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  • 6ast
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    in dem ich Ablass kaufe? Geld ist mal wieder die Lösung für alles?
    Roman, das finde ich ungerecht. Die Moorvernässung, die Stefan unterstützt hat, hat doch neben dem guten Gewissen auch einen ganz realen Nutzen. Also in diesem kleinen Maßstab, natürlich nicht beliebig skalierbar. Vielleicht bin ich aber auch zu naiv.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Ich verteufle die Kinder nicht, ich finde sie nur inkonsequent und bequem. Sie haben recht und ich wurde von meiner Öko Mama schon immer so erzogen. Fahre viel Fahrrad und möglichst wenig Auto usw. ich tu was ich kann, aber das mache ich konsequent und ohne "mimimi passt gerade nicht, es ist kalt oder es regnet".. das nervt mich in unserer Gesellschaft. Alle sollen machen, aber bitte der Andere und das sehe ich da wieder.

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  • bluegaspode
    antwortet
    Keiner von uns kann einzeln das Problem lösen.

    Wenn wir aber verbittert (angesichts der eigenen Ohnmacht?) die Kinder verteufeln, die vielleicht andere dazu bringen (Politik? Hallo?), was zu machen ... behindern wir eine Lösungsfindung und ziehen die Diskussion auf völlig falsche (bequemere und polemische) Themen.

    Und das finde ich nicht sinnvoll.



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  • BadSmiley
    antwortet
    Wie soll ich das Problem lösen, wenn ich Arbeiten gehen muss und meine Familie ernähren? in dem ich Ablass kaufe? Geld ist mal wieder die Lösung für alles?

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  • bluegaspode
    antwortet
    Wir reden jetzt also lieber darüber, wie die Kinder den Protest besser/anständiger/konsistenter/glaubhafter/wirksamer machen, anstatt über das eigentliche Problem:
    wie wir das Problem lösen?


    Das ist natürlich für uns einfacher/bequemer/stammtisch- und Facebooktauglicher.
    Hilft aber nicht wirklich (außer Zeit ins falsche Thema zu stecken).

    Also
    Weg #1: die Kinder sollen erstmal 'ordentlich' demonstrieren (am besten so, dass wir uns gar nicht aufregen müssen und idealerweise es nichtmal bemerken), dann kümmern wir uns auch ganz bestimmt ums Klima
    Weg #2: lass uns um das Klima kümmern und dann um die Kinder ... huch ... die gehen ja auf einmal wie früher wieder in die Schule und ich muss mich gar nicht mehr aufregen ...

    Wähle deinen Pfad weise, Jedi ...

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  • BadSmiley
    antwortet
    Ich wäre von "diesen Kindern" wesentlich mehr überzeugt, hätte diese Kinder während den Sommerferien aus Protest und trotz ihre Eltern alleine in den Urlaub geschickt und währen noch mehr und noch verstärkter auf die Straße gegangen, statt mit den bösen Eltern in den Süden/Osten/Westen zu fliegen/fahren. Noch mehr Protest Organisieren sollte ja kein Problem sein, man hatte ja 6 Wochen Zeit dafür.

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  • bluegaspode
    antwortet
    Ich stimme dir voll und ganz zu:

    Es wäre voll cool, wenn Millionen Kinder nicht die Aufgabe haben müssten uns Erwachsenen freundlich in den Hintern zu treten.
    Schließlich verschmutzen wir Erwachsenen unseren eigenen Kindern die ganze Erde und machen sie unbewohnbarer als je zuvor.

    Ich bin mir sicher, die Kinder würden liebend gerne 'ihre' Aufgaben machen (z.B. Zimmer aufräumen) wenn wir Erwachsenen unsere Aufgaben machen würde (z.B. für die Zukunft unserer Kinder zu sorgen).

    Solange das nicht gegeben ist (siehe erneut abgeschwächtes Klimapaket), bleibt denen ja gar nix anderes übrig, als weiter 'nervig' und 'aufmüpfig' zu sein.
    Richtig so.

    Nicht aufgeräumte Kinderzimmer sind wahrlich das geringste Problem, über das wir uns aktuell Gedanken machen sollten.

