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  • uncelsam
    antwortet
    Konditionen seh ich mir morgen mal an, hab mich bis dato nur von der technischen Interessiert.

    ​​​​​​​Die Info hier soll nur Zeigen, dass es eben nicht so ist, dass hier nichts passiert, sondern es doch Firmen gibt die sehr viel Geld in die Hand nehmen, um Infrastruktur für E Mobilät zu schaffen.

    Nachtrag: Aktuell ist das Laden gratis.
    Zuletzt geändert von uncelsam; 10.10.2019, 05:41.

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  • trollvottel
    antwortet
    Zitat von RBender Beitrag anzeigen
    Für mich bedeutet das aber nicht das AUS von Verbrennungsanlagen
    Das verlangt der Quaschning auch gar nicht, sondern das Verbrennen von fossilen Rohstoffen. Erneuerbar erzeugtes und verbranntes Gas oder Wasserstoff z.B. ist selbstverständlich in Ordnung. Gas kann man sehr gut speichern weil es sich unter Druck komprimieren lässt - Und die Infrastruktur ist ja eh schon da.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
    Macht dann 40 Ladepunkte mit 22kW
    Die 40 Ladepunkte à 22kW hatte ich neulich auch in Roermond im Outletcenter bestaunt ... keine Ahnung, ob es dort ein Lastmanagement gibt.

    Rechnet dein Arbeitgeber den Strom ab oder ist das für Mitarbeiter gratis?

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  • uncelsam
    antwortet
    Ja, da bin ich mir sicher.
    Als Hochpannungspannungs Kunde, sieht das ganze vielleicht auch etwas anderes aus.

    Bei mehren 100MW Anschlussleistung, fallen die 880kW kaum auf...

    Grüße

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
    Macht dann 40 Ladepunkte mit 22kW das sind immerhin 880kW gesamt, so viel Leistung steht viele Strassenzügen nicht zur Verfügung.
    Sicher dass man sich die Leistung da nicht teilen muss? Rein wirtschaftlich gesehen wäre das doch rausgeschmissenes Geld weil die Warscheinlichkeit dass an allen gleichzeitig geladen wird verschwindend gering ist.
    Mit was für einer Auslastung wird bei sowas denn typischerweise geplant?

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  • uncelsam
    antwortet
    Ja in der Tat, der Strom für die E Mobilität ist eine spannende Sache.

    Hab heute mal gezählt, aktuell haben wir auf unserm Parkplatz 20 Ladepunkte mit je 22kW, Anschlüsse sind schon für weitere 20Punkte gesetzt, da fehlen nur noch die Säulen.

    Macht dann 40 Ladepunkte mit 22kW das sind immerhin 880kW gesamt, so viel Leistung steht viele Strassenzügen nicht zur Verfügung.

    ​​​​​​​Grüße

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  • ewfwd
    antwortet
    https://www.bild.de/regional/berlin/...0230.bild.html

    " 11,5 Kubikmeter Müll allein am Potsdamer Platz"


    Nirgendwo wirst du mehr Abschaum und Verkommenheit versammelt finden als hier.
    Star Wars.

    Trifft es doch ganz gut. Aber der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel.

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  • RBender
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Etwas ketzerisch, lasst uns komplett von fossilen Energieträgern weg, hin zu elektrischer Energie wechseln. Lasst uns einen Haufen Kernkraftwerke bauen und wir haben die Möglichkeit tatsächlich sehr sehr deutlich CO2 einzusparen. Man muss sie ja nicht so gefährlich bauen wie bisher .....
    Genau dieser Gedanke geistert mir auch schon einige Zeit durch den Kopf. Es gibt Leute, die machen einfach eine super Lobbyarbeit!
    Nicht dass man mich jetzt falsch versteht. Ich sehe auch, dass wir eine Energiewende benötigen. Für mich bedeutet das aber nicht das AUS von Verbrennungsanlagen.
    Gerade CNG in Form von Biogas hat aus meiner Sicht ein rießiges Potential. Aber dieses will "man" nicht nutzen. Aus Unwissenheit?
    https://report-muenchen.br.de/altern...tromobilitaet/

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Für einen erfolgreichen Klimaschutz müssen die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr bis zum Jahr 2040 vollständig dekarbonisiert werden.
    Da haben wir noch eine große Aufgabe vor uns, hat er dazu Lösungen? Volker Quaschning schreibt an anderer Stelle:

    "Der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtprimärenergieverbrauch, der neben der Stromerzeugung auch die Sektoren Wärme und Treibstoffe umfasst, lag im Jahr 2018 bei 14,0 Prozent"

    https://www.volker-quaschning.de/art...-CDU/index.php

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  • Andreas1
    antwortet
    Ich habe mir von der Homepage gerade mal https://www.volker-quaschning.de/pub...hning-2017.pdf angesehen.

    Vielleicht bin ich blind, aber ich finde fast keine Berechnungen und kaum quantitative Betrachtungen. Stattdessen sind 90% Fotos die Panik auslösen sollen - wahrscheinlich auch berechtigt. Ist das ein Propaganda-Flyer? Nennen wir ihn "Aufwach-Flyer". ;-)

    OK, auf Seite 29 gibt es tatsächlich ein Diagramm. An dem sieht man auch sehr deutlich das Problem. Ich übernehme jetzt mal die Zahlen aus diesem Diagramm. Wir haben einen Stromverbrauch von 600TWh. Diese Energiemenge schaffen wir aktuell nicht annähernd durch regenerative Energien zu decken. Durch die Umstellung von Mobilität, Raumwärme und Prozesswärme weg von fossilen Energieträgern auf Strom, wird sich der Bedarf bis 2040 mehr als verdoppeln auf 1350 TWh.

