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    #16
    Hallo,

    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Das ist aber maximal teilintegriert ;-) Über die von Dir genannten Gewerke sind bei mir auch noch intergriert - teils über KNX, teils über IP am Homeserver:
    Den erwähnten (natürlich auch bei mir vorhandenen) Kleinkram, wie Garage, Fritzbox, Hue, Funkstecker, TV usw. habe ich nicht aufgezählt, weil es eine Binse ist für die es kein KNX braucht. Das lässt sich genauso an Home Assistant über LAN, ZigBee, Matter anbinden. Hier geht es ja primär um die feste KNX-Installation und deren Mehrwert bzw. ob man dafür investieren soll.

    Unterm Strich kommen immer wieder dieselben Argumente. Jalousie, festintegrierte Beleuchtung und Fensterkontakte, selten auch mal Haustechnik (wobei sich alles was an KNX nativ anbindbar ist auch über andere Schnittstellen an Home Assistant o.Ä. anbinden lässt). Alles andere hat mit KNX nichts zu tun. Türkommunikation, Zugangskontrolle und selbstverschließende Haustüren sind eigenständige Produkte.

    Ich kann immer Fälle konstruieren in denen eine Automatisierung als heilende Lösung präsentiert werden kann. Aber wer nicht lebt wie ein Roboter, der wird mit den Automatisierungen sehr schnell an die Grenzen kommen, weil die Ausnahmen doch sehr häufig sind und dann sehr stark nerven. Brauchen tut man sie sowieso nicht. Und wenn der Partner nicht völlig desinteressiert ist, durchschaut er/sie das auch sofort. Daher bleibe ich dabei, man kann es nicht sinnvoll verargumentieren. Man kann nur auf Verständnis für die Spielerei hoffen (oder ein Machtwort sprechen, je nach Konstellation...).

    Wenn ich in einem Haus ohne KNX bin habe ich übrigens noch nie gedacht, die armen Schlucker konnten sich das nicht leisten. Eher denke ich "seltsame Prioritäten", wenn ich in einem Holz-Ständer-Fertighaus mit Röhrenspantüren, Venylboden und Kunststofffenstern bin, welches aber das volle KNX-Programm installiert hat (es sei denn selbst installiert, dann Respekt).

    Viele Grüße
    Zuletzt geändert von maximilianeum; Heute, 09:07.

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      #17
      Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
      über Licht, Rolladen, Heizung, Sprechanalage, Alarmsystem, Rauchmelder, Visualisierung, Schaltschrank
      Sprechanlage ist kein vorrangiges KNX-Thema - braucht man das vlt. gar mit Video?
      Ich persönlich im EFH nicht - wenn ich nicht daheim bin, juckt's mich nicht u. ansonsten bin ich in der Lage zur Tür zu gehen.

      Rauchmelder sind Pflicht - Funk-/Kabelvernetzt allerdings nicht - kann man auch später hochrüsten, wenn man meint.

      Alarmsystem? Echte Alarmanlage? Wer sich dafür entscheidet, macht das idR unabhängig ob KNX oder nicht - wer KNX hat, kann von "inoffziziell" bis "echt" realisieren.

      Visualisierungen sind ein Diskussionsthema - persönlich finde ich die fest installierten Tableaus im Eigenheim für überbewertet, anders bei gewerbl. Installationen.

      Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
      Warum sollten wir z.B. 20-40.000 Euro für...
      Deine "Summe" beinhaltet schon den Anteil der ohnehin notwendigen E-Installation oder sprichst Du hier über den Aufpreisposten?

      In der Regel werden da ständig Äpfel mit Birnen verglichen - 0815-Kuhstallelektrik mit der absoluten Luxusvariante - und dann kommt "ist ja so teuer".

      Willst Du jeden Tag durchs Haus laufen und Rollläden rauf-/runterkurbeln oder möchtest Du das zumindest mit einem Zentralschalter erledigen können?
      Im letzteren Fall ist der Hauptposten nicht die Steuerung, sondern die Elektromotoren.

      Sollten gar Jalousien zur Wahl stehen, ist eine Steuerung incl. Wettersensorik (Windwächter) Pflicht - da was propritäres zu nehmen ist keine gute Entscheidung u. unterm Strich teurer.

