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[Bericht] Multiroom-Audio mit Hifiberry AMP2 und Apple AirPlay-Unterstützung

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    [Bericht] Multiroom-Audio mit Hifiberry AMP2 und Apple AirPlay-Unterstützung

    Nachdem ich mein Multiroom-Audio-Setup mit Hifiberry AMP2 und Shairport Sync einige Wochen getestet habe und sehr zufrieden bin, möchte ich es hier nun vorstellen und guten Gewissens weiterempfehlen.


    HifiBerry AMP2

    Herzstück der ganzen Sache ist der im Oktober 2017 neu erschienene HifiBerry AMP2, ein Digitalverstärker, der direkt auf einen Raspberry Pi aufgesteckt wird.

    DSC_2989.jpg

    Gegenüber dem Vorgänger AMP+ hat der AMP2 zwei signifikante Verbesserungen bekommen:

    1. Der AMP2 unterstützt nun auch 8-Ohm Lautsprecher
    2. Der AMP2 hat 60W Ausgangsleistung

    Beide Punkte waren für mich bislang ein Ausschlusskriterium für den AMP+ (25W Ausgangsleistung und nur 4-Ohm Lautsprecher). In vier Räumen hatte ich jeweils zwei Visaton DL 18/2 T Deckenlautsprecher (8-Ohm) verbaut. Die Frage war, ob der AMP2 mit 60W genug Leistung haben würde, die Räume ausreichend zu beschallen. Das kann ich für mich eindeutig mit "ja" beantworten, natürlich kommt es darauf an, welche Erwartungen man hat. Für eine angenehme Lautstäke um nebenbei Musik zu hören ist in meinen Räumen die Lautstärkeregelung auf etwa 40% zu stellen. Selbst wenn es auf einer Party auch mal laut sein darf reicht die Leistung noch aus, mehr als 80% ist nicht nötig.

    Ein Punkt, der mich bislang von diversen Bastel-Lösungen abgehalten hatte, ist die Problematik mit dem Knacken beim Einschalten des Verstärkers, bzw. mit dem leichten Rauschen falls der Verstärker permanent eingeschaltet bleibt. Beide Probleme existieren beim AMP2 nicht, vermutlich aufgrund der Hardware-Laustärkeregelung, welche gegenüber der Software-Lautstärkeregelunge auch ein besseres Signal-Rausch-Verhältnis bietet. Mehr zu dem Thema findet man hier und hier.


    Stromversorgung

    Die Stromversorgung der Audio-Hardware ist recht simpel, es wird nur ein Netzteil für den AMP2 benötigt, welcher den Raspberry Pi gleich mitversorgt. Als optimaler Betriebspunkt (bester Kompromiss aus Abwärme der Spannungswandler und erzielbare Laustärke) wird eine Spannung von 18V angegeben. Empfohlen werden außerdem 6A, was mir allerdings recht viel vorkommt. [Edit: Es handelt sich offensichtlich um eine Falschinformation, dass 6A empfohlen werden. 3,5A sind ausreichend, dabei ist es egal ob 12V, 15V oder 18V. Je höher die Spannung, desto höher die maximale Lautstärke. Siehe Post #28] Ich hatte ein Test-Setup mehrere Wochen mit einem 3A-Netzteil pro Kanal versorgt, ohne Probleme. Als Dauerlösung verwende ich nun 4A-Netzteile, von Meanwell, deren nominelle Ausgangsspannung von 15V auf bis zu 18V erhöht werden kann.

    DSC_2986.jpg


    Linux-Software-Setup

    Das Software-Setup für den AMP2 ist äußerst simpel, denn die benötigten Treiber sind in den Kernels aktueller Linux-Distributionen bereits enthalten. Es muss lediglich der Treiber der Raspberry Pi eigenen Audio-Hardware deaktiviert und stattdessen der AMP2 aktiviert werden. Ich verwende das aktuelle Raspbian Strecht Lite vom November 2017. In der Datei /boot/config.txt muss die Zeile dtparam=audio=on auskommentiert und stattdessen dtoverlay=hifiberry-dacplus eingefügt werden:

    Code:
    //dtparam=audio=on
    dtoverlay=hifiberry-dacplus
    Das war’s schon, nach einem Reboot ist der AMP2 aktiv.

