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Grundsatzfragen für Konzeption KNX System

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    Grundsatzfragen für Konzeption KNX System

    Hallo zusammen,

    nachdem ich nun schon einige Wochen gelesen habe möchte ich auf diesem Weg meine ersten Fragen loswerden.

    Erstmal ganz kurz zu meinem Setup:
    Seit 2017 setze ich in unserem Neubau EFH ein Homematic Wired System ein.Das mach zunehmend Probleme und Ersatzteile sind quasi nicht zu bekommen. Deswegen beschäftige ich mich intensiv mit einer Systemumstellung auf KNX

    Als Hintergrund sieht meine Topologie gerade so aus:
    3 Verteilerschränke (Keller/EG - OG - Garage/Garten). In allen 3 sitzen Homematic Wired Steuergeräte (Eingangsmodule/Rolladenaktoren/Ausgänge)
    Alle Lampen, Rolläden und Schalter sind Sternförmig verkabelt. Fensterkontakte und Brandmelde/Rauchmelderleitung dito.

    Schalter bzw. ja Taster sind die Gira System 55 potentialfrei (also einfach 6er Batterien mit dummen tastern), Fensterkontakte und Rauchmeldeleitung sind auch potentialfrei.

    Für Lampen und Rolläden natürlich NYM, die potentialfreien Schalter und Kontakte sind mit Cat5e angefahren (die Giras mit Cat5e duplex, da 6 Taster + 7 LED).
    Die Verteiler sind mit Cat7 verbunden.

    Die Abstände und Trennung von NYM und Cat wurden beim Bau berücksichtigt. Somit da kein Risiko/Handlungsbedarf.

    So weit zur EInführung, ich denke ich werde das je nach Themenstellung noch verfeinern.

    Jetzt zu meinen grundsätzlichen Fragestellungen:

    1. Schalter/Taster und Topologie

    Hier stellt sich mir die Grundsatzfrage, ob es Sinn macht die Taster zu ersetzen gegen echte KNX Taster. Der Bus würde dann zwar über Cat5e laufen, aufgrund der Sterntopologie und der kurzen Leitungslänge spricht physikalisch da nichts dagegen (Auch wenn der Querschnitt kleiner als 0,8 ist, die 0,8 sind aber so dimensioniert, das 640mA 1km weit funktionieren ohne Spannungsabfall unter 21V, davon bin ich hier ja meilenweit entfernt). Und: Kabel sind getrennt verlegt.

    Wären also 3 mögliche Varianten:
    a) Weinzierl Multio IO in den Verteilen, Taster wie bisher dort auflegen (6+7 Pins)
    b) Dezentrale IO für die Schalterdosen und über KNX TP
    c) Schalter ersetzen gegen KNX taugliche MDT 6-fach Taster

    Für a) spricht:
    Schalter bleiben as is, total wird das wohl die günstigste Lösung bei den total costs sein
    Zudem spart man sich KNX Geräte (ETS Lizenz)
    gegen a) spricht:
    Dummerweise habe ich damals die Tasterleitungen direkt auf die Steuergeräte aufgelegt. Idealerweise müsste ich die erst auf Klemmen legen und dann von dort auf die Weinzierls. Wäre also ein größerer Umbau mit sinkendem WAF.

    Für b) spricht:
    Ich kann den Verkabelungsaufwand im Schaltschrank minimieren (an sich nur den Bus verteilen)
    Taster bleiben as is
    Gegen b) spricht
    Es gibt am Markt nur einen einzigen I/O der meine Anfroderungen erfüllt mit 6I und 7 O für die LED. Das ist der Letour von Harry 24. Allerdings ist da mein Vertrauen beschränkt
    Kosten für die I/O sind fast auf MDT Taster Niveau

    Für c) spricht:
    Ich kann den Verkabelungsaufwand im Schaltschrank minimieren (an sich nur den Bus verteilen)
    Saubere technische Basis mit allen KNX Funktionen und flexibilität bei der Ausprgung der Taster (evtl. auch mit Display)
    gegen c) spricht:
    Kosten für neue Taster, gäbe es zwar von Gira 1zu1 aber sehr teuer, die MDTs wären da meine erste Wahl
    Evtl. WAF für Optik und Haptik

    Was denkt ihr? Was wäre der beste Weg to go?


