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Ich nicht, weil ich alles, auch die 230V, in Leerrohren geführt habe. NYM in der Wand ist da natürlich etwas, ähm, unflexibler. Ich versteh nach wie vor nicht, warum man gerade in einem "Smarthome" auf Mantelleitungen setzt. Wenn ich irgendwo DALI brauche, zieh ich halt noch nen Draht ein, mit nem 3x1,5 aus der Decke schaut man da alt aus.
Bei mir sind die Leitungen für DALI schon überall da. Da brauch ich nichts mehr nachziehen.
Das ist Zukunftssicher. Jede Lampe ist mit 5x1,5 qmm NYM angefahren als Stich (+ bis zu 2 Weiterschleifungen zu weiteren Leuchtstellen) in die UV gelegt.
So als Dr.-Ing. darf ja mal sagen, das "Alles Leerrohre" schon etwas akademisch ist.
Mit dem Satz kannst Du viele Elis gleich verjagen. Vor allem wenn es wie hier alles Stichleitungen von der UV sind.
Was sollen das für Wände sein ? Holzständerbauweise ?
Baut einfach mit NYM alle 2 Meter an der Wand bzw. in jeder Ecke eine fünfer UP-Dose mit 3 mal Steckdose (5x1,5 qmm) einmal Netzwerk (CAT7 ggf. Twin) einmal SAT (hat auch EIB-BUS drin als reserve).
Netzwerk geht als Stickleitung zum Netzwerkschrank in den Keller.
5x1,5 NYM gehen auf Reihenklemmen in der UV.
SAT geht in Keller oder zum Dach (wo die Matrix halt hin soll).
EIB-BUS wie gewohnt (Baum, Stich, wie beliebt) Nur kein Ring.
Nachtrag: Alternative zu 5 UP-Dose: 1 x UP-Dose + 4 x UPDose wobei eine Steckdose eben abgesetzt ist (mit 3 x 1,5 qmm).
Das must Du erst mal unterbringen. Da es ganz verschiedene Wände gibt mit unterschiedlich Platz drin, muß man sich das abhängig von den Gegebenheiten genau überlegen, was am besten geht.
Das oben kann mal ruhig fest einputzen, denn alle Änderungen finden nur noch in der UV statt.
Hat mal jemand in Leerrohre Leitungen rein gezogen ?
Also Netzwerk vom OG in den Keller im Leerrohr ?
Ich hätte mir sicher eine Strick genommen.
Es hängt natürlich vom Haus ab, wer nur eine 3 Zimmer hat kann natürlich alles Leerrohre machen. Wenn er es in die Wand kriegt. Aber bei einem EFH ?
Ich würde jeden Raum mit mindestens 100er KG Rohren anfahren. Diese führen dann zu einem zentralen Punkt im Keller.
z.B. 1x100er Rohr für Strom, 1x100er Rohr für Daten.
IM Raum kann man dann unter Putz legen. Das ist sowieso egal, oder achtet ihr z.B. bei den jetzt verlegten Leerrohren auf den entsprechenden Biegeradius für Glasfasern?
In 10 oder 15 Jahren muss eh mal einen neue Tapete ran, dann wir halt mit der Fräse ein Schlitz gemacht und neue Kabel kommen rein. Da jeder Raum bequem vond er UV her erreichbar ist, ist das dann auch kein Problem.
Ahja was ich noch gemacht habe: Ich habe für alle Tastsensoren, also Lichtschalter Kaiser Elektronikdosen installieren lassen, und von dort aus geht der EIB direkt zum Sammelpunkt im Keller genau wie jeweils ein Cat7 Kabel (ich habe immer 2 Dosen nebeneinander).
d.h. ich kann jederzeit überall da, wo ein Schalter eingeplant ist, auch ein POE Touchpanel (IP) für eine Visu installieren, oder einen Schalter auf IP Basis, oder irgendwas Anderes, was über Kupfer läuft.
Und Glasfaser im Heimbereich: Für die nächsten Jahre ehr unwahrscheinlich! EIB kann jeder Heimwerker zusammenklemmen. Glasfasern nicht. Zudem Geräte damit mit Strom versorgen? Also im Bus-Bereich, naja...
