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knxd kompiliert nicht unter Ubuntu 16.04. debhelper(>=10)

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    knxd kompiliert nicht unter Ubuntu 16.04. debhelper(>=10)

    Hallo zusammen im Forum,

    zuerst zur Vorstellung mal ein Paar Worte zu mir.
    Seit ca. einem Jahr wohnen wir jetzt in einem Eigenheim in Rödermark. Mit dem Einzug haben wir auch die Elektrik weitestgehend erneuert und sowohl Bestands- als auch Neuverkabelung im Einsatz. Die Neuverkabelung wurde KNX-entsprechend sternförmig aufgebaut -soweit möglich- und die nötigen Buskabel usw. eingesetzt.
    Nachdem nun die Grundinstallation soweit abgeschlossen und im vergangenen Jahr nach und nach die Grundausstattung an Aktoren und Sensoren gekauft und verbaut wurden, möchte ich jetzt weitere Logiken usw. konfigurieren.

    Für die nächsten Schritte plane ich eine SmartHomeNG mit SmartVisu Installation auf meinem bestehenden Ubuntu Server. Bis gestern lief die Version 14.04. und nachdem ich die ersten Probleme hatte mit der Einrichtung des knxd habe ich bereits auf Ubuntu 16.04. upgegraded.


    Jetzt zu meinem Problem:
    Nach der Anleitung auf der SmartHomeNG Seite habe ich bereits SmartHomeNG und SmartVisu erfolgreich installiert.
    Wenn ich nun aber sowohl der Anleitung auf der SmartHomeNG Seite, als auch die Readme auf der KNX Github Seite ausführe, bekomme ich beim build immer folgende Fehlermeldung:

    user@server:/usr/local/knxd$ dpkg-buildpackage -b -uc
    dpkg-buildpackage: Quellpaket knxd
    dpkg-buildpackage: Quellversion 0.14.29-5
    dpkg-buildpackage: Quelldistribution unstable
    dpkg-buildpackage: Quellen geändert durch Matthias Urlichs <matthias@urlichs.de>
    dpkg-buildpackage: Host-Architektur amd64
    dpkg-source --before-build knxd
    dpkg-checkbuilddeps: Fehler: Nicht erfüllte Bauabhängigkeiten: debhelper (>= 10)
    dpkg-buildpackage: Warnung: Bauabhängigkeiten/-konflikte nicht erfüllt; Abbruch
    dpkg-buildpackage: Warnung: (Verwenden Sie -d, um sich darüber hinwegzusetzen.)


    Versuche ich per "sudo apt-get install debhelper" den debhelper zu installieren, bekomme ich die Meldung, dass das Paket schon in der neuesten Version vorhanden ist.
    Auch diverse male remove und install per apt-get und löschen der knxd files usw. bringen nicht den Erfolg.


    Ich weiß leider echt nicht mehr weiter. Ich verstehe Linux nur so halb. Mir ist es ohnehin ein Rätsel, wieso man das alles immer selbst installieren und builden muss usw. Aber das ist ja nicht das Thema hier. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich überhaupt den knxd brauche, oder ob der eibd ausreicht. Ich hatte nach Anleitung im Heimautomation Buch die SmartHome mit SmartVisu und eibd in den veralteten versionen installiert, mit Erfolg. mit groupwrite konnte ich bereits über das MDT IP-Interface eine Gruppenadresse schreiben. Ich hatte mich aber dafür entschieden alles nochmal zu entfernen, da ich generell gerne bei der ersten Installation alle aktuellen Versionen der Anwendungen installiere. Ich nutze zwar die ETS5 zum programmieren der Geräte, aber benötige ich denn den knxd überhaupt? Mir ist noch nicht ganz klar, welche Vorteile ich dadurch habe, außer der Weiterentwicklung der Software.


    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
    Vielen Dank vorab.

    Viele Grüße,
    Jens



    #2
    Mal blöd gefragt: Ubuntu 16.4 ist fast vier Jahre alt und bekommt bereits nächstes Jahr keinen Support mehr. Wieso nimmst du nicht wenigstens die aktuelle LTR 18.4 ?? Damit hast du auch das Problem nicht mehr.
    DistKV, Home Assistant, 1wire, KNX, Python, Asterisk, SMD-Lötkolben

    Kommentar


      #3
      Hi,

      diese Frage ist natürlich berechtigt. Ich hatte die letzten Jahre den Server als 14.04. laufen und bislang keine größeren Anforderungen an das System als Datenserver. Die regelmäßigen Sicherheitsupdates konnten immer gemacht werden, also für mich kein Grund zu wechseln.

