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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Tatsächlich eine konkrete Lampenbezeichnung?
    Treffer.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    meine ich vermutlich "Deckeneinbauleuchten". Also in Fassungen 120° Abstrahlwinkel, was heute eigentlich vielfach in Fluren und Bädern verbaut wird.
    Ja hier im Forum sind Spots eben 68mm Lochdurchmesser mit MR16 / GU10 Fassungen und in 24V die Voltus Constaled Leuchtmittel. Das hat aber mit 120° Leuchtwinkel nichts zu tun wobei die Constaled mit 60° schon tauglich sind ohne extremes Lochraster. Und so schnell spricht man hier halt aneinander vorbei wenn einer sagt ich will 6 "Spots" haben.

    Bei den Deckeneinbauleuchten eben schauen, wenn es dann vom Durchmesser sehr große werden sind es teilweise schon wieder eher Panels, die es dann auch viel mit 24V gibt.

    Daher erst Licht dann Lampe selbst auswählen, dann ergibt sich die Steuerung fast von allein. Da wo es dann von allem etwas gibt da kann man nach den feinen Unterschieden seine Präferenz finden.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    15cm umlaufend habe sollte ich da
    Wäre mir zu unkonkret bei 12m Stripe kommen schonmal größere Leistungen bei rum, da sind die Netzteile keine kleinen Schokoriegel mehr. Die Controller ja lassen sich da noch verstecken. Besser mal nen Muster basteln und probieren ob man da irgendwie seitlich rein schauen kann und man das dann mag.

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  • Inselino
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Deckeneinbauleuchten schaffen auch größere Abstrahlwinkel und das gern auch in ordentlichen Lichtstärken.
    Ok da Spots für mich aus der Veranstaltungstechnik sowieso etwas komplett anderes sind, meine ich vermutlich "Deckeneinbauleuchten". Also in Fassungen 120° Abstrahlwinkel, was heute eigentlich vielfach in Fluren und Bädern verbaut wird.

    Das heißt ja konkret, wenn ich solche Leuchten verwenden möchte, brauche ich auf jedenfall DALI für die Ansteuerung mit CC.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Und deswegen muss man halt die Planungsschritte davor langsam etwas mehr konkretisieren
    Wie viel konkreter soll es denn für ein Zimmer noch werden? Bzw. was fehlt? Tatsächlich eine konkrete Lampenbezeichnung?

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Du hast eine Vorstellung von üblichen Dimensionen der EVG?
    Also bisher kenne ich als REG oder als längliche flache Kisten. Wenn ich einen Seitenüberstand von z.B. 15cm umlaufend habe sollte ich da sowohl die LED Streifen für die indirekte Beleuchtung unterbekommen als auch entsprechende EVGs bzw. dafür eine entsprechende Revisionsklappe ins innere verstecken können.

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  • uzi10
    antwortet
    Habe bei mit in der Decke auch Halox 180 mit Kurztunnel. Passt perfekt für die Osram Oti Dali Mäuse

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Die Alternative wäre dann Halogen oder ist 12V LED deutlich weiter verbreitet?
    Nein es gibt hier im Forum einige Vorstellungen sehr hochwertiger CC-Spots bzw. grundsätzlich Deckeneinbauleuchten auch in TW. Spots sind vom Namen her ja sehr punktausgerichtete Leuchten. Eine Allgemeinbeleuchtung damit zu erreichen macht viele Löcher in die Decke. Deckeneinbauleuchten schaffen auch größere Abstrahlwinkel und das gern auch in ordentlichen Lichtstärken.
    Und ja die brauchen dann einen DALI Treiber weil es eben noch an brauchbaren KNX-CC Treibern mangelt.