      Vlt. mal mit einer anderen Firma ins Gespräch kommen, die ein vernünftiges Grundpaket schnürt u. auch techn. Synergien einzusetzen versteht - dann ist das KNX-System in einem vertretbaren monetären Invest zu bekommen (also keine 10-20k Aufpreis).
      Gruss
      GLT

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        #18
        Ich habe mit meiner Ex-Freundin eine Eigentümergemeinschaft.

        Bei mir kann ich ungefragt auf KNX umbauen wenn ich mal wieder nen Raum saniere.
        Im Gemeinschaftseigentum Treppenhaus durfte ich vor 5 Jahren nur KNX verbauen wenn ich an jeder Tür ein Bedienelement verbaue. Bis heute hat sie nicht mitbekommen das die garnix machen weil ich denen nur ne PA gegeben habe.

        Vor zwei Wochen hab ich angefangen ihren Flur von alten Alukabeln zu befreien, Elektrik einmal neu, an jede Tür noch ein Bedienelement vorgesehen und wollte jetzt Bestellung machen für die Einbauten... und nun stellt sie fest das sie ja garkeine Schalter brauch weil es ja alles so toll wie im Treppenhaus automatisch funktioniert.

        Als Argument pro KNX würde ich einfach Wertsteigerung der Immobilie in den Raum werfen (ob in 20 Jahren noch jemand ein dummes Klick-Klack Haus kaufen würde?) , auch Sprachsteuerung (geht ja auch ohne Internetspitzel).

        Punk ist nicht tot, Punk macht jetzt KNX

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          #19
          Wow, danke euch allen für die vielen, schnellen und teilweise ausführlichen Antworten!

          Bis auf 1-2 Posts höre ich raus, dass KNX ja quasi schon ein Muss ist (wer hätte das in einem KNX-Forum gedacht) 😀
          1. Das Hauptargument wären die (Wettergesteuerten) Rollos/Jalousien, wobei wir uns für Rollos entschieden haben. Die wären ja auch wetterabhängig zu steuern?
          2. Heizung nun zentral oder dezentral oder gar nicht mit KNX steuern, ist bei mir noch offen...
          3. Präsenzmelder höre ich immer wieder, dass es auch Nachteile bringt und die man "eigentlich" für Flur und Bad nimmt und nicht für Wohn und Essbereich, Schlafzimmer, Kinderzimmer...
          4. Türkommunikation und (richtige) Alarmanlage habe ich jetzt rausgelesen, dass dies nicht mit KNX machbar ist oder gemacht werden muss.
          5. Brauche ich einen z.B: Gira X1 Server (jetzt kommen viele mit Home Assistant an, aber auch da muss man sich erstmal reinarbeiten)?
          6. Ich bräuchte vermutlich nur schaltbare Steckdosen, wenn ich den Stromverbrauch "komplett" auslesen möchte? (Gut, Außensteckdosen abschalten hat auch was).
          7. Wie funktioniert der Fernzugriff auf mein (Gira X1?)? Läuft das über eine Cloud? Ist es sicher? Sonst wäre Fernzugriff und Videosprechanlage auch hinfällig...
          Und das Wichtigste:
          • Wie sieht es mit der Parametisierung aus? Kriegt man das als nicht Elektro / IT- affiner Mensch hin? Einarbeitung ist klar, aber muss man da Stunden investieren um ein kleines Grundwissen aufzubauen? Habe von der ETS 6 Software gelesen und auch die Demo installiert mit KNX Virtual. Habe auch Lichtschalter damit "steuern" können, aber halt Demo und Basis... Wenn ich damit auf höherem Niveau überfordert bin (weil Haus hat viel mehr Komponenten und evtl. Verschachtelungen etc.), lohnt sich KNX dennoch bzw wie verhalten sich die Kosten dann, jedes mal einen Elektriker zu holen..​

          Mir gehts auch überwiegend darum, dass man zwar einmalig alles schön planen und installieren lassen kann, aber wenn ich später überfordert bin mit den Änderungen, habe ich damit dann mit KNX gewonnen? Es kommt mir fast so vor, dass hier nur Elektriker oder Programmierer unterwegs sind 😅🤯


          Viele Grüße, Lasse


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            #20
            Warum hat hier eigentlich noch Niemand das Einfachste und Naheliegenste gepostet?
            Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

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              #21
              Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
              Warum hat hier eigentlich noch Niemand das Einfachste und Naheliegenste gepostet?
              eben, ca. 4 Mrd. Alternativen...
              OpenKNX www.openknx.de