    Kommen wir nun zur Musikwiedergabe. Um Audio-Inhalte auf die Raspberry Pis zu streamen verwende ich die AirPlay Technik von Apple. Damit die RasPis von den Apple-Geräten als AirPlay-Clients erkannt werden, muss eine entsprechende Software installiert werden. Die Wahl fiel auf Shairport Sync, eine Weiterentwicklung von Shairport. Shairport Sync bietet im Gegensatz zum Vorgänger das Feature, synchon Multiroom-Audio wiederzugeben und streamt von iTunes, iOS, Apple TV und macOS Geräten. Ich kann bestätigen, dass die Wiedergabe wirklich absolut synchron ist, es gibt keine wahrnehmbaren Latenzen, sehr beeindruckend! Die Software läuft äußerst stabil, es gab bislang keine Aussetzer.

    Die Installation von Shairport Sync ist etwas aufwändiger als das AMP2-Setup, aber mit folgender Anleitung ruck-zuck erledigt.

    Bevor wir mit der Installation beginnen, wird die Raspbian-Distribution zunächst einmal auf den aktuellsten Stand gebracht. In der Shell sind folgende zwei Befehle auszuführen:

    Code:
    sudo apt-get update
    sudo apt-get upgrade
    Nun werden die für Shairport Sync benötigten Pakete nachinstalliert...

    Code:
    sudo apt-get install autoconf automake avahi-daemon build-essential git libasound2-dev libavahi-client-dev libconfig-dev libdaemon-dev libpopt-dev libssl-dev libtool xmltoman
    ... und das Shairport Sync Repository nachgeladen:

    Wir wechseln ins entsprechende Verzeichnis...

    Code:
    cd shairport-sync
    ... und konfigurieren Shairport Sync:

    Code:
    autoreconf -i -f
    ./configure --with-alsa --with-avahi --with-ssl=openssl --with-systemd --with-metadata
    Wir sehen hier, dass unser Shairport Sync ALSA (Advanced Linux Sound Architecture), Avahi und OpenSSL-Verschlüsselung unterstützen wird. Außerdem wird es sich automatisch beim Booten starten lassen und Metadaten an kompatible Anwendungen ausgeben können. Nun können der Build-Prozess und die Installation gestartet werden:

    Code:
    make
    sudo make install
    Zum Schluss wird noch der Autostart von Shairport-Sync beim Booten aktiviert:

    Code:
    sudo systemctl enable shairport-sync
    Das war’s auch schon. Nach einem Reboot erscheint unser AirPlay-Client automatisch in der Auswahlliste kompatibler iOS- oder macOS Audio-Player. Allerdings meldet er sich unter dem Namen „raspberrypi“. Um die Bezeichnung zu ändern, muss noch die Datei /usr/local/etc/shairport-sync.conf editiert werden:

    Code:
    sudo nano /usr/local/etc/shairport-sync.conf
    Zeile 7, welche mit „// name“ beginnt wird auskommentiert und der gewünschte Raum- bzw. Gerätename eingesetzt:

    Code:
    name = „Wohnzimmer“;

    Multiroom mit AirPlay

    Werden mehrere Hardware-Instanzen der AirPlay-Clients verwendet, sieht die Auswahl in iTunes beispielsweise folgendermaßen aus:

    Bildschirmfoto 2017-12-30 um 16.36.51.png

    Man erkennt, dass sich hier vier Shairport Sync Clients zum Audio-Streaming andienen, denen zuvor die passenden Raumbezeichnungen gegeben wurden. Außerdem sind mehrere Kanäle gleichzeitig anwählbar und die Lautstärke ist für jeden Kanal einzeln einstellbar, Multiroom-Audio eben.

