Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Person- und Projektvorstellung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • MCsnuffBobbyK
    antwortet
    Zitat von MarkStephan Beitrag anzeigen
    Ich finde, dass es nicht mehr zeitgemäß ist, für einen später hinzugefügten dimmbaren Deckenfluter (Gesamtkosten 15€ bei IKEA) jede Steckdose im Haus einzeln zum Schaltkasten zu ziehen (Leistungs- und Zeit-/Verlegekosten). Deswegen möchte ich einen RPi mit OpenHab (oder aktuell favorisiert: HomeAssistant) für "intelligentere" Funktionen benutzen, die ich dann bei Notwendigkeit mit einem 0815-WLAN-Dimmer/Schalter anschließe.
    Ich finde, dass es nicht mehr zeitgemäß ist, auf Funk-Bastel-Lösungen zu setzen, wenn man auch die Möglichkeit hat etwas ordentliches, kabelbasiertes einzubauen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • MarkStephan
    antwortet
    Moin gbglace!

    Ich kenne die ganzen gesetzlichen Regelungen leider nicht, aber ich werde die alte Elektrik nicht "erweitern", sondern komplett neumachen. Der Plan ist, dass der Elektriker der PV-Anlage den Zählerschrank komplett erneuert (Normaler Zähler, PV-Zähler und Platzvorhalt für eine eventuelle Erweiterung einer Luft-Wärmepumpe, Blitzschutz usw.) und es dann einen großen Verteilerschrank daneben gibt, in dem ich (zusammen mit einem gelernten Elektriker) die Hausverteilung inkl. KNX und RPi usw. mache. Am Ende soll der Elektriker dann nochmal alles durchmessen, prüfen und freigeben. Das war mein Plan :-)

    Ich bin kein Fan davon, 40 Jahre alte Komponenten (egal ob Leitungen oder Steckdosen oder so) wiederzuverwenden. Ich denke einfach nicht, dass die nochmal 40 Jahre halten bzw. habe dann eher Angst, dass aufgrund von bröseliger Isolation irgendwo ein Kurzschluss/Kabelbrand entsteht.

    Viele Grüße!
    Mark

    Einen Kommentar schreiben:


  • gbglace
    antwortet
    Ich habe hier immer mal von Regelungen gelesen das wesentliche Änderungen / Erweiterungen der elektrischen Anlage dazu führen, das die gesamte Anlage dann auf den Stand der heutigen Technik zu bringen ist. keine Ahnung ob man unter diesen Bestimmungen dann einfach mal eine PV Anlage an den bestehenden Zählerschrank geflanscht bekommt, wahrscheinlich eh noch nen zusätzliches Schränkchen für die direkt notwendigen Sicherungseinrichtungen für die PV.

    Womöglich wird Dir dann wegen dem Wunsch PV sofort der Zeitplan sehr verkürzt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • MarkStephan
    antwortet
    Moin Lennox!

    Die PV-Anlage kann ich über einen KfW-Kredit finanzieren und mit den eingesparten Stromkosten (zum Teil) abzahlen. Je früher, desto rentabler. Das Haus ist an sich "in Ordnung", d.h. ich könnte theoretisch einziehen, ohne irgendwas zu machen. Die Fenster, Heizung usw. sind alles in Ordnung. Nur halt nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Deswegen step by step. Aber eine PV-Anlage gibt es halt gar nicht, das lohnt sich gleich vom ersten Tag.

    Beantwortet das Deine Frage? :-)

    Viele Grüße!
    Mark

    Nachtrag: Lennox : Was wäre denn Dein Vorgehen? Erst Fenster/Heizung/Außenisolation prüfen/erneuern und dann PV?
    Zuletzt geändert von MarkStephan; 07.10.2021, 10:30.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lennox
    antwortet
    Wieso investiert man nicht zuerst in das Haus, anstatt eine PV Anlage aufs Dach zu packen…

    ist für mich irgendwie der falsche Ansatz, obwohl ich starker PV Anlagen Befürworter bin.