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                #22
                Zitat von maximilianeum Beitrag anzeigen
                Den erwähnten (natürlich auch bei mir vorhandenen) Kleinkram, wie Garage, Fritzbox, Hue, Funkstecker, TV usw. habe ich nicht aufgezählt, weil es eine Binse ist für die es kein KNX braucht. Das lässt sich genauso an Home Assistant über LAN, ZigBee, Matter anbinden. Hier geht es ja primär um die feste KNX-Installation und deren Mehrwert bzw. ob man dafür investieren soll.
                Ja, da hast Du recht, dann müsste ich meine Liste reduzieren auf Lüftung, Klima

                Unterm Strich kommen immer wieder dieselben Argumente. Jalousie, festintegrierte Beleuchtung und Fensterkontakte, selten auch mal Haustechnik (wobei sich alles was an KNX nativ anbindbar ist auch über andere Schnittstellen an Home Assistant o.Ä. anbinden lässt). Alles andere hat mit KNX nichts zu tun. Türkommunikation, Zugangskontrolle und selbstverschließende Haustüren sind eigenständige Produkte.

                Ich kann immer Fälle konstruieren in denen eine Automatisierung als heilende Lösung präsentiert werden kann. Aber wer nicht lebt wie ein Roboter, der wird mit den Automatisierungen sehr schnell an die Grenzen kommen, weil die Ausnahmen doch sehr häufig sind und dann sehr stark nerven. Brauchen tut man sie sowieso nicht. Und wenn der Partner nicht völlig desinteressiert ist, durchschaut er/sie das auch sofort. Daher bleibe ich dabei, man kann es nicht sinnvoll verargumentieren. Man kann nur auf Verständnis für die Spielerei hoffen (oder ein Machtwort sprechen, je nach Konstellation...).

                Zitat von maximilianeum Beitrag anzeigen
                Wenn ich in einem Haus ohne KNX bin habe ich übrigens noch nie gedacht, die armen Schlucker konnten sich das nicht leisten.
                Sehe ich auch so - jeder hat seine Prioritäten - manche fahren auch lieber einen Hummer mit 0 Komhfortausstattung, weil ihnen die Geländegängigkeit wichtiger ist als der warme Popo.

                Viel größeres Problem, das ich sehe: oft wird was als Smarthome beworben/bezeichnet, dabei ist es am Ende nur ein "Smartphonehome" - immer wieder wird in Berichten über Smarthomes das "ich kann alles zentral übers Handy steuern" in den Vordergrund gestellt. Und da sagen Skeptiker zu Recht dann schnell "das brauche ich doch nicht, wofür soll ich von unterwegs das Licht im Bad einschalten können". Würde man den Komfortgewinn und die Sicherheitsaspekte (Fensterüberwachung, Zentral-aus) in den Fokus rücken, wäre die Ablehnung sicherlich nicht so groß.
                Möchte den Komfort meiner Installation nicht mehr missen!

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                  #23
                  Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                  dass KNX ja quasi schon ein Muss ist
                  Nein, Muss ist es nicht, aber ich wundere mich immer wieder, dass heute für jeden im Opel Corsa (20k€, fährt man 3-5 Jahre) im Cockpit eine Anzeige "Bremslicht defekt" selbstverständlich ist, für das eigene Haus (mehrere 100T€ Euro, wohnt man 30-50 Jahre) aber gesagt wird "brauche ich nicht" - am Ende ist es im Corsa die gleiche Logik wie im Haus.

                  Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                  Präsenzmelder höre ich immer wieder, dass es auch Nachteile bringt und die man "eigentlich" für Flur und Bad nimmt und nicht für Wohn und Essbereich, Schlafzimmer, Kinderzimmer...
                  Ja, je mehr Du über Präsenzmelder das Licht steuerst, desto mehr wirst Du irgendwann in Szenen und Logiken auch Präsenzmelder sperren, das bleibt nicht aus. Bei uns sind nahezu überall PMs verbaut, selbst im Hauptbad, im Esszimmer, der Küche und wir sehen eigentlich keine Nachteile bzw. die Vorteile überwiegen dramatisch.

                  Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                  wie verhalten sich die Kosten dann, jedes mal einen Elektriker zu holen..​
                  Wie oft Du was ändern musst, hängt vom Integrationsgrad ab. Beschränkst Du Dich auf die Standardgewerke Licht, Steckdosen, Heizung, Rollläden, Lüftung, wirst Du nicht mehr so viel ändern, wenn es einmal rund läuft, nimmst Du mehr Gewerke dazu, tauschst öfter Geräte aus, wirst Du häufiger ändern. Wenn Du für jede Änderung einen Eli beauftragen musst, kann das tatsächlich schnell teuer werden. Man sollte also schon IT-affin sein und sich selbst in die Materie einarbeiten.