    Leider funktioniert die gleichzeitige Auswahl mehrerer Kanäle momentan (Januar 2018) nur in iTunes, nicht jedoch auf iOS Geräten. Unter iOS 11.2 muss man sich für einen Kanal entscheiden, mehrere gleichzeitig funktionieren leider nicht. Es gibt jedoch einen Workaround: Im App-Store findet man die kostenlose Apple App „iTunes Remote“. Hiermit lässt sich iTunes auf dem Mac fernsteuern und damit auch mehrere Audio-Kanäle vom iOS-Gerät aus gleichzeitig anwählen:

    IMG_0795.png

    Dieser Workaround wird sich jedoch über kurz oder lang erübrigen. Apple hatte auf der WWDC 2017 bereits AirPlay 2 vorgestellt, welches Multiroom beherrschen wird und eigentlich mit iOS 11.2 auf iOS-Geräte kommen sollte. Offensichtlich ist man mit der Entwicklung aber noch nicht so weit, in iOS 11.2 ist das Feature noch nicht enthalten. Diverse Blogger erwarten den Release nun mit Erscheinen des Apple HomePod.


    Hardware-Tipps

    Zum Schluss hätte ich noch ein paar Tipps zum Hardware-Aufbau. Als Gehäuse für den Raspberry Pi mit AMP2 bietet Hifiberry das Universal Case an, in welches der Hardware-Stack werkzeuglos eingerastet werden kann. Öffnungen für die Laustprecher- und Stromversorgungskabel sind vorhanden. Im Boden sind vertiefte Bohrungen eingelassen, in denen man Flachkopfschrauben zur Befestigung des Gehäuses vollständig versenken kann. Zufällig passt der Abstand genau auf das Lochraster eines Hager Multimedia-Feldes.

    Im meinem Hager Verteilerschrank ZB53S hatte ich noch ein Feld frei für die Multiroom-Audio-Hardware (ganz rechts). Die Multimedia-Felder sind recht praktisch um Geräte, die nicht für die Hutschiene geeignet sind, flexibel und übersichtlich unterzubringen. Die Hager Blechschneideschrauben passen genau in die Löcher des Lochblechs, alternativ lässt sich auch ein M4 Gewinde schneiden für Maschinenschrauben.

    DSC_2981.jpg

    Anstatt jedoch ein (teures) Multimediafeld UF41NW mit unnützem Zubehör zu verwenden, habe ich dieses Mal nur einen Satz Tragschienen UN09A gekauft und ein verzinktes Lochblech RV3-5 von hinten mit Blindnieten befestigt.

    IMG_0766.jpg

    Diese Lochbleche sind bei eBay und Konsorten auf Maß geschnitten für kleines Geld zu bekommen (1,5mm x 1200mm x 247mm). Ganz oben findet noch eine Kabelabfangschiene Platz:

    IMG_0767.jpg

    Nach Befestigung von Verdrahtungskanälen (OBO LK4 60025) ist das Ergebnis eine übersichtliche Installation für Liebhaber aufgeräumter Schaltschränke:

    DSC_2984.jpg

    Kosten

    Die Kosten für dieses Setup sind sehr niedrig, sie liegen bei etwa 100,- Euro pro Kanal. Die AMPs habe ich direkt bei Hifiberry.com in der Schweiz bestellt. Sie wurden zollfrei nach Deutschland geliefert, lediglich 19% Einfuhrumsatzsteuer kam noch hinzu (direkt in der Postfiliale zu bezahlen, nicht beim Zollamt).
    Zuletzt geändert von UliSchirm; 19.01.2018, 05:19.

    #2
    Daumen hoch für die tolle Beschreibung und die tollen Bilder! Die Ausführung ist ebenfalls sehr gut. Da ist es fast zu schade, dass die Technik hinter der Tür des Verteilers verschwindet.
    Steuerst du das Ganze nur über iTunes? Oder hast du es in eine Visu und/oder auf Tasten eingebaut?

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      #3
      Sehr coole Lösung und super Anleitung! Ich beschäftige mich momentan auch mit Multiroom-Audio und die fertigen Lösungen diverser Hersteller sind doch sehr teuer. Wahrscheinlich werde ich dann erst mal deine Lösung testen.

