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  • uncelsam
    antwortet
    Eine Fahrgemeinschaft habe ich schon seit vielen Jahren, eigentlich schon seit dem ersten Arbeitstag.
    ​​​​​​
    Jeder MA hat bei uns das Anrecht auf Homeoffice, nur in der Halbleiter Fehleranalyse ist das ohne Labor eben sehr selten möglich, auch mein Gleitzeitrahmen ist für Schichtarbeit recht großzügig. Aber halt nur im Rahmen der Betriebliche Möglichkeiten, was halt leider nicht ausreicht.

    Und das ganze bekomme ich von vielen Kollegen mit auch von welchen die nicht in Schicht arbeiten, wobei es auch Kollegen gibt die mit dem Auto vor dir die Stadt fahren und dann mit Fahrrad zum Betrieb. Weil es eben schneller geht, wie mit dem Auto.

    Der ÖPNV kommt auch hier nicht im in Frage, weil es zu umständlich ist, bei drei mal Umsteigen, und nur alle 40min ein Bus.
    Aber mein AG tut hier was, versucht auf die Stadt einfluss zu nehmen, dass mehr MA auf den ÖPNV umsteigen können, es gibt ein interne Mitfahrgelegenheits App.

    Es wurden viele Ladepunkte für E Autos inks. zusätzlicher Trafostation installiert.

    ​​​​​​​Aus genau dieses Punkten, bin ich der Überzeugung dass sich etwas tut, aber das geht halt nicht von heute auf morgen...
    ​​​​​​

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  • Cybso
    antwortet
    Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
    Naja, meine Arbeitszeiten vertragen sich leider nicht mit dem ÖPNV, es fährt weder Bus oder Bahn zu den passenden Zeiten, noch sind die Fahrzeiten disusionswürdig, wenn ich anstatt 30 bis 45min mit dem Auto, im besten Fall mit Bus und Bahn zwei bis vier Stunden unterwegs bin.
    Komischerweise hört man dieses Argument immer wieder, wenn es darum geht, das Auto doch öfters mal stehen zu lassen. Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass es niemanden gibt, dessen Arbeitszeiten oder -wege sich mit dem ÖPNV oder einem E-Bike vertragen.

    Dabei gibt es doch zwei drei Stellschrauben, an denen man sich als Betroffener einsetzen kann, ohne gleich einen Umzug oder Arbeitgeberwechsel in Erwägung zu ziehen:
    • Den Arbeitgeber bitten, die Arbeitszeiten flexibler zu gestalten, z.B. mit einer großzügigen Gleitzeitregelung oder HomeOffice-Möglichkeiten
    • Den ÖPNV-Betreiber auffordern, die Verbindungen zu verbessern
    • Fahrgemeinschaften bilden (das ist so 80er...)
    Zuletzt geändert von Cybso; 08.10.2019, 16:44.

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  • uncelsam
    antwortet
    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Ei voll bequem, dann kannst Du ja einfach weiter machen wie bisher. Und dich weiter über die Aktivisten aufregen.

    Keine Ahnung, aber z.B. vom Auto auf ÖPNV umzusteigen ist IMO keine Panikreaktion. Genausowenig wie auf's Fliegen zu verzichten. Das lässt man einfach und gut ists. Und die Kreuzfahrtschiffe stinken eh nur.
    Naja, meine Arbeitszeiten vertragen sich leider nicht mit dem ÖPNV, es fährt weder Bus oder Bahn zu den passenden Zeiten, noch sind die Fahrzeiten disusionswürdig, wenn ich anstatt 30 bis 45min mit dem Auto, im besten Fall mit Bus und Bahn zwei bis vier Stunden unterwegs bin.

    Ich wäre auch ich kann auch gerne aufs Fliegen verzichten, wobei ich hier eh schon sehr sparsam bin, in 38Jahren bin ich gerade einmal von Stuttgart nach Hamburg und von Stuttgart nach Berlin hin und zurück geflogen.

    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Haben wir? Was denn? Es ging dabei immer nur um's Geld. Erst, wenn es sich rechnet, dann darf's gern auch gut für die Umwelt sein. Keiner kauft ein Triple-A Gerät, wenn es sich nicht für ihn rechnet, nur der Umwelt wegen. Keiner kauft sich ein "umweltfreundlicheres" Auto wg. des geringeren Verbrauchs, sondern weil weniger Verbrauch auch weniger Kosten bedeutet.
    Es würde ja auch keinen Sinn machen, ein "B" Gerät, welches noch gut funktioniert gegen ein Triple-A Gerät zu tauschen, da die Energie welche beim Herstellen und der Verwertung verbraucht wird, eh nie durch den Minderverbrauch kompensiert würde.