      Mit dem knxd Problem habe ich dann auf 16.04. nachgezogen - auch in dem Glauben, es würde die Lösung bringen.

      Da das nicht den Erfolg brachte, habe ich das Upgrade auf 18.04. erst garnicht in Erwägung gezogen. Sobald ich die Lösung habe und das System dann auch nach der jetzt einjährigen Hausumbau-Pause wieder nutze, ist das upgraden auf die neueste Version durchaus denkbar.

      Aber hast du denn sonst noch Vorschläge, die zu dem eigentlichen Thema weiterhelfen könnten? Wieso gehst du davon aus, dass das Problem mit 18.04. nicht mehr besteht?

      VG

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        #4
        Hi,

        die Vermutungen und Spekulationen sagen,
        dass smurf(Matthias aus Nürnberg) auch Matthias Urlichs gennant wird.
        Zuletzt geändert von larsrosen; 14.01.2020, 09:48.
        Elektroinstallation-Rosenberg
        -Systemintegration-
        Planung, Ausführung, Bauherren Unterstützung
        http://www.knx-haus.com

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          #5
          larsrosen : Urlichs. :-P
          BigDaddyyyyyyy2k : Das ist das eigentliche Thema, denn die debhelper-Version in 16.4 ist einfach zu alt. Du kannst debian/control editieren, die 10 durch eine 8 ersetzen, und hoffen dass es trotzdem baut, aber ich befürchte dass das das nächste Gefrickel nach sich zieht.
          DistKV, Home Assistant, 1wire, KNX, Python, Asterisk, SMD-Lötkolben

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            #6
            Ubuntu 16.04 liefert debhelper 9 aus, also keine Chance, wenn knxd debhelper 10 benötigt. Dann hilft tatsächlich nur ein Upgrade auf 18.04.

            Wobei ich allerdings auch leider sagen muss, dass nach 0.12.1 keine Version mehr bei mir funktionierte. Die restlichen 0.12er haben alle mit einem Fehler im Build-Test abgebrochen, und mit der 0.14 kriege ich keine Geräte programmiert ("mehr als ein Gerät im Programmiermodus").

            Kommentar


              #7
              Ansonsten kann man auch einen Raspberry Pi mit aktuellem Raspbian mit ins Netz stecken und den knxd da drauf laufen lassen.
              DistKV, Home Assistant, 1wire, KNX, Python, Asterisk, SMD-Lötkolben

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                #8
                Zitat von BigDaddyyyyyyy2k Beitrag anzeigen
                Ich hatte die letzten Jahre den Server als 14.04. [...] Die regelmäßigen Sicherheitsupdates konnten immer gemacht werden
                Das wage ich mal zu bezweifeln:

                2020-01-14_09-52.png
                Zuletzt geändert von Cybso; 14.01.2020, 10:39.

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                  #9
                  Nimm doch meinen docker Container.

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                    #10
                    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
                    Hi,

                    die Vermutungen und Spekulationen sagen,
                    dass smurf(Matthias aus Nürnberg) auch Matthias Urlichs gennant wird.
                    Es ist mir durchaus klar, dass es sich dabei um ein und die selbe Person handelt :-) Auch wenn ich aufgrund der letzten Tage der Fehlersuche und Ratlosigkeit nur bedingt über den Beitrag schmunzeln kann. Und konstruktiv ist er meines Erachtens auch nicht, aber sei es drum. :-)

                    Die Beiträge Nummer 6 und 7 hingegen sind wenigstens eine Erklärung des Problems und bringen mich dann auch entsprechend weiter. Woher soll ich wissen, dass in der Zeile mit debhelper(>=10) die Aussage steht, dass meine Version zu alt ist.

                    Da stellt sich mir natürlich ebenso die Frage, warum nirgendwo klar beschrieben steht, dass man deshalb Ubuntu ab Version 18.04. benötigt.

