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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Dann lass Dir gesagt sein, dass für diese Dienstleistung rund 30€ angemessen wären. Das wäre fair und ihr Beruf würde für sie funktionieren.
    Da bin ich 100% Deiner Meinung! Mindestlohn gerne hoch.

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  • trollvottel
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Das beantworte ich sehr gerne: der Haarschnitt hat 12€ gekostet und ich gebe immer 5€ Trinkgeld
    Dann lass Dir gesagt sein, dass für diese Dienstleistung rund 30€ angemessen wären. Das wäre fair und ihr Beruf würde für sie funktionieren.

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Und was wäre dein Lösungsvorschlag?
    Ich habe einige schon weiter oben genannt, nur liest die anscheinend keiner. Stichwort ÖPNV, Güter auf die Schiene...wäre der Effekt nicht um Größenordnungen für die Umwelt besser? Stattdessen diskutieren wir lieber, welche Ladestrategie für eine Batterie die beste ist.

    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Warum hältst Du Deine Frisörin für eine Umweltsünderin?
    Ist sie das denn nach aktueller Bewertung des Mainstreams nicht mit den beiden alten Autos, die bald nicht mehr in die Innenstadt dürfen? Warum dürfen die nicht mehr rein? Ist jemand, der mit Öl heizt, denn nach aktueller Bewertung kein Umweltsünder? Steht da auf Gretas freitäglichem Schilderwald nicht "Diesel sofort abschaffen!" und ähnliches drauf? Ich habe nirgends den Zusatz "- gilt aber nicht für Frisöre!") gelesen.

    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Die wichtigste Frage ist eigentlich: Wieviel Geld hast Du ihr für ihren Job bzw. Deinen Haarschnitt gegeben und wieviel on top, damit sie aus ihrem Hamsterrad rauskommt?
    Das beantworte ich sehr gerne: der Haarschnitt hat 12€ gekostet und ich gebe immer 5€ Trinkgeld (und ich erkenne an der Reaktion, dass dies eher deutlich mehr als üblich ist. Zumindest freut sie sich immer, mich zu sehen). Und falls von Interesse: von mir bekommt auch unsere Postausträgerin was, das kann spontan ein Tasse Kaffee sein oder auch mal zwei Dampfnudeln, wenn meine Frau gerade welche gemacht hat. Die freut sich immer sehr, und zu Weihnachten gibts immer noch ein extra Kuvert. Das ist bei uns auf dem Land aber nicht unüblich.

    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Wusstest Du eigentlich, dass die Einspeisevergütung irgendwann endet?
    Siehe weiter oben. Willst Du damit sagen, dass es für Dich in Summe tatsächlich ein Minusgeschäft ist? Dass für die vielen Windparkbetreiber (Investoren), die noch die fixen Einspeisevergütungen erhalten haben, sich das nicht finanziell gelohnt hat? Warum pienzen die denn alle, dass sich das immer weniger "lohnt"?

    Warum meine Frisörin (ob sie will oder nicht) zukünftig für den Umweltschutz noch mehr zur Kasse gebeten werden wird, obwohl sie ja jetzt doch keine Umweltsünderin zu sein scheint, ist aber leider noch immer nicht beantwortet.

    Aber wir schweifen ab, die Behandlung des Themas Ladetechnik finden die meisten hier doch viel interessanter als die Probleme der kleinen Leute. Deshalb von meiner Seite hier erstmal over&out an dieser Stelle.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 26.09.2019, 22:29.

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  • trollvottel
    antwortet
    dreamy1 Eine schöne Geschichte. Warum hältst Du Deine Frisörin für eine Umweltsünderin? Da sind erstmal ganz andere in der Pflicht, ihren Footprint zu reduzieren, uns beide eingeschlossen.

    Die wichtigste Frage ist eigentlich: Wieviel Geld hast Du ihr für ihren Job bzw. Deinen Haarschnitt gegeben und wieviel on top, damit sie aus ihrem Hamsterrad rauskommt?

    Wusstest Du eigentlich, dass die Einspeisevergütung irgendwann endet? Dann speist man für fast umsonst ein (aktuell irgendwas um 5ct/kWh), soll aber weiterhin den Rest für über 30ct/kWh beziehen. Na, wer profitiert am Ende?

    Und nur damit hier keine Mißverständnisse aufkommen: Ich halte Voltus Sichtweise bzgl. "Ist doch voll öko, so ein Taycan" für völlig daneben. Aber es gibt andere erfolgreiche CEOs, die gönnen sich selbst alles und ihrer Belegschaft gar nichts (Amazon?), daher würd ich nicht von Adel sprechen, aber es gibt Schlimmeres.