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  • Cybso
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Es geht darum, dass Panik und blinder Aktionismus nie zum Ziel führen!
    Bisher sehe ich seitens der Politik überhaupt nichts, was das Wort "Aktion" rechtfertigt. Wie Voltus schon schrieb beschreibt "Lethargie" die aktuelle Situation viel treffender. Hoffen auf ein Wunder. Nach mir die Sintflut. Wie auch immer.

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Darum geht es doch gar nicht. Es geht darum, dass Panik und blinder Aktionismus nie zum Ziel führen!
    Aktuell sehe ich eine lethargische Politik und faule Kompromisse.

    In Schweden kostet die Tonne CO2 inzwischen 120,-€, die Bundesregierung will mit 10,-€ starten. Die Grünen wollen übrigens 40,-€ die Tonne.

    Aktionismus kann ich beim Klimapaket nicht erkennen.

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  • Andreas1
    antwortet
    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Ei voll bequem, dann kannst Du ja einfach weiter machen wie bisher
    Na, da zitiere ich mich mal selbst:
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Wir müssen was ändern
    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Und dich weiter über die Aktivisten aufregen.
    Hmm ja? Wer regt sich denn hier die ganze Zeit auf? Ich nicht

    Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
    Jetzt ist die Zeit für Aktionismus gekommen, und der wird hart und unbequem sein.
    Darum geht es doch gar nicht. Es geht darum, dass Panik und blinder Aktionismus nie zum Ziel führen!

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  • Cybso
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Wir müssen was ändern, ja und auch nicht erst in 50 Jahren. Aber in Panik zu verfallen ist nie sinnvoll, sie verhindert klares Denken, genau das brauchen wir aber.
    Die letzten 50 Jahre war genug Zeit zum Denken und Handeln. Jetzt ist es zu spät, um den Klimawandel aufzuhalten, und je länger wir warten, desto schwieriger wird es, ihn abzumildern. Wenn das überhaupt noch möglich ist, durch selbst aufschaukelnde Effekte wie die Eisschmelze an den Polen und die eingefrorenen Methanvorkommen in Sibirien ist das alles andere als Gewiss.

    Wie lange soll die junge Generation, die am heftigsten unter den Folgen leiden wird, denn noch warten, bis wir ihnen eine durchdachte und nachhaltige Lösung anbieten?

    Nein, Zeit zum Nachdenken war genug, die haben wir ergebnislos verstreichen lassen. Jetzt ist die Zeit für Aktionismus gekommen, und der wird hart und unbequem sein.
    Zuletzt geändert von Cybso; 08.10.2019, 15:36.

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  • trollvottel
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Mag sein, ändert aber nichts daran, es ist Panikmache.

    Aber deine Antwort ist ein gutes Beispiel dafür, was ich damit meine, dass die extreme Kompromisslosigkeit und Hochnäsigkeit nicht zielführend sind. Vielen Dank dafür.
    Ei voll bequem, dann kannst Du ja einfach weiter machen wie bisher. Und dich weiter über die Aktivisten aufregen.

    Keine Ahnung, aber z.B. vom Auto auf ÖPNV umzusteigen ist IMO keine Panikreaktion. Genausowenig wie auf's Fliegen zu verzichten. Das lässt man einfach und gut ists. Und die Kreuzfahrtschiffe stinken eh nur.

    Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
    wir müssen uns glaub nicht vorhalten lassen in den letzten 50 Jahren nichts für den Umweltschutz getan zu haben
    Haben wir? Was denn? Es ging dabei immer nur um's Geld. Erst, wenn es sich rechnet, dann darf's gern auch gut für die Umwelt sein. Keiner kauft ein Triple-A Gerät, wenn es sich nicht für ihn rechnet, nur der Umwelt wegen. Keiner kauft sich ein "umweltfreundlicheres" Auto wg. des geringeren Verbrauchs, sondern weil weniger Verbrauch auch weniger Kosten bedeutet.

    Also, was haben für für die Umwelt getan? Unseren Müll richtung Asien verkauft. Großartig, hier is sauber.
    Zuletzt geändert von trollvottel; 08.10.2019, 15:37.

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  • Andreas1
    antwortet
    Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
    Ab wann ist denn deiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt für Panik?
    Der richtige Zeitpunkt für Panik? Nie!