    2. Grundsätzliche Geräteauswahl: Weniger ist mehr, oder Mehr ist mehr?

    Viele Wege führen nach Rom, so auch in meinem aktuellen Planungsstand. Da gibt es ja zig mögliche Kombinationen, ich bin mir nur nicht sicher was technisch sinnvoll ist. Ich mache es mal am Beispiel OG deutlich:

    7 Lichtkanäle
    4 Rolladen
    5 Fensterkontakte
    1 BM-Leitung
    5 Tasterleitungen (6+7 LED)

    Mögliche Strategien:

    a) Multi IO von Weinzierl mit Koppelrelaus für Rolladen und Schaltkanäle - thats it
    b) MDT Universalaktor 16 Fach für alle Ausgänge, Weinzierl Multi IO für die EIngänge
    c) Schaltaktor 8 fach MDT für Lampen, Rolladenaktor MDT 4fach für Rolladen, Weinzierl Multi IO für die EIngänge

    Wieder meine Gedanken dazu:

    Für a) spricht:
    Nur ein KNX Teilnehmer, kleine ETS Lizenz
    Kosten
    Gegen a) spricht:
    Nur ein KNX Gerät - wenn das hops geht ist alles tot
    Aufwand bei der Verkabelung mit den Koppelrelais

    Für b) spricht:
    Nur wenige KNX Teilnehmer, kleine ETS Lizenz
    Kosten​, da günstiger als mehrere dezidierte Geräte
    gegen b) spricht:
    Wenn der Universalaktor hops geht geht im OG nichts mehr
    Evtl. Aufteilung der Hutscheinen, weil der Aktor mit 8TE sehr groß kommt

    Für c) spricht:
    Volle flexibilität bei der Komponentenwahl
    In gewisser Weise Redundanz: Wenn die Rolladen tot sind geht zumindest das Licht noch und andersherum
    gegen c) spricht:
    Kosten für einzelgeräte am höchten
    Mehr KNX Teilnehmer, ETS Lizenz


    Grundsätzlich bin ich eher der Typ "Ausfallsicherheit" (evtl. auch von Berufswegen her). Mein Homematic System betreibe ich deswegen aktuell auch mit redundanten 24V Netzteilen mit Ausfallüberwachung. Was würdet ihr an der Stelle machen? Welche Komponentenauswahl wäre aus eurer Sicht die beste?


    So, viel geschrieben zum Start. Ich hoffe ihr seid nicht direkt von meiner "Inkompetenz" abgeschreckt.

    Grüße
    Christian

    #2
    Ich möchte hier nicht gegen KNX sprechen, aber ein kompletter Umstieg ist teuer.
    Warum bleibst du nicht im Homematic Kosmos und steigst auf Homematic IP Wired um...?!
    Da schaut es mit der Beschaffung gut aus, und kannst die CCU, HCU und Wired Access Point verwenden..

    Aber nochmals nix gegen KNX, wäre auch meine Empfehlung - sogar im Kostenvergleich (ohne ETS6) güsntiger mittlerweile.

    Kommentar


      #3
      Ich wäre für Option c.
      Das mit dem Multi IO verstehe ich aber nicht ganz.
      Wieso nicht einfach nen 16-fach Schaltaktor und nen getrennten 16-fach Binäreingang von zum Beispiel MDT?

      Wenn du nicht über 5 Geräte kommst, kannst auch die ETS Demo ohne Probleme verwenden.
      OpenKNX www.openknx.de | Kaenx-Creator | Dali-GW

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        #4
        Zitat von Lennox Beitrag anzeigen
        Ich möchte hier nicht gegen KNX sprechen, aber ein kompletter Umstieg ist teuer.
        Warum bleibst du nicht im Homematic Kosmos und steigst auf Homematic IP Wired um...?!
        Da schaut es mit der Beschaffung gut aus, und kannst die CCU, HCU und Wired Access Point verwenden..

        Aber nochmals nix gegen KNX, wäre auch meine Empfehlung - sogar im Kostenvergleich (ohne ETS6) güsntiger mittlerweile.
        Das hat pragmatische Gründe:
        Nach 9 Jahren habe ich mit Homematik jetzt schon Probleme Ersatzteile zu bekommen. Würde ich jetzt wieder viel Geld in die Hand nehmen und auf IP wired umstellen habe ich in ein paar Jahren das selbe Problem wieder (wenn EQ3 dann IP Wired 2.0 raus bringt). Thema ist halt: Homematik ist ein proprietäres 1 Hersteller System. Mit KNX hast du das Problem nicht, da wird sich immer ein Ersatz/Alternative finden, auch in 20...30 Jahren. Das würde ich dann eben als Lehrgeld abschreiben, hilft ja nichts.

        thewhobox
        Mit 16 Eingängen komme ich bei meiner Topologie niemald hin, alleine die Taster sind 5x6=30 Inputs. Zudem bauen die MDT Binäreingänge sehr groß (8TE für 16 inputs), beim Weinzierl bekomme ich 48 inputs auf 6TE. Dein Vorschlag würde passen, sofern ich die Taster direkt auf KNX umstelle.



        Um die Fragestellung nochmal zu vereinfachen: Lieber möglichst viele Funktionen auf einer Komponente bündeln, oder besser einzelne Geräte für die Funktionen getrenn einsetzen.

        Viele Grüße
        Christian

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          #5
          Ah okay. Das ging aus deinen 5 Tasterleitungen nicht klar hervor.

          Dann wäre ich für dezentral UP "Pillen" zu setzen. Dann wird der WAF nicht so in den Keller gezogen, wenn ihr die mdt Taster nicht gefallen.
          Das sind Binäreingänge, die hinter die Schalter kommen.
          ​​​​​
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            #6
            Hallo,

            Tasterschnittstellen halte ich nicht für weniger Aufwand als Binäreingang im Keller.
            Ein Hybrid aus Binäreingänge im Keller und KNX-Taster wäre ja auch möglich. An zentralen Stellen kann man gut auch einen besseren Taster verwenden (mit Display), und in Nebenräumen halt einen einfachen Taster.
            Aus meiner Sicht spricht nichts gegen den Universal-Aktor von MDT. Dessen Applikation ist genau so mächtig, wie die der Rolladenaktoren.

            Gruß,
            Hendrik

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              #7
              Was soll eigentlich das Ziel von diesem System sein? Du hast Rollos, Taster und Licht, was ja eine klassische E-Installation auch kann. Hast du Sensoren geplant? Präsenzmelder, Temperatur, Helligkeit - da kommst du schnell über die 5 Geräte und dann ist eine ETS Lizenz sowieso fällig.

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                #8
                In der Konzeptphase hatte ich auch mal kurz überlegt die Taster zentral auszuwerten.
                Da wäre folgendes Gerät interessant gewesen:
                https://www.voltus.de/abb-uk-s32-2-k...r-32-fach.html

                Aber final wurde es die Lösung für normale Räume, passt in die meisten 55er Schalterserien:
                https://www.voltus.de/lingg-janke-87...glaenzend.html
                https://www.voltus.de/lingg-janke-87...htesensor.html

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                  #9
                  Zitat von christi88 Beitrag anzeigen
                  Schalter bzw. ja Taster sind die Gira System 55 potentialfrei (also einfach 6er Batterien mit dummen tastern), Fensterkontakte und Rauchmeldeleitung sind auch potentialfrei.
                  Naja kann man weiter nutzen oder auch mal deutlich reduzieren wenn man auch mal an die Tapeten geht.

                  Zitat von christi88 Beitrag anzeigen
                  Wären also 3 mögliche Varianten:
                  a) Weinzierl Multio IO in den Verteilen, Taster wie bisher dort auflegen (6+7 Pins)
                  b) Dezentrale IO für die Schalterdosen und über KNX TP
                  c) Schalter ersetzen gegen KNX taugliche MDT 6-fach Taster
                  wie gesagt wenn Du auch an die Tapeten gehst, mach C sonst A. B kann teuerer werden.

                  Zitat von christi88 Beitrag anzeigen
                  dealerweise müsste ich die erst auf Klemmen legen und dann von dort auf die Weinzierls. Wäre also ein größerer Umbau mit sinkendem WAF.
                  Haben die Verteiler Glastüren und Frauchen guckt da immer rein und Frauchen findet Reihenklemmen unschön?

                  SO einen Umbau kannst ja trocken komplett vorbereiten eine Hutschiene mit den RK eine mit dem Weinzierl und Aktoren da dann alles schon vorverdrahten. dann Schrank auf. alles raus die neune rein und alle Leitugnen oben auf die RK auflegen. fertig. Muss ja kein dunkler Wintertag sein wo man das angeht. an einem sonnigen Tag im Frühjahr wird man doch auchmal ohne Klickekrei an Tastern für 1-2h auskommen.

                  Zitat von christi88 Beitrag anzeigen
                  Wenn der Universalaktor hops geht geht im OG nichts mehr
                  Auch bei den größeren Geräten sterben meist eher einzelne Kanäle statt ganze Aktoren mit einmal.

