL-Temp. nehmen?
Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
Empfehlung Regelung Fußbodenheizung
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...dieser Punkt wird ja hier öfters erwähnt und den bekommt man mit dem thermischen Abgleich hin.Zitat von meti Beitrag anzeigenEine Faustregel ist halt: je niedriger die Vorlauftemperatur desto höher der Selbstregelungseffekt und desto geringer der Verlust auf Transportwegen. Und das übersteigt das Ersparnisse durch 2-Watt-Ventilantribe-etwas-kürzer-bestromen-müssen um Größenordnungen.
Nur ich kann eben die Vorlauftemperatur nicht einfach reduzieren. Deswegen möchte ich eben in der Wohnung so effektiv und kostengünstig wie möglich wohnen und aber auch nicht frieren.
Sicherlich kann ich auch die Flowmeter, bei geöffneten Stellantrieben so einstellen, dass die Räume nicht so warm werden, aber ist das in der Konstellation effektiv??
Gruß Benn
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In der jetzigen Generation geht das nicht. Die neue Generation kommt im Mai. Sie hat umfangreiche Änderungen und kann das.
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Moin moin,Zitat von hjk Beitrag anzeigenIst schon geplant...
wird das neue Hardware benötigen oder nur ein Software Update? Wäre ärgerlich, haben vor 2 Monaten erst 3 Stück gekauft.
Gruß
Martin
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Hallo zusammen,
darf ich mich kurz mit einer speziellen Frage anschließen?
Wir planen gerade die Heizungsregelung und ich würde am liebsten die Sollwertvorgabe rein in der ETS vornehmen und dann die im Aktor (z.B. MDT oder Jung) integrierten Regler nutzen um auf eine IST-Temperatur von einem Jung Universal Taster zu regeln. Ich habe es so verstanden, dass die Aktoren die Sollwerte "behalten".
Stelle ich es mir zu einfach vor?
Auf eine Möglichkeit zur ERR will ich bisher allerdings noch nicht komplett verzichten, sprich es mir vorhalten, falls das mit der ETS unkomfortabel ist und eine häufige Änderung der Solltemp notwendig erscheint. Ich würde das dann ggfls über eine Visu ala X1 ausbauen um die Sollwerte vorzugeben - oder einen Raumcontroller wenn es ganz notwendig erscheint :-)
Schon mal vielen Dank für eine kurze Einschätzung,
Markus
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Zitat von meti Beitrag anzeigenBei Mehrparteinenobjekten muss man halt den kleinsten gemeinsamen Nenner finden - Heizkurventechnisch.
nicht nur Heizkurventechnisch!
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Ich würde mal behaupten jede/r 3. hat das schon mal getan 🙃Zitat von Stonemann Beitrag anzeigenob sich schon einmal jemand damit beschäftigt hat, wie die Heizung in einer Wohnung am effektivsten eingestellt werden sollte
Eine Faustregel ist halt: je niedriger die Vorlauftemperatur desto höher der Selbstregelungseffekt und desto geringer der Verlust auf Transportwegen. Und das übersteigt das Ersparnisse durch 2-Watt-Ventilantribe-etwas-kürzer-bestromen-müssen um Größenordnungen.
Bei Mehrparteinenobjekten muss man halt den kleinsten gemeinsamen Nenner finden - Heizkurventechnisch.
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...kannst du mir das ggf. erklären?Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigenDeine erste Schlussfolgerung sehe ich etwas anders,
Es sind ja eigentlich Dinge die zu betrachten sind.
1. Die Heizung für das ganze Haus und
2. Die Heizung bzw. die Heizenrgie für meine Wohnung.
Bei 1. kann ich nicht viel machen. Da bin ich von den anderen 5 Partein abhängig und wenn es sie nicht stört, dass die Heizung immer um die 35 Grad im Vorlauf hat, dann muss ich wohl damit leben. Ansprechen werde ich es auf jeden Fall noch einmal.
Bei 2. wollte ich ja gerne wissen, ob sich schon einmal jemand damit beschäftigt hat, wie die Heizung in einer Wohnung am effektivsten eingestellt werden sollte. Und deswegen auch die beiden extreme 1. Stellantriebe lange auf mit geringem Durchfluss oder 2. Stellantriebe mit öfterer Regelung und dafür mehr Durchfluss an den Flowmetern?
VG Benn
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Deine erste Schlussfolgerung sehe ich etwas anders, aber das ist das Sicherheitsprinzip in der Heizungstechnik, „zu warm stört niemanden, und man kann ja drosseln“ es fällt auch kaum auf, ob ein Ventil nun zu 10 oder 100 % offen ist. Wenn du aber 105% benötigst, dann schreit die halbe Welt.
