zuallererst: Der grosse Nachteil von Zitaten ist, dass diese aus dem Zusammenhang/Kontext gerissen werden können und damit einen anderen Sinn ergeben.
Zitat von PeterPan
Auch auf absehbare Zeit sehe ich allein durch die gewünschte Massnahme der radikalen Preissenkung keinen Zuwachs bzw. ein erhöhtes Marktdurchdringungspotential.
Das widerspricht meiner Überzeugung frontal, aber:Auch auf absehbare Zeit sehe ich allein durch die gewünschte Massnahme der radikalen Preissenkung keinen Zuwachs bzw. ein erhöhtes Marktdurchdringungspotential.
Gesamtzusammenhang:
Die „dezentrale Installation“ (z.B. 1-Kanal-Aktor):
f) Der schnelle Überblick fällt weg.
g) Gängige Installationsgewohnheiten? Schon bei der Installation der Kabel wird Mitdenken gefordert. Warum muss ich jetzt eine Zuleitung, eine Ableitung und ein Buskabel in die Dose legen? Und warum muss ich bei einer anderen Dose nur Bus hineinlegen?
à Durchgängigkeit in der Installation fehlt
à Somit fehlt auch die Durchgängigkeit in der Planung (E-Planer)
h) Dezentrale Aktoren (1-Kanal im Vergleich zu 16-Kanal) die Anzahl der Busteilnehmer erheblich. Abgesehen von dem höheren Materialaufwand und Installationsaufwand, Planungsaufwand, kommt noch das Mehr an Projektierung, in Betriebnahme und Testing hinzu (ETS3).
Durch die komplette Dezentralität im Wohnbau können Kosten derzeit nicht gesenkt werden. Im Gegenteil. Die Kosten wären deutlich höher. Auch auf absehbare Zeit sehe ich allein durch die gewünschte Massnahme der radikalen Preissenkung keinen Zuwachs bzw. ein erhöhtes Marktdurchdringungspotential.
Warum dieser Hinweis auf Zitate? Die „dezentrale Installation“ (z.B. 1-Kanal-Aktor):
f) Der schnelle Überblick fällt weg.
g) Gängige Installationsgewohnheiten? Schon bei der Installation der Kabel wird Mitdenken gefordert. Warum muss ich jetzt eine Zuleitung, eine Ableitung und ein Buskabel in die Dose legen? Und warum muss ich bei einer anderen Dose nur Bus hineinlegen?
à Durchgängigkeit in der Installation fehlt
à Somit fehlt auch die Durchgängigkeit in der Planung (E-Planer)
h) Dezentrale Aktoren (1-Kanal im Vergleich zu 16-Kanal) die Anzahl der Busteilnehmer erheblich. Abgesehen von dem höheren Materialaufwand und Installationsaufwand, Planungsaufwand, kommt noch das Mehr an Projektierung, in Betriebnahme und Testing hinzu (ETS3).
Durch die komplette Dezentralität im Wohnbau können Kosten derzeit nicht gesenkt werden. Im Gegenteil. Die Kosten wären deutlich höher. Auch auf absehbare Zeit sehe ich allein durch die gewünschte Massnahme der radikalen Preissenkung keinen Zuwachs bzw. ein erhöhtes Marktdurchdringungspotential.
Weil ich absolut der Meinung bin, dass eine radikale Preissenkung für Produkte und Systeme sofort einen Zuwachs im Absatz und somit eine höhere Marktdurchdringung erzielt! (Beispiel: Reduziere mal kurz den Preis für einen Boxster S von 100 000 Euro auf 12 000 Euro und siehe, wie sich ratzfatz die Lager leeren, die Nachfrage extrem ansteigt und die Marktdurchdringung massiv erhöht wird. Auch ich würde mir sofort wieder ein neues kleines Schwarzes kaufen mit allem!)
Nur in unserer Diskussion steht halt eben ein anderer Kontext in Verbindung mit der kurzen Zitatpassage. (man lese den Gesamtzusammenhang).
Was betrachten wir als Nächstes? Zitat Chris:
„Sobald eine konventionelle Standard-Installation (Umfang nach DIN 18015 Teil 2, bzw. Ausstattungswert 1) durch Bus-Technologie in den Gesamtkosten (= Arbeit + Komponenten) günstiger realisiert werden kann (egal ob jetzt Zentral oder nicht), dann ist der Durchbruch geschafft (ok, der Punkt Installationsgewohnheit muß noch beackert werden, aber wenn die Geschäfte ganz wegbrechen, sollten hoffentlich der Umlern-Wille da sein).“
Sobald eine konv. Standard-Installation…durch Bus-Technologie in den Gesamtkosten.. günstiger realisiert werden kann, dann ist der Durchbruch geschafft?Also ich deute mal folgende Aussage: „Sobald eine Bus-Installation günstiger realisiert werden kann als eine Standard-Installation, ist der Durchbruch geschafft.“
Gut, wie ist die Betrachtungsweise?
- è Vergleich „Licht-Schalten-konv“ zu „Licht-Schalten-Bus“? oder
- è „Integration der technischen Installationsgewerke zu einem Ganzen“
Woher will man wissen, ob der Endkunde die Jalousien mit Tastern manuell oder (besser) automatisch ohne Taster über die Wetterstation abfahren möchte?
Und genau hier hakt auch zum Beispiel Dein Ansatz von „Dezentralität“ im Wohnbau. Denn Du forderst ja dezentrale (billige) Komponenten Prinzip 1-Kanal-Aktor. Bedienung auf dem 1-Kanal-Aktor? Integriert?
Generell wird leider noch viel zu oft der Planungs-Fehler gemacht: „Für jede Funktion eine Taste!“ So oft schrieb ich bereits darüber, dass dieser Ansatz nichts, aber überhaupt nichts, mit „Gebäudeautomation“ zu tun hat! Wenn ich einzelne Tasten nutze, dann kann ich gleich bei konventioneller Installation bleiben! Aber dann ist der Verkabelungs- und Klemmaufwand enorm höher (Zuleitung, Ableitung, Tastleitung, Wechselschaltleitung (korrespondierende)).
Denn: Mit einer intelligenten Planung und Integration der Einzelgewerke zu einem Gesamtkonzept ist man heute schon auf dem Preisniveau, bei welchem man wäre, wenn man „konventionell“ installiert. Man darf dann nur nicht übersehen, dass es keinen konventionellen HS bzw. keine konventionelle Leitsystemlösung, oder eine konventionelle iPhone-Anbindung gibt. Aber die lassen wir mal komplett (konv. wie auch bustechnisch) aussen vor.
Wo siehst Du die Vorteile Deiner Idee? Welches Medium möchtest Du nutzen? Welche Inbetriebnahme (E-Mode)? Welche Zielgruppe (Neubau und/oder Renovation)? Welche Zielländer/Märkte?
Gruss Peter





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