Wenn dies dein erster Besuch hier ist, lies bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst dich vermutlich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke oben auf 'Registrieren', um den Registrierungsprozess zu starten. Du kannst auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche dir einfach das Forum aus, das dich am meisten interessiert.
1) € 1.000 ist ein stolzer Preis [...]
2) ETS ist nur für Windows verfügbar [...]
Was passt dir an der ETS Inside nicht?
Die Antwort "da gehen keine Plugins" gilt hier nicht, da das gleiche auch für jede denkbare Alternativentwicklung gelten würde und erst recht für alles, was nicht auf Windows läuft.
Leute die Inside ist vollkommen ausreichend für nen EFH. Wer sich noch Geräte mit Plugins kauft ist selber Schuld. Also hat jeder ne Einstiegshürde zum Parametrieren von 160€.
Wer nen Smarthome in halbwegs komplett baut zahlt mit KNX nicht mehr als mit anderem Gewurschtel. Hat aber eben ne Basis für mehr.
Und dann nehme man sich noch mal die drei Buchstaben ETS und übersetze diese, dann ergibt sich auch schon ganz schnell der Zweck der Software.
Das Ding ist quasi das Inbetriebnahme Werkzeug des KNX-Busses nicht mehr und nicht weniger. Da der unbedarfte klicki wischi User aber mit sowas stockigem technischen nichts anfangen kann gibbet eben die tablettaugliche Inside.
Für Visu und Logging taugt das dann eben nicht. Da man mit den Funktionen usw. in der Inside auch nur schwer in die Verlegenheit kommt falsche GA Verlinkungen herzustellen, braucht der unbedarfte User auch keine gewagten Langzeitprotokolle zur Fehlersuche.
Baut sich ein solcher User eigene Logiken (für die die ETS eh nicht wirklich zuständig ist) sollte er sich halt ne Logikengine suchen die einem darin unterstützt die Logiken so zu bauen, das sie auch erst gut getestet produktiv gehen und bei auftauchenden Fehlern diese analysierbar sind. Da kann die ETS mit dem Busmonitor unterstützen, wäre aber nicht deren primäre Aufgabe.
Open Source heißt ja nicht gleich Hobbyprojekt bzw. Zeitvertreib für die Freizeit, aber ich weiß schon was du meinst...
Gerade bei Apps hast du aber die Distributionshürde. Side-loading is ja nicht wirklich komfortabel.
meti Open-source funktioniert meines Erachtens bei Apps sehr schwer. Der Wartungsaufwand ist einfach zu groß um das alles in der Freizeit zu machen. Ich habe aber schon vor Teile meiner Arbeit (zB KNXnet/IP Implementierung in Go) open-source zu machen.
Edit: Bzgl Programmiersprache: Ja, Swift ist aktuell das einzig vernünftige.
Ich bin auch der Meinung, dass ein ETS-Lizenzmodell für Heimanwender - evtl auf 2 Projekte beschränkt- fehlt. Lite is für nix zu gebrauchen und Professional zu teuer für nicht-gewerbliche Heimanwender. (Mit Inside hab ich mich noch nicht beschäftigt)
brutella planst du dein Projekt (oder Teile) Open source zu stellen? Entwickelst du in Swift?
Wem KNX zu teuer zu doof zu zu ist hat genügend Auswahl am Markt. KNX wird Nutzeroffener werden, sonst geht es unter. Aber den Weg sieht man schon > ETS Inside.
Wenn du relativ schnell ein ‚smart home‘ haben möchtest nimm eine dieser schnell zusammenklickbaren Smartphone Lösungen.
Soll es etwas besser aber einfacher zu bedienen sein nimm Loxone. Dann sitzt du halt etwas auf einer smarten Insel.
Soll es nach Industriestandard sein, mit einem grundsoliden System, nimm KNX. Mit allen vor und Nachteilen. Ein Nachteil ist, dass das System grundsätzlich erstmal nix für Laien und Bastler ist.
Anderes Beispiel: wenn du einen 3D Drucker haben willst schaust du auch eher bei Prusa als bei Trumpf, Markforged oder Stratasys, oder? Oder ärgert dich beim Markforged Metalldrucker die Einstiegshürde von ca 100k€ Auch?
Wem KNX zu teuer zu doof zu zu ist hat genügend Auswahl am Markt. KNX wird Nutzeroffener werden, sonst geht es unter. Aber den Weg sieht man schon > ETS Inside.