                  Zitat von christi88 Beitrag anzeigen
                  Kosten für neue Taster, gäbe es zwar von Gira 1zu1 aber sehr teuer, die MDTs wären da meine erste Wahl
                  Evtl. WAF für Optik und Haptik
                  Probiere es aus. Im März ist L&B da kannst alles was an Taster gibt anschauen und anfassen und dann entscheiden was haptisch passt was optisch passt.

                  Weinzierl udn L&J haben auch günstige recht simple KNX Taster auch mit Feedback LED. Aber statt 6 KNX Taster kannst auch teure Taster mit Display usw. wie nen Meta2 nehmen und hast da alles und noch mehr direkt erledigt.

                  Zitat von christi88 Beitrag anzeigen
                  Für a) spricht:
                  Nur ein KNX Teilnehmer, kleine ETS Lizenz
                  Kosten
                  ETS bekommt man auch mal günstiger und sich deswegen auf eine komische Struktur einlassen ergibt ja auch keinen Sinn.


                  Es gibt auch von MDT Redundante Spannungsversorgungen. Ansonsten halt eine Im Karton auf Reserve. Von jetzt auf gleich sterben die eigentlich auch nicht ohne grobe Fehler an anderer Stelle (Fehlenden ÜSS im/am Haus)
                  ----------------------------------------------------------------------------------
                  "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
                  Albert Einstein

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                    #10
                    Zitat von sewi Beitrag anzeigen
                    Was soll eigentlich das Ziel von diesem System sein? Du hast Rollos, Taster und Licht, was ja eine klassische E-Installation auch kann. Hast du Sensoren geplant? Präsenzmelder, Temperatur, Helligkeit - da kommst du schnell über die 5 Geräte und dann ist eine ETS Lizenz sowieso fällig.
                    Natürlich sind auch weitere Geräte geplant, auch Wetterstation, Regensensor, Helligkeitssensoren, Füllstandsmesser (Zisterne), Dimmer, Rauchmelder, Temperatursensoren innen und außen, Sensorik vom Pool und Ansteuerung, Garagentor, Gewächshausheizung,.... einfach alles was ich in Homematic jetzt auch habe.

                    Heizungsregelung brauche ich keine, FBH mit perfektem Hydraulischem Abgleich und perfekter Heizkurve bedarf seit Jahren keinerlei Eingriff, ERR habe ich komplett tot gelegt.

                    So weit bin ich mit der Planung allerdings noch nicht, es geht erstmal um die Festlegung einer grundsätzlichen Strategie zur Komponentenauswahl.
                    Das Beispiel oben ist nur das OG zur Veranschaulichung, kein Keller, EG, Garten und Garage.

                    Thema Präsenzmelder: möchte ich nicht haben, ich bin noch selbst mündig und schalte wenn ich es für richtig halte. Man kann einen Raum auch mal betreten, ohne dass das Licht direkt anspringt. Das halte ich auch weiter so. Zudem dürfen die Kinder schon basics des Lebens lerne, wie man macht das Licht aus wenn man einen Raum verlässt.

                    Bezüglich ETS:
                    Es geht auch nicht um die ETS Demo, sondern eher um den Sprung Lite/Home. Über 5 werden es sowieso, das ist klar, aber ob es 20 oder mehr werden ist Architektursache

                    Themen wie Steuerung der Pooltemperatur, Rolläden, Sonnenschutz, Markise, Gartenbewässerung (nach letztem Regen und Menge sowie Tagesgang der Temperatur), Gartenbeleuchtung per Lichtsensorik, Springbrunnen nach Anwesenheit, etc. etc. wird dann alles kommen müssen, geplant mit Home Assitant. Aber wie gesagt, so weit bin ich noch nicht, ich möchte erstmal Topologie und Architektur definieren und dann zur konkretisierung gehen.

                    Nochmal meine Basisfragen:
                    1. Lieber möglichst viele Funktionen auf einer Komponente bündeln, oder besser einzelne Geräte für die Funktionen getrennt einsetzen.
                    2. Lieber KNX Taster oder Binäreingänge für bestehende potentialfreie Taster

                    Sobald die Grundsatzthematik steht mache ich mich an die Gesamtplanung die ich gerne auch teile zur Diskussion.

                    Grüße
                    Christian

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                      #11
                      Dann plane mit der Home, die bekommst eh recht günstig und wenn es dann mit der zeit 64+ werden, dann holst halt die Pro. So ein Upgrade sind auch immer nur die echten Delta-Preise also kein Nachteil ggü direkt in die Pro gegangen.