                    Cybso, was möchtest du mir mit dieser Tabelle zeigen? Das ich bis Ende 2018, in der der Server dauerhaft lief, alle Updates hätte machen können und jetzt besser eine andere Version nutzen sollte? Das weiß ich doch, ist bereits nachgezogen ;-)

                    Was sich mir immer noch nicht erschließt, wieso man besser knxd statt eibd nutzen sollte? Wo ist der klare Benefit?

                    Danke schonmal für die Infos.

                    VG

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                      #11
                      Zitat von BigDaddyyyyyyy2k Beitrag anzeigen
                      Die Beiträge Nummer 6 und 7 hingegen sind wenigstens eine Erklärung des Problems und bringen mich dann auch entsprechend weiter. Woher soll ich wissen, dass in der Zeile mit debhelper(>=10) die Aussage steht, dass meine Version zu alt ist.

                      Da stellt sich mir natürlich ebenso die Frage, warum nirgendwo klar beschrieben steht, dass man deshalb Ubuntu ab Version 18.04. benötigt.
                      Es gibt soviele Debian-basierte Distributionen, dass es müßig wäre, für jede einzelne die Versionsnummer rauszusuchen, ab der alle Bibliotheken kompatibel sind. Deshalb sagt man in der Regel nur, welche Bibliotheken benötigt werden, und geht davon aus, dass ein Anwender, der sich die Software selbst kompiliert, das im Zweifel recherchieren kann :-) Die Info, welche Programme in welcher Version installiert sind, liefert dir deine Softwareverwaltung und Kommandozeilenwerkzeuge wie apt oder dpkg.

                      Die Alternativen sind halt die Sorglos-Versionen wie das mitgelieferte knxd-Paket in Ubuntu ab 19.04, Debian ab 10 oder ein aktuelles Raspian (für Raspberry Pi).

                      Meine Empfehlung: Entweder auf 18.04 gehen und dort kompilieren, oder direkt auf 19.10 gehen, das fertige Paket nehmen und in vier Monaten auf die dann erscheinende 20.04 LTS aktualisieren.

                      Cybso, was möchtest du mir mit dieser Tabelle zeigen? Das ich bis Ende 2018, in der der Server dauerhaft lief, alle Updates hätte machen können und jetzt besser eine andere Version nutzen sollte? Das weiß ich doch, ist bereits nachgezogen ;-)
                      Sorry, es klang so, als sei dein Problem erst vor Kurzem aufgetreten und du hättest deswegen jetzt erst aktualisiert.

                      Was sich mir immer noch nicht erschließt, wieso man besser knxd statt eibd nutzen sollte? Wo ist der klare Benefit?
                      Eine kurze Google-Suche hat einen Link auf ein bekanntes KNX-Forum zum Vorschein gebracht:

                      https://knx-user-forum.de/forum/proj...usdk-fork-knxd

                      Wird eibd überhaupt noch entwickelt?

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                        #12
                        Zitat von Smurf Beitrag anzeigen
                        Ansonsten kann man auch einen Raspberry Pi mit aktuellem Raspbian mit ins Netz stecken und den knxd da drauf laufen lassen.
                        Einen weiteren "Server" zu etablieren, der im idle vor sich hin dümpelt, obwohl ich bereits einen bestehenden Server habe, der ebenso im idle vor sich hin dümpelt, möchte ich gerne vermeiden. Zumal ich von dem Raspberry Pi für solche Aufgaben mit dauerhaftem Schreib-/Lesezugriff auf die SD-Karte für Datenbank und logfiles nicht überzeugt bin. Da habe ich leider in der Vergangenheit immer wieder schlechte Erfahrungen gemacht, weil mir regelmäßig die SD-Karten flöten gegangen sind. So ist auch der Gedanke aufgekommen, alles mit Ubuntu auf SSD als OS-Platte und RAID für die Daten (im sleepmodus, da nicht dauerhaft auf Filme o.ä. zugegriffen werden muss) umzusetzen.

