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digitalSTROM: Neue Konkurrenz für KNX?

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von wb7366 Beitrag anzeigen
    Eine weitere Anwendung sind zudem billige Insellösungen für Aussenbel. , Gartenbewässerung etc. wo man sonst von Innen im Haus schlecht eine Bedienstelle nachrüsten konnte.
    War mit Powernet bislang kein Problem - und billiger ist dS mit den bis dato genannten Zahlen auch nicht.

    Zitat von wb7366 Beitrag anzeigen
    Diese Funkgrütze ist ja bis heute mehr als dürftig.
    Sowohl KNX-RF als auch enOcean lief bislang stets problemlos.
    Zudem gibt es heutzutage oft mehr Anforderungsfälle für kabellose Lösungen als bis vor ein paar Jahren - oftmals aus der Architektur raus (wer hatte früher schon Glaswände im Eigenheim?)

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  • GLT
    antwortet
    Da beist sich was
    Zitat von ThorstenGehrig Beitrag anzeigen
    Von exklusiven Vertrieb über lizensierte Techniker war keine rede. Vertrieb soll über Großhandel und einen eigenen Webshop gehen.
    zitiere hier die digitalStrom.org (Stand Website 11.04.2010)
    Akkreditierte Elektrohandwerker erhalten die digitalSTROM-Produkte im Webshop der aizo ag (aizo) sowie im Elektro-Grosshandel.

    Die Akkreditierung für Elektrohandwerker bedarf eines erfolgreichen Abschlusses einer digitalSTROM-Schulung und der Mitgliedschaft in der digitalSTROM.org.

    Ein als Anwender in der digitalSTROM.org eingetragenes Mitglied erwirbt mit Bezahlung des jährlichen Mitgliedschaftsbeitrages das Anrecht auf eine digitalSTROM-Schulung pro Jahr.
    Lt. deren Aussage können nur akkredidierte Firmen/Anwender DS-Produkte beziehen (sowohl über Webshop, als über GH) - und über die Mitgliedschaft sind jährlich xxxx,-- Euro fällig?

    Beziehe ich mich auf die DS.org - wäre für Endkunden (solange nicht "akkerditiert" u. jährliche Mitgliedsbeitragszahlung) die wichtigen "Systemkomponenten" nicht erwerbbar (also dSM, dSS, dSF); die "Nutzerprodukte" wie dS-fähige Lampen etc. indes schon.
    Somit wäre die Billigheimer-Homeautomation weiterhin ein Traum - wird doch schon bei KNX gejammert, man würde den Eli ständig brauchen.

    Man lobt die toollose einfache Inbetriebnahme fordert aber quasi eine jährliche Schulung für elektrotechn. Kolores?

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  • wb7366
    antwortet
    Das Problem bei EIB/KNX ist nicht das Marketing des Eli, sondern schlicht der zu hohe Preis zum falschen Zeitpunkt.
    Für die meisten Familien ist beim bauen erst mal primär das Grundstück, die größe des Hauses, Ausstattung von Küche und Bad und eventuell ein Kamin im WZ wichtig. Dann kommt der Herr von der GWS-GmbH und dreht den meisten Kunden eine schicke Wärmepumpe an. Somit ist der Kreditrahmen fast gesprengt und für den Eli bleibt nur Ideal-Standard.

    Wenn die Kredite so mal pi daumen in 15-20 Jahren getilgt sind, ist es für KNX leider zu spät, obwohl dann bei einem Bauherren alter von 45-50 Jahren vermutlich das Bedürfnis nach Komfort eher steigt.
    Diese Lücke füllt Digitalstrom durch seinen modulartigen Schritt für Schritt erweiterbaren Ausbau exelent aus.

    Eine weitere Anwendung sind zudem billige Insellösungen für Aussenbel. , Gartenbewässerung etc. wo man sonst von Innen im Haus schlecht eine Bedienstelle nachrüsten konnte.
    Diese Funkgrütze ist ja bis heute mehr als dürftig.

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  • ThorstenGehrig
    antwortet
    Zitat von wb7366 Beitrag anzeigen
    Wäre interessant zu wissen, wie viele DS Klemmen an einem Digitalstrommeter betrieben werden können.
    Ich glaube die -theoretische- zahl war 1000 Klemmen pro DSM.
    Der begrenzende Faktor sind die 16A / 1 Sicherung pro DSM - da hängt dann automatisch nicht so viel dran...

    Damit der Markt brummt muss nicht nur der Preis stimmen - das Marketing (und die Eli´s als "Verkäufer" auszubilden) ist die Herausforderung.... - das ist ja auch schon das Problem bei EIB/KNX

    Gruß
    Thorsten

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  • wb7366
    antwortet
    Das hat mal echt potential. Wir werden mit dem nachrüsten alter Anlagen wohl garnicht hinterher kommen (incl. neuer ELT-Kästen mit mehr TE für die DSMs).
    Wäre interessant zu wissen, wie viele DS Klemmen an einem Digitalstrommeter betrieben werden können.