Bei Cat7 Kabeln kann man zudem bis 10GBASE-T gehen. Bis Heimelektronik rauskommt, die DARAN scheitert, wird noch einige Zeit vergehen. Und nochmal zur Erinnerung: Das ist ja KEIN Shared Medium!
d.h. Papa, Mama und 3 Kinder können gleichzeitig auf verschiedenen Systemen HD-IP-Stream gucken in 4k Auflösung oder noch mehr. Einzige Voraussetzung ist dann der 50 Gigabit-Internetanschluss. Aber in Deutschland reden wir von Zielen bis 2030 von 1 Gigabit. Daher würde ich das entspannt sehen, an der Physik von Kupfer werden wir definitiv auch im Heimbereich irgendwann scheitern. Aber bis dahin wird mehrfach renoviert...
Ich muss das vielleicht etwas relativieren: a) Grobe Schätzung.. b) Es geht hier vor allem um unnötige Aufwände (20 grüne in der Verteilung usw) die bei richtiger Planung mit heutigem Wissen nicht angefallen wären.
Aber das hab ich wohl mit dem zusammenklauben der Komponenten in der Bucht locker wieder reingeholt
Daher auch immer gerne meine Empfehlung frühzeitig einen fähigen/Planer/Eli ins Boot zu holen, der "normale" Bauherr kann das IMHO beim ersten Haus garnicht alles überblicken!
Ich persönlich verwende immer M25 Rohr oder Grösser.
Ein M20 ist für mich in der Praxis immer die unglücklichste Lösung.
Für die Brandmeldeinstallation ok, aber für etwas anderes nein.
Aber das muss / soll jeder selbst Entscheiden.
Hab zu den Lampen generell 20mm, zu den Steckdosen immer 25mm und 60mm Tiefe Dosen und einiges 32mm Rohr (zw. Verteiler, Herd, Garage, Lautsprecher, etc.). Fensterkontakte und Brandmelder auch in 20mm.
Hatte damit keine Probleme und der Eli machte große Augen, den so viel Platz in Dose und Rohr kannte er so nicht.
Einziges Problem: bei viel sternförmiger Verkabelung wird es mit den Einführungen in den Verteiler (von oben, unten und seitlich) sehr eng. Da musste die Flex und anschließend ein Kantenschoner fürs Blech her.
Hab in 20er bis 5x1.5mm² als Einzeladern problemlos gezogen, einmal sogar 7x1.5mm², einmal 5x1.5mm²+grünes Buskabel. In den 25mm Schlächen meist 5x1.5mm² zu den Steckdosen, beim TV 7x1.5mm²+grünes Kabel. Um und auf ist hier die richtige Verlegung der Leerrohre, dann geht auch in einen 20mm Schlauch 10x1.5mm² rein.
Empfehlen würd ichs trotzdem nicht, man weiß ja nie was beim betonieren passiert. Einzig schlechte Erfahrungen habe ich mit den Schalungsschonern für 20mm gemacht (die Dinger zum annageln und Schlauch anstecken). Durch den Knick dieses Teils waren die letzten 5cm aus der Decke heraus immer eine Qual, daher meist in die andere Richtung gezogen.
Zum Thema: Die Mehrkosten ggü einer 08/15-Elektrik ohne jeglichen Komfort würde ich auf (je nach grösse) im EFH auf 5-10k schätzen. Mit dem richtigen Plan(er) und Eli! Ich selbst habe wegen der damaligen Lernkurve an dieser Stelle bestimmt >5k verbrannt..Nicht wegen KNX, sondern weil der Eli, Architekt&Bauträger halt keine Ahnung hatten. Und ich auch noch nicht..
Je mehr Komfort, desto geriger der Abstand..
Beachtenswert sind die (Mehr)kosten IMHO nur evtl. im sozialen Geschosswohnungsbau, für die Elektrik sollte schon bitte wenigstens genausoviel drin sein wie für Bodenbeläge, Küche & Bad, oder?
Makki
5k€ sind schon krass. Da bin ich ja mit meinen 0,3k€ für den Tausch der Jalousieaktoren noch billig davon gekommen.
Ich muss auch sagen: 10k€ Mehrkosten sind für die nächst schönere Fliese, die optische ansprechendere Brause/Wasserhahn, teurere Küchenfronten, etc. auch gleich verbrannt.
