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Wenn so eine Box aber kostentechnisch Faktor2 einer normalen Box ist, stell ich mir zusätzlich die Frage obs mir das wert ist.
Mir wäre es mit KNX im Haus wenigstens wert eine Wallbox zu nehmen, die generell eine Abfrage per http API o.ä. bietet. Dann ist auch die Integration in irgendeine vorhandene Visu einfach umsetzbar.
Leider schließen sich damit viele Hersteller schon aus.
P.S.:
Mein e-Up! steht seit Anfang März vor der Tür und ich habe seit dem Abholen vom Händler immer noch über 100km Restreichweite. Daher habe ich die VW App aktuell noch nicht wirklich testen können.
Schau Dir mal das Konzept von OpenWB an (https://openwb.de/main/?page_id=260).
Die Software ist OpenSource, wenn Du es ganz günstig haben willst, so spielst Du Dir das System auf einen eigenen Raspberry Pi auf und steuerst damit Deine preisgünstige Wallbox. Schau mal dort in die Kompatibilitätsliste (https://openwb.de/main/?page_id=31), was man alles einbeziehen und steuern kann.
Da hast Du auf einem Touchdisplay oder auf dem Handy drei Buttons: "Sofort Laden", "PV Laden" oder "PV optimiert laden". Simpler geht es kaum.
Wenn Du das Projekt unterstützen willst, kannst Du Dir ein fertig konfiguriertes System kaufen, die OpenWB Standalone. Gibt es mit und ohne Display.
Also mal nicht so unkreativ, auch wenn dein Arbeitgeber das evtl verlangt.
Wir sind gerade dabei, uns zu ändern, finden solche Sachen grundsätzlich "cool" und forschen auch selbst herum mit den gängigen Herstellern...
Ich fahre den eGolf schon häufig leer - mit einer Ladung komme ich ja auch nur 160-180km! Die Ladetimer haben mich bisher nie wirklich zuverlässig unterstützt, zuletzt heute morgen sollte er um 8 Uhr voll sein und heizen. Hat aber um 8 Uhr erst angefangen weiter zu laden - genial.
Drum verfolge ich mittlerweile eher die Strategie: einstecken und voll laden. Irgendwelche Knöpfe drücken, Pläne schmieden und vertrauen dass alles so läuft wie es soll, hab ich über den Winter begraben.
Bin aber trotzdem, wie gesagt, interessiert weil es grundsätzlich natürlich löblich ist, das Auto mit PV zu laden.
Wenn so eine Box aber kostentechnisch Faktor2 einer normalen Box ist, stell ich mir zusätzlich die Frage obs mir das wert ist.
Ja, aber dann ist es schwer das mit PV Ladung oder eventuell notwendiger Netzladung zu koordinieren.
Eventuell gibt es aber eine Möglichkeit auf die Daten Deines E-Up zuzugreifen, so dass man den SOC berücksichtigen kann?
Mein E-Up kann über die VW App feste Ladetimer pro Woche vorgeben, wo der Ladestand zur Abfahrtszeit vorgegeben wird. Es wird wie bei einer Waschmaschine mit Zeitvorwahl gerade rechtzeitig für die Abfahrtszeit mit Laden/Klimatisieren angefangen.
Falls man den SOC nicht abfragen kann, weiß wenigstens das Auto ob/wann es noch Zusatzenergie für den nächsten Tag braucht.
1. Fährt man ein Auto nicht so häufig leer wir man denkt. Man kommt auch, man kann es kaum glauben, mit einem halb vollem oder gar 3/4 Akku nach Hause. Ich habe gehört, man muss nicht so lange fahren, bis der Akku immer leer ist.
2. Weiß ich häufig wann meine Frau das Auto braucht und wann nicht. So lade ich bis zur Dämmerung nur mit Pv und ist der Akku leer kann ich dann immer noch freigeben mit "so egal, morgen muss er voll sein. Wobei das noch Theorie ist. Ich weiß noch nicht wie gut ich den Ladestand vom Auto in den hs kriege. Aber so sollte das gut klappen.
Also mal nicht so unkreativ, auch wenn dein Arbeitgeber das evtl verlangt.
Also wenn ich ein E-Auto habe wie nen Tesla dann ist es mir recht egal ob das Ding halb oder viertel Voll ist am morgen, der übliche Tägliche km Bedarf liegt weit weit drunter.
