Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

In eigener Sache: stromlaufplan.de und Klimaschutz.

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Cybso
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Wir müssen was ändern, ja und auch nicht erst in 50 Jahren. Aber in Panik zu verfallen ist nie sinnvoll, sie verhindert klares Denken, genau das brauchen wir aber.
    Die letzten 50 Jahre war genug Zeit zum Denken und Handeln. Jetzt ist es zu spät, um den Klimawandel aufzuhalten, und je länger wir warten, desto schwieriger wird es, ihn abzumildern. Wenn das überhaupt noch möglich ist, durch selbst aufschaukelnde Effekte wie die Eisschmelze an den Polen und die eingefrorenen Methanvorkommen in Sibirien ist das alles andere als Gewiss.

    Wie lange soll die junge Generation, die am heftigsten unter den Folgen leiden wird, denn noch warten, bis wir ihnen eine durchdachte und nachhaltige Lösung anbieten?

    Nein, Zeit zum Nachdenken war genug, die haben wir ergebnislos verstreichen lassen. Jetzt ist die Zeit für Aktionismus gekommen, und der wird hart und unbequem sein.
    Zuletzt geändert von Cybso; 08.10.2019, 15:36.

    Einen Kommentar schreiben:


  • trollvottel
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Mag sein, ändert aber nichts daran, es ist Panikmache.

    Aber deine Antwort ist ein gutes Beispiel dafür, was ich damit meine, dass die extreme Kompromisslosigkeit und Hochnäsigkeit nicht zielführend sind. Vielen Dank dafür.
    Ei voll bequem, dann kannst Du ja einfach weiter machen wie bisher. Und dich weiter über die Aktivisten aufregen.

    Keine Ahnung, aber z.B. vom Auto auf ÖPNV umzusteigen ist IMO keine Panikreaktion. Genausowenig wie auf's Fliegen zu verzichten. Das lässt man einfach und gut ists. Und die Kreuzfahrtschiffe stinken eh nur.

    Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
    wir müssen uns glaub nicht vorhalten lassen in den letzten 50 Jahren nichts für den Umweltschutz getan zu haben
    Haben wir? Was denn? Es ging dabei immer nur um's Geld. Erst, wenn es sich rechnet, dann darf's gern auch gut für die Umwelt sein. Keiner kauft ein Triple-A Gerät, wenn es sich nicht für ihn rechnet, nur der Umwelt wegen. Keiner kauft sich ein "umweltfreundlicheres" Auto wg. des geringeren Verbrauchs, sondern weil weniger Verbrauch auch weniger Kosten bedeutet.

    Also, was haben für für die Umwelt getan? Unseren Müll richtung Asien verkauft. Großartig, hier is sauber.
    Zuletzt geändert von trollvottel; 08.10.2019, 15:37.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Andreas1
    antwortet
    Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
    Ab wann ist denn deiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt für Panik?
    Der richtige Zeitpunkt für Panik? Nie!

    Wir müssen was ändern, ja und auch nicht erst in 50 Jahren. Aber in Panik zu verfallen ist nie sinnvoll, sie verhindert klares Denken, genau das brauchen wir aber.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Cybso
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Ach nein?

    Mag sein, ändert aber nichts daran, es ist Panikmache.
    Ab wann ist denn deiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt für Panik? Wenn die ersten Südseeinseln abgesoffen sind? Wenn Holland unter Wasser steht? Wenn das Trinkwasser in Deutschland nicht mehr für die Landwirtschaft reicht?

    Einen Kommentar schreiben:


  • hthoma
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Dann schlage gerne eine Alternative zum Lithium- und Kobaltabbau vor, denn der ist in Deiner Argumentation oben auch enthalten.
    Der Lithium- und Kobaltabbau ist die Alternative zur Ölförderung und zum Kohle- und Uranbergbau. Und da geht es um wesentlich kleinere Mengen, die zudem noch recyclingfähig sind, also auch um wesentlich weniger Umweltbelastung. Ich halte das Argument mit den schlimmen Umweltzerstörungen durch Lithumabbau für vorgeschoben. Bei der Ölförderung schlägt immer mal wieder ein Tanker leck oder eine Pipeline platzt oder eine Bohrinsel explodiert. Bei Kohle- und Uranbergbau werden riesige Tagebaulöcher gegraben. Und dann soll Lithiumabbau plötzlich so besonders schlimm sein? Sorry, aber das kaufe ich nicht.

    Einen Kommentar schreiben:


  • uncelsam
    antwortet
    Wenn wir uns die Vergangenheit ansehen, hatte wir doch solche Probleme schon öfters, nehmen wir nur mal die Industrialisierung, hier gab es auch massive Probleme mit der Umwelt Verschmutzung, es hat eine Zeit gedauert dann wurde eine Lösung gefunden, damals war scheinbar alles in bester Ordnung, heut man dass es nicht so war.

    ​Es wird Lösungen geben, nur haben die dann wieder andere Nachteile, die dann in 100 oder mehr Jahren ein Problem sind, wir müssen uns glaub nicht vorhalten lassen in den letzten 50 Jahren nichts für den Umweltschutz getan zu haben, so wie dass uns gerade die Jugend vorhält.
    Was heute als Problem gesehen wird, war vor vielen Jahren oft auch schon da, nur konnte man es da mangels Technik und Wissenschaft noch nicht nachweisen.