Gruß Florian
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Hallo Horst,
danke für die Rückmeldung. Zwei wichtige Punkte nehme ich daraus.- Solange der Raum die Temperatur erreicht und auch hält, ist es von den Einstellungen her egal wie ich das geschiet. Wenn ich es so einstelle, dass die Stellantriebe weniger offen sind, dann spare ich mir ja sogar noch Geld bei den Stromkosten?!
- Die Heizung ist seit ca. 5 Moanten in Betrieb. Also ist dort auch noch Gewährleistung daruf. Da es bei den anderen Mitbewohnern ja auch warm wird und die in der Zwischenzeit Ihre Einstellungen an den RTR gefunden haben, ist von deren Seite wenig Interesse an einem neuen Abgleich bzw. Änderungen an den Einstellungen der Heizung
Was meisnt du, welche der beiden Einstellungen besser ist, um die Probelme mit der Regelung nach dem Lüften bzw. Heizen mit Kamin etwas zu mildern??
Wir haben eine Gasheizung und auf dem Dach 5 Solarmodule für Warmwasser.
VG Benn
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Hallo Benn,
Dann hat er keinen hydraulischen Abgleich im engeren Sinne gemacht. Das könnte auch erklären, warum es bei niedriger eingestellter VorlauftemperaturZitat von Stonemann Beitrag anzeigenEinen hydraulichen Abgleich hat der Heizungsbauer wohl gemacht. Soweit ich das herausgefunden habe, hat er den Durchfluss bei den Flowmetern einfach überall auf 1Liter/Min gestellt und ist seiner Wege gegangen.
Hydraulischer Abgleich heißt: Der Durchfluss wird pro Heizkörper (oder FBH-Kreis) nach Auslegungsleistung und Heizlast eingestellt. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass eine Heizung in jedem Kreis den gleichen Bedarf hat. Wenn da noch Gewährleistung ist --> Mängelrüge.Zitat von Stonemann Beitrag anzeigenin der oberen Wohnung nicht warm wird.
So ist es. Deshalb wird sich der gemessene Verbrauch zwischen Deinem Beispiel 1 und 2 nicht groß unterscheiden. Wenn Du Dich für 1. entscheidest, kannst Du Deine Stellantriebe evtl. gegen solche tauschen, die spannungslos offen sind ("NO" statt "NC"), wenn Deine Regler das hergeben.Zitat von Stonemann Beitrag anzeigenZur Messung des Verbrauchs ist ein Durchflussmengenmesser installiert. Dieser misst ja die Temp beim Hinlauf und beim Rücklauf und zusätzlich die Menge an Durchfluss und daraus errechnet sich der Verbrauch?!
Noch besser funktioniert das, wenn der hydraulische Abgleich im ganzen Haus richtig gemacht und die Vorlauftemperatur gesenkt wird. Wie wird denn die Wärme erzeugt?
Ist das eine Fußbodenheizung? Dann hat die Trägheit mehr damit zu tun als mit der Regelung.Zitat von Stonemann Beitrag anzeigenEin weiteres Problem ist die Dauer, bis die PWM sich eingepegelt hat. Jedes Lüften oder den Kamin anheizen bringt die ganze Regelung durcheinander???
Grüße von Horst
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Ich habe noch eine Frage in die Runde.
Ich habe bei mir die Sollwertverschiebung über den GT2 eingestellt und am Heizungsaktor PWM mit 10 Min Intervall. Funktioniert soweit, die Räume erreichen die eingestellte Temperatur und meistens ist diese auch in der Nähe der Einstellung. Am Aktor sehe ich aber, dass manche Räume fast permantent geregelt werden und andere nicht. (Led blickt)
Nun wohne ich in einem Haus mit 6 Wohnungen. Der Vorlauf im Haus ist auf ca. 35 Grad eingestellt. Weniger Temperatur ist wohl zu wenig, weil es sonst in der oberen Wohnung nicht warm wird.
Nun zur eigentlichen Frage.
Wie bekomme ich raus ob meine Einstellungen am effektivsten sind??
Zur Messung des Verbrauchs ist ein Durchflussmengenmesser installiert. Dieser misst ja die Temp beim Hinlauf und beim Rücklauf und zusätzlich die Menge an Durchfluss und daraus errechnet sich der Verbrauch?!
Einen hydraulichen Abgleich hat der Heizungsbauer wohl gemacht. Soweit ich das herausgefunden habe, hat er den Durchfluss bei den Flowmetern einfach überall auf 1Liter/Min gestellt und ist seiner Wege gegangen.
Deswegen möchte ich mal 2 Beispiele in den Raum werfen und die Frage, ob die Ergebnisse beim Verbrauch und daher bei den Heizkosten gleich sind.
1. geringer Fluss (am HKV) -> Durchfluss auf unter 1 eingestellt.