    Wie man sieht ergibt sich einiges von selbst. Oder man priorisiert wieder anders, weil man unbedingt HCL als Funktion sehr hoch priorisiert und auch keinen Umsetzungsaufwand mit der Ansteuerung haben will. Dann muss man wieder bei 24V bleiben weil da gerade die KNX-Controller via simpler ETS-Parametrierung viel ermöglichen. Dafür hat man aber zum Teil die in den passenden Threads diskutierten Erscheinungen von Farbstichen oder eingeschränkte Farbbereiche WW zu KW. Das hat aber wieder alles nichts mit der Frage KNX oder DALI zu tun sondern ist eine Eigenschaft des Lichtes was man haben will, wo sich dann die Auswahl des Leuchtmittels / der Leuchte unterordnet.


    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Wenn aus Gründen (egal welchen) mehr Zuleitungen notwendig sind bin ich ohne weiteres bereit mehr zu legen.
    Und deswegen muss man halt die Planungsschritte davor langsam etwas mehr konkretisieren um eben beurteilen zu können ob eine Zuleitung je Raum/Zone genügt oder ob es je potentieller Leuchtgruppe sein sollte. Oder man kann will sich noch nicht festlagen dann halt das Maximum an sinnvolle CU-Sorten verlegen (5-fach, gern in 2,5mm² je Leuchtgruppe + KNX-an den Stellen (KNX muss natürlich nicht im Stern von der Verteilung aus kommen). Es könnte auch für Licht allein eine / mehrere UV sinnvoll werden, siehe Platzbedarf in Deckenabhängung.


    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Ohnehin erhält jedes Zimmer für das Licht einen LS und für die Steckdosen einen weiteren.
    Das sehen hier im Forum alle soweit als Grundausstattung, ich habe Licht und Strom gar auf getrennten FI und Steckdosen teilweise auch getrennt und da hat jede Steckdose einen eigenen Außenleiter, also an einem 5-fach NYM nur 3 Steckdosen keine 3 3-er Kombi oder so.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    und auch entsprechend Platz für EVGs.
    Du hast eine Vorstellung von üblichen Dimensionen der EVG?





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  • Inselino
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Das ist schon eine ziemliche Einschränkung wenn es denn auch etwas individuelleres oder technisch sehr ausgefeiltes Licht bei den Spots in Sachen Lichtqualität geht.
    Was wären denn die (besseren) Alternativen? Meine sicherlich naive Vorstellung war, dass man LED Spots mit entsprechendem Vorschaltgerät verwendet und das Vorschaltgerät wie auch immer über KNX oder DALI steuert.
    Die Alternative wäre dann Halogen oder ist 12V LED deutlich weiter verbreitet?

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Das hat doch mit technologisch sinnvoll nichts zu tun, sondern damit welche Varianten sollen möglich sein. Viel CU = viel Flexibilität.
    Da habe ich mich vielleicht unsauber ausgedrückt. Wenn aus Gründen (egal welchen) mehr Zuleitungen notwendig sind bin ich ohne weiteres bereit mehr zu legen. Wenn am Ende ein System mit 5 adrig 230V +KNX ausreichend ist und auch zukunftsfähig erweiterbar, mache ich das auch. Einzige Bedingung für mich ist, es soll sich um mehrere Kreise oder neue Lampen erweitern lassen ohne neue Leitungen zu ziehen.
    Ohnehin erhält jedes Zimmer für das Licht einen LS und für die Steckdosen einen weiteren.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Stehen dazu schon konstruktive Details fest?
    Nein diese stehen noch nicht fest. Es wird aber einen Seitenüberstand geben und auch entsprechend Platz für EVGs.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    6 Wandleuchten ebenfalls LED TW ob EVG und Trafo in der Wandleuchte verbaut sind oder nicht ist mir gleich
    Das in 24V zu finden wird sehr schwierig und noch schwieriger in abgestimmten TW zu den Deckenelementen, wenn, was sinn macht, sie auch in gleichen Lichtfarben betreiben werden sollen.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Wenn möglich alles mit LED und 24V
    Das ist schon eine ziemliche Einschränkung wenn es denn auch etwas individuelleres oder technisch sehr ausgefeiltes Licht bei den Spots in Sachen Lichtqualität geht.
    Allerdings in Anbetracht dessen was derzeit am Markt für Steuerungsparameter zur Verfügung stehen und wenn KNX die primäre bedienebene ist, dann bietet sich auch eine Umsetzung mit reinen KNX-Controllern an um die Spots sehr synchron und einheitlich zu den Spots in der Decke zu betreiben. mangels passender Auswahl an Wandleuchten muss man aber wieder schauen.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Wie viele Leitungen ich lege, ob ich diese durchschleife oder nicht ist mir egal, die Frage ist, was technologisch besser ist und mehr Sinn ergibt. Sicher nicht eine pro Etage aber wenn möglich auch nicht eine pro Spot.
    Das hat doch mit technologisch sinnvoll nichts zu tun, sondern damit welche Varianten sollen möglich sein. Viel CU = viel Flexibilität.

