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Herausforderungen für das MDT Logikmodul V2

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  • mumpf
    antwortet
    Hi Göran,

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Ich denke egal was Du da auswählst, die Logik wird immer bei einem Eingangsevent einer der 8 Eingänge neu gerechnet. Die obere Auswahl beschreibt nur die Sendebedingung des Ergebnisses.
    OK, jetzt verstehe ich zumindest, wie die Entwickler bei MDT gedacht haben. Immer rechnen und nur bei den eingestellten Bedingungen senden. Alles klar.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Du suchst ja nach einem Verhindern der Neuberechnung der Logik.
    Nicht wirklich. Mir ist es ja als User komplett egal, wann sie ihre Logik rechnen. Solange das Ergebnis nicht gesendet wird, ist es auch technisch vollkommen egal, wann gerechnet wird. Ich will eigentlich das Senden des Ergebnisses noch mehr einschränken können...

    Genau - mir fehlt die Option: bei Eingangstelegramm und Änderung Ausgang

    Aber da ich jetzt verstanden habe, wie die bei der Entwicklung gedacht haben, bin ich mir sicher, dass ich keine Einstellung "übersehen" habe.

    Aber vielleicht ist das für hjk ein Vorschlag für ein zukünftiges Update?

    Gruß, Waldemar

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von mumpf Beitrag anzeigen
    Neee, gerade das kritisiere ich ja! Derzeit ist Sendeverhalten des Ausgangs und das Eingangsverhalten gekoppelt
    Nee da ist der Text der beiden Optionen einfach nur ungünstig. Ich denke egal was Du da auswählst, die Logik wird immer bei einem Eingangsevent einer der 8 Eingänge neu gerechnet. Die obere Auswahl beschreibt nur die Sendebedingung des Ergebnisses. Entweder bei jedem Eingangsevent egal ob sich das Ergebnis ändert (immer wieder 0 irgendwann auch mal 1) oder nur wenn sich das Ergebnis ändert.

    Du suchst ja nach einem Verhindern der Neuberechnung der Logik. Das ist dann eher untypisch für KNX als Eventbasiertes System, weil Dir einige Events egal sind solange auf einem anderen Kanal kein Event passiert.

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  • mumpf
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Sendeverhalten des Gesamtergebnisses ist ja schon entsprechend einstellbar.
    Neee, gerade das kritisiere ich ja! Derzeit ist Sendeverhalten des Ausgangs und das Eingangsverhalten gekoppelt! Man kann entweder
    • "bei Änderung Ausgang" einstellen, dann kann man aber nicht die Eingänge bestimmen, die die Logikauswertung triggern (es triggern also immer alle Eingänge). Oder ich stelle
    • "bei Eingangstelegramm" ein (wohlgemerkt, es geht um das Sendeverhalten des Ausgangs), dann kann ich die einzelnen Eingänge angeben, wie ich dem von mir vorhin angehängten Bild. Dann wird bei jedem der angegebenen Eingangstelegramme die Logik ausgewertet UND auch immer gesendet, selbst wenn das Ergebnis gleich geblieben ist.
    Ich habe durchaus Fälle, wo das derzeitige Verhalten gewünscht ist, aber ich habe jetzt auch den ersten, bei dem die Einstellungsmöglichkeiten nicht reichen. Das Sendeverhalten des Ausgangs ist nichtsymmetrisch an die Eingangstelegramme gekoppelt.

    Ich hoffe ja immer noch, dass ich nur irgendwas an Einstellungen übersehen habe, aber wahrscheinlich reize ich die Logikfunktionen nur vollständig aus und komme so an die Grenzen...

    Gruß, Waldemar

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  • gbglace
    antwortet
    Ah jetzt wird es klarer, Eingänge 2,4,6,7 können sich auch ändern aber das soll keine Rekalkulation der Logik auslösen. Das nur wenn sich 1,3 oder 5 ändert. Und dann soll nur gesendet werden wenn das Ergebnis der Logik sich ändert.

    OK ja da bräuchte es eine Logikfunktion, die die Eingänge unterschiedlich und einstellbar als aktiver Trigger / passives KO behandeln kann.
    Sendeverhalten des Gesamtergebnisses ist ja schon entsprechend einstellbar.


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  • mumpf
    antwortet
    Hi Göran,

    da hast Du mich falsch verstanden bzw. ich habe mich nicht klar ausgedrückt.