    Wir müssen was ändern, ja und auch nicht erst in 50 Jahren. Aber in Panik zu verfallen ist nie sinnvoll, sie verhindert klares Denken, genau das brauchen wir aber.

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  • Cybso
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Ach nein?

    Mag sein, ändert aber nichts daran, es ist Panikmache.
    Ab wann ist denn deiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt für Panik? Wenn die ersten Südseeinseln abgesoffen sind? Wenn Holland unter Wasser steht? Wenn das Trinkwasser in Deutschland nicht mehr für die Landwirtschaft reicht?

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  • hthoma
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Dann schlage gerne eine Alternative zum Lithium- und Kobaltabbau vor, denn der ist in Deiner Argumentation oben auch enthalten.
    Der Lithium- und Kobaltabbau ist die Alternative zur Ölförderung und zum Kohle- und Uranbergbau. Und da geht es um wesentlich kleinere Mengen, die zudem noch recyclingfähig sind, also auch um wesentlich weniger Umweltbelastung. Ich halte das Argument mit den schlimmen Umweltzerstörungen durch Lithumabbau für vorgeschoben. Bei der Ölförderung schlägt immer mal wieder ein Tanker leck oder eine Pipeline platzt oder eine Bohrinsel explodiert. Bei Kohle- und Uranbergbau werden riesige Tagebaulöcher gegraben. Und dann soll Lithiumabbau plötzlich so besonders schlimm sein? Sorry, aber das kaufe ich nicht.

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  • uncelsam
    antwortet
    Wenn wir uns die Vergangenheit ansehen, hatte wir doch solche Probleme schon öfters, nehmen wir nur mal die Industrialisierung, hier gab es auch massive Probleme mit der Umwelt Verschmutzung, es hat eine Zeit gedauert dann wurde eine Lösung gefunden, damals war scheinbar alles in bester Ordnung, heut man dass es nicht so war.

    ​Es wird Lösungen geben, nur haben die dann wieder andere Nachteile, die dann in 100 oder mehr Jahren ein Problem sind, wir müssen uns glaub nicht vorhalten lassen in den letzten 50 Jahren nichts für den Umweltschutz getan zu haben, so wie dass uns gerade die Jugend vorhält.
    Was heute als Problem gesehen wird, war vor vielen Jahren oft auch schon da, nur konnte man es da mangels Technik und Wissenschaft noch nicht nachweisen.

    Was meiner Meinung nach auch völlig ignoriert wird ist dass die Bevölkerung sich in den letzten 100 Jahren mehr als verdreifacht hat.

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  • Andreas1
    antwortet
    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Es ist keine Panikmache
    Ach nein?
    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    sondern das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt und hat damals nur weniger Leute interessiert bzw. betroffen.
    Mag sein, ändert aber nichts daran, es ist Panikmache.

    Aber deine Antwort ist ein gutes Beispiel dafür, was ich damit meine, dass die extreme Kompromisslosigkeit und Hochnäsigkeit nicht zielführend sind. Vielen Dank dafür.

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  • dreamy1
    antwortet
    Dann schlage gerne eine Alternative zum Lithium- und Kobaltabbau vor, denn der ist in Deiner Argumentation oben auch enthalten.

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  • trollvottel
    antwortet
    Zitat von Andreas1 Beitrag anzeigen
    Ebenfalls nicht zielführend ist die extreme Kompromisslosigkeit und Hochnäsigkeit der Aktivisten.
    Ich halte genau DAS für besonders wichtig, denn mit dem Planeten können wir keinen Kompromiss verhandeln. Und tschuldigung, aber hochnäsig sind die, die unbeirrt einfach weiter machen wie bisher und das alles nur als unsinnigen Aufstand abtun und sich nichtmal mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Lieber den Mars besiedeln, als erstmal Planet A aufzuräumen

    Es ist keine Panikmache, sondern das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt und hat damals nur weniger Leute interessiert bzw. betroffen. Die Wissenschaft hat das viele viele Jahre lang prophezeit.

    Aufwachen!

    Im Endeffekt ist der Klimawandel nur der Spiegel all unserer Sünden an der Umwelt deren Auswirkungen in erster Linie jenseits des Westens spürbar sind, welche zu sehr vielen weiteren Problemen führen, die ebenfalls gelöst werden müssen (Vermüllung, Bodenerosion, Abholzung, Verschandlung ganzer Regionen durch Rohstoffabbau, Versiegelung von Flächen, Trinkwasservergiftung, etc. pipapo)
    Zuletzt geändert von trollvottel; 08.10.2019, 14:52.

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