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  • BlackDevil
    antwortet
    Ich fabuliere mal: die KNXA ist ein Verein der einen internationalen Standard erstellt, weiterentwickelt und verteidigt. Das kostet Geld, das muss verdient werden. Das macht die KNXA über verschiedene Kanäle, unter anderem über die ETS die gemeinhin nicht günstig ist.

    Ich vermute das sämtliche ETS Alternativen wegen eines - natürlich - nicht öffentlichen Briefes der KNXA gescheitert sind

    Durch die <Provokation>Monopolstellung</Provokation> der ETS gewährleistet die KNXA verschiedene Dinge. Zum einen eine gewisse Qualität in den Projekten, weil nur Masochisten sich selbst die Hütte automatisieren und die meisten einen SI suchen. Zum anderen binden sie so die Kunden an sich. Weiter stellen sie sicher, dass KNX über ein Tool projektiert wird das einfach zu handhaben ist und niemand auf KNX schimpfen kann.

    Ein weiteres wird die .knxprod sein, welche man braucht und nicht einfach erzeugen kann. Siehe auch https://www.konnekting.de/faq/

    Aber: KNX ist ein Protokoll, Stacks gibt es mittlerweile auch frei verfügbar. Konnekting und die Arduino Gemeinde zeigen, dass es auch anders geht. KNX muss attraktiver werden, auch für kleine SIs und die Selbermacher. Schritte sind ja zu erkennen und irgendwann wird es Alternativen zur ETS geben ...

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  • brutella
    antwortet
    BlackDevil Hab zu rechtlichen Problemen noch nirgends was gelesen. Weisst du was genaueres?
    vento66 Mich würden die Gründe interessieren, warum diese Projekte nichts geworden sind. Laut meinen Recherchen gibt es da keine Roadblocker, die das unmöglich machen würden.

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  • vento66
    antwortet
    Da sind schon andere Firmen daran gescheitert was ist den aus dem Projekt "TESS" geworden? Ist glaube schon 10 Jahre her, das die sich daran versucht haben....

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  • BlackDevil
    antwortet
    War es nicht so, dass jeder Entwickler der sich etwas ala ETS gebaut hat von der KNXA Post bekommen hat? Ich hab da was von den Machern von Konnekting im Kopf ...

    Klar wäre ein Codesys oder QT für KNX interessant oder eine Eclipse OS Version um das ganze sexier zu gestalten. Konnekting zeigt - quasi - das es geht. Der rechtliche Rahmen ist aber das Problem.

    Edit: KNX ist keine Nische ... schau dir mal die Historie dieser Nische an ...

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  • brutella
    antwortet
    Ist schon klar, dass es nicht simpel ist – was ist heutzutage schon simpel.
    Ich gehe auch nicht davon aus, dass es ein paar Wochen dauert - schon eine "einfache" App braucht Monate zum entwickeln.

    Aber es wundert mich, dass es wirklich keine einzige Alternative zur ETS gibt, und ich frage mich warum?
    KNX Parametrierung scheint mir nicht überaus komplex zu sein.

    Vielleicht ist KNX eine zu kleine Nische um dafür zu entwickeln?
    Zuletzt geändert von brutella; 25.10.2019, 08:55.

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  • gbglace
    antwortet
    Wer sagt das es nicht möglich ist. Es geht um Zulässigkeit.

    Und wenn das alles so simpel ist das es mal eben von einer Person in paar Wochen gebastelt ist, müsste ja was dramatisch schräg sein in dieser Welt.

    Und Deine Bastelversion ohne Plugins ist ja auch nur für einen Bruchteil aller KNX-Anlagen verwendbar, mal davon abgesehen das es auch alte Anlagen gibt die mit ner ETS5 auch noch zu bedienen sind.

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  • brutella
    antwortet
    Es gibt bereits einen Thread darüber, aber ich wollte nochmal nachfragen.
    Aus welchen Gründen sollte es eigentlich nicht möglich sein die Funktionalität von ETS nach zu implementieren?
    Die Produktdatenbanken enthalten alle benötigten Informationen (Parameter, Applikationsprogramme).
    Nur die ETS Plugins würde man nicht haben.

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  • Oppuel
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    ETechniker Screenshot übern Spiegel geknipst?


    Oppuel hmm Dein Problem ist dann ein Logikeditor mit fehlender Livesicht und live Simulationsumgebung um eben zu sehen was würde denn bei der Logik passieren, bevor man es quasi blind implementiert. Wie gesagt so ein Timberwolfserver macht das inkl. und lässt sich dafür auch per Tablet bedienen, ist halt der Browser das Frontend. Ohne Historie bist ja gezwungen alle Fehlersituatione im Livebetrieb zu provozieren. Mit historischen Bustelegrammen kannst auch einfach mal schauen ob wirklich alles tut wie es soll auch wenn Du nicht daheim bist. Habe da letztlich mal meinen einen Gira-PM in der Küche korrigiert, weil ich gesehen habe das der doch in der Nacht und unter der Woche reichlich Schaltzyklen produzierte. Jetzt muss ich mal noch mehr Klimasensorik innen und außen ergänzen, denke der reagiert da recht sensibel auf thermische Luftbewegung durch die drei Etagen.
    Die Logik kann ich tatsächlich simulieren, (Gira X1), allerdings habe ich es schon gehabt, dass sich die Logiken (davon habe ich z.B. Ein paar mehr ggf. indirekt beeinflussen, weil z.B. 2x verschiedene Logiken mit Werten aus den selben GA bzw. Geräten (Feuchte, Temperatur Werte etc.) arbeiten und man dann plötzlich „Geisterfunktionen“ hatte.