Plus: wer 1000€ für die ETS Zahlt ist selbst schuld. Ich habe 600€ bezahlt, was ich okay finde für ein Tool das einmal bezahlt quasi unbegrenzt einsetzbar ist und fürs Gewerbe gedacht ist (rein für Consumer würde die ETS eher 150€-200€ kosten..)
Edit: nutze doch die ETS in einer VMWare auf einem Server? Wenn es dir nicht plattformunabhängig genug ist ... gibt genügend hier die das machen.
Wieso ist das eine Hürde es funktioniert doch und man bekommt zwei Versionen, die Inside soll glaub oder ist auch für Linux nutzbar.
Klar funktioniert es, nur sehe ich 2 Probleme.
1) € 1.000 ist ein stolzer Preis. Für Integratoren ist das vielleicht kein Problem, aber Bastlern schreckt der Preis ziemlich ab. Ich will nicht sagen, dass ETS nichts kosten soll, aber es spricht halt eine andere Zielgruppen (Unternehmen) an. In jeder Anleitung zu KNX wird darauf hingewiesen, dass man unbedingt eine ETS. Aja und die kostet € 1.000.
2) ETS ist nur für Windows verfügbar. Ist für Windows-Nutzern natürlich kein Problem, aber es gibt auch viele auf anderen Plattformen. Für so eine wesentliche Komponente im KNX Ecosystem, sollte es Alternativen auf anderen Plattformen geben.
Interessante Theorie. Da muss ich glatt mal eine Anfrage an die KNXA schicken. ????
Ich finde es genauso wie du. Was man so liest, scheint KNX ein wirklich solides und durchdachtes System zu sein. Es gibt aber Einstiegshürden, wenn man sich mit dem System vertraut machen will. Eine Hürde ist, dass es nur die ETS zum Parametrieren gibt. Wenn das also wirklich stimmt, dass die KNXA alle Alternativen sofort den Gar aus macht, dann finde ich das sehr schade.
Ich fabuliere mal: die KNXA ist ein Verein der einen internationalen Standard erstellt, weiterentwickelt und verteidigt. Das kostet Geld, das muss verdient werden. Das macht die KNXA über verschiedene Kanäle, unter anderem über die ETS die gemeinhin nicht günstig ist.
Ich vermute das sämtliche ETS Alternativen wegen eines - natürlich - nicht öffentlichen Briefes der KNXA gescheitert sind
Durch die <Provokation>Monopolstellung</Provokation> der ETS gewährleistet die KNXA verschiedene Dinge. Zum einen eine gewisse Qualität in den Projekten, weil nur Masochisten sich selbst die Hütte automatisieren und die meisten einen SI suchen. Zum anderen binden sie so die Kunden an sich. Weiter stellen sie sicher, dass KNX über ein Tool projektiert wird das einfach zu handhaben ist und niemand auf KNX schimpfen kann.
Ein weiteres wird die .knxprod sein, welche man braucht und nicht einfach erzeugen kann. Siehe auch https://www.konnekting.de/faq/
Aber: KNX ist ein Protokoll, Stacks gibt es mittlerweile auch frei verfügbar. Konnekting und die Arduino Gemeinde zeigen, dass es auch anders geht. KNX muss attraktiver werden, auch für kleine SIs und die Selbermacher. Schritte sind ja zu erkennen und irgendwann wird es Alternativen zur ETS geben ...
BlackDevil Hab zu rechtlichen Problemen noch nirgends was gelesen. Weisst du was genaueres? vento66 Mich würden die Gründe interessieren, warum diese Projekte nichts geworden sind. Laut meinen Recherchen gibt es da keine Roadblocker, die das unmöglich machen würden.
Da sind schon andere Firmen daran gescheitert was ist den aus dem Projekt "TESS" geworden? Ist glaube schon 10 Jahre her, das die sich daran versucht haben....
War es nicht so, dass jeder Entwickler der sich etwas ala ETS gebaut hat von der KNXA Post bekommen hat? Ich hab da was von den Machern von Konnekting im Kopf ...
Klar wäre ein Codesys oder QT für KNX interessant oder eine Eclipse OS Version um das ganze sexier zu gestalten. Konnekting zeigt - quasi - das es geht. Der rechtliche Rahmen ist aber das Problem.
Edit: KNX ist keine Nische ... schau dir mal die Historie dieser Nische an ...
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über die Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Indem Du unten auf "ICH stimme zu" klickst, stimmst Du unserer Datenschutzerklärung und unseren persönlichen Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken zu, wie darin beschrieben. Du erkennst außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Deines Landes gehostet wird und bist damit einverstanden, dass Deine Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden.
Einen Kommentar schreiben: