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CCS kann wohl auch bidirektional inzwischen. Wollte mir demnächst mal die Norm kaufen.
Kann sein, daß es eine entsprechende Erweiterung der Norm geben wird. Link
Das macht aber die bereits vorhandene CCS-Hardware in Auto und Ladesäule nicht nachträglich bidirektional.
OK, das ist das eine hierzulande bekannte Nissan Pilotprojekt, von weltweit drei. Nissan scheint in der Richtung aktuell wieder aktiv zu sein Link
Ich verstehe diesen Test mit 20€ in der Woche so, daß das Auto im Testzeitraum permanent an der speziellen Ladesäule stand. Also Auto nicht zum Fahren genutzt, sondern 24/7 als Speicher. Und die teure Ladesäule (die kleinsten DC-Säulen ohne bidirektionales Laden kosten derzeit ab 10.000€ aufwärts) war in dieser Zeit durch das eine Auto blockiert. Und die Akkudegradation durch die zusätzlichen Ladezyklen mit hoher Leistung müsste man fairerweise auch gegenrechnen. Und der bidirektionale Chademo-Standard der Japaner verliert hier im CCS-genormten Europa derzeit stark an Bedeutung.
Ich bestreite das Potential nicht, aber bis das praktisch relevant wird ist es noch ein weiter Weg. Vielleicht wird es aus praktischen Gründen doch eher das zweite Leben der ausrangierten Fahrakkus als stationäre Speicher sein, was Bedeutung erlangt. Wir werden es sehen.
Ja, wird aber leider alles aktuell effektiv verhindert. So könnten im Grunde die ganzen Strom-Heimspeicher ebenfalls das Netz stabilisieren helfen, aber man lässt uns nicht.
Die sog. "Smart Meter" der Netzbetreiber sind nichts weiter als ein schlechter Witz! Smart ist daran gar nichts, nur fleißig metern tun die so wie bisher auch, damit die Kasse stimmt.
Zuletzt geändert von trollvottel; 26.09.2019, 11:08.
Ein 8kWh Speicher in einem Nissan "verdient" als Netzausgleichsspeicher 20,-€ in einer Woche.
Hast du mal eine Quelle, damit man die Randbedingungen nachlesen kann?
Daß man mit stationären Akkuspeichern prinzipiell Geld verdienen kann hat Tesla hier gezeigt: https://www.heise.de/newsticker/meld...t-4259373.html
Wobei bei genauem Hinsehen die Frage, ob es sich für den Betreiber rechnet, wohl doch noch offen ist.
Ja, die forschen an Strategien. Es wäre fahrlässig, das Thema nicht zu untersuchen. Die Ergebnisse so einer Forschung kennt man vorher nicht, das liegt im Wesen der Forschung.
Ja, natürlich ist da die Einspeisung höher - Sie bleibt aber dennoch weit hinter dem zurück was möglich wäre, wenn gespeichert würde.
Strom in nenneswerten Mengen zu speichern ist aber teuer, sogar sehr teuer. Ein vernünftiger, europaweiter Netzausbau wäre deutlich günstiger. Aber da will ja wieder keiner die pöse Leitung in seinem Hinterhof haben.
Also nach gängiger BWL Lehrmeinung ist Geld, das ich jetzt habe (mit Sonderabschreibung), mehr wert als Geld. das ich erst in der Zunkunft bekommen werde (ohne Sonderabschreibung). Das beeinflußt die Investitionsrechnung schon deutlich. Und bei negativen Zinsen ist es dann umgekehrt ...
Klar. Aber es ist nicht so, dass "der Steuerzahler" etwas dadurch verliert.
Naja, theoretisch diskutiert wird das ja schon ewig als potentieller Mehrwert der batterieelektrischen Autos. Hier und heute real nutzbar ist davon nach meinem Kenntnisstand wenig.
Man kann nicht damit argumentieren, dass etwas Heute nicht da ist, wenn es Teil einer Infrastruktur ist, die für die Zukunft gedacht ist. Von "hier und heute" spricht keiner.