    Gerade dieser berechtigte Gedanke:
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Optional: In der Nähe der Auslässe 230V direkt vom Schaltkasten, für den Fall einer wunderschönenen Halogenlampe, die dann doch montiert werden soll.
    Erzwingt ja eher mehr als weniger Zuleitungen.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    2 Abgehängte Deckenelemente mit 8 Spots und umlaufende LED Stripes,
    Stehen dazu schon konstruktive Details fest? Wie viele cm Abhängung werden es, gibt es Revisionsöffnungen. Nur weil abgehangen ist, bedeutet es nicht das man auch dahinter noch an die EVG und Netzteile rankommt oder sie da hinter bekommt, egal ob DALI oder KNX. Dann kann es passieren das doch zentral versorgt werden muss, und dann braucht es schnell je Leuchtgruppe eine eigene Zuleitung in ausreichend Querschnitt.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Wenn aber dessen erste Frage auf die obrige Vorstellung ist "möchten sie diese oder jene LED Lampe" und nicht grundsätzlicheres dann wäre ich doch sehr verwundert.
    Ja auch da gibt es gute und schlechte und manchmal nur den Lampenverkäufer. Die erste Frage sollte eben immer nach den Bedürfnissen des Lichtes sein danach eben die Lampe die das liefert.

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  • uzi10
    antwortet
    LEDs sind immer mit Konstantstrom zu betreiben. In Led Strips machen das die Treiber am Strip aus der Konstantspannung. Drum sind CC Treiber bei Spots auch vorzuziehen um nicht wieder von Konstantspannung auf Konstantstrom zu wandeln

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  • Inselino
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Die Frage hat ja mehrere Dimensionen. Halogen vs LED, wenn LED dann welche Versorgung (CC / CV / 230V, Steuerung / Bus welche, Lichtempfinden (einfarbig / mehrfarbig / HCL / KLR ) welche Ausbaustufen sollen es sein.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Das ist schön für Dich, das solltest hier mal kundtun, damit man eben mal zu Empfehlungen in Sachen MIT-WAS kommen kann und eine Empfehlung auch mal begründen kann, gern auch wegen technologischen Vor/Nachteilen zu anderen Optionen.
    Mit Verlaub aber nach der initialen Anmerkung habe ich doch genau diese Fragen in meinem zweiten Post beantwortet. Falls das untergegangen ist schreibe ich aber gerne nochmal, was ich mir vorstelle und freue mich dann über Begründung aufgrund technologischer Vor- und Nachteile. Oder ich brauche noch einmal konkrete Fragen.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Seit wann sind Elektriker auf Ästehtik bedachte Innenarchitekten/Lichtdesigner?
    Ich habe es exemplarisch für einen Bereich im Haus gemacht, gerne kann man das ganze mal 7 nehmen und hat einen groben Überschlag fürs Haus.
    1. Wenn möglich alles mit LED und 24V, Retrofit finde ich nicht gut.
    2. 2 Abgehängte Deckenelemente mit 8 Spots und umlaufende LED Stripes, diese sowohl TW als auch RGB ggf mit 2 Stripes (jedes Element 12m Umfang) Spots ebenfalls mit TW und alles mit HCL
    3. 6 Wandleuchten ebenfalls LED TW ob EVG und Trafo in der Wandleuchte verbaut sind oder nicht ist mir gleich
    4. Alle Wandleuchten einzeln regelbar, an der Decke Spots als Gruppe regelbar mit Ausbauoption sie auch Einzeln zu steuern ohne pro Spot ein neues Kabel ziehen zu müssen. Jeder Stripe einzeln steuerbar.
    5. Wie viele Leitungen ich lege, ob ich diese durchschleife oder nicht ist mir egal, die Frage ist, was technologisch besser ist und mehr Sinn ergibt. Sicher nicht eine pro Etage aber wenn möglich auch nicht eine pro Spot.
    6. Optional: In der Nähe der Auslässe 230V direkt vom Schaltkasten, für den Fall einer wunderschönenen Halogenlampe, die dann doch montiert werden soll.