    Natürlich sollen von der Logik Eingänge 1-7 ausgewertet werden, aber nur bei Telegrammeingang von 1,3 und 5. Anders gesagt, wenn sich an den Eingängen 2, 4, 6 oder 7 irgendwas ändert, dann reagiert die Logik gar nicht drauf. Nur wenn sich bei 1, 3 oder 5 was ändern (oder nicht ändert, sondern das gleiche Telegramm wiederholt wird), dann wird die GESAMTE Logik ausgewertet und das Ergebnis gesendet. So funktioniert das Logikmodul auch. Bei eventbasierten Systemen macht es Sinn, nicht nur auf die statischen Werte logisch zu reagieren, sondern auch die dynamischen Anteile (Telegrammeingang als Trigger) zu nutzen.

    Das einzige, was ich für verbesserungswürdig halte, ist die Möglichkeit, das Ergebnis nur dann zu senden, wenn es sich ändert. Das geht derzeit nicht (oder ich habe es nicht gefunden).

    Falls das noch nicht klar wird, mach ich noch eine Wertetabelle .

    Gruß, Waldemar

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  • gbglace
    antwortet
    Wenn die Eingänge ungleich 1,3,5 nicht ausgewertet werden sollen, warum dann überhaupt nutzen? Und wenn Du das bereinigt hast einfach die Sendebedingung auf bei Änderung des Ergebnisses setzen. Das erfüllt direkt die gesuchte Funktion.
    Zitat von mumpf Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne nur bei Telegrammeingang auf 1,3 und 5 auswerten, aber nur bei "Änderung Ausgang" senden.

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  • mumpf
    antwortet
    Hi,

    ich habe eine eher funktionale Frage: Warum wird bei Logikgattern die Auswahl der auslösenden Eingangssignale (also der Telegrammeingang) an die Sendebedingungen geknüpft?

    Ich meine das Bild hier:
    LogikmodulSendebedingung.PNG
    Ich würde gerne nur bei Telegrammeingang auf 1,3 und 5 auswerten, aber nur bei "Änderung Ausgang" senden. Obiges Beispiel ist ein UND, 2 ist false. Bei Eingang von irgendeinem Telegramm auf 1,3 oder 5 wird wiederholt eine 0 gesendet.

    Meiner Meinung nach sollten die auszuwertenden Eingangstelegramme unabhängig von der Sendebedingung eingestellt werden können.

    Weiß jemand eine Lösung (außer ein 2. Gatter - sprich eine 2. Funktion - hierfür zu verschwenden)?

    Gruß, Waldemar

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  • hjk
    antwortet
    Wenn < 35 Lux und > 18 Uhr oder = 21 dann runter
    Für die = 21 musst du einen Bytewert nehmen und in Allgemein den Stundentakt als Bytewert senden.
    Dann brauchst du nur eine Funktion.

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  • FabianH
    antwortet
    Hallo,
    ich habe genau meine Fragestellung schon mal irgendwo gelesen, aber kann sie nicht mehr finden.
    Es geht um die Rolladensteuerung abends.
    Ich würde die Rollos gerne bei Dämmerung ( ca.30-40 Lux ) herunter fahren,
    Zusätzlich soll das aber nicht vor 18 Uhr und nicht nach 21 Uhr passieren.

    Mit dem Logikmodul und der Universallogik bekomme ich nur Helligkeit und 18 Uhr hin.
    Für die 21 Uhr müsste ich schon einen zweiten Funktionsblock und eine ODER-Logik nehmen.

    Funktioniert das nicht auch mit nur einem Funktionsblock?

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  • PhilW
    antwortet
    Ja ne so waren die Anführungszeichen auch gar nicht gemeint, allet jut.

    Ja naja ich bin auch selber mein Planer. Wir haben uns damals aber ein Haus von 1948 gekauft, bei dem ich zwar sehr viel versucht habe zu "smarten" aber an manchen Sachen auch gescheitert bin. Eine komplette Kernsanierung war nicht drin und den WAF Faktor musste ich auch im Auge halten. An die Hälfte der oberen Etage bin ich nur mit KNX RF+ rangekommen. Die meisten Aktoren konnte ich nur dezentral einbinden und solche Sachen wie Türkontakte etc gingen nur noch rudimentär und teilweise auch nur mit Homematic. Da ist so ein Logikmodul sehr hilfreich um Funktionen zu ermöglichen die mit guter direkter Busverkabelung und -planung von Hause aus gehen würden.