    Einen Kommentar schreiben:


  • MarkStephan
    hat ein Thema erstellt Person- und Projektvorstellung.

    Person- und Projektvorstellung

    Hallo liebes Forum!

    Mein Name ist Mark Stephan, ich bin 34 Jahre alt und Ingenieur/Nerd aus Wolfenbüttel. Ich habe mir vor ein paar Tagen ein freistehendes Einfamilienhaus von 1981 (ergo: 1 FI und ca. 10 Leitungsschutzschalter) gekauft und brenne darauf, dieses mit einem SmartHome auszustatten. Die Schlüsselübergabe ist für Mitte November, der Einzug für Ende März geplant. Die Sanierung muss leider "Schritt für Schritt" von statten gehen, weil ich weder die zeitlichen, noch die finanziellen Mittel habe, jetzt alles auf einmal zu machen. Im ersten Schritt (vor dem Einzug) sollen PV-Anlage, Küche und Wohnzimmer gemacht werden.

    Ich möchte Euch auf diesem Weg mal "Hallo" sagen, bevor ich zu dem (garantiert irgendwann kommenden) "Hilfe"-Post komme :-) Falls der Eintrag eher in die "Sonstiges"-Kategorie gehört, bitte ich um Verschiebung.

    Was übernehme ich?
    - Freistehendes Einfamilienhaus mit Einfahrt, Carport, Eingangsbereich, Gartenhaus, Garten, Terasse
    - Das Haus hat Kellergeschoss, Erdgeschoss, ausgebautes Obergeschoss
    - Keller: Treppenhaus, Flur (ja, zwei verschiedene Räume), Vorratskeller mit Ausgang nach draußen, Büro, Heizungskeller, Technikkeller, Werkstatt, Gästezimmer
    - Erdgeschoss: Treppenhaus, Küche, Bad, Kinderzimmer 1, Kaminzimmer, Wohnzimmer
    - Obergeschoss: Treppenhaus, Bad, Kinderzimmer 2, Schlafzimmer

    Was ist das Ziel?
    - "Intelligente" (= frei/flexibel konfigurierbare) Lichtschalter
    - Deckenlicht über KNX
    - Ambientelicht (später) mittels beleuchteter Stuckleisten mit LED-Stripes mit einstellbarer Farbtemperatur
    - Präsenzüberwachung (für Alarmanlage und ggf. Automatik-Licht in der Nacht)
    - Fensterüberwachung (für Heizung, Schließ-Erinnerung beim Schlafgehen/Verlassen des Hauses, Alarmanlage)
    - Außentürsensoren
    - Luftqualitätsüberwachung für ausgewählte Räume (CO für Heizung/Kamin; CO2 für Schlafräume/Büro/Wohnzimmer/Kinderzimmer; Luftfeuchtigkeit für Küche/Bäder/Heizung) (im Heizungskeller wird auch die Wäsche getrocknet)
    - Alles schaltbar, was sich im "Außenareal" befindet (Abschaltung bei Abwesenheit/Nacht wegen Einbrecher)
    - Evtl. automatisierte Benachrichtigungen für Waschmaschine/Trockner/Küchengeräte/...?
    - Vernetzte Rauchmelder (allerdings nicht über KNX, zu teuer; daher wahrscheinlich über WLAN)
    - Visualisierung für Fenster-/Tür-Status, Anwesenheit, Stromverbrauch/-einspeisung, ....