Damit wird der Aktor den Stellantrieb lange offen lassen und es ist wohl fast wie ohne ERR. Dadurch das dann fast ständig Wasser fließt, ist der Temperaturunterschied zwischen Ein- und Ausgang (Hin- und Rücklauf) geringer, aber die Durchflussmenge höher? Die Stellantriebe mit 2,5 Watt sind dafür halt viel unter Spanung.
2. Unterbrochener Fluss (am HKV), Durchfluss höher eingestellt. Damit ist durch die PWM die Zeit der Öffnung geringer. Der Temperaturunterschied zwischen Hin und Rück wird wohl mehr sein, weil mehr Energie bzw. Temperatur in den Estrich abgegeben wird. Aber da die Antriebe länger geschlossen sind, wird der gemessene Durchfluss geringer?
Ein weiteres Problem ist die Dauer, bis die PWM sich eingepegelt hat. Jedes Lüften oder den Kamin anheizen bringt die ganze Regelung durcheinander???
Danke
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Ja kann man auf 1 Kanal klemmen. Wieviele davon steht im jeweiligen Installationshandbuch.
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Meine Fragen, die ich eingangs gestellt habe, wurden hier sehr umfangreich und auch mit weiteren Informationen beantwortet. Vielen Dank schon mal dafür.
Nun habe ich aber eine Frage zu den Aktoren, die meine thermoelektrischen Stellantriebe regeln sollen. Ich habe Räume die haben 2 - 3 Heizkreise und sind aktuell mit einem herkömmlichen RTR geregelt und zusammen geklemmt. Muss ich für jeden Heizkreis einen eigenen Kanal am Aktor verwenden oder kann ich die Heizkreise eines einzelnen Raums auch auf einen Kanal klemmen?
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So neu sind WP nun auch wieder nicht, dass die Entwicklung das Thema verschlafen muss.Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigenhjk
Das Problem mit den Wärmepumpen ist ja relativ neu
Neu ist aber, dass WP immer seltener takten und immer häufiger einen modulierenden Inverter Betrieb beherrschen.
Dafür wird aber wieder häufig der Pufferspeicher weggelassen, wofür es ja auch gute Gründe (z.B. höhere JAZ) gibt.
Aktuell halte ich eigentlich das stetig regelnde 10V Ventil für eine recht gute Lösung, das von Möhlenhoff hab ich um 54 € gefunden, eines von LCN um 78 €.
Es gibt aber sicher auch dabei wieder Nachteile, sonst würde es ja mehr Heizungsaktoren geben, die das auch entsprechend ansteuern können, oder ist da von MDT hjk auch schon etwas integriertes geplant? (getrennt mit 10V Aktor wäre es ja prinzipiell möglich)
Preislich halte ich diese Lösung aktuell noch nicht für sehr attraktiv, aber die Preise können sich ja noch ändern, vor allem dann, wenn MDT hier etwas anbietet.
therm. Steller (10 - 20 €) + Aktor (10 € / Kanal) => Summe 20 - 30 €
10V Steller (50 - 80 €) + Aktor (30 - 40 € / Kanal) => Summe 80 - 120 € (da ist der Motorsteller kaum mehr teurer, aber lauter)
Ich hab jetzt die verlinkten Threads vollständig durchgelesen, was etwas mühsam ist, da man dabei sehr viele Sarkasmusbeiträge überspringen muss.
Ein Stichwort, das ich dabei gefunden hab, ist mir noch nicht ganz klar: unkoordinierte ERR
Gibt es auch eine koordinierte ERR (K-EER) und wenn ja, geht es dabei um eine Koordination zwischen den Heizkreisen oder um eine Koordination zwischen ERR und WP?
K-EER Teil 1: Koordination zwischen den Heizkreisen
Es wird (wie von Volker vorgeschlagen) dafür gesorgt, dass der Gesamt-Heizbedarf im Haus nicht alle paar Minuten Hochschaubahnkurven durchläuft.
Auf diesen Zug ist ja MDT (vermutlich wieder mal als erster) bereits aufgesprungen - irgendwie gefällt mir MDT laufend besser.
K-EER Teil 2: Koordination zwischen RTRs und WP
Falls Teil 1 der Koordination bereits erfüllt wäre, und der Heizbedarf über den gesamten PWM-Zyklus bereits gleichmäßig verteilt ist, dann würde ich mir Teil 2 der Koordination so vorstellen: Der Heizungs-Aktor teilt der WP in jedem PWM-Zyklus mit, welcher Heizbedarf für die nächsten x min besteht. Die WP könnte dadurch wesentlich rascher auf Änderungen reagieren und ein Pufferspeicher wäre dann noch weniger notwendig.
Wäre so eine koordinierte Regelung sinnvoll, sinnlos, möglich, bereits üblich, bereits angedacht, ....
Walter
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