Ich persönlich verwende immer M25 Rohr oder Grösser.
Ein M20 ist für mich in der Praxis immer die unglücklichste Lösung.
Für die Brandmeldeinstallation ok, aber für etwas anderes nein.
Aber das muss / soll jeder selbst Entscheiden.
Zitat MarcusF" ein guter Maurer bekommt alles kaputt..." bestätige ich, deswegen verwenden wir Rohr welches ausgelegt für 1250N ist.Das hält sehr sehr viel aus.
Man kann Leerrohre auch Punkt-zu-Punkt verlegen, die müssen nicht alle in der Verteilung enden. Ach, und stabiler ist ein NYM auch nicht, ein guter Maurer bekommt alles kaputt...
Ich hab alles normalerweise in 20 mm (FBY-EL-F mit Innenbeschichtung) verlegt, die dicken Sachen in 32 mm.
ihr schreibt (Fast) alle, dass die grüne Leitung in Leerrohre verlegt, das bedeutet aber auch dass alle grünen Leitungen bei euch in der Verteilung ankommen oder ?
Nochwas von meiner Seite.
Bei uns hat es sich "gerechnet" Rollos über KNX zu Steuern.
Das ist natürlich relativ, da wir über Bauträger gebaut haben-der kann mit den Kosten jonglieren.
Zusätzlich wollte ich unbedingt Fensterkontakte zwecks sicherheit haben, softeinschaltung beim Licht, Gartenbewässerung, Garagentorfernsteuerung. Und schon war's so weit.
Aber genau dafür&deswegen legt man die Strippen heute zentral und bitte in ein Rohr, nicht in den Putz Ob das dann KNX heisst ? Glauben wir alle gerne aber mal sehen.. Egal, ein Rohr ist das A&O.
Das mit dem Rohe ist, wie ich aus eigener Erfahrung leider sagen kann, im Altbau manchmal ein echtes Problem. Zumindest, wenn man da auch noch mal was durchziehen können möchte. Aber gut, innerhalb der nächsten 50 Jahre werde ich sicher auch noch mal neu tapezieren...
Ich denke aber auch, das die installierte Basis beim KNX so groß ist, daß man auch in 20 Jahren noch Ersatz für die jetzigen TP Komponenten bekommt. Zur Not lege ich mir halt ein paar Sensoren in den Keller, bei den REG-Geräten ist es ja eh egal.
Je mehr Komfort, desto geriger der Abstand..
Ja, manchmal reicht da schon eine aufwendige Rolladensteuerung um die Entscheidung Richtung KNX zu bringen.
für die Elektrik sollte schon bitte wenigstens genausoviel drin sein wie für Bodenbeläge, Küche & Bad, oder?
Dann wäre sie bei uns noch teurer geworden . Ich kann aber schon verstehen, daß man da unterschiedliche Prioritäten setzt, man sollte sich nur über die Konsequenzen im klaren sein.
Wenn ich irgendwo DALI brauche, zieh ich halt noch nen Draht ein, mit nem 3x1,5 aus der Decke schaut man da alt aus.
Deswegen hab ich nur 5x liegen. Mantelleitung ist mir sympatischer, da sie auf der Baustellen deutlich robuster ist, hab immer eine Krise bekommen, wenn ich gesehen habe wie Handwerker (vor allem anderer Gewerke) mit den Leitungen umgehen.
Yap genau, Leerrohre, das mach' ich seit 30 Jahren so bei meinen bisher 3 Häusern die ich mitbauen durfte.
Nur, dass die Anzahl, der Durchmesser und die Meter sich ständig vermehrt haben.
Mein Nachbar hat eine Schüssel auf dem Dach, da gehen ungelogen 16 Coax in's Haus. Da wird es Zeit, dass das Signal über Glasfaser geführt wird.
Auch schon wegen dem Überspannungsschutz. Einzelne Beispiele gibt es ja schon: Optisches Glasfaser LNB
Wenn wir kein Funk o.ä. verwenden, müssen wir damit leben, in 30 Jahren wieder 'ne Runde Schlitze zu kloppen (oder zu schneiden weil eh alles nur noch Pappe gefüllt mit Gips ist).