Hat man so einen Plug-in hybriden und will viel flüssigen Kraftstoff einsparen und kommt gerade so mit der Batterieleistung hin dann ja muss man sehen bei Sonne ggf. das Auto zu priorisieren oder nochmal ganz scharf rechnen ob es Benzin oder Strom vom EVU sein kann.
Steht wirklich eine lange Fahrt im reinen Batterie-Auto an, dann wird eben auf den Knopf. Lade das Auto voll bis morgen X Uhr. Ist Sonne da ist es schön ist keine da, dann ist es dennoch voll.
Eine Lösung für ein solches zwingendes Beladen sollte es geben, ansonsten ist es doch sehr stark vom individuellen Nutzungsverhalten abhängig. Aktuell fahre ich mit meinem Golf4 so alle 2 Monate nach rund 600km an die Tankstelle.
Ich habe zu Hause eine openWB-Wallbox. Das ist Open Source und kann zur Not auch selbst gebaut werden. Ich habe aber die fertige Wallbox mit Display gekauft.
Die Wallbox hat sich vollkommen problemlos mit meiner PV-Anlage mit Solaredge-Wechselrichter und BYD-Batteriebox verbunden. Ich wage mal zu behaupten, dass sicherlich 99,9% aller nur denkbarer Fälle mit der openWB abgedeckt werden.
Ich hatte mir vorher auch viele andere Wallboxen angeschaut und bin bei der openWB geblieben. Man kann quasi alle Einstellungen direkt am Display vor Ort, einem Webbrowser im LAN bzw. VPN oder über eine openwb-eigene Cloud von unterwegs aus machen. Eigentlich muss man aber im Regelfall keine Einstellung mehr machen. Ich habe jetzt eingestellt, dass ich nur PV-Laden möchte mit Vorrang für die Batterie. Das bedeutet, die OpenWb fängt erst an zu laden, wenn genügend PV-Leistung vorhanden ist, um das Haus und die Batterie zu versorgen, wobei die Batterie bei Solaredge mit max. 5kW geladen werden kann. Wenn ich also bspw. 8kW Solarleistung habe, davon 5kW in die Batterie gehen und 1kW fürs Haus, lädt die openWB mit 2kW. Die Ladeleistung wird quasi stufenlos automatisch incl. Umschaltung von 1-, 2- und 3-phasigem Laden geregelt. Wenn also der Solarspeicher voll ist, geht die Ladeleistung automatisch hoch. Ich stelle jetzt an der Wallbox eigentlich nichts mehr ein sondern stecke nur noch den Stecker in mein Auto und gut ist. Den Rest erledigt die openWB.
Man kann auch eine Mindestladung oder was auch immer vorgeben. Man kann bspw. auch einstellen, dass ich Werktags morgens immer einen SOC von mindestens 50% haben muss. Die Wallbox lädt dann PV-Energie soweit es geht und würde dann nachts oder morgens (natürlich auch frei konfigurierbar) aus dem Netzstrom den Rest nachladen. Damit sollten auch die Bedenken, dass man morgens nicht genug Leistung im Akku hat ausgeräumt sein. Ich persönlich fahre eine Audi e-tron, der einen relativ großen Akku hat. Da habe ich auch kein Problem, mit einem halbvollen Akku loszufahren. Wenn ich aber weiß, dass ich morgen weit fahren muss, stelle ich am Display oder bequem auf der Couch eben kurz ein, dass ich morgen früh einen Akkustand von x% haben muss und gut ist. Den Rest erledigt openWB.
Ich habe die openWB mittels MQTT in ioBroker eingebunden, was mich keine 5 Minuten gekostet hat. Der WR wäre nur über Modbus ansprechbar, was ich auch zuerst gemacht hatte. Die Werte müssen dann aber immer manuell umgerechnet werden und ich konnte auch keine Register finden, die mir Auskunft über den Akkustand gegeben hätten. Muss es aber irgendwo geben, weil die openWB ja auch alle Werte vom WR bezieht.
In openWB kann ich auch weitere Verbraucher definieren, die dann von der Wallbox mit dazugeschaltet werden können. Über MQTT kann das auch problemlos über KNX geleitet werden.
OpenWB gibt es auch als freie Steuerung für andere Wallboxen. Hierzu kann openWB bspw. auf einen RaspberryPI installiert werden und übernimmt dann die komfortable Steuerung der vorhandenen Wallbox. Sicherlich eine gute Alternative für alle, die schon eine andere Wallbox haben.