    Wir leben in einem freien Land, das heißt aber (leider) nicht, dass jeder frei ist.
    Zuletzt geändert von trollvottel; 26.09.2019, 21:38.

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  • 6ast
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    damit bei denen, die sich das leisten können, Photovoltaik auf dem Dach entsteht, Windräder gebaut werden können
    Und was wäre dein Lösungsvorschlag?

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von concept Beitrag anzeigen



    Aber Du Michael darfst anders denkende weiter Verschwörungstheoretiker nennen? Was hast Du an denn Matthias seiner Ermahnung nicht verstanden? Oder gilt die nur für uns User und nicht für Sponsoren? Ich hoffe, ich war jetzt nur kritisch und nicht nicht polemisch...
    Damit war hier keiner angesprochen. Das meine ich auch so.

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  • dreamy1
    antwortet
    Es hat keinen Sinn Heinz. Ich hätte Unterstützung erwartet, wenn ich mein Vorhaben des Kaufs eines V8 bei gleichzeitigem Invest in E-Mobilität (denn das ist nunmal nüchtern betrachtet exakt die Vorgehensweise von Michael - Polemik hin oder her) durchziehe. Ich verstehe es deshalb nicht, warum das bei Michael mit Respekt und Zuspruch geadelt wird, bei mir aber nicht. Ist mir aber ehrlich gesagt auch wurscht, ich wundere mich aber schon, wie Maßstäbe von Moral an bequemen und anscheinend unbequemen Personen wie mir unterschiedlich angelegt werden.

    Mal noch was aus dem realen Leben:

    Ich war heute, wie alle 4 Wochen, mal wieder bei meiner Frisörin und habe mir die Kugel abdrehen lassen. Und wie beim Smalltalk das halt so passiert, sind wird auch auf die kleine Greta gekommen, weil die so fürchterlich geweint hat. Ich habe mich dann aufklären lassen, dass der zukünftige Mann meiner Frisörin als Briefzusteller arbeitet und beide im Haus der Oma wohnen. Die Oma hat eine kleine Rente und das Haus (liegt etwas abgelegen) wird mit Öl beheizt, beide fahren ein älteres Auto (vermutlich Euro 4 oder gar noch schlechter) und das geht auch nicht anders, da aufgrund der unterschiedlichen Arbeitszeiten Mobilität Pflicht ist und der ÖPNV leider keine Möglichkeit bietet, in annehmbarer Zeit zum Arbeitsplatz zu kommen.
    Ich habe den Vorschlag gemacht, sie sollen sich doch eine PV mit Batterie anschaffen und zwei E-Autos, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Sie hat mich daraufhin gefragt: "und für was von einem Geld?". "Wir kommen doch so kaum über die Runden, wir sparen seit 3 Jahren, weil wir nächstes Jahr heiraten wollen!". Ich habe ihr vorgeschlagen, sie können doch einen Kredit aufnehmen. "Welche Bank gibt denn *uns* Geld?" war die Antwort.
    Ich habe ihr dann erzählt, wie das mit der EEG funktioniert und dass deshalb Sprit und Öl so teuer geworden sind, damit bei denen, die sich das leisten können, Photovoltaik auf dem Dach entsteht, Windräder gebaut werden können und die jetzt schon Reichen noch reicher werden, da für diese der Strom durch die Subventionen ja billiger wird (und nach vielen Jahren quasi kostenlos). Und dass unser Volksvertreter Herr Altmeier das ganz toll findet.

    Die Reaktion darauf erspare ich Euch, da sind Wörter gefallen, die man hier nicht schreiben darf. Wer glaubt, dass dies nicht den allergrößten Teil unserer Bevölkerung betrifft - weiter oben habe ich den Link zur Einkommensverteilung in D gepostet.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 26.09.2019, 20:19.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Diskussion verschiedener Standpunkte und Austausch von Argumenten ist ja teil der demokratischen Kultur. Ich kenne allerdings nur sehr wenige Menschen, die jemals zugegeben hätten, Ihre Meinung aufgrund der Argumente anderer geändert zu haben.

    Da sind wir mal einer Meinung! Du bist auch der einzige, der was dazu gesagt hat. Jeder der hier postet will allein seine Meinung bestätigt sehen. Also ist es unnütze Zeitverschwendung, hier zu argumentieren.
    Und deshalb erspare ich mir (und euch) weiterhin meine Argumente..