                        Die Idee mit dem Docker Container finde ich auch sehr interessant!
                        Ich hatte die letzten Tage auch durch die build-Probleme ein Auge darauf gehabt und angefangen das über den Docker Container zu installieren. Ich hatte zum einen aber schon SmartHomeNG und SmartVisu erfolgreich am Laufen und außerdem habe ich das Docker-Konzept noch nicht wirklich kapiert. Das werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen, aber ich wollte jetzt vor allem das Problem erst lösen und verstehen und bewusst den "harten" Weg gehen, um auch was zu lernen :-)

                        Das mit dem Docker Container klang für mich bei der "Recherche" nach "von hinten durch die Brust ins Auge". Wie gesagt, erstmal das eine kapieren, dann das nächste Lernen :-)


                        VG

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                          #13
                          Cybso
                          Danke für die Hinweise bzgl. Ubuntu 19 und 20!
                          Ich verstehe, dass man als Programmierer auch nicht alle Szenarien von Distributionen und Hardware usw. usf. getestet und entwickelt hat. Man hat ja irgendwo auch nur seine eigenen Systeme mit denen man entwickelt und testet. und 20 Rechner nur zum Testen für andere stellt sich ja auch niemand hin.

                          Die Info, dass knxd ab Ubuntu19.04. integriert ist, hat mir zum Beispiel gefehlt. Sonst hätte ich das gesamte Systeme womöglich auf die neueste Version aktualisiert und gut ist. Wie man das bei einer Neuinstallation von Windows aber auch kennt, scheue ich mich ein wenig vor einem einfachen "Update" des Systems, da ich auf dem Server halt viele wichtige Daten und Prozesse laufen habe. Und wenn nach dem Update irgendwas nicht mehr funktioniert wie es soll, dann steh ich vor der nächsten Aufgabe. Durch den Umbau und den Elektroausbau im Eigenheim ist die Zeit ohnehin super kostbar und eine Neuinstallation eines solchen Systems kann da schon mehr als nur nervig sein, wenn man eigentlich 1000 andere Sachen erledigen müsste oder könnte.

                          Du hattest das schon richtig verstanden, das Update auf 16.04 habe ich auf Hinweis meines Server in der shell in den letzten Tagen erst gemacht. Der Server selbst lief jetzt in den letzten Monaten oder im gesamten letzten Jahr aber eigentlich nicht wirklich, sondern Stand durch den Umbau des Hauses eher im Karton oder in der Ecke und wurde nur genutzt um Dokumente abzulegen, die ich nicht verlieren will, aber die meines Erachtens auch nichts in der Cloud zu suchen haben. Die knxd Problematik wurde ja jetzt erst im Laufe der letzten Woche akut, da ich jetzt nach dem Einbau der letzten Lampen und LED-Streifen im Haus mit KNX und Dimmen usw. die Lampen auch gerne über ein Handy oder ein Tablet steuern. Das steigert dann auch ungemein den WAF :-D Denn da ist die Notwendigkeit von KNX und dimmbaren Lampen im Flur usw. meines Erachtens noch nicht final durchgedrungen. :-D


                          Ich werde auf jeden Fall deiner Empfehlung folgen und Ubuntu zeitnah auf 19 und dann 20.04 lts hochziehen. Sobald der Serverschrank fertig ist und ich dann auch mal am Server mit Monitor und Tastatur vor Ort arbeiten kann, werde ich das nachziehen.

                          Edit:
                          Den Thread über den fork von eibd auf knxd habe ich auch gefunden. Aber auch da ist für mich noch nicht klar zu erkennen, was ich durch die Nutzung von knxd für einen Vorteil habe. Bei meinen ersten Gehversuchen mit eibd und groupwrite konnte ich ja die Gruppenadresse schreiben. Das ist doch das, was man möchte. Das eibd nicht mehr weiter entwickelt wird ist klar, aber es läuft ja scheinbar. Und da ich ja alle Geräte erstmal über die ETS5 programmiere, ist mir auch noch nicht klar, warum ich knxd mit ETS5 support benötige. Gibt es denn Dinge außer dem Zugriff auf Gruppenadressen, die ich dann ggf. ohne knxd nicht mehr ansprechen kann im KNX?

                          VG

                          Zuletzt geändert von BigDaddyyyyyyy2k; 14.01.2020, 11:20.

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                            #14
                            Das mit dem Docker Container klang für mich bei der "Recherche" nach "von hinten durch die Brust ins Auge". Wie gesagt, erstmal das eine kapieren, dann das nächste Lernen :-)
                            Und wenn du das Erste nicht mehr brauchst, wenn du das zweite nutzt?

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                              #15
                              Hallo,

                              Code:
                              docker run --name test -it henfri/knxd knxd -e 1.0.200 -E 1.0.201:8 -DTRS -c -i  -B single -b ipt:<IP_IP-Interface>
                              würde wohl schon reichen.

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