    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Seit wann sind Elektriker auf Ästehtik bedachte Innenarchitekten/Lichtdesigner?
    Gerne kann es auch ein Lichtdesigner sein. Wenn aber dessen erste Frage auf die obrige Vorstellung ist "möchten sie diese oder jene LED Lampe" und nicht grundsätzlicheres dann wäre ich doch sehr verwundert.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Es spricht ja nichts dagegen neben DALI auch KNX zu benutzen und für manch spezielle Anwendung hat man womöglich auch noch DMX oder HUE dabei. Alles kann, nichts muss und schon gar nicht nur A oder B.
    Natürlich gibt es nicht nur A oder nur B. Danach habe ich nie gefragt. Mir geht es um Argumente für A oder für B oder für A und B oder meinetwegen auch für C.
    Und genau die Frage ob es eben viele System oder lieber nur eins braucht (für den spezifischen oben skizzierten Anwendungsfall) darum geht es mir. Und bisher liest es sich eben schon bei manchen so, dass etwas gegen DALI und KNX nebeneinander spricht.



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  • cobrito
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Zufällig bin ich jetzt aber auch noch Millionär
    Das hört man im Forum selten, ist aber sicher keine schlechte Voraussetzung für eine sehr gute Lichtlösung :-)
    Also ab zu einem guten! Lichtplaner und einem guten Systemintegrator, dann wirst du mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einer sehr guten Lösung kommen.

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  • gbglace
    antwortet

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Das finde ich z.B. sehr spannend, dass bei verbauten Lampen DALI viel eher denkbar ist als KNX.
    Weil DALI als Lichtbus konzipiert und erfunden wurde. KNX als Gesamtintegrationssystem.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Und genau dazu würde ich gerne überlegen welche Lösung technologisch besser ist.
    Ja aber sowas kann man nicht globalgalaktisch in Raum rufen. Die Frage hat ja mehrere Dimensionen. Halogen vs LED, wenn LED dann welche Versorgung (CC / CV / 230V, Steuerung / Bus welche, Lichtempfinden (einfarbig / mehrfarbig / HCL / KLR ) welche Ausbaustufen sollen es sein.

    Entweder man will eine Lichtplanung mit ordentlichen dafür notwendigen Parametern erstellen oder man will einen Technologievergleich zu bestimmten Eigenschaften anstellen. Das eine hat mit dem anderen nicht viel zu tun auch wenn Du das gern so hättest. Denn die Lichtplanung definiert welche bestimmten Eigenschaften die jeweilige Technologie können muss. Wenn Dir die Erfahrung / Phantasie fehlt was man mit Licht alles machen kann dann ist es ungünstig aber auch nicht zielführend sich über eine Expertendiskussion über Steuerungsdetails Appetit und eine Vorstellung zu verschaffen was man mit seinem Licht im Neubau tun könnte.

    Dann solltest einen Thread aufmachen WAS kann man in 2021 alles in Licht für den Zweck xy (Wohnen / Küche / Arbeitszimmer / Flur / Bad / Relaxstimmung / Nachtstimmung)machen. Dann kannst Dir aus der Sammelliste was raussuchen und fragen MIT-WAS kann ich das am besten erreichen.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Ich weiß relativ gut, wie mein Licht aussehen soll
    Das ist schön für Dich, das solltest hier mal kundtun, damit man eben mal zu Empfehlungen in Sachen MIT-WAS kommen kann und eine Empfehlung auch mal begründen kann, gern auch wegen technologischen Vor/Nachteilen zu anderen Optionen.