    Ich habe festgestellt, dass ich ein "KNX only"-System zu altbacken finde. Ich finde, dass es nicht mehr zeitgemäß ist, für einen später hinzugefügten dimmbaren Deckenfluter (Gesamtkosten 15€ bei IKEA) jede Steckdose im Haus einzeln zum Schaltkasten zu ziehen (Leistungs- und Zeit-/Verlegekosten). Deswegen möchte ich einen RPi mit OpenHab (oder aktuell favorisiert: HomeAssistant) für "intelligentere" Funktionen benutzen, die ich dann bei Notwendigkeit mit einem 0815-WLAN-Dimmer/Schalter anschließe. Das heißt: Grundlegende Funktionen (Lichtschalter für das Deckenlicht; Fenster-/Präsenzüberwachung für Alarmanlage) sollen aufgrund der Ausfallsicherheit "KNX only" arbeiten, aber eine (hübsche) Visualisierung und intelligentere Funktionen (mach eine Sprachdurchsage, wenn ich ins Bett gehe und bei geringen Außentemperaturen noch ein Fenster außerhalb des Schlafzimmers geöffnet ist; Stromverbrauch/Einspeisung/Akkustand für PV-Anlage mit Energiespeicher, Gartenbewässerung aufgrund von Bodenfeuchtigkeit, Wetter der letzten Tage, Aktivität des Rasenmähroboters, ...) möchte ich dann über HomeAssistant konfigurieren.

    Die Küche ist jetzt also der erste Raum, der die Grundlage für den Rest des Hauses legt. Ich plane aktuell:
    - Lichtschalter: MDT Taster Smart 86 an der Raumeingangstür
    - Deckenlicht: Herkömmliche LED-Lampe mit eigenem Adernpaar über MDT AKS-2416.03
    - Ambietelicht: WW/KW-LED-Stripes an beleuchteten Stuckleisten mit eigener 3er-Ader (WW/KW/gemeinsame Anode) über AKD-0424R.02
    - Fenster-Überwachung und Rollladen-Steuerung (hat schon elektrischen herkömmlichen Rollladen): Neben dem Fenster MDT JAL-B1UP.02
    - Anwesenheitserkennung: MDT SCN-P360D3.03
    - Steckdosen: 4x 3er-Schuko-Dosen an den Arbeitsflächen, pro 3er-Dose ein Adernpaar (also nicht einzeln schalt-/überwachbar; nur jede 3er-Dose überwachbar)
    - Systemgeräte: MDT STC-0640.01 (Busspannungsversorgung), MDT SCN-IP100.03 (IP Router), RPi4 mit HomeAssistant im Hutschienengehäuse

    Ich denke und hoffe, dass ich damit recht flexibel für die Zukunft aufgestellt bin. Ich habe hier zu Hause schon einen kleinen Testaufbau, um mich mit den Geräten vertraut zu machen. Habe auch schon den "KNX eCampus Kurs" gemacht. Klappt soweit alles ganz gut ;-) Neben KNX wird es in jedem Raum eine Doppel-Netzwerkdose geben, in der Küche noch einen AccessPoint und - ganz abwegig - möchte ich gerne einen kleinen Deckenlautsprecher (so Schalterdosengröße) in jedem Raum haben, um später eine Türklingel oder selbst generierte Durchsagen darüber abspielen zu lassen. Da habe ich aber noch keine Lösung für, weil ich noch keine (weder bezahlbar noch unbezahlbar) PoE-Schalterdosen-Lautsprecher gefunden habe. Da muss ich noch am Konzept arbeiten.

    Tjoa, das war es erst mal so weit von mir. Ich habe viel geplant, mich mit Freunden/Kollegen ausgetauscht und über die Jahre wieder viel geändert an meinem Konzept. Ich würde mich freuen, wenn ihr mal mit Eurer Erfahrung eine kleine Bewertung abgebt, aber natürlich ist ein einfaches "Herzlich Willkommen" genau so gut 😁

    Viele Grüße!
    Mark

    Nachtrag: Aufgrund der Geräteanzahl plane ich aktuell eine Linie für das Erdgeschoss, eine für Kellergeschoss/Obergeschoss und eine für den Außenbereich.


    Zuletzt geändert von MarkStephan; 07.10.2021, 08:12.
Lädt...
X