    da kann ich dann vorab die Logiken im x1 für sich allein genommen völlig fehlerfrei simulieren, aber im Kontext treten plötzlich Probleme auf.

    klar, schuld bin ich selbst, da natürlich schlecht programmiert bzw. bei der Logik schlampig war. Bin aber auch kein Profi ;-)

    naja wie auch immer, fand den AyMonitor jedenfalls nicht schlecht

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  • gbglace
    antwortet
    ETechniker Screenshot übern Spiegel geknipst?


    Oppuel hmm Dein Problem ist dann ein Logikeditor mit fehlender Livesicht und live Simulationsumgebung um eben zu sehen was würde denn bei der Logik passieren, bevor man es quasi blind implementiert. Wie gesagt so ein Timberwolfserver macht das inkl. und lässt sich dafür auch per Tablet bedienen, ist halt der Browser das Frontend. Ohne Historie bist ja gezwungen alle Fehlersituatione im Livebetrieb zu provozieren. Mit historischen Bustelegrammen kannst auch einfach mal schauen ob wirklich alles tut wie es soll auch wenn Du nicht daheim bist. Habe da letztlich mal meinen einen Gira-PM in der Küche korrigiert, weil ich gesehen habe das der doch in der Nacht und unter der Woche reichlich Schaltzyklen produzierte. Jetzt muss ich mal noch mehr Klimasensorik innen und außen ergänzen, denke der reagiert da recht sensibel auf thermische Luftbewegung durch die drei Etagen.

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  • ETechniker
    antwortet
    9F6D537E-D7E7-4293-9D0B-CC1F7A53CDD6.jpegHier noch 2 Pics82B688DB-28B0-497F-A69F-61781C03BD1A.jpeg

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  • ETechniker
    antwortet
    Mich reizt insbesondere die Idee, ein 2. Device für den Monitor zu haben. Das iPad mit seinen graphischen Fähigkeiten fände ich hier super.
    insbesondere, weil diese Funktionen in ETS völlig fehlen.

    @brutella: bisher nutze ich die ETS, kenne aber mehrere aus der CAN-Welt. Dort hat mir Canoe wie bereits geschrieben am besten gefallen.

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  • Oppuel
    antwortet
    Wahrscheinlich kommt es auf die Sichtweise an! Ich als ambitionierter „Hobby“ KNX User würde es begrüßen einen Busmonitor mobil zu haben. Immer wieder bastel ich mir z.b. neue Logiken oder Funktionen, die dann im Alltag von Beginn an nicht das Verhalten haben, wie im Vorfeld geplant. Da bin ich dann immer wieder froh, das am Busmonitor beobachten zu können. Allerdings muss ich dazu erst Rechner hochfahren, die ETS starten, Busmonitor starten und dann beobachten. Einfacher ist es da, mal schnell auf die APP schauen und prüfen warum dieses oder jenes jetzt nicht so läuft wie gedacht und später das Problem am Rechner im Detail zu bearbeiten wenn Zeit ist. Ums permanente aufzeichnen der Daten ging es mir da nicht, eher ums schnelle nachvollziehen.



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  • gbglace
    antwortet
    Also an eine ETS kommt man nicht vorbei, weil nur jene die Parametrierung ALLER KNX-Geräte einheitlich gewährleistet.
    Einen Busmonitor in einer Handy-App kann ich im wesentlichen Nutzen nicht ganz nachvollziehen, weil wenn ein aktutes Problem besteht, kann auch die ETS einfach mal laufen. Für echten Langzeitbetrieb, um bei Auftreten eines Problems sich direkt einfach mal eben die beteiligten GA/PA über die letzten Monate im Verlauf anzuzeigen zu können, wird doch wohl niemand nen Handy / Tablet als Datensammlerbasis in Betracht ziehen. Und wenn dafür gleich nen stabil lauffähiger Rechner in Betrieb ist, naja dann warum nicht gleich die ETS laufen lassen.

    Bei mir loggt der Timberwolf-Server einfach alles was auf dem Bus passiert und ich kann seit der angestöpselt ist alles auswerten. Der Server lässt sich dabei per Browser bedienen, das geht daher auch per Handy / Tablet aus der Apfelwelt.

    Visus hingegen gibbet ja nun schon wie Sand am Meer.

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  • brutella
    antwortet
    Oppuel ETechniker Danke für eure Ideen.
    Welchen Busmonitor verwendet ihr bisher? (Die Gruppenmonitor- oder Busmonitor-Funktion in ETS oder eine andere Software?)
    Bei welchen Aufgaben wäre ein Busmonitor eurer Meinung nach eine Unterstützung?

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  • ETechniker
    antwortet
    Stimme Oppul hier voll zu. Möglichst mit Import der knxprod, um gleich die GA ordentlich anzuzeigen. Und mit brauchbaren Filtern, Sortierungen, Ansichten, etc.

    Möglichst auch mit grafischen Auswertung (Graphen).

    Z.B. wie in CANoe von Vector, den finde ich super.

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