    Und je mehr Vielfallt an Licht im Haus Einzug halten wird desto wahrscheinlicher und sinnvoller ist es das man ggf. einfach mehrere Systeme haben wird. Es spricht ja nichts dagegen neben DALI auch KNX zu benutzen und für manch spezielle Anwendung hat man womöglich auch noch DMX oder HUE dabei. Alles kann, nichts muss und schon gar nicht nur A oder B.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Ich hätte gedacht, dass der Elektriker dann fragt "Wie wichtig ist Ihnen, dass
    Seit wann sind Elektriker auf Ästehtik bedachte Innenarchitekten/Lichtdesigner?

    Das gesamte Gewerk "Elektrik" ist in einem wirklichen Smarthome so umfangreich, dass das ein "üblicher" Elektriker vollständig wohl kaum bedienen kann. Auch die Kollegen Systemintegratoren die da technisch einen anderen Horizont haben sollten, sind nicht immer die besten Designer / Gestalter, sollten aber aus der Erfahrung anderer Planungsprojekte bessere Hinweise geben können. Aber dann, nachdem das Design definiert ist, die technische Auswahl optimieren können.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Wenn ich zufällig eine Phillips Hue LED auswähle ist die Steuerung über Hue vermutlich am enfachsten aber technologisch nicht am sinnvollsten.
    Wenn die HUE nun einfach mal am ehesten die Anforderung an Licht und Form der Lampe erfüllt dann nutzt man halt HUE und baut sich ein Zigbee GW an die KNX-Anlage. Das HUE aber einfach das bessere Licht liefert ist schon berechtigt zu hinterfragen und meist noch anzuzweifeln.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Das war der Grund für mich, zu jeder Lampenstelle 5 adrig 230V zu legen und nicht von Zentral 24V ins Haus zu verteilen damit die gängigen Lampen auch wenn sie nur Ein/Aus können damit angesteuert werden könnten.
    Was aber eben schon eine Vordefinition der Lampenauswahl bedeutet nur weil das CU so in der Decke liegt. Als Detailinfo währe ja noch hilfreich zu Wissen ob es je Etage / Raum nur eine Zuleitung 5-fach 230V ist und dann von Lampenauslass 5-adrig durchgeschliffen wird oder ob es mehr direkte Verbindungen bis zur Verteilung gibt. Weil letzteres auch wieder mehr Optionen offen hält, wenn man denn mit dem CU beginnt die Lichtplanung zu machen.


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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von Springrbua Beitrag anzeigen
    Also so wie ich das bisher verstanden habe werden LEDs prinzipiell immer mit Konstantstrom betrieben.
    Genau richtig. Aktuell gibt es für KNX keine vernünftigen CC Controller. Wenn MDT jedoch dort etwas bringt, wird das bestimmt sehr gut und vor allem mit einer exzellenten TW/HCL Integration.
    Diese war ja für Dich wichtig
    Zitat von Springrbua Beitrag anzeigen
    Ich behaupte mal, dass man dieses Netzteil durch einen geeigneten DALI oder KNX Dimmer + Netzteil ersetzen könnte und schon wäre die Leuchte im System integriert.
    Genau richtig.

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Ich lerne hier sehr viel und bin auch an den Detaildiskussionen sehr interessiert von daher vielen Dank für alles, was bisher geschrieben wurde.
    Oh Prima, dann darf die KNX vs KNX+DALI Diskussion ja weiter gehen.
    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Wir sprechen über DALI. Und ja, klar geht das! Clever planen ist alles
    Bleiben wir doch nochmal kurz bei dem weiter oben geschilderten realem Szenario, mit der Frage nach dem maximalem Zeitversatz. Nehmen wir mal die vier NYM Leitungen als gegeben, weil es dafür abseits DALI durchaus Gründe gibt.
    Wie sähe denn da eine DALI Topologie aus? Im zweiten Schritt lässt sich dann ja mit Baudrate/Telegrammlänge etc. der Zeitverzug berechnen.