                  Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen

                  Es kommt mir fast so vor, dass hier nur Elektriker oder Programmierer unterwegs sind 😅🤯
                  Nö, bin Betriebswirt, mache aber in der Programmierung/Parametrierung alles selbst. Ist halt ein Hobby, in das man sich reinfuchst wie jedes andere auch (ein Bekannter von mir verbringt Tage damit in seiner Modelleisenbahn irgendwelche Sequenzen von x Zügen zu programmieren, der ist auch kein Lokführer).


                  Möchte den Komfort meiner Installation nicht mehr missen!

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                    #24
                    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
                    Warum hat hier eigentlich noch Niemand das Einfachste und Naheliegenste gepostet?
                    Ich habe den Aussperrschutz für Terrassentüren mit Raffstores oder Rolläden auch schon vermisst.
                    OpenKNX www.openknx.de | StateEngine: Universelle Zustandsautomaten in KNX | OpenKNX Konfigurationstransfer

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                      #25
                      Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                      Mir gehts auch überwiegend darum, dass man zwar einmalig alles schön planen und installieren lassen kann, aber wenn ich später überfordert bin mit den Änderungen, habe ich damit dann mit KNX gewonnen? Es kommt mir fast so vor, dass hier nur Elektriker oder Programmierer unterwegs sind 😅🤯
                      Hier sind viele die das Hauptberuflich oder zumindest Nebenberuflich machen und halt die Fraktion DIY, die halt auch Spaß an so etwas hat.
                      Von der Parametrierung halte ich Loxone aber für wesentlich "Endkundenfreundlicher". Kurzum theoretisch kannst du auch Dinge selbst ändern in deiner KNX Anlage, du brauchst halt die Software die bisschen Geld kostet und das Wissen.

                      Aber ist auch son grundsätzliches Ding bezüglich Wohneigentum wie ich finde: Entweder du hast wirklich genug Geld um für alles ne Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, oder du hast die Zeit und auch das Wissen, oder bist bereit es dir anzueignen, um gewisse Dinge selbst zu machen um eben nicht wegen jeder Kleinigkeit wen zu beauftragen...

                      Es gibt doch sicherlich auch Häuser mit KNX wo man sich das mal anschauen kann gemeinsam mit deiner Frau.

                      Bei "uns" fing es ganz zu Beginn auch mit der Rolladensteuerung an. Wir wollten eine Rolladensteuerung "aber nur die Rolladen, den Rest nicht". Und nach und nach stellte sich dann heraus dass es kein Sinn ergibt den Rest dann analog zu machen und es auch nicht so teuer war das andere dann auch noch da zu integrieren wie Licht. Heizung beschränkte sich dann quasi nur auf nen Heizaktor weil die Temperaturmessung und ein paar Displaytaster wie der GT2 dann eh schon geplant waren und so war es einfach und ohne nennenswerte Mehrkosten die Steuerung dann auch darüber abzubilden also die Sollwertverschiebung.

                      Wenn du dir irgendeine Herstellereigene Rolladensteuerung anlachst ist auch die Frage wer parametiert das, was kannste da am Ende noch einstellen, was kann man überhaupt selber machen oder gibt der Hersteller das Tool wirklich nur an Fachbetriebe raus und was ist wenn das Teil mal kaputt geht und man Ersatz braucht, fängt man dann wieder bei 0 an?

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                        #26
                        Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                        Mir ist auch klar, dass ich in einem KNX-Forum eher Zustimmung für und nicht gegen KNX bekomme, aber ich möchte eine neutrale Meinung bitte...
                        Die ein Frage ist ja warum KNX ja/nein die andre ganz einfach will man überhaupt ein mehr an Komfortfuktionen wie sie einem die 08/15 Elektrik aus dem letzten Jahrtausend bietet.

                        Wenn man mehr Funktionen möchte dann stellt sich erst die Frage ob das per KNX oder was anderem umgesetzt werden soll.

                        Und ja wenn man zu der Erkenntnis kommt es darf mehr sein dann wird man hie rim KNX-Forum auch eher der MEinung sein es soll KNX sein und kein Loxone oder LCN oder DIY Eigenbau via Shellies / Matter und anderen IoT-Lösungen.