                      Zitat von christi88 Beitrag anzeigen
                      1. Lieber möglichst viele Funktionen auf einer Komponente bündeln, oder besser einzelne Geräte für die Funktionen getrennt einsetzen.
                      Da Du auf Etagenverteiler setzt hast ja eh schon eine gewisse Trennung. AKU würde ich nur da einsetzen wo es wegen Kanalaufteilung / Platz nicht gut auf spezialisierte Aktoren passt. Ansonsten Schalten / Dimmen spezifische Aktoren Rollo spezifische Aktoren.

                      Zitat von christi88 Beitrag anzeigen
                      2. Lieber KNX Taster oder Binäreingänge für bestehende potentialfreie Taster
                      Wenn das so Tasterbatterien bleiben sollen, nimm die potentialfreien weiter. Ansonsten reduziere diese durch mächtigere Taster und mach aus 5 Dosen eine.
                      ----------------------------------------------------------------------------------
                      "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
                      Albert Einstein

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                        #12
                        Hi,

                        danke euch für all die hilfreichen Tipps. Kurz zur Veranschaulichung noch welche Taster ich momentan einsetze:
                        https://www.voltus.de/gira-2003600-t...edelstahl.html
                        grafik.png
                        Also keine 6er oder mehr Batterien je Raum, sondern ein kompakter Taster. Wollte es damals schon clean haben. Für die Taster gilt auch das WAF Thema, die UV Innereien sind ihr egal zum Glück.

                        Ich fasse mal meine Erkenntnisse zusammen:
                        • Am besten ich nutze wie bisher zentrale Architektur, d.h. die Taster lege ich weiterhin in den UV auf die Binärmodule auf und behalte meine Giras einfach (WAF dankts). Zudem sicher kostentechnisch am besten.
                        • Von den Schalt- und Funktions-Modulen solange es Aufteilung und Platz zulässt besser die Spezialisten nehmen. Nicht zusammenlegen "um jeden Preis"
                        • Upgrade von ETS ist kein Thema, da kann man erstmal nichts falsch machen
                        • Evtl an zentralen Stellen tatsächlich einen KNX Taster einsetzen, das wäre für mich der an der Terrassentüre um die ganzen Gartenfunktionen im Blick halten zu können. Das wäre aber eine allzeit mögliche Option
                        • Statt redundantem Netzteil lieber eins im Karton bereithalten (Kaltreserve). ÜSS habe ich in der Verteilung drin. Gefahr ist also gering.

                        Zur Spannungsversorgung: würdet ihr eine mit Überwachung nehmen, oder eine "ganz einfache dumme"?
                        Zu den Verteilern: Würdet ihr da auf Reihenklemmen gehen mit Niederspannung (230V) und PELV (24/30V) oder einfach direkt an die Aktoren?

                        Danke für euer Feedback!

                        Grüße
                        Christian

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                          #13
                          Spvg die produktive immer mit Diagnose, da kann man Tendenzen auch vorher erkennen die sich anbahnen. Die Reserve kann eine einfache sein (meanwell) die auch gut für ein Testboard nicht ganz ungenutzt Ihren Dienst erfüllt.

                          Naja Reihenklemmen kosten mehr aber da man beid en Aktoren selten N und PE hat ist schon deutich aufgeräumter und übersichtlicher mit Reihenklemmen. Auch kann man sich dann den Schrank auch ordentlich nachvollziehbar in Stromlaufplan.de dokumentieren.
                          ----------------------------------------------------------------------------------
                          "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
                          Albert Einstein

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                            #14
                            Wenn Platz ist Reihenklemmen, sonst halt ohne...

                            Ich bin seit 5 Jahre mit dem simplen 80€ Meanwelle KNX Netzteil zufrieden und hab ein zweites davon in der Schachtel stehen.

                            Auf dem Dashboard wären die Anzeige von Bus-Strom und Busspannung aber schon cool ;-)
                            Zu Fehlersuche reicht aber ein Duspol.

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                              #15
                              Ich fand und finde diese Taster im 2000er Style wo man Papierchen reinstecken kann echt schrecklich.
                              Für eine cleane Optik gibts auch im 55er Format elektronisch beschriftbare Schalter: https://www.gvssmart.com/resource/do...2604188672.pdf
                              Da gibts auch andere Varianten die wesentlich cleaner aussehen:
                              https://www.gvssmart.com/resource/do...2297528320.pdf


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