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  • coliflower
    antwortet
    WhatsApp Image 2019-10-08 at 09.38.31.jpeg

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  • uncelsam
    antwortet
    Naja, ewfwd hat schon recht, selbst wenn wir aktuell eine Recycling Quote von 100% hätten würde man trozdem massiv neues Lithium abbauen, weil eben das vorhanden nicht ausreicht.

    Geht man jetzt von 5 bis 10 Jahren im Fahrzeug aus und dann mal 10 bis 20 Jahre im Stationären Bereich, sind wir Bereich von 15 bis 30 Jahre bis die Akkus die heute ins Fahrzeug gebaut werden, wieder Recycelt werden...

    ​​​​​ Zum Thema Speicher hab ich noch eine recht interessante Info:
    Mein Arbeitgeber heizt in der Regel mit Erdgas, welches über die Stadt bezogen wird.
    Ist der Gasverbrauch in der Stadt allerdings zu hoch (kommt so ab -6 bis -8° vor) muss auf Heizöl umgestellt werden, was dann mehrere Tankwagen Ladungen pro Tag bedeutet.
    Verbrauch liegt im dreistelligen Bereich pro Tag.

    Grüße

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Was bringt die Wiederverwendbarkeit denn aktuell bei einem Bedarf der immer weiter ansteigt? Ich hatte ja schonmal gefragt führt es aktuell dazu dass weniger abgebaut wird?
    Das ist also vielmehr erstmal nur ein theoretisches Argument, ja es wird nicht "verbraucht" gebunden ist es dennoch sehr lange und steht einem Kreislauf lange Zeit nicht mehr zur Verfügung. Oder bist du in der Annahme dass die Sache der Wiederverwertbarkeit in den nächsten Jahren schon dazu führen wird dass deutlich weniger von dem Zeug aus der Erde geholt werden muss?


    Du musst aber berücksichtigen wieviel also welche Mengen benötigt werden. Auch musst du berücksichtigen mit welcher Umweltzerstörung der Abbau einher geht. Ist ja immerhin nicht bei allen 1:1 identisch.
    Es werden viel weniger Mengen Rohstoffe für BEV als für Verbrenner benötigt. Auch werden diese nicht verbrannt. Die Belastung der Umwelt ist bei Batterien viel geringer. Wie sollte die Ölförderung umweltverträglicher sein?

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders. Einige Kilo wiederverwendbares Lithium gegen mehrere Tonnen Öl, das unwiederbringlich verbrannt ist. Und Brennstoffzellen benötigen Platin oder Palladium als Katalysator. Platin und Palladium sind sehr viel seltener als Lithium und Cobalt. Platin fällt zumeist als "Beifang" in Goldminen an, aber auch dafür werden riesen Löcher gegraben.
    Was bringt die Wiederverwendbarkeit denn aktuell bei einem Bedarf der immer weiter ansteigt? Ich hatte ja schonmal gefragt führt es aktuell dazu dass weniger abgebaut wird?
    Das ist also vielmehr erstmal nur ein theoretisches Argument, ja es wird nicht "verbraucht" gebunden ist es dennoch sehr lange und steht einem Kreislauf lange Zeit nicht mehr zur Verfügung. Oder bist du in der Annahme dass die Sache der Wiederverwertbarkeit in den nächsten Jahren schon dazu führen wird dass deutlich weniger von dem Zeug aus der Erde geholt werden muss?

    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders. Einige Kilo wiederverwendbares Lithium gegen mehrere Tonnen Öl, das unwiederbringlich verbrannt ist. Und Brennstoffzellen benötigen Platin oder Palladium als Katalysator. Platin und Palladium sind sehr viel seltener als Lithium und Cobalt. Platin fällt zumeist als "Beifang" in Goldminen an, aber auch dafür werden riesen Löcher gegraben.
    Du musst aber berücksichtigen wieviel also welche Mengen benötigt werden. Auch musst du berücksichtigen mit welcher Umweltzerstörung der Abbau einher geht. Ist ja immerhin nicht bei allen 1:1 identisch.