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  • Inselino
    antwortet
    Zitat von Springrbua Beitrag anzeigen
    Also so wie ich das bisher verstanden habe werden LEDs prinzipiell immer mit Konstantstrom betrieben. LED-Stripes und Spots mit Konstantspannung regeln das jedoch intern, sodass sie mit Konstantspannung (24V, 12V u.s.w.) versorgt werden müssen.
    Das ist mir soweit bekannt. Also die Stromstärke im Stripe kann entweder simple durch Widerstände geregelt werden und ein Netzteil versorgt den Stripe mit konstant 24V (CV) oder er kann durch entsprechende Microprozessoren die Stromstärken steuern was die Streifen wohl gleichmäßiger abnutzt, gleichmäßigere Helligkeiten zulässt und vor Überlastung schützt.
    Daher kam ich auf die Vermutung, dass es der aktuellere technische Stand ist.

    Zitat von Springrbua Beitrag anzeigen
    Die meisten Leuchten die es gibt sind für 230V konzipiert, da dass der Standard in jedem Haushalt ist.
    Das war der Grund für mich, zu jeder Lampenstelle 5 adrig 230V zu legen und nicht von Zentral 24V ins Haus zu verteilen damit die gängigen Lampen auch wenn sie nur Ein/Aus können damit angesteuert werden könnten. (Wobei ich sie dann vermutlich eh nicht kaufen würde, Dimmen ist für mich schon ein wichtiges Feature).

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  • Springrbua
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Also ist CC heute eher Stand der Technik
    Also so wie ich das bisher verstanden habe werden LEDs prinzipiell immer mit Konstantstrom betrieben. LED-Stripes und Spots mit Konstantspannung regeln das jedoch intern, sodass sie mit Konstantspannung (24V, 12V u.s.w.) versorgt werden müssen.
    Die meisten Leuchten die es gibt sind für 230V konzipiert, da dass der Standard in jedem Haushalt ist. Sie haben dann ein entsprechendes Netzteil integriert, häufig auch eines, welches z.B. über eine Fernbedienung gesteuert wird (RGB, TW, oder auch nur Dimmen).
    Die dabei integrierten Treiber sind fast immer Konstanstrom-Treiber.
    Bei meiner Recherche bin ich neulich auf diese Seite gestoßen und dort wird bei vielen Leuchten auch das Netzteil gezeigt.
    Als Bespiel diese Lampe:
    https://lw-cdn.com/images/EDFCCEE9AC...ampe-auron.jpg
    Im Bild ist das Netzteil klar erkennbar, es handelt sich um ein CC Netzteil mit 700mA, welches in 3 Stufen dimmbar ist.
    Ich behaupte mal, dass man dieses Netzteil durch einen geeigneten DALI oder KNX Dimmer + Netzteil ersetzen könnte und schon wäre die Leuchte im System integriert.
    (Falls ich falsch liege gerne korrigieren!)

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Mir ist bisher der Eindruck entstanden, als sei CC die bessere Technik und diese vorrangig über DALI zu realisieren
    CC ist aus jedem Fall weiter verbreitet und für KNX gibt es aktuell kaum gute Dimmer für CC.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Das finde ich z.B. sehr spannend, dass bei verbauten Lampen DALI viel eher denkbar ist als KNX.
    DALI wurde ja für Licht entwickelt und ist daher auch den Leuchtenherstellern (teilweise) bekannt. In KNX wird das Ganze eher außerhalb der Leuchte gelöst, Leuchten mit integriertem KNX-Controller sind mir keine bekannt.

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  • Inselino
    antwortet
    Entschuldigt bitte, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Ich habe mit großer Aufmerksamkeit die Diskussion verfolgt und möchte ein paar Dinge aufgreifen.