                        Bei einer Wetterabhängigen Rollo / Jalousiensteuerung profitiert man von der KNX HW die das schonmal meist günstiger hinbekommt als eine Rollo-Herstellerlösung.

                        Eine Regelung der Heizung ist immer die Frage nach der regelung der Heizung oder eine Einzelraumregelung der Heizkreisventile. Das sind erstmal zwei unterschiedliche Sachverhalte. Eine ERR ist ohne besondere Papierformalien erstmal Pflicht umzusetzen im Neubau. Heizungshersteller bieten da natürlich diverse Lösungen in Ihrem System, Was uns in einem KNX-Forum stört ist, dass die möglichen Daten die in dem ganzen Zusammenhang entstehen eben auch nur in diesem System verfügbar und man kann dann immer nicht viel damit anfangen wenn man diese Daten vernetzt mit anderen Gewerken kombiniert verwenden möchte.

                        Wie z.B. Wetter ließe es zu das man bauf die Beschattung dann doch verzichtet weil die Innentemperatur dann doch zu gering ist und man sich solaren Ertarg dann doch die Nutzung der Heizung ersparen könnte.

                        Eine ERR in KNX einzurrichten kostet halt je Ventil in den Heizkreisverteilern einen Stellantrieb (<20€) und je Heiz/Temperaturregelzone einen Kanal Heizungsaktor. Die Ventilantreibe braucht es auch bei der Lösung vom Heizungsanbieter und die Aktoren refinanzieren sich auch recht zügig wenn man die dann unnötigen Sensoriken der heizungsanlage und deren dezentraler Bedienteile dagegen rechnet.

                        Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                        Präsenzmelder höre ich immer wieder, dass es auch Nachteile bringt und die man "eigentlich" für Flur und Bad nimmt und nicht für Wohn und Essbereich, Schlafzimmer, Kinderzimmer...
                        Naja sollte man irgendwie mal auf den Geschmack gekommen sein für die Grundbeleuchtugnen keine Hände mehr nutzen zu müssen und auch nciht irgendwelche Sprechassistenzen anquatschen zu müssen, dann kann eine Gebäudeautomatisierung nur so gut sein wie Ihr Sensoriken zur Verfügung stehen.

                        Wenn man vorerst simpel einsteigt ins Thema "Smarthome" dann halt wenigstens die Infrastruktur soweit vorbereiten, dass man ohne Bastel/Batteriesensorik das auch nachrüsten kann.

                        ich bewege mich in meinem haus einfach so und denke nciht mehr über das Licht nach. Auch besuch muss da nie drüber nachdenken. Die öffnen ne Tür und haben immer ausreichend beleuchtung im Raum/Flur usw. die die selten da sind fragen ob das OK ist wenn die da nicht nach einem AUS Schalter gesucht haben.
                        Alles fein sage ich dann das Licht geht auch von alleine wieder aus.

                        Wenn Ihr komplexere Lichtinstallationen plant (mehr als das zentrale Deckenlicht je Raum) dann stellen sich eh ganz unabhängig vom KNX oder andere Systemen, wie soll das bedient werden.
                        In einer simplen klasssichen Installtion aber in so einem größeren offenen Wohn/Ess/Küchen bereich kann man ja schon ganz schnell mal unterschiedliche Lichte rhaben. Putzlicht volle Leistung aus den Decken. separate Leuchte am Esstisch. Leuchten an den Arbeitsplatten der Küche. Dezente Akzentleuchten in ggf einer Anbauwand, Wandleuchten, eine Lampe in der Sofaecke. und wenn dann noch ein Lichtakzent dazukommt wie ein RGB in den Küchensockel usw. oder ein indirekter Lichtkranz kommen da diverse Lichtkreise zusammen. in KlickKlack hast dann in den drei Zonen jeweils so Schalterbatterien an den Wänden (5-fach rahmen mit Doppelwippen Tastern) Sowas kannst keinem besuch erklären welcher Taster da welche Leuchte wie bedient (nur AN/AUS oder gar gedimmt). Dann womöglichnoch Doppelwippen wegen Rollos. Die dann entweder als Rundgang durch die Räume weil nur neben jedem Fenster angeordnet.

                        Hast nur eine simple Leuchte ist es relativ egal. Aber auch dann gibt es recht günstige KNX-Bedienkomponenten die auch nur eine Doppelwippe sind und nur einen mittleren zweistelligen €Betrag kosten. da muss es kein 200 oder 400 € Display-Taster sein.

                        Mit PM's und Logiken lassen sich aber auch solche komplexen Lichtinstallationen noch ganz gut automatisieren. Auch wenn nciht unbedingt alles von allein AN geht aber gesichert AUS wenn keiner mehr im Raum ist, ist dann schon ein Komfort den man dann auch in den sonstigen "Durchgangs"-Räumen des Hauses gewohnt ist.

                        Insofern würde ich erstmal so eine Lichtplanung immer damit beginnen zu planen welches Licht soo wo in welchen Mengen vorhanden sein, danach schaut man erst nach der Lampe die das erzeugen kann und danach nach der Technik die dann diese Lampen auch ansteuern kann.

                        Als Anreiz. bei mir im haus ist jede Lampe dimmabr, weil ich es einfach ag am ebnd nicht per AN/AUS und einer starken LED-Leuchte geblitztdingst zu werden. Hier geht alles per Soft AN/AUS. Udn zu bestimmten tageszeiten ist das grundlicht auch nur reduziert. man kann dann immernoch mit einem taster auf volle Leistung drücken. Aber meist reicht in der NAcht am späten Abend ein reduziertes Licht. bei einem Taster in klasssicher Installation geht nur eins von beiden.

                        Ja das ist alles irgendwo Komfort und nix was irgendwie lebens/funktionsnotwendig ist. Aber wenn man sch sowas vorstellen kann oder wünscht an Funktion, dann ist es in KNX gut und günstig realisierbar.

                        Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                        Türkommunikation und (richtige) Alarmanlage habe ich jetzt rausgelesen, dass dies nicht mit KNX machbar ist oder gemacht werden muss.
                        Da bin ich auch ganz bei euch, eine kommerzielle Lösung Visu Sprechanlage und Türöffnung sehe ich auch als absolut gering priorisierte Funktion an.
                        Aber eine Zutrittslösung ohne Schlüssel ist schon was feines. Und wenn man sowas hat, kann man das auch an KNX koppeln.

                        Ob man sich mit vor der Tür / Tor stehenden Menschen die bimmeln per Video unterhalten muss sehe ich auch nicht als erforderlich. Aber das kann sich ja jeder selbst überlegen und Leitungen und Platz für vorbereiten.

                        einen X1 oder andere Logik-Server-Lösungen oder Lösungen die einem das "Smarthome" auch aufs handy bringen gibt es viele. Wenn man es nciht übertreibt und eben nciht so viele Herstellerinsellösungen (heizungsbauer) integrieren muss, kommt man auch recht weit in einem gut funktionalen EFH ohne einen solchen Server. Aber ja die Dinger beiten ein eneomres Potential an mehr Funktionen die man in eine integrierte Steuerung packen kann.

                        Der absolute große trend der Integration im Gebäudebereich sind ja Pv aufm Dach, Laden des Auto, Speicher im Keller, Heizung als WP, Wama / Geschirrspüler. alles vollständig integreiren aus einer ehrstellerlösung ist schiwerig. Und wenn dann gibt da meist auch einen recht umfangreichen Datenschatz an iregndeine Hersteller cloud. Nicht mit KNX als Bustechnologie aber eine Integrationsplatform wie ein Logikserver lassen sich diese Dinge dann auch lokal verknüpfen ohne die Daten an diverse Clouds leiten zu müssen.

                        Eine PV-App, eine Heizungs-App, eine Autolade-App. Mir wäre das nix.

                        Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                        Ich bräuchte vermutlich nur schaltbare Steckdosen, wenn ich den Stromverbrauch "komplett" auslesen möchte? (Gut, Außensteckdosen abschalten hat auch was).
                        Naja im Innenbereich sind schaltbare SD immer da interessant wo man plant auch mal sowas wie Weihnachtsdeko usw. dran zu betreiben. Das betrifft hier auch Außen-SD. Klar kann man sich da auch diverse Zwischenstecker ran basteln oder Baut die Kabel um mit den neuen Shelly Dingern wo deren Schalttechnick im Stecker nicht in der Dose sitzt. Aber dann muss man sehen ob man das dann erst wieder mit einer Shelly App irgendwie irgenw bedienen will oder soll es eher in der einen zentralen Oberfläche sein die alles in einem Layout / Design bedienen kann. Und wenn man es halbwegs ordentlich plant bleibt das auch mit der Menge an CU und Aktoren in Grenzen.