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  • Sovereign
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Die Prozessen werden doch meist sowieso immer mehr und mehr automatisiert da kann sowas auch mal im "Nirgendwo" stehen.
    Dann schaffen wir die Automatisierung ab und stellen wieder den Menschen hin der günstiger ist als Strom.
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Tja, sag das mal den Industriearbeitern in Süddeutschland
    Ist das nicht im Nirgendwo?
    Zuletzt geändert von Sovereign; 04.10.2019, 18:10.

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  • hthoma
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Sagt auch keiner. Nur jetzt isoliert den geringen Wirkungsgrad beim Wasserstoff zu sehen ist auch nichts aussagend.
    Ich dachte ich hätte jetzt mehrmals deutlich gemacht, daß ich durch aus auch sinnvolle Anwendungsfälle für alle Power to [H2, CH4, eFuel, wasauchimmer] sehe.

    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Man muss am Ende die Gesamtheit im Blick haben.
    Genau.

    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Beim Akku hat man im Vergleich zum Öl in meinen Augen irgendwie nur gegen andere Rohstoffe gegen einen anderen ausgetauscht. Klar sie werden nicht mehr verbrannt sondern verbaut. Ändert aber nichts daran dass man für eine Kernkompenente des Elektoautos eben viele seltene Rohstoffe benötigt.
    Das sehe ich anders. Einige Kilo wiederverwendbares Lithium gegen mehrere Tonnen Öl, das unwiederbringlich verbrannt ist. Und Brennstoffzellen benötigen Platin oder Palladium als Katalysator. Platin und Palladium sind sehr viel seltener als Lithium und Cobalt. Platin fällt zumeist als "Beifang" in Goldminen an, aber auch dafür werden riesen Löcher gegraben.

    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Selbst wenn man wollte könnte man mit dem Konzept nicht alle Autos ersetzen.
    Wissen oder Vermutung?

    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Es würde auch Sinn machen wenn Industrieanlagen die sehr viel Energie brauchen vielleicht in Regionen verlegt werden wo man diese Energie einfacher generieren kann.
    Tja, sag das mal den Industriearbeitern in Süddeutschland ... Aber ja, die bayerische Staatsregierung wartet da noch auf göttliche Eingebung. Die 10H Regelung hier ist bescheuert.

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Aber nur mit Idealismus werden wir die Energiewende meiner Meinung nach nicht schaffen.
    Sagt auch keiner. Nur jetzt isoliert den geringen Wirkungsgrad beim Wasserstoff zu sehen ist auch nichts aussagend. Das Abfallprodukt Wärme kann bei vielen Anwendungen nämlich noch gebraucht werden wie zB zum Heizen. Man muss am Ende die Gesamtheit im Blick haben.
    Beim Akku hat man im Vergleich zum Öl in meinen Augen irgendwie nur gegen andere Rohstoffe gegen einen anderen ausgetauscht. Klar sie werden nicht mehr verbrannt sondern verbaut. Ändert aber nichts daran dass man für eine Kernkompenente des Elektoautos eben viele seltene Rohstoffe benötigt.
    Selbst wenn man wollte könnte man mit dem Konzept nicht alle Autos ersetzen.
    Und Stationäre Energiespeicher werden in Zukunft ja auch noch benötigt weil erneuerbare Energie nicht immer zur Verfügung steht wenn man sie grad braucht.
    Es würde auch Sinn machen wenn Industrieanlagen die sehr viel Energie brauchen vielleicht in Regionen verlegt werden wo man diese Energie einfacher generieren kann. Die Prozessen werden doch meist sowieso immer mehr und mehr automatisiert da kann sowas auch mal im "Nirgendwo" stehen.
    Zuletzt geändert von ewfwd; 04.10.2019, 14:39.

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  • gbglace
    antwortet
    Kommt so hin.

    Und es ist eben genügend Gefahrenpotential. Wer soll denn a) bedienen, hast das auf nem Taster an allen Fluchtwegen zu schalten?
    Und feuer können sich auch ne Weile ausbreiten und grundsätzlich löschfähigsein bevor das Dach mit PV durchgebrannt ist, (andere Dachseite mit viel Dachfenster z.B.)

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