    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    Ich will diesen Thread auch nicht sprengen, mal sehen was der TE
    Inselino dazu sagt.
    Ich lerne hier sehr viel und bin auch an den Detaildiskussionen sehr interessiert von daher vielen Dank für alles, was bisher geschrieben wurde.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Jetzt diskutieren aber wieder Leute wie in jedem dieser Threads die Feinheiten zwischen DALI und KNX auseinander, was dem TE aber null Mehrwert bringt.
    Dem möchte damit dann auch widersprechen.

    Ich kann das Szenario auch einmal umstellen. Ich möchte ein Haus bauen. Das möchte ich Smart bauen und die smarten Anforderungen lassen sich eigentlich nur mit KNX bewerkstelligen.
    Ich weiß relativ gut, wie mein Licht aussehen soll, kenne aber die technischen Details nicht, wie sich das jetzt am besten/sichersten/zukunftssichersten steuern lässt. Ich weiß nur, ich bastel auch als Hobby gerne und wenn ich irgendwo mal einen LED Stripe anschließe möchte ich nicht jedesmal ein kabel durch lange Rohre in den Keller ziehen.
    Zufällig bin ich jetzt aber auch noch Millionär, daher frage ich einen Experten:
    Wie machen wir denn das Licht. Ich möchte dies und jenes an Lampen (wie anfangs mal beschrieben) setzten sie das doch mal um.

    Ich hätte gedacht, dass der Elektriker dann fragt "Wie wichtig ist Ihnen, dass alles gleichzeitig dimmt?" "Wie wichtig sind Ihnen Schaltzeiten" "Wie technisch affine sind Sie, ein Dali Gateway bei einem Fehler direkt austauschen zu können" und nicht "welchen dieser beiden Spots möchten Sie verbauen".
    Wenn ich zufällig eine Phillips Hue LED auswähle ist die Steuerung über Hue vermutlich am enfachsten aber technologisch nicht am sinnvollsten. Wenn ich also bei der Lampe anfange werde ich vielleicht nie sehen, was es für Alterantiven gegeben hätte, wenn ich eine andere Lampe gewählt hätte.
    Und genau dazu würde ich gerne überlegen welche Lösung technologisch besser ist.

    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Das eigentliche Problem besteht ja nicht mal darin, dass die Leute über Technik nachdenken... es wird hier im Forum meist eher über Preise von Technik sinniert
    Genau das wollte ich nämlich umgehen, weil ich es hier schon zu oft gelesen habe. Und ja ich bin bereit mehr Geld für eine technisch bessere Lösung auszugeben nur möchte ich verstehen warum welche Seite besser ist und mich dann entscheiden.

    Zitat von raffix Beitrag anzeigen
    Wenn man dann zusätzlich noch einen speziellen Geschmack hat und schöne Lampen will (zusätzlich zu den Spots), kommt man an DALI praktisch nicht mehr vorbei.
    Das finde ich z.B. sehr spannend, dass bei verbauten Lampen DALI viel eher denkbar ist als KNX.

    Zitat von raffix Beitrag anzeigen
    Mit CC kommt aber nahezu zwangweise DALI ins Spiel.
    Auch das ist sehr hilfreich. Ohne diese Diskussion jetzt auch noch aufzumachen, vielleicht kann ja jemand schreiben ob das eher ein Geschmacksding oder eine technologische Frage oder eine preisliche ist. Also ist CC heute eher Stand der Technik? Oder gibt es für beides viele Vor- und Nachteile.

    Ich hoffe ich konnte ein wenig zur Diskussion beitragen und freue mich weiterhin, wenn das für und wieder erläutert wird.

    Mir ist bisher der Eindruck entstanden, als sei CC die bessere Technik und diese vorrangig über DALI zu realisieren (kann sich aber auch ändern sollten entsprechende Geräte kommen). Außerdem ist DALI schön über 5 adrige Kabel mitzuverlegen und bietet so hohe Flexibilität bei dezentralen Lösungen. Nachteil ist das zweite Bussystem und evtl. Probleme bei der gleichtzeitigen Dimmung.
    Mag ja auch komplett falsch sein, aber das habe ich so mitgenommen.

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