    Was meiner Meinung nach auch völlig ignoriert wird ist dass die Bevölkerung sich in den letzten 100 Jahren mehr als verdreifacht hat.

    ​​​​


    ​​​​​
    ​​​

    Einen Kommentar schreiben:


  • Andreas1
    antwortet
    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Es ist keine Panikmache
    Ach nein?
    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    sondern das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt und hat damals nur weniger Leute interessiert bzw. betroffen.
    Mag sein, ändert aber nichts daran, es ist Panikmache.

    Aber deine Antwort ist ein gutes Beispiel dafür, was ich damit meine, dass die extreme Kompromisslosigkeit und Hochnäsigkeit nicht zielführend sind. Vielen Dank dafür.

    Einen Kommentar schreiben:


  • dreamy1
    antwortet
    Dann schlage gerne eine Alternative zum Lithium- und Kobaltabbau vor, denn der ist in Deiner Argumentation oben auch enthalten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • trollvottel
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Ebenfalls nicht zielführend ist die extreme Kompromisslosigkeit und Hochnäsigkeit der Aktivisten.
    Ich halte genau DAS für besonders wichtig, denn mit dem Planeten können wir keinen Kompromiss verhandeln. Und tschuldigung, aber hochnäsig sind die, die unbeirrt einfach weiter machen wie bisher und das alles nur als unsinnigen Aufstand abtun und sich nichtmal mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Lieber den Mars besiedeln, als erstmal Planet A aufzuräumen

    Es ist keine Panikmache, sondern das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt und hat damals nur weniger Leute interessiert bzw. betroffen. Die Wissenschaft hat das viele viele Jahre lang prophezeit.

    Aufwachen!

    Im Endeffekt ist der Klimawandel nur der Spiegel all unserer Sünden an der Umwelt deren Auswirkungen in erster Linie jenseits des Westens spürbar sind, welche zu sehr vielen weiteren Problemen führen, die ebenfalls gelöst werden müssen (Vermüllung, Bodenerosion, Abholzung, Verschandlung ganzer Regionen durch Rohstoffabbau, Versiegelung von Flächen, Trinkwasservergiftung, etc. pipapo)
    Zuletzt geändert von trollvottel; 08.10.2019, 14:52.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Voltus
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    statt mit den bösen Eltern in den Süden/Osten/Westen zu fliegen/fahren.
    Ich denke ein Kind sollte ein Kind sein und unbefangen mit seinen Eltern sonstwohin fliegen. Letztendlich weisen die "paar" Kinder (Es war gerade ein Kamerateam mit F4F Aktivisen unterwegs, es sind nicht wirklich viele Schüler die daran teilnehmen) uns Erwachsene darauf hin, dass wir (bzw die Politik) unsere Pflichten nicht erfüllen.

    Vom eigentlichen Thema abzulenken halte ich auch für unfair.
    Zuletzt geändert von Voltus; 08.10.2019, 13:12.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Andreas1
    antwortet
    Ich finde ebenfalls gut, dass auf die Probleme hingewiesen wird und dass deutlich wird, es muss etwas geändert werden. Was ich nicht gut finde, ist die Panikmache. Panik und wilder Aktionismus sind selten sinnvoll.

    Ebenfalls nicht zielführend ist die extreme Kompromisslosigkeit und Hochnäsigkeit der Aktivisten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • 6ast
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    in dem ich Ablass kaufe? Geld ist mal wieder die Lösung für alles?
    Roman, das finde ich ungerecht. Die Moorvernässung, die Stefan unterstützt hat, hat doch neben dem guten Gewissen auch einen ganz realen Nutzen. Also in diesem kleinen Maßstab, natürlich nicht beliebig skalierbar. Vielleicht bin ich aber auch zu naiv.

    Einen Kommentar schreiben:


  • BadSmiley
    antwortet
    Ich verteufle die Kinder nicht, ich finde sie nur inkonsequent und bequem. Sie haben recht und ich wurde von meiner Öko Mama schon immer so erzogen. Fahre viel Fahrrad und möglichst wenig Auto usw. ich tu was ich kann, aber das mache ich konsequent und ohne "mimimi passt gerade nicht, es ist kalt oder es regnet".. das nervt mich in unserer Gesellschaft. Alle sollen machen, aber bitte der Andere und das sehe ich da wieder.

    Einen Kommentar schreiben:


  • bluegaspode
    antwortet
    Keiner von uns kann einzeln das Problem lösen.

    Wenn wir aber verbittert (angesichts der eigenen Ohnmacht?) die Kinder verteufeln, die vielleicht andere dazu bringen (Politik? Hallo?), was zu machen ... behindern wir eine Lösungsfindung und ziehen die Diskussion auf völlig falsche (bequemere und polemische) Themen.

    Und das finde ich nicht sinnvoll.



    Einen Kommentar schreiben:


  • BadSmiley
    antwortet
    Wie soll ich das Problem lösen, wenn ich Arbeiten gehen muss und meine Familie ernähren? in dem ich Ablass kaufe? Geld ist mal wieder die Lösung für alles?

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X