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Was bringen mir Datenpunkte, wenn ich sie nicht bedienen kann? Richtig, gar nichts. Oder anders: Warum sollte ich Datenpunkte importieren, die ich nicht bedienen muss?
Grad einen Rechner angeworfen auf dem HA lief (vor 9 Monaten einfach abgedreht) ... Anzeige Wetterstation und Bewässerung der Dachterrasse.
Ich sag nur Katastrophe! Hochgefahren, 6 Updates, bei Github verifizieren, ... Um ehrlich zu sein will ich mit so etwas nicht mein Haus bedienen - da ist Ärger vorprogrammiert ;-) Lustige Spielerei, aber nichts was ich als so zuverlässig abtun würde in der Erwartung es die nächsten Jahre nicht angreifen zu müssen. Bei solchen Dingen bin ich zwar recht lernfähig aber die Lust hält sich in Grenzen.
Naja ich habe lieber regelmässig Updates als irgendwann Stress weil es einen ungepatche Lücke gab oder das Produkt nicht mehr passt weil es nicht angepasst wurde.
Solange du nur im KNX Universum bleibst ist dies eventuell ausreichend, wenn du aber IoT Zeug, Sonos, Hue usw. einbinden willst wirst du um ein Produkt mit regelmässigen Updates nicht rumkommen.
Was bringen mir Datenpunkte, wenn ich sie nicht bedienen kann? Richtig, gar nichts. Oder anders: Warum sollte ich Datenpunkte importieren, die ich nicht bedienen muss?
Nicht alle Datenpunkte müssen bedient werden.
Man braucht sie für die Logik oder komplexe Steuerung. Zum Beispiel die Werte der Wetterstation oder unterschiedlichen Sensoren: Was möchte man da bedienen?
Diese Werte sind jedoch erforderlich, um z. B. die richtige Beschattung zu realisieren.
mich nervt X1 (und alter G1) auch, weil es eine Katastrophe ist das Zeug einzurichten, leider sind die Alternativen mau. Man glaubt kaum, dass es in 2026 noch immer diesen chaotischen und inkompatiblen Wildwuchs an Geräten gibt.
Aber unterm Strich läuft die Kombi X1 und G1 (ggf. mit Gira Türkom), wenn sie mal eingerichtet ist. Ab Herbst soll es auch ein paar Verbesserungen zur Anzeige diverser Stati geben ohne dafür zig Kachel nutzen zu müssen.
Ich habe alles recht problemlos an den X1 angebunden/implementiert:
Wärmepumpe (Modbus)
Wechselrichter (Modbus)
Stromzähler (L&J Interface direkt in KNX)
Velux Dachfenster (X1 Baustein)
Fritzbox (X1 Baustein)
Einfache Gartenbewässerung
Viele Grüße
Zuletzt geändert von maximilianeum; 23.04.2026, 11:00.
Zum Beispiel die Werte der Wetterstation oder unterschiedlichen Sensoren
Ah, ich verstehe. Helligkeit, Regen, Luftfeuchte, Temperatur. 4 Werte. Wahnsinn.
Na ja ... bei 1000 Datenpunkten, davon aber nur 250 bedienbaren beim X1 ist Symcon mit seinen 500 "richtig nutzbaren" doch ein gutes Mittelding, oder?
Ich persönlich würde niemals auf einen X1 setzen. Der unterstützt kein KNX Secure und an einigen Stellen auch den KNX Standard nicht vernünftig. Als ein einziges Beispiel sei nur mal die RGBW Steuerung genannt. Ich könnte die Liste unendlich fortsetzen.
Ah, ich verstehe. Helligkeit, Regen, Luftfeuchte, Temperatur. 4 Werte. Wahnsinn...
Wie man so schön sagt: „Auch andere Mütter haben schöne Töchter.”
Was mir an der X1 gefällt:
- Es ist stark verbreitet
- sehr einfach einzurichten und zu parametrieren
- breite Community dahinter
- keine ETS notwendig
- fast jeder, der sich mit KNX auskennt, kann damit arbeiten, ohne vorher Tage lang zu studieren
- einfache VISU und Logikeditor
- die Kosten sind durchschaubar.
Besonders gut gefällt mir in Verbindung mit S1 der externe Zugriff. Das funktioniert sehr zuverlässig und verursacht keine zusätzlichen Kosten.
Man könnte X1 als Core innerhalb der KNX-Installation laufen lassen und den Rest z. B. in HA implementieren.
Ich kann mich daran erinnern, dass es bei Syscom Probleme mit dem KNX-Routing-Protokoll und dem KNX/IP-Gateway gab.
Vielleicht hat sich das inzwischen geändert.
Stimmt nicht. Man muss jede Gruppenadresse einzeln von links nach rechts ziehen, um sie im Projekt zu haben. Hörende Adressen muss man ebenfalls einzeln zuweisen und mal eine "Sammeländerung" durchzuführen, indem beispielsweise 5 GA markiere und sage, dass der Status beim Start ausgelesen werden soll - geht alles nicht. Also "sehr einfach einzurichten" ist definitiv falsch.
Der ist alles andere als einfach. Alleine mal einfaches "if than else" geht nicht. Oder mal einen Mittelwert aus 6 oder mehr Werten zu berechnen endet in einer unendlichen Klick-Orgie.
Ich kann mich daran erinnern, dass es bei Syscom Probleme mit dem KNX-Routing-Protokoll
Auch falsch. Symcon hat niemals KNX Routing unterstützt und wird es auch nicht unterstützen. Nutzt man nur die Software, so wird eine IP-Schnittstelle benötigt, installiert man IP-Symcon auf der SymBox so kann man diese mit einer zertifizierten KNX Schnittstelle ausstatten.
Symcon hat niemals KNX Routing unterstützt und wird es auch nicht unterstützen.
Das ist ja Blödsinn. Dann ziehe ich mir in großen Anlagen den ganzen traffic in eine TP Linie nach dem ich alles via IP verbunden habe. Okay schade, damit ist es nicht mehr interessant. Aber klar, das Problem habe ich beim X1 auch.. Bei Hass nicht.
Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!
Der Catan C1 kann KNX Routing. Da läuft ja IPSymcon drauf wenn ich das alles richtig nun im Kopf habe. Aber bei dem Preis wäre es auch blöd wenn nicht.
Wundere mich wieso es überhaupt noch relativ wenige KNX IP Geräte gibt. Gewisse Geräte machen mit nem KNX-TP Anschluss nunmal nur begrenzt Sinn. Aus nem Energiezähler werde ich mir beispielsweise nie die ganzen Werte mit hohem Updatezyklus rauschicken lassen können ohne dafür massiv "Airtime" auf dem Bus zu opfern.
Ja bedienen tue ich nicht so viel, aber visualisieren und loggen mache ich sehr viel und auch Logiken sind eine Menge und gerade wenn man eine umfangreiche PV und Speicher hat und sich da ein ordentliches ESS baut kommen da reichlich Datenpunkte zusammen. Aber Symcom.muss ja nicht alles kostenfrei sein, im Vergleich zu X1/S1 im Paket kann man ja ein deutlich gröeres Lizenzpaket kaufen.
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"Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
Albert Einstein
Na ja ... bei 1000 Datenpunkten, davon aber nur 250 bedienbaren beim X1 ist Symcon mit seinen 500 "richtig nutzbaren" doch ein gutes Mittelding, oder?
Ich bin kein großer Fan des X1 (bin eher dem großen Bruder verfallen), aber die Aussage ist halt Unsinn. Wenn ich eine Dimmschaltfläche benutze, habe ich schon mal schnell 3 Datenpunkte: e/a mit Status, Helligkeitswert mit Status und Relatives Dimmen. Macht bei 250 Dimmwippen 750 Datenpunkte, welche alle bedient werden können. Am Heizen/Kühlen können 9 Datenpunkte verknüpft werden, macht 2250 Datenpunkte (was ja dann schon an die max. Grenze geht). Was will man da mit mickrigen 500 anfangen?
Es bleibt halt immer die Frage, für was wird ein Datenpunkt benötigt. Brauch ich für jede GA einen, ist man halt deutlich schneller an der Grenze, als wenn ich Schaltadresse und Statusadresse zu einem Datenpunkt zusammenfügen kann. Nochmal anders sieht es aus, wenn man nur die Gruppenadressen direkt mit den Schaltflächen verknüpft und nur die Schaltflächen zählen oder schlechter, wenn nur die GA-Anzahl gezählt wird.
Symcon habe ich mir bisher noch nicht wirklich angeschaut, nach der Auflistung hier benötige ich aber pro KNX-Gruppenadresse eine Variable (wie es dort genannt wird). Die 500 sehe ich daher auch als sehr wenig an (dafür sind sie halt geschenkt).
Beim Dimmer benötige ich 5 Stück und bin damit nach 100 Dimmern am Ende der Community-Version. Um also meine 250 Dimmer benutzen zu können benötige ich also 1250 Variablen und somit die Expert.
Um es mit dem X1 Kostenmäßig vergleichen zu können, mit Hardware und zusätzlicher Schnittstelle. Ergebnis: Mindestens 1000€. Billiger als der X1 ist das dann nicht mehr.
Dass man das nicht ganz so rechnen kann und sollte, ist mir auch bewusst (vor allem, wer braucht schon nur 250 Dimmmer), aber erst dann ist eine gewisse Vergleichbarkeit der Kosten gegeben- Und klar, wenn man mit den Grenzen der Community-Version zurecht kommt, ist das natürlich deutlich günstiger.
Gruß Andreas
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Immer wieder benötigt: KNX-Grundlagen PDF Englisch, PDF Deutsch oder Deutsche Version im KNX-Support.
Okay, meine Aussage scheint nicht so sinnvoll gewesen zu sein. Ich arbeite nur 1 bis 2 Mal im Jahr mit dem X1, sodass mir das anscheinend nicht richtig bewusst war.
Beim Dimmer benötigst Du ganze 2 Variablen. Schalten und absolutes Dimmen. Status Adressen zählen nicht. Die Rechnungen sind somit falsch.
Fakt ist, X1 ist zu kompliziert einzurichten, unterstützt nicht alle DPTs, kann kein Secure und ist damit zu teuer. Um Fernzugriff zu haben, muss es noch ein S1 sein. Symcon verlangt dafür 60 Euro im Jahr. Da kann man drüber streiten, was besser ist.
Du kannst theoretisch eine x-beliebige Anzahl an IP-Interfaces einbauen und auf diese dann im Tunneling Modus zugreifen.
Wie da muss ich zb bei meinen Projekt mit 48 IP Router alle Schnittstellen zuweisen und das Ding kann 2026 keinen Multicast?
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Beim x1Bund hs hab ich nur einmal kosten. Solche Systeme sind mir lieber. Auch zum verkaufen.
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