Ich bin mit der Lösung super zufrieden, zumal es auch dem dezentralen Ansatz von KNX entspricht. Den größten Nachteil sehe ich bislang darin, dass ich mich eigentlich schon darauf gefreut hatte, die Anlage in mein bestehendes KNX-System zu integrieren und an der Steuerung zu feilen. Das war jetzt "leider" alles sehr schnell erledigt..
Es gibt verschiedene Lösungen, die den Ladestand des Autos (SOC = „State Of Charge“) berücksichtigen, dazu gibt man dann zum Beispiel an einem Touchpanel ein, welche Ladestrategie man verfolgen möchte:
- so schnell wie möglich laden = Maximaler Strom, auch vom Netzbetreiber
- so preisgünstig wie möglich laden = nur mit PV Strom, ggf. auch mit verbilligtem Netzstrom je nach Tarif
- auf eine feste Abfahrtszeit hin laden = mit PV Strom und ggf. mit Netzstrom. Hier wird SOC benötigt.
Es gibt dazu fertige Controller-Lösungen, die da eine ganze Menge können.
Schau Dir zum Beispiel mal OpenWB an. Dort gibt es Interfaces für viele E-Fahrzeuge zur Abfrage des SOC, aber auch für die Kommunikation mit verschiedenen Energiezählern, Wechselrichtern und Wallboxen.
Auch weitere Lösungen auf Basis von OpenHAB oder EVCC sind machbar.
Mich würde mal interessieren, wie ihr das tatsächlich in der Praxis handhabt:
Ihr steckt das Auto an und wisst nicht, wann es fertig sein wird, da über die Ladedauer keine konstante Leistung freigegeben wird?
Dann steht am nächsten Morgen ein nur halb volles KFZ in der Garage, weils am Vortag nicht sonnig genug war?
Hört sich vielleicht etwas provokant an, aber ich versuchs tatsächlich zu verstehen.
Ich bin auch dafür, alles auf maximalen PV-Ertrag auszurichten, aber beim Auto hab ich persönlich das irgendwie verworfen. Da möchte ich einstecken und wissen dass es bei 11kW in XXh fertig sein wird.
Das Thema Umschaltung von 1 auf 3 Phasen und zurück wurde in anderen Threads bereits ausführlich diskutiert.
Kurz zusammengefasst:
- Es gibt Fahrzeuge, bei denen können bei falsch ausgeführter Umschaltung große Schäden am Fahrzeug oder an der Hauselektrik entstehen
- Wichtig ist in diesen Fällen, dass die Wallbox über ein Abschalten des CP-Steuersignals ein Abstecken des Ladekabels simuliert
- So etwas können zur Zeit nicht viele Wallboxen
In jedem Fall rate ich dazu, sich vorher ausführlich zu dem Thema zu informieren, bevor man so etwas ausprobiert.
Du must vor dem umschalten der Phasen erst die Ladung beenden. Dann die Phasen umschalten und dann die Ladung wieder Starten und hoffen das dein Auto das mitmacht und die ladung wieder startet.
Viele Autos können auch einphasig laden. Dann kannst du immerhin in Deutschland bis 20A (4,6kw) Laden.
Wenn man den Thread da im anderen Forum Glauben schenken kann, dann gibt man per Modbus in 1A Schritten die Ladeleistung vor. Wozu dann also erst das laden ganz abstellen und Phasen per Aktor wegklemmen. Das Ding scheint einiges per Modbus zu können, einen Zähler davor und dann kannst Dir alles basteln was du brauchst. Sollte auch alles ohne Aktor davor gehen.
Der AZI würde das Schalten auch schaffen, da Du wegen der Box das nie unter Last schalten darfst, Du musst halt immer vorher mit der Box kommunizieren und das Laden pausieren. Viel zu umständlich.
Die Box ist ja im Prinzip Dumm. Es wird über Phasen L1 oder L1/L2/L3 Spannung und Modbus TCP Strom 6 bis 16A die Ladeleistung geregelt. Da L1 bestehen bleibt wird die Wallbox auch immer mit Spannung versorgt.
Als Controller würde ich erst mal EVCC https://github.com/andig/evcc(Habe mir als Docker Image schon installiert)
Und oder Gira X1 später verwenden wollen...
Also die prinzipielle Frage kann ich die Phasen L2/L3 mit dem MDT AZI dazuschalten, schafft der AZI das? Odes sollte man was anderes nehmen, dann in Verbindung mit einem Modbus Zähler.
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