                        Strommessaktoren ahbe ich da wo mich die Verbrauchswerte interessieren, ggf auch zur langfristigen Geräteüberwachung (Kühlschrank) oder reinem interesse wie sich der Verbrauch im Haus verteilt. Aber das ist jedem selbst überlassen, kein Muss.


                        So ein Zugriff auf die konsolidierte Visu aus der Ferne, geht wenn per App usw. bei den kommerziellen "Ich muss mich um nix kümmern" Lösungen immer über ein Hersteller-Portal, da ansonsten die Autehtifizierungen nicht standardisiert und auf technsichen Stand möglich sind.
                        Die Alternative ist immer ein selbst organisierter Zugriff per VPN ins heimische Netzwerk und das handy ist dann der Hasutechnik gegenüber loakler Teilnehmer und nicht irgendwo im Urlaub auf den Malediven im Hotel-WLAN.

                        Aber es ist dann nur der dort verwaltete Tunnelaufbau, die eigentliche Funktion und Logik und Visu läuft dann erstmal rein im Haus.

                        Serverlösungen die quasi Cloudkomponenten für die Funktion vorraussetzen sind wahrlich nix was man empfehlen sollte.


                        Insofern einfach erstmal für Euch entscheiden will man einfach nur KlaickKlak eine Lampe oder es doch etwas gemütlicher, individueller, moderner, dann das festkegen udn dann finden sich auch günstige Lösungen in KNX.

                        KNX ist nicht = viel mehr komplexes teures Licht. KNX ermöglicht es aber komfortabel nutzbar zu machen.

                        ----------------------------------------------------------------------------------
                        "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
                        Albert Einstein

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                          #27
                          Zitat von maximilianeum Beitrag anzeigen
                          zur Heizung: Außentemperaturgeführt ist absolut state-of-the-art. Wir haben auf der Süd- und Westseite ca. die Hälfte der Fassade verglast. Durch die Sonneneinstrahlung erwärmt sich der Boden und dadurch steigt die Rücklauftemperatur, gegen welche die Wärmepumpe außentemperaturgeführt regelt. Somit modelliert die Wärmepumpe entsprechend in den niedrigsten Drehzahlbereich oder schaltet ab.
                          Wenn die Wärmepumpe in so einem Fall auch die Vorlauftemperatur absenkt, dann gilt mein "antiquierter 80er-Jahre-Standard" für diese Anlage nicht, weil sie schon bedarfsorientiert agiert. Bleibt die Vorlauftemperatur trotz Wärmeeintrag konstant und wird die Wärmepumpe nicht abgeschaltet, dann ist die Vorlauftemperatur unnötig hoch, die Wärmepumpe also unnötig ineffizient. Das wäre dann "antiquierter 80er-Jahre-Standard", wenn auch leider bis heute nicht unüblich.

                          Mit Fußbodenheizung kommt dazu, dass jede Abregelung, die auf Raum- oder Rücklauftemperaturen beruht, um Stunden zu spät kommt -- da braucht man eine Wettervorhersage, um es rechtzeitig zu machen. Und eine Heizung/Wärmepumpe, die den wie auch immer ermittelten kommenden Bedarf überhaupt irgendwie entgegen nimmt ... leider bisher keineswegs Standard.

                          Zitat von maximilianeum Beitrag anzeigen
                          Eine Warnung wegen zu langer Öffnungszeit finde ich schwierig. Was ist das Kriterium? Im Frühling/Sommer/Herbst stehen die Fenster oft den ganzen Tag offen. Damit müsste man es eigentlich an die Außentemperatur koppeln.
                          Klar, keine Warnung, wenn durchs offene Fenster keine Einstiegsgefahr und kein erhöhter Energiebedarf entsteht. Bei EG-Fenstern also vielleicht nach fixer Zeit oder beim Schlafengehen oder beim Verlassen des Hauses. Bei Heizbedarf nur wenn die die Außentemperatur niedriger ist als drinnen. Und wenn die RTR Kühlbedarf melden, dann umgekehrt: Nur warnen, wenn's draußen wärmer ist als drinnen. Temperaturdifferenzabhängige Zeit bis zur Warnung kann, aber muss nicht.

