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    Elektrische Fußbodenheizung

    Hallo zusammen,

    ich bin aktuell auf der Suche nach einer Lösung zur Steuerung einer elektrischen Fußbodenheizung und freue mich über jede Unterstützung oder jeden Hinweis.

    Zur Verfügung habe ich derzeit ein MDT AKU-0616.03. Ziel ist es, die Fußbodenheizung temperaturgeführt zu regeln. Als Bedienelement bzw. Raumcontroller möchte ich gerne das MDT BE-GT2Tx.02 einsetzen, allerdings ist mir noch nicht ganz klar, wie die Komponenten korrekt miteinander verknüpft und parametriert werden sollen.

    Mit Logiken oder Szenen habe ich mich bisher noch nicht intensiv beschäftigt – eventuell liegt genau dort der Lösungsansatz. Ebenso bin ich mir nicht sicher, ob das AKU-0616.03 überhaupt das passende Aktorgerät für diese Art der Regelung ist oder ob ein anderes Gerät sinnvoller wäre.

    Ich wäre dankbar für Hinweise zu:
    • einer möglichen Umsetzungs- bzw. Funktionsweise,
    • der Notwendigkeit von Logiken/Szenen,
    • sowie der Eignung der genannten Geräte für diese Aufgabe.

    Vielen Dank im Voraus.

    #2
    Als erstes muss man erstmal wissen was das für Lasten sind von der Fußbodenheizung.

    Und dann will/kann man das nur als PWM AN/AUS betreiben oder lässt sich das Ding auch an einem Dimmer für stetigen Betrieb x% betreiben?

    An Logik brauchst halt einen Temperaturregler.

    Der MDT Taster hat das nicht, der ist nur Bedienstelle für einen Regler, das bedeutet Du kannst die Tasten so mit Symbolen versorgen, das der Dir Solltemperaturen anzeigt und Du sie ändern kannst und Betriebsarten verstellen kannst. Aber darauf reagieren tut dann was anderes, halt ein Temperaturregler, bei MDT meist in den Heizungsaktoren verbaut. Wenn Du davon noch einen frei hast weil Du da irgendwo auch wassergeführte Heizungen im Haus hast. Dann nimm den.

    Es gibt auch einzelne Komponenten bei MDT die ein reiner Regler sind.

    Oder Du hast sowas wie die Gira Heizungsaktoren, da kann man den Aktorkanal vom Regler getrennt parametrieren.

    Egal welcher, der Regler kann Dir dann AN/AUS Schaltbefehle liefern oder einen stetigen x% Wert.

    Was Du davon gebrauchen kannst kommt eben auf die elektrischen Eigenschaften der Heizung an.

    Aber je nach Dimensionierung usw. können da relativ viele Schaltspiele zusammenkommen und damit die Lebensdauer der Schaltrelais begrenzt sein. Normale Heizungsaktoren sind an der Stelle halt keine klassischen Relais und die Ventilantriebe aber auch keine großen Lasten.
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    "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
    Albert Einstein

    Kommentar


      #3
      Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

      Möglicherweise habe ich mich nicht ganz korrekt ausgedrückt. Ich bin davon ausgegangen, die elektrische Fußbodenheizung über den Universalaktor MDT AKU-0616.03 zu schalten, und meine eigentliche Frage war, wie man diesen sinnvoll mit dem BE-GT2Tx.02 koppeln bzw. zusammen betreiben kann.

      Es handelt sich um eine Sommerküche, und leider kommt aus dem Haus nur ein einziges KNX-BUS-Kabel, das aktuell ausschließlich zur Versorgung des Aktors dient. Dieses Kabel kann leider nicht zu den bereits vorhandenen spezialisierten Heizungsaktoren für die wassergeführte Fußbodenheizung im Haus weitergeführt werden.

      Ich habe außerdem auch über den Einsatz eines MDT SCN-RT2UP.01 nachgedacht.

      Grundsätzlich würde mich interessieren,
      • ob MDT spezielle Aktoren für elektrische Fußbodenheizungen anbietet,
      • und wie eine sinnvolle Umsetzung unter den genannten Rahmenbedingungen aussehen könnte.

      Die genaue elektrische Last der Fußbodenheizung ist mir aktuell leider noch nicht bekannt.

