Hallo,
wir kernsanieren ein EFH und machen u.a. die Elektrik neu. Wir haben dem Elektriker schon vor einiger Zeit unsere Wünsche mitgeteilt - auch schon recht detailliert, wie ich behaupten würde. Ich habe u.a. gesagt, dass wir in Wohnräumen die fest installierten Wand- und Deckenleuchten dimmen wollen, und er hat in seinem Angebot entsprechend KNX-Dimmaktoren vorgesehen. Farbiges Licht etc. brauchen wir nicht. Ich hatte vor einiger Zeit auch gefragt, was Dali genau ist. Er hat mir das dann kurz erklärt, aber dabei blieb es. Er ist auf Dali bislang nicht weiter eingestiegen.
Gerade hatten wir den Termin zur konkreten Festlegung der Elektrik in jedem Raum, weil der Elektriker am Montag mit dem Schlitzen anfangen will. Dabei kam er nun von sich aus auf Dali zu sprechen und stellte es jetzt beinahe so dar, als wenn Dali für das, was wir vorhaben, alternativlos ist, weil wir sonst sehr viele Kabel in die UV ziehen müssen.
Ich kenne mich mit Dali gar nicht aus und hatte das für uns gedanklich auch nicht auf dem Plan, da wir wie gesagt außer Dimmen nichts Besonderes mit den Leuchten machen wollen. Wir sind von der Situation etwas überrumpelt, weil wir so kurzfristig mit einer für uns ganz neuen technischen Lösung konfrontiert sind und nicht einschätzen können, was der Wechsel auf Dali für uns bedeuten würde. Ich wäre deshalb sehr dankbar, wenn Ihr mir zu folgenden Fragen etwas Orientierung geben würdet:
wir kernsanieren ein EFH und machen u.a. die Elektrik neu. Wir haben dem Elektriker schon vor einiger Zeit unsere Wünsche mitgeteilt - auch schon recht detailliert, wie ich behaupten würde. Ich habe u.a. gesagt, dass wir in Wohnräumen die fest installierten Wand- und Deckenleuchten dimmen wollen, und er hat in seinem Angebot entsprechend KNX-Dimmaktoren vorgesehen. Farbiges Licht etc. brauchen wir nicht. Ich hatte vor einiger Zeit auch gefragt, was Dali genau ist. Er hat mir das dann kurz erklärt, aber dabei blieb es. Er ist auf Dali bislang nicht weiter eingestiegen.
Gerade hatten wir den Termin zur konkreten Festlegung der Elektrik in jedem Raum, weil der Elektriker am Montag mit dem Schlitzen anfangen will. Dabei kam er nun von sich aus auf Dali zu sprechen und stellte es jetzt beinahe so dar, als wenn Dali für das, was wir vorhaben, alternativlos ist, weil wir sonst sehr viele Kabel in die UV ziehen müssen.
Ich kenne mich mit Dali gar nicht aus und hatte das für uns gedanklich auch nicht auf dem Plan, da wir wie gesagt außer Dimmen nichts Besonderes mit den Leuchten machen wollen. Wir sind von der Situation etwas überrumpelt, weil wir so kurzfristig mit einer für uns ganz neuen technischen Lösung konfrontiert sind und nicht einschätzen können, was der Wechsel auf Dali für uns bedeuten würde. Ich wäre deshalb sehr dankbar, wenn Ihr mir zu folgenden Fragen etwas Orientierung geben würdet:
- Was sind die wesentlichen Kriterien, um für die Beleuchtung auf Dali statt KNX zu setzen bzw. was ist grob die Schwelle, ab der Dali gegenüber KNX vorzuziehen ist?
- Dali mit den dezentralen Steuergeräten in jeder Leuchte erinnert mich etwas an dezentrale KNX-Aktoren, die mir am Anfang für die Sanierung als einfachste Lösung erschienen, weil die vorhandene Verkabelung strukturell weitgehend bleiben kann. Von denen hat mir aber fast jeder abgeraten. Warum sind also dezentrale KNX-Aktoren (bzw. konkret Dimmer) wohl eher unbeliebt, aber bei Dali macht man dann scheinbar fast dasselbe?
- Mich stört etwas der Gedanke, dass in jeder Leuchte ein Steuergerät sitzt, das ständig zumindest etwas Strom verbraucht. Ist das ein relevanter Faktor oder vernachlässigbar?
- Was den Umfang der Verkabelung bei KNX angeht, hat mir mal ein Elektriker (evtl. war das ein anderer als der von uns beauftragte) meine Bedenken mit dem Argument ausgeräumt, dass man ja fünf- oder siebenadrige Kabel in jeden Raum legen kann und damit neben Dauer-Strom zwei bzw.vier schalt- und dimmbare Leitungen zur Verfügung hat, was uns in den meisten Räumen auch ausreichen würde. Unser Elektriker sagte jetzt, das Verlegen dieser Kabel sei aufwendig, weil sie starrer sind und er in jeder Dose entsprechend viele Adern verklemmen muss, um die Leitung durchzuschleifen. Ist das wirklich ein Problem oder ist das eigentlich ein übliches Vorgehen, um bei KNX die Zahl der Leitungen in Grenzen zu halten?
- Ein weiteres Argument des Elektrikers ist, dass sich Dali-Leuchten sauber dimmen lassen ohne Sprünge, flackern etc. Ich habe vor ein paar Jahren in meiner jetzigen Wohnung selbst erlebt, wie schwierig es war, LED-Leuchtmittel (GU10) zu finden, die sich mit einem LED-Dimmer vernünftig dimmen lassen. So richtig gut funktioniert das bis heute nicht. Ich hätte aber gedacht, dass man heutzutage mit einem Dimmaktor von einem namhaften Hersteller wie MDT grds. alle dimmbaren LED sauber und linear dimmen kann. Ist das so oder ist das immer noch ein Problem?
- Ich kenne den Dali-Leuchtenmarkt überhaupt nicht. Gibt es da eine vergleichbar große Auswahl wie bei konventionellen Leuchten und sind die deutlich teurer? Gibt es von den bekannten Leuchtenherstellern auch Dali-Leuchten oder ist das eher ein Nischenprodukt von spezialisierten Anbietern, die ich im Zweifel alle nicht kenne?
- Haben Dali-Leuchten eine höhere Ausfallrate, weil Steuergerät oder Leuchtmittel kaputt gehen können? Muss man dann die ganze Leuchte wegwerfen oder kann man beides üblicherweise als Ersatzteil nachkaufen?
- Es ist wohl nicht möglich, normale LED-Leuchten an eine Dali-Leitung zu hängen. Das bedeutet zum einen, dass wir die Leuchten, die wir schon haben, nicht mehr nutzen können. Zum anderen müssten wir direkt zum Einzug schon alle Leuchten ausgesucht und montiert haben, um überhaupt Licht im Haus zu haben - das ist nicht realistisch. Beides würde mich eher abschrecken. Oder sehe ich das zu negativ? Ich habe eben kurz von Dali-Konvertern gelesen, die wohl konventionelle Leuchten Dali-fähig machen sollen. Wäre das eine sinnvolle Lösung?


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