    Welche Fläche benötigen wir denn, um diese Menge an elektrischer Energie durch Wind und Sonne zu "ernten"? Welche gigantischen Speicher benötigen wir um die stark schwankende Produktion bei Wind und Sonne zu glätten?

    Ich bin absolut dafür keine fossilen Energieträger mehr zu verbrennen. Die Elektromobilität kann uns dabei helfen, super Sache. Nur wo soll diese riesige Menge Strom CO2-neutral herkommen? Das mit Wind und Sonne zu erreichen ist utopisch.

    Etwas ketzerisch, lasst uns komplett von fossilen Energieträgern weg, hin zu elektrischer Energie wechseln. Lasst uns einen Haufen Kernkraftwerke bauen und wir haben die Möglichkeit tatsächlich sehr sehr deutlich CO2 einzusparen. Man muss sie ja nicht so gefährlich bauen wie bisher .....

    Mit modernen Kernkraftwerken kann man dann auch gleich noch den bisher vorhandenen Atommüll in elektrische Energie verwandeln.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Fluid-Reaktor
    Zuletzt geändert von Andreas1; 27.10.2019, 23:15.

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Gas- und Kohlekraft ist ja wohl keine Option. ;-)
    Ich bin kein Energieexperte. Wenn Du aber die Homepage von Professor Quaschning studierst, findest Du für jeden Themenbereich die richtigen Ansätze:

    https://www.volker-quaschning.de/index.php

    Hier ein Auszug aus den Ergebnissen der Studie "Sektorkopplung durch die Energiewende" (HTW Berlin):


    Für einen erfolgreichen Klimaschutz müssen die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr bis zum Jahr 2040 vollständig dekarbonisiert werden.

    Kohlekraftwerke zählen zu den größten Verursachern von Kohlendioxid­emissionen. Der Kohleausstieg sollte daher spätestens 2030 abgeschlossen sein. Hierfür ist auch die schnelle Errichtung von Speichern erforderlich.

    Mit der jetzigen Energiepolitik und den Zubaukorridoren für den Ausbau der regenerativen Stromerzeugung im EEG können regernative Energien bis zum Jahr 2040 nur bis zu 35 % des erforderlichen Bedarfs decken. Das Einhalten der Pariser Klimaschutzvereinbarungen ist damit absolut unmöglich.

    Künftig wird auch ein großer Teil des Energiebedarfs in den Sektoren Wärme und Transport durch elektrischen Strom aus Solar- und Windkraftanlagen gedeckt werden müssen. Dadurch steigt der Stromverbrauch von derzeit 628 TWh auf mindestens 1320 TWh.

    Werden keine ambitionierten Effizienzmaßnahmen umgesetzt, kann sich der Strombedarf verfünffachen und auf über 3000 TWh ansteigen. Dieser Bedarf lässt sich bis 2040 nicht durch erneuerbare Energien in Deutschland decken.

    Aus Effizienzgründen scheiden künftig Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sowie Gasheizungen und KWK-Anlagen aus.

    Möglichst ab 2025, spätestens aber ab 2030, sollten daher in Deutschland keine Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden. Die wichtigsten Fernstraßen sind mit elektrischen Oberleitungen zu versehen.

    Gas-Brennwertkessel und KWK-Anlagen dürfen ab dem Jahr 2020 nicht mehr neu gebaut werden. Stattdessen müssen effiziente Wärmepumpen die Gebäudewärmeversorgung und Warmwasserbereitung weitgehend übernehmen.

    Durch Gebäudesanierung sollte der Wärmebedarf der Gebäude in den nächsten 25 Jahren möglichst um 30 bis 50 % gesenkt werden.

    Für die regernative Stromerzeugung wird für das Jahr 2040 für Onshore-Wind-kraft eine installierte Leistung von 200 GW, für die Offshore-Windkraft von 76 GW und für die Photovoltaik von 400 GW empfohlen. Der erforderliche Nettozubau beträgt für die Onshore-Windkraft 6,3 GW, für die Offshore-Windkraft 2,9 GW und für die Photovoltaik 15 GW pro Jahr.

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  • Andreas1
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Die Frage ist rhetorisch gemeint oder?
    Nein, ich meine das absolut ernst. Gas- und Kohlekraft ist ja wohl keine Option. ;-)

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Die Frage ist, wo kommt der Strom her?
    Die Frage ist rhetorisch gemeint oder?

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  • Andreas1
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Die Gesellschaft muss einfach mittel- bis langfristig von den fossilen Brennstoffen wegkommen.
    Das ist absolut richtig.

    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Aktuell ist Batteriebetriebene Speichertechnologie verfügbar. Diese wird sich durch die immensen Investitionen weiterentwickeln.
    Die Frage ist, wo kommt der Strom her?

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Wenn wir mittel bis langfristig auf die Förderung von fossilen Brennstoffen verzichten können, dann is das die Wahl zwischen einem kleinen grippalen Infekt und der Lungenpest. Aber ich bin mir durchaus bewußt, daß das ein sehr großes wenn ist.
    Das ist der eigentliche Punkt. Die Gesellschaft muss einfach mittel- bis langfristig von den fossilen Brennstoffen wegkommen. Denn diese schaden. Egal wie sparsam der Diesel oder die Brennwerttherme ist.

    Aktuell ist Batteriebetriebene Speichertechnologie verfügbar. Diese wird sich durch die immensen Investitionen weiterentwickeln. Der Verbrennungsmotor nicht.

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