      Nun meine Fragen:
      - Schaltest du die Raspberrys aus wenn nichts wiedergegeben wird, oder sind diese ständig eingeschaltet? Ich überlege auch ob ich per TTS Statusmeldungen wie "Die Waschmaschine ist fertig." wiedergeben lasse. Dann müsste man den Raspberry wahrscheinlich immer eingeschaltet lassen, oder?
      - Schaltest du die Raspberrys aus wenn niemand zuhause ist?
      - Wie sieht es mit der Hitzeentwicklung aus? Ich habe beim offiziellen Raspberry-Pi3 Gehäuse festgestellt, dass dieser als normaler Linux-Rechner manchmal schon sehr warm wird.
      Timberwolf Server, KNX-Komponenten von MDT, DALI in meinem EVH.

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        #4
        Dein Setup sieht top aus, falls ich doch noch mal eine Multiroom Lösung anstrebe, werde ich das übernehmen.

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          #5
          Zitat von mwKNX Beitrag anzeigen
          Steuerst du das Ganze nur über iTunes? Oder hast du es in eine Visu und/oder auf Tasten eingebaut?
          Ehrlich gesagt steuere ich die Musik praktisch nie über iTunes, fast ausschließlich übers iPhone bzw. iPad. Beim Kochen liegt das iPad einfach auf der Kochinsel, und Siri spielt was schönes für mich :-) Eine Integration in die Visu ist nicht geplant, halte das für völlig unnötig.

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            #6
            Vielen Dank für die tolle Beschreibung. Davon werde ich sicher einiges gut gebrauchen können, denn ich habe ebenfalls ein Hifiberry AMP2 bei mir zum Testen. Zur Zeit läuft es mit piCorePlayer und dem Logitechserver für Squeezeboxen (auf Synology-NAS). Ziel bei mir ist die Ansteuerung mit Edomi.

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              #7
              Zitat von BlueSnake Beitrag anzeigen
              Nun meine Fragen:
              - Schaltest du die Raspberrys aus wenn nichts wiedergegeben wird, oder sind diese ständig eingeschaltet? Ich überlege auch ob ich per TTS Statusmeldungen wie "Die Waschmaschine ist fertig." wiedergeben lasse. Dann müsste man den Raspberry wahrscheinlich immer eingeschaltet lassen, oder?
              - Schaltest du die Raspberrys aus wenn niemand zuhause ist?
              - Wie sieht es mit der Hitzeentwicklung aus? Ich habe beim offiziellen Raspberry-Pi3 Gehäuse festgestellt, dass dieser als normaler Linux-Rechner manchmal schon sehr warm wird.
              Die Raspberrys laufen permanent durch, habe extra darauf geachtet, Netzteile zu verwenden, die im Leerlauf einen sehr guten Wirkungsgrad haben. Die paar Watt kann ich verschmerzen. Es ist allerdings geplant, die Raspberrys und die Netzteile mit der Leaving Home Funktion abzuschalten. Da muss ich aber noch etwas Hirnschmalz reinstecken. Einfach abschalten per KNX-Aktor ist uncool.

              Was die Hitzeentwicklung angeht habe ich noch keine Tests gemacht. Ich bin zwar auch etwas skeptisch, gehe aber davon aus, dass Hifiberry schon etsprechende Test gemacht hat. Ich werde mit denen mal Kontakt aufnehmen und hier nochmals posten, falls es dazu eine Aussage gibt.

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                #8
                Sehr sehr schön!

                (bin ja auch bekennender Hifiberry-Fan, allerdings mit picoreplay/max2play auf Basis LMS. Shairport ist da übrigens auch aktiviert, falls einer mal was vom Handy wiedergeben möchte. Und das Spotty Plugin.)
                Gruß Matthias
                EIB übersetzt meine Frau mit "Ehemann Ist Beschäftigt"
                Meine Homepage - PN nur für PERSÖNLICHES!

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                  #9
                  Zitat von UliSchirm Beitrag anzeigen

                  Ehrlich gesagt steuere ich die Musik praktisch nie über iTunes, fast ausschließlich übers iPhone bzw. iPad. Beim Kochen liegt das iPad einfach auf der Kochinsel, und Siri spielt was schönes für mich :-) Eine Integration in die Visu ist nicht geplant, halte das für völlig unnötig.
                  Du steuerst also quasi autark. Es gibt also keine Szenen in denen ein Abspielen von Musik integriert ist?