Ein 8kWh Speicher in einem Nissan "verdient" als Netzausgleichsspeicher 20,-€ in einer Woche.
Ich frage mich auch, wie realistisch es ist, daß die Autos zum Zeitpunkt der nutzbaren Überproduktion angestöpselt an einer passenden bidirektionalen Ladestation stehen.
Als Unternehmer kann ich JEDE Anschaffung für die Firma über die Nutzungsdauer abschreiben. Die Sonderabschreibung ändert lediglich den Zeitpunkt der Abschreibung, es kommt nicht mehr dabei raus und auch der Steuerzahler hat keinen Nachteil.
Also nach gängiger BWL Lehrmeinung ist Geld, das ich jetzt habe (mit Sonderabschreibung), mehr wert als Geld. das ich erst in der Zunkunft bekommen werde (ohne Sonderabschreibung). Das beeinflußt die Investitionsrechnung schon deutlich. Und bei negativen Zinsen ist es dann umgekehrt ...
Ich schreibe meine PV trotzdem linear über 20 Jahre ab.
Massenhaft Speicher kommen nur durch Elektromobilität in den Markt. V2G (Vehicle to grid) ist ein spannendes Thema
Naja, theoretisch diskutiert wird das ja schon ewig als potentieller Mehrwert der batterieelektrischen Autos. Hier und heute real nutzbar ist davon nach meinem Kenntnisstand wenig. Es gibt es Pilotprojekte und Prototypen. Ich frage mich auch, wie realistisch es ist, daß die Autos zum Zeitpunkt der nutzbaren Überproduktion angestöpselt an einer passenden bidirektionalen Ladestation stehen.
Durch die HGÜ Technik können wir übrigens ab nächstem Jahr unseren Strom Strom vom Deich in Norwegischen Speicherseen speichern:
Ohne mich damit im Detail beschäftigt zu haben: Das erscheint mir praxistauglicher, wir haben im Nachbarort sowas in klein (150MW Pumpseicherkraftwerk). Und man hat beim Speichersee keine Diskussion um Akku-Degradation durch zusätzliche Ladezyklen.
wie viele leser dieses thread haben ihre vorher festgelegte meinung geändert, nachdem sie diesen thread gelesen haben?
Spannende Frage.
Diskussion verschiedener Standpunkte und Austausch von Argumenten ist ja teil der demokratischen Kultur. Ich kenne allerdings nur sehr wenige Menschen, die jemals zugegeben hätten, Ihre Meinung aufgrund der Argumente anderer geändert zu haben.
Ja, natürlich ist da die Einspeisung höher - Sie bleibt aber dennoch weit hinter dem zurück was möglich wäre, wenn gespeichert würde.
Auch das wird ja durch die Förderung der Elektromobilität vorangetrieben. Massenhaft Speicher kommen nur durch Elektromobilität in den Markt. V2G (Vehicle to grid) ist ein spannendes Thema und die DIN15118 beschäftigt sich damit.
Die Frage ist ob V2G durch Lobbyisten verhindert werden wird. Ich habe dazu Gestern eine Frage an den SH Wirtschaftsminister geschickt. Ich hatte ihm die Frage persönlich bei einer Veranstaltung zur künstlichen Intelligenz gestellt und er hat mich aufgefordert ihm diese Frage per Mail zu schicken. Antwort wurde versprochen.
Durch die HGÜ Technik können wir übrigens ab nächstem Jahr unseren Strom Strom vom Deich in Norwegischen Speicherseen speichern:
An Sonnigen und Windigen Tagen hat man logischerweise eine höhere Einspeisung von erneuerbaren Energie und an dunkleren und Windstillen Tagen natürlich weniger. Man kann halt nicht von den bestens Voraussetzungen ausgehen, eigentlich ehr von den schlechtesten Bedingungen wenn es um Energieversorgung geht
Ja, natürlich ist da die Einspeisung höher - Sie bleibt aber dennoch weit hinter dem zurück was möglich wäre, wenn gespeichert würde.
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