      Nochmals vielen Dank für die Hilfe.

      Kommentar


        #4
        Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
        Universalaktor MDT AKU-0616.03 zu schalten, und meine eigentliche Frage war, wie man diesen sinnvoll mit dem BE-GT2Tx.02 koppeln
        Handbuch mal gelesen?

        THB des Aktors Seite 10:

        Heizungssteuerung mit PWM
        Über eine eingehende Stellgröße kann der Aktor mittels einer konfigurierbaren PWM Zykluszeit die Ein- und Ausschaltimpulse berechnen um entsprechend ein Stellventil zu bestromen.
        Gar nicht da weder der eine noch der andere einen Temperaturegler hat.


        Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
        , und leider kommt aus dem Haus nur ein einziges KNX-BUS-Kabel, das aktuell ausschließlich zur Versorgung des Aktors dient.
        Und wo ist das im Haus angeschlossen?
        Wie willst das mit der ETS programmieren, gehst dann immer mit Laptop in Garten und änderst dann an der Anlage rum, weil es da ne KNX-SpVg und Schnittstelle gibt? Dann kannst die Leitung auch ganz weglassen.

        Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
        Die genaue elektrische Last der Fußbodenheizung ist mir aktuell leider noch nicht bekannt.
        Dann kann Dir auch niemand sagen ob der AKU Aktor da passen wird.

        Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
        ch habe außerdem auch über den Einsatz eines MDT SCN-RT2UP.01 nachgedacht.
        Das ist eine Möglichkeit, um die Funktions-Lücke zwischen Taster und Aktor zu schließen.

        Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
        ob MDT spezielle Aktoren für elektrische Fußbodenheizungen anbietet,
        Nö warum auch, es können ja ggf normale Aktoren verwendet werden oder man schaltet am normalen AKH nen passendes Schütz dahinter.





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          #5
          Ja, das Handbuch war tatsächlich das Erste, was ich geöffnet habe
          Gerade deshalb habe ich mich hier gemeldet, weil sich meine Frage daraus nicht eindeutig klären ließ.

          In der Doku des MDT AKU-0616.03 ist auf der genannten Seite zwar die Schwellwertfunktion beschrieben, allerdings wird dort nur allgemein auf die Auswertung einer eingehenden Stellgröße eingegangen.
          Was mir konkret fehlt, ist ein nachvollziehbares Beispiel, wie darüber eine Abschaltung der elektrischen Fußbodenheizung bei Erreichen einer bestimmten Temperatur umgesetzt werden soll, insbesondere ohne separaten Regler im Aktor selbst.
          Da der AKU keine eigene Temperatur erfasst, bleibt diese Funktion ohne externen Temperaturwert letztlich theoretisch.

          Zur KNX-Leitung:
          Der Hintergrund für das „eine KNX-Kabel“ ist schlicht das begrenzte Platzangebot im Schaltschrank der Sommerküche.
          Von der Hausinstallation kommt daher nur ein KNX-Strang, der dort sowohl Versorgung als auch Kommunikation übernimmt.
          Das ist technisch bewusst so gelöst und nicht als vollständige Unterverteilung gedacht.

          Zur elektrischen Last kann ich inzwischen ergänzen:
          Es handelt sich um ca. 2 kW Heizleistung bei rund 8 A.​

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            #6
            Naja einen simplen Schwellwertschalter willst doch nicht haben als Temperaturregleung. Sonnst die gemessene IST Temperatur da ran verbinden und wenn Wert höher x AUS sonst AN.

            Aber sowas führt zu viel zu hektischem AN / AUS geschalte.

            Und weil das eben kein wirklicher Regler ist, ist der Aktor allein eben nicht geeignet und ob er mit der elektrischen Last zurecht kommt ist auch noch unklar.

            Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
            Da der AKU keine eigene Temperatur erfasst,
            Das hat auch kein KNX-Heizungsaktor, was soll ein T-Sensor auch im Schaltschrank bringen um damit die Temperatur in einem Raum irgendwo anders im Haus zu regeln?

            Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
            bleibt diese Funktion ohne externen Temperaturwert letztlich theoretisch.
            Temperaturerfassung kann ja vieles andere im KNX, z.B. dein Taster den Du da ausgesucht hast.


            Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
            ist schlicht das begrenzte Platzangebot im Schaltschrank der Sommerküche.
            Von der Hausinstallation kommt daher nur ein KNX-Strang, der dort sowohl Versorgung als auch Kommunikation übernimmt.
            Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
            Zur elektrischen Last kann ich inzwischen ergänzen:
            Es handelt sich um ca. 2 kW Heizleistung bei rund 8 A.​


            Was für eine Versorgung? Du willst da die elektrische Versorgung der Sommerküche über nur die eine grüne KNX-Leitung bewerkstelligen?

            Da passt irgendetwas ganz gewaltig nicht zueinander.


            Gibt es eigentlich einen Grund für diese laute Unterhaltung in dick gedruckt?








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              #7
              Ich glaube, hier ist inzwischen einfach ein Missverständnis entstanden, daher noch einmal kurz zur Klarstellung:

              Die Sommerküche hat selbstverständlich eine normale 230-V-Versorgung über eine NYM-Leitung mit ausreichendem Querschnitt.
              Mit der KNX-Leitung war ausschließlich der Bus gemeint. Ich habe das nur erwähnt, weil gefragt wurde, ob eine Anbindung an bestehende Heizungsaktoren im Haus möglich ist, was aufgrund der Leitungssituation eben nicht der Fall ist.

              Beim Thema Schwellwert sind wir uns einig: eine reine Schwellwertlösung möchte ich nicht umsetzen, das ist keine saubere Regelung.

              Mir geht es auch nicht darum, die Diskussion weiter theoretisch zu führen. Die Frage ist ganz pragmatisch:

              Ist mit AKU-0616.03 in Kombination mit dem BE-GT2Tx.02 eine sinnvolle und saubere Temperaturregelung für eine elektrische Fußbodenheizung möglich, ja oder nein?

              Falls nein, dann bitte einfach klar sagen, welches zusätzliche KNX-Gerät notwendig ist, z. B. ein separater Raumtemperaturregler, damit die Lösung technisch korrekt und langlebig umgesetzt werden kann.

              Danke für die Unterstützung.​

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                #8
                Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
                Heizungsaktoren im Haus möglich ist, was aufgrund der Leitungssituation eben nicht der Fall ist.
                Dann nochmal die Frage was ist am anderen Ende der busleitung im Haus?

                Das Prinzip Bus ist Dir hoffentlich bewusst.

                Wenn das eine Ende im Haus in der Verteilung sitzt wo auch eine grüne KNX-Leitung mit Bus ist dann reicht das doch vollkommen aus, es muss da keine direkte Verbindung zum Heizungsaktor sein. Wenn die grüne Leitung einfach so im Haus endet und da nirgends in der Nähe eine Bestandsanlage KNX ist, warum dann diese Grüne Leitung als Verbindung zwischen den beiden Objekten?

                Und wenn dem so ist dann wirst da schon etwas mehr an Verteilung in der Sommerküche benötigen. denn dann brauchst eben noch eine KNX-Spannungsversorgung und eine Schnittstelle zum programmieren, letztere könnte man natürlich auch nur bei Bedarf mit dem laptop hintragen.

                Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
                Ist mit AKU-0616.03 in Kombination mit dem BE-GT2Tx.02 eine sinnvolle und saubere Temperaturregelung für eine elektrische Fußbodenheizung möglich, ja oder nein?
                Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
                An Logik brauchst halt einen Temperaturregler.

                Der MDT Taster hat das nicht, der ist nur Bedienstelle für einen Regler,

                Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
                Falls nein, dann bitte einfach klar sagen, welches zusätzliche KNX-Gerät notwendig ist,
                Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
                Zitat von 22Valentine22 Beitrag anzeigen
                ch habe außerdem auch über den Einsatz eines MDT SCN-RT2UP.01 nachgedacht.



                Das ist eine Möglichkeit, um die Funktions-Lücke zwischen Taster und Aktor zu schließen.


                Lesen hilft hier und da.
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                  #9
                  Hier gibt es von MDT auch ein Dokument wo ein Lösungsvorschlag für eine elektrische Fußbodenheizung behandelt wird:
                  https://www.mdt.de/fileadmin/user_up...denheizung.pdf

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