                  Was die Abschaltung betrifft: Hast du mal gemessen wie lange der Boot-Vorgang des Raspberrys in deinem Fall dauert?

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                    #10
                    Ich liebe es, HiFiBerrys in solchen schönen Projekten verbaut zu sehen :-) (Nicht ganz uneigennützig, aber ich bin hier nur privat unterwegs)

                    Zitat von BlueSnake Beitrag anzeigen
                    Wie sieht es mit der Hitzeentwicklung aus? Ich habe beim offiziellen Raspberry-Pi3 Gehäuse festgestellt, dass dieser als normaler Linux-Rechner manchmal schon sehr warm wird.
                    Hitzeentwicklung ist eigentlich kein Problem. Mit 18V dürfte dieses Setup pro Stück im Leerlauf ca. 2W verbrauchen. Insofern ist der Stromverbrauch nicht so wahnsinnig hoch. Im Prinzip könnte man sogar eine Steuerung über KNX zum Ein/Ausschalten realisieren, wenn noch Schaltkanäle frei sind.
                    Je nach Distribution liegt die Zeit zum Booten zwischen 5 und 30 Sekunden (wobei die 5s sehr optimistisch sind ;-)

                    Wenn die Lautstärke ausreichend ist, kann man auch problemlos mit 12V arbeiten. Das reduziert die Leistungsaufnahme nochmal etwas. Die Maximalleistung wird damit zwar auch reduziert, aber in den meisten Fällen wird eh nie die volle Leistung benötigt.
                    Zuletzt geändert von usul; 04.01.2018, 18:36.

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                      #11
                      Wow, super gemacht!

                      Habe hier auch gerade Hifiberrys+DAC mit Max2Play, LMS und einem schicken 7" und 3.5" Touch im Testbetrieb...und bin begeistert.
                      Viele Grüße,
                      Stefan

                      DIY-Bastelprojekte: || >> Smelly One << || >> BURLI << ||

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                        #12
                        Zitat von mwKNX Beitrag anzeigen

                        Du steuerst also quasi autark. Es gibt also keine Szenen in denen ein Abspielen von Musik integriert ist?
                        Nein, die Musikwiedergabe habe ich nicht in das KNX-System integriert, das läuft autark. Eine Integration ist gleichwohl unproblematisch, neben Shairport Sync können ja noch weitere Player installiert werden, die eine Verbindung zu KNX oder Visu haben.


                        Zitat von mwKNX Beitrag anzeigen
                        Was die Abschaltung betrifft: Hast du mal gemessen wie lange der Boot-Vorgang des Raspberrys in deinem Fall dauert?
                        Ich habe gerade mal nachgemessen: Ein Raspberry Pi 3 mit Raspbian Strech Lite und Netzwerkerkennung benötigt etwa 11 Sekunden zum Booten. Um ihn kontrolliert abzuschalten müsste ein Shutdown-Skript gestartet werden und einige Sekunden später das Netzteil vom Strom getrennt werden. Das sollte sich ohne größere Probleme realisieren lassen.

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                          #13
                          Hmmmm, könnten die Erdungs-Audio-Hifi-Spezies mir mal sagen, ob er sich da nicht eine Masseschleife baut? Erdung am Patchfeld und Schutzleiter am Switch, verbunden über die geschirmten Patchkabel?
                          Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

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                            #14
                            Das Hager Patchfeld hat eine Kunststoffisolierung, die es vom Traggerüst isoliert. Das Traggerüst ist nicht geerdet, da das Gehäuse des Schutzklasse I Netzwerkswitches ebenfalls auf der Rückseite vom Multimediafeld isoliert und mit Kunststoffschrauben befestigt ist. Die CAT5e Netzwerkleitungen sind zwar geschirmt, haben aber ungeschirmte RJ45-Stecker. Somit kann's keine Masseschleife geben.

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                              #15
                              Der Macher von Hifiberry empfiehlt in seinen Präsentationen genau aus diesem Grund ungeschirmte Patchkabel zu verwenden und belegt dies auch mit seinen Messungen.

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