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                            #28
                            Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                            wobei wir uns für Rollos entschieden haben. Die wären ja auch wetterabhängig zu steuern?
                            Rollos sind heute im Neubau eigentlich nur sonnvoll, wo sie zusätzlichen Einbruchschutz bringen oder vollstänfige Verdunklung benötigt wird. Dreifachverglaste Fenster dämmen auch ohne Rollladen so gut, dass es keinen Unterschied macht. Und zur Beschattung sind Rollladen denkbar ungeeignet, weils viel zu dunkel wird und die Schlitz oft immer noch zu helle Lichtpunkte machen.


                            Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                            Heizung nun zentral oder dezentral oder gar nicht mit KNX steuern, ist bei mir noch offen...
                            Kannst Du auch erst mal offen lassen. Wenn Du anfangs normale Raumthermostate verbaust, schließ die einfach trotzdem mit KNX-Kabel an. Und leg ein KNX-Kabel in den Heizkreisverteiler. Dann kannst Du später mit vertretbarem Aufwand nachrüsten.

                            Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                            Präsenzmelder höre ich immer wieder, dass es auch Nachteile bringt und die man "eigentlich" für Flur und Bad nimmt und nicht für Wohn und Essbereich, Schlafzimmer, Kinderzimmer...
                            Wo hörst Du das? Hier im Forum wohl eher nicht. Klar, in Räumen, in denen nutzungsabhängig verschiedene Beleuchtung gebraucht wird, ermöglicht ein Präsenzmelder keine Vollautomatik. Er kann aber beim Betreten des Raums eine Grundbeleuchtung einschalten, das auch tageszeit- oder helligkeitsabhängig. Manche Nutzungen lassen sich auch sensorisch erfassen, z. B. Fernseher an --> automatisch auf Szene "Fernsehen" wechseln. Ansonsten sind Taster für Lichtszenen eine gute Möglichkeit. Ausschalten tut sich die Beleuchtung dann auch wieder von allein.

                            Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                            Brauche ich einen z.B: Gira X1 Server (jetzt kommen viele mit Home Assistant an, aber auch da muss man sich erstmal reinarbeiten)?
                            Ich habe einen Gira X1, der macht bei mir sogar die Heizungsregelung. Und das schon seit Jahren zuverlässig. Trotzdem bin ich nicht sicher, ob nicht HomeAssistant die bessere Lösung ist ... aber das muss man anhand des konkreten Automatisierungs- und Visualisierungsbedarfs entscheiden. Und vor allem: Du musst es nicht jetzt entscheiden. Lass einfach genug Platz in der Verteilung. Welchen Server Du dann später rein baust, kann man sehen, wenn Du mit den Fähigkeiten der einzelnen KNX-Geräte nicht mehr hin kommst.

                            Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                            Wie funktioniert der Fernzugriff auf mein (Gira X1?)? Läuft das über eine Cloud? Ist es sicher?
                            Es ist so sicher, wie Du es machst. Wenn Du Dir zutraust, ein VPN einzurichten, dann ist es sehr sicher.​

                            Zitat von Lasse2 Beitrag anzeigen
                            Wie sieht es mit der Parametisierung aus? Kriegt man das als nicht Elektro / IT- affiner Mensch hin? Einarbeitung ist klar, aber muss man da Stunden investieren um ein kleines Grundwissen aufzubauen? Habe von der ETS 6 Software gelesen und auch die Demo installiert mit KNX Virtual. Habe auch Lichtschalter damit "steuern" können, aber halt Demo und Basis... Wenn ich damit auf höherem Niveau überfordert bin (weil Haus hat viel mehr Komponenten und evtl. Verschachtelungen etc.), lohnt sich KNX dennoch bzw wie verhalten sich die Kosten dann, jedes mal einen Elektriker zu holen..​
                            Ich würde sagen, man bekommt das unter zwei Voraussetzungen selber hin:
                            1. Es ist Hobby, wo einen der Zeitaufwand nicht wirklich stört.
                            2. Man ist technikaffin und nicht auf den Kopf gefallen.
                            Die meisten Elektriker helfen nicht wirklich, weil sie keine Ahnung von KNX haben. Die bekommst Du mit Mühe dazu, dass sie die KNX-Kabel richtig verlegen. Und Systemintegratoren haben natürlich nicht die allerniedrigsten Stundensätze. Deshalb würde ich sagen, wenn es über Grundfunktionen hinaus gehen soll die einmal eingerichtet ohne großen Änderungsbedarf auskommen, dann sollte man es selber machen wollen, sonst wird's teuer.

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