    Jetzt versuche ich eben nach und nach alles zu optimieren und hoffe irgendwann auf KNX RF+ Heizungsstellglieder um diesen Misch mit Homematic los zu werden.
    Mein Ziel ist alles auf KNX...

    Danke nochmal und schönen Abend.

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  • mumpf
    antwortet
    Zitat von PhilW Beitrag anzeigen
    ja ich habe "nur" eine Öffnungsüberwachung.
    Hi Guido,

    ich wollte gar nicht werten, sorry wenn das so rüber kam. Ich wollte eher nur darauf hinweisen, dass Du vielleicht neben der Information "offen" auch noch ein "geschlossen" auf dem Bus hast.

    Ich halte es für einen Planungsfehler, bei einer Terrassentür, die irgendwie verschattet wird, keine Verschlussüberwachung einzuplanen. Ich würde zumindest meinem Planer (das wäre ich allerdings selber) was husten, wenn er das vergessen hätte...

    Gruß, Waldemar

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  • PhilW
    antwortet
    Hallo Waldemar,

    ja ich habe "nur" eine Öffnungsüberwachung.
    Super, danke ich denke das wars. Ich hab die ganze Zeit das AND "vergessen", deshalb hatte ich den Knoten im Gehirn

    Das Leben kann so einfach sein.
    Schönen Abend noch
    Guido

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  • mumpf
    antwortet
    Hi,

    sehe ich das richtig, dass Du an der Terrassentür keine Verschlußüberwachung hast? Nur eine Öffnungsüberwachung? Sonst wäre Dein Problem nämlich gar keins, denn der Wind wird ja nicht die Tür verschließen können...

    Wenn dem so ist:
    • Du willst, dass "Rolladen hoch" (also 0) gewinnt, ganz egal, was das Zeitglied sagt. Dann brauchst Du vor dem Hoch/Runter-Eingang ein AND, eventuell mit passend negierten Eingängen.
    • AND wird ja nur 1, wenn beide Eingänge 1 sind. Nur dann würde der Rolladen runter fahren.
    • Den einen Eingang vom AND verbindest Du mit Deinem Türsensor, dieser sollte bei offen=0 liefern (sonst passend negieren). Damit geht der Rolladen immer hoch, wenn die Tür offen ist bzw. bleibt oben, egal was am anderen Eingang anliegt.
    • Am anderen Eingang machst Du den Ausgang von Zeitglied. Das sollte 1 liefern, wenn es abgelaufen ist (sonst passend negieren).
    • Das Zeitglied sollte Nachtriggerbar sein und durch den Türsensor getriggert werden. Der Trigger wäre eine 1, dann laufen die 3 Minuten an und der Ausgang wird 0. Wenn die 3 Minuten abgelaufen sind, wird der Ausgang zu 1.
    Das war es eigentlich. Folgendes kann jetzt passieren:
    1. Tür geht auf, Türsensor sendet 0, das AND wird false und Rolladen geht auf. Zeitglied ist schon längst abgelaufen und sendet eine 1.
    2. Tür geht zu, Türsensor sendet eine 1, Triggert das Zeitglied, was jetzt 0 am Ausgang liegen hat. Damit ist das AND noch immer 0 und der Rolladen bleibt oben.
    3. Eventuell geht die Tür innerhalb von 3 Minuten wieder auf:
      1. Türsensor meldet wieder eine 0 am AND, das bleibt also 0, selbst wenn das Zeitglied abläuft und 1 sendet
      2. Sollte die Tür verschlossen werden, während das Zeitglied noch läuft, wird es nachgetriggert und startet sich erneut mit 3 Minuten.
    4. Wenn die Tür 3 Minuten geschlossen bleibt, läuft das Zeitglied ab und wird 1. Damit sind beide Eingänge vom AND 1 und der Ausgang wird 1, der Rolladen geht zu.
    Gruß, Waldemar

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  • PhilW
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    einfach ausprobieren
    jaja stimmt ja, aber ich hab hier auf der Arbeit grad nennen wir's "Leerlauf" ;-) und da rätsel ich gerne mal...

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  • gbglace
    antwortet
    Manchmal hilft einfach ausprobieren, statt lange rätseln.

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