Ich nicht, weil ich alles, auch die 230V, in Leerrohren geführt habe. NYM in der Wand ist da natürlich etwas, ähm, unflexibler. Ich versteh nach wie vor nicht, warum man gerade in einem "Smarthome" auf Mantelleitungen setzt. Wenn ich irgendwo DALI brauche, zieh ich halt noch nen Draht ein, mit nem 3x1,5 aus der Decke schaut man da alt aus.
Nur noch zum Nachdenken: Glasfaser - oder POF. Wer weiss, vielleicht wird zukünftig alles zusammen ein System (TV, Kommunikation, Gebäude ...) und läuft über Lichtleiter ... da ist noch viel drinn in 50 bis 60 Jahren.
Finally: ja, kann sein und ich glaube das auch, das in 5, 20 oder 50J keine S** mehr ein grünes braucht weil das aus Kosten&Effizienzgründen natürlich über IP, Eth&Co laufen wird.
Aber genau dafür&deswegen legt man die Strippen heute zentral und bitte in ein Rohr, nicht in den Putz
Ob das dann KNX heisst ? Glauben wir alle gerne aber mal sehen.. Egal, ein Rohr ist das A&O.
Ich hab heute schon zwar die Coax für Sat eingezogen (Angst/unwissenheit) aber nur 20% der Dosen (Steckdose drüber, sind günstiger als Blindeckel ) -> weil das (TV-Streaming im LAN) z.B. heute schon geht, in 2,5,10J ist das IMHO 08/15..
Heute, keine 2J später würde ich die Cat7-Ports verdreifachen und das Coax beim Händler liegen lassen - obwohl ich es damals eigentlich schon wusste, alleine der Glaube und die Erfahrung fehlte
Zum Thema: Die Mehrkosten ggü einer 08/15-Elektrik ohne jeglichen Komfort würde ich auf (je nach grösse) im EFH auf 5-10k schätzen. Mit dem richtigen Plan(er) und Eli! Ich selbst habe wegen der damaligen Lernkurve an dieser Stelle bestimmt >5k verbrannt..Nicht wegen KNX, sondern weil der Eli, Architekt&Bauträger halt keine Ahnung hatten. Und ich auch noch nicht..
Je mehr Komfort, desto geriger der Abstand..
Beachtenswert sind die (Mehr)kosten IMHO nur evtl. im sozialen Geschosswohnungsbau, für die Elektrik sollte schon bitte wenigstens genausoviel drin sein wie für Bodenbeläge, Küche & Bad, oder?
Schlimm ist es immer wenn er fehlt. DigitalStrom paßt sicher rein. Hand drauf
Na ja, wenn Du dann einen KNX-Taster gegen einen mit DS austauschen willst heisst es dann dass das ned geht wegen Isolationsfestigkeit auf der Grünen und so.
Ich kann mir vorstellen, dass der Bereich "Hausautomation" einen ähnlichen Wandel vollzieht, wie z.B. die Kommunikation. Wir hatten eine 8-adrige Leitung in unserer Wohnung und waren damit schon luxuriös ausgestattet. Unsere erste Telefonanlage bekamen wir ca. 1983 - und wurden damals als Geschäftskunden geführt, weil es so was ja nicht in Privathaushalten geben konnte. Heute verschwimmen die Grenzen von DECT, WLan, 3G, VoIP ... und wenn ich wirklich noch'n Kabel nehmen will, kann ich meine alte Klingelleitung vergessen.
Und wenn es so einen Wandel gibt, dann ist der Ausgang meiner Meinung nach offen. Wenn wir kein Funk o.ä. verwenden, müssen wir damit leben, in 30 Jahren wieder 'ne Runde Schlitze zu kloppen (oder zu schneiden weil eh alles nur noch Pappe gefüllt mit Gips ist).
Nur noch zum Nachdenken: Glasfaser - oder POF. Wer weiss, vielleicht wird zukünftig alles zusammen ein System (TV, Kommunikation, Gebäude ...) und läuft über Lichtleiter ... da ist noch viel drinn in 50 bis 60 Jahren.
... wobei mir ist das egal - bis dahin sollen sich meine Kinder (oder Enkel) darüber Gedanken machen und mir endlich meinen Zivi schicken!
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