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  • concept
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Gerne: ich würde Dich jetzt einfach als Vorbild nehmen, das hatte ich ja schon vorgeschlagen: ich kaufe meiner Frau den Renault ZOE und ich hole mir endlich den Jaguar F-Type (den V8). Das sollte doch eine akzeptabel gute Lösung und Antwort sein, um den Umweltschutz wirksam voranzutreiben.
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Was hast Du an Matthias Ermahnung nicht verstanden? Bist Du irgendwann auch fertig mit den Angriffen?
    Aber Du Michael darfst anders denkende weiter Verschwörungstheoretiker nennen? Was hast Du an denn Matthias seiner Ermahnung nicht verstanden? Oder gilt die nur für uns User und nicht für Sponsoren? Ich hoffe, ich war jetzt nur kritisch und nicht nicht polemisch...

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  • 6ast
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    CCS kann wohl auch bidirektional inzwischen. Wollte mir demnächst mal die Norm kaufen.
    Kann sein, daß es eine entsprechende Erweiterung der Norm geben wird. Link
    Das macht aber die bereits vorhandene CCS-Hardware in Auto und Ladesäule nicht nachträglich bidirektional.
    Zuletzt geändert von 6ast; 26.09.2019, 11:09.

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Vielleicht wird es aus praktischen Gründen doch eher das zweite Leben der ausrangierten Fahrakkus als stationäre Speicher sein, was Bedeutung erlangt.
    Ja, das ist wahrscheinlich.

    CCS kann wohl auch bidirektional inzwischen. Wollte mir demnächst mal die Norm kaufen.

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  • 6ast
    antwortet
    OK, das ist das eine hierzulande bekannte Nissan Pilotprojekt, von weltweit drei. Nissan scheint in der Richtung aktuell wieder aktiv zu sein Link

    Ich verstehe diesen Test mit 20€ in der Woche so, daß das Auto im Testzeitraum permanent an der speziellen Ladesäule stand. Also Auto nicht zum Fahren genutzt, sondern 24/7 als Speicher. Und die teure Ladesäule (die kleinsten DC-Säulen ohne bidirektionales Laden kosten derzeit ab 10.000€ aufwärts) war in dieser Zeit durch das eine Auto blockiert. Und die Akkudegradation durch die zusätzlichen Ladezyklen mit hoher Leistung müsste man fairerweise auch gegenrechnen. Und der bidirektionale Chademo-Standard der Japaner verliert hier im CCS-genormten Europa derzeit stark an Bedeutung.

    Ich bestreite das Potential nicht, aber bis das praktisch relevant wird ist es noch ein weiter Weg. Vielleicht wird es aus praktischen Gründen doch eher das zweite Leben der ausrangierten Fahrakkus als stationäre Speicher sein, was Bedeutung erlangt. Wir werden es sehen.

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  • trollvottel
    antwortet
    Ja, wird aber leider alles aktuell effektiv verhindert. So könnten im Grunde die ganzen Strom-Heimspeicher ebenfalls das Netz stabilisieren helfen, aber man lässt uns nicht.

    Die sog. "Smart Meter" der Netzbetreiber sind nichts weiter als ein schlechter Witz! Smart ist daran gar nichts, nur fleißig metern tun die so wie bisher auch, damit die Kasse stimmt.
    Zuletzt geändert von trollvottel; 26.09.2019, 11:08.

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Hast du mal eine Quelle, damit man die Randbedingungen nachlesen kann?
    https://www.mobilityhouse.com/de_de/...ient-geld.html

    https://www.mobilityhouse.com/de_de/...stromnetz.html

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  • 6ast
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Ein 8kWh Speicher in einem Nissan "verdient" als Netzausgleichsspeicher 20,-€ in einer Woche.
    Hast du mal eine Quelle, damit man die Randbedingungen nachlesen kann?

    Daß man mit stationären Akkuspeichern prinzipiell Geld verdienen kann hat Tesla hier gezeigt:
    https://www.heise.de/newsticker/meld...t-4259373.html
    Wobei bei genauem Hinsehen die Frage, ob es sich für den Betreiber rechnet, wohl doch noch offen ist.

    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Ja, die forschen an Strategien. Es wäre fahrlässig, das Thema nicht zu untersuchen. Die Ergebnisse so einer Forschung kennt man vorher nicht, das liegt im Wesen der Forschung.
    Zuletzt geändert von 6ast; 26.09.2019, 10:10.

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