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  • ThorstenGehrig
    antwortet
    Eine Info hab ich noch :-)
    Das DSM kann "im Sekundentakt" den Stromverbrauch messen & melden. In den "Klemmen" wird der Stromverbrauch "hochgezählt" und kann Eventbasiert augelesen werden - was aufgrund der geringen Bus-Bandbreite aber bis zu 300ms dauern kann und daher nicht so häufig gemacht wird/werden soll.
    Die 300ms gelten aber nicht für Schaltbefehle - die sind deutlich schneller übermittelt. BTW: Die Schaltbefehle sollen wohl immer von (Taster)Klemme zum DSM und von dort zu den "Aktor"-Klemmen gehen - keine direkte Kommunikation zwischen den Klemmen...

    Gruß
    Thorsten

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  • mode
    antwortet
    Besten Dank,

    hoffen wir mal das der Abstand UVP und Marktpreis wie üblich ausfällt....

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  • cooper
    antwortet
    Danke für die Info

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  • ThorstenGehrig
    antwortet
    Hier das Dokument
    Angehängte Dateien

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  • mode
    antwortet
    Thorsten,

    VIelen Dank für die Infos- sie stimmen mich frohen Mutes ;-)

    Bin morgen auch an deren Stand...

    Mode

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  • ThorstenGehrig
    antwortet
    Hi
    ich hab heute einige Infos "abgegriffen" - leider bin ich gerade nicht Zuhause - muss also nachliefern (PDF stell ich heute Abend online).
    In einer "Installationsdoku für Elektriker" (keine Ahnung wie das genau heißt... kommt heute abend als PDF) stehen folgende Preise (aus dem Kopf - keine gewähr):
    gelbe Klemme 39 Euro
    Kabeldimmer (=gelbe Klemme als Kabel) = 49 euro
    DSM (Meter) - wird einmal pro Stromkreis/Sicherung gebraucht (kann nur 16 A) = 149 Euro
    DSS (Server) - Linux-Server 279 Euro

    Hört sich garnicht so schlecht an - und luft nach unten ist da sicherlich auch noch drinnen.
    Zur Leistung: der Chip kann angeblich 7 Watt direkt schalten. Die gelben Klemmen schaffen 150 Watt - da ist nach dem Chip direkt ein Leistungssatz angebunden.

    Die Iphone-App sieht auch sehr schön aus - und war sehr responsive.

    Von exklusiven Vertrieb über lizensierte Techniker war keine rede. Vertrieb soll über Großhandel und einen eigenen Webshop gehen.

    Der DSS ist übrigens sehr schick - hat nur 1 TE und basiert auf Linux und der bekannten Open Source Software. Ich glaube es ist ein ARM drauf. Ich denke zumindest die Hardware ist brauchbar - vielleicht auch für "andere" zwecke. Das teil hat USB, Netzwerk und RS485.
    Der DSS redet mit dem DSM per RS485.

    Soviel von mir quick & dirty.

    Ciao
    Thorsten

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  • enertegus
    antwortet
    Zitat von swisstrader Beitrag anzeigen
    Sperrung der Leistung = definierter Kurzschluss in der Nähe des Nulldurchganges für Mikrosekunden breit = logischer Pegel '1' und kein Kurzschluss in der Nähe das Nulldurchganges = logische '0'.
    Zunächst:
    In der "Nähe": Wird das zeitlich aus der Phasenlage bestimmt oder aus der Höhe.
    "In der Nähe" meint wohl, es liegt z.B. noch 3 V an, dann schließt der Chip kurz und der resultierende Spannungseinbruch kann von den anderen Verbauchern in der Phase erkannt werden? Wie wird dann auf die anderen Phasen übertragen? Gibt es eine Art Phasenkoppler?
    Zur Zeit: Wenn ich mal davon ausgehe, dass der Nulldurchgang in Europa alle 10 ms kommt, bleiben davon ja nur geschäzte 200µs. Hm, wenig, finde ich oder zumindest technisch nicht einfach der gerade Weg...

    Das ist das Spannungstelegramm vom Master (dSM) zum Slave (z.B. Klemme mit Dimmer) und der Dimmer (Klemme) antwortet mit einem Stromtelegramm durch Mikrosekunden breite Stromerhöhung (Wirkleistungserhöhung) an den Master (Absenken des Lastwiderstandes).
    Wenn da eine Induktivität im Lastkreis wirksam ist, bringt das aber nicht allzu viel.
    Naja, ich denke ich muss mal nach einer richtigen technischen Beschreibung suchen. So verstehe ich das zu wenig.
    Der Mikroprozessorchip zu Steuerung der Telegramme ist der Gleicher, der auf jeder EC-Karte und jeder Telefonkarte zu finden ist. Ein Massenprodukt, das inzwischen nicht mehr als 10 Cent kosten sollte.
    Naja, sind wir ehrlich: KNX ist ja nicht so teuer, weil RS485 und konsorten so fancy schwer zu implementieren wäre...

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  • Michel
    antwortet
    Lediglich die Spannung bleibt um den Nulldurchgang ein wenig länger Null.
    Das liest sich wie Morsezeichen und erinnert mich irgendwie an meine Bundeswehrzeit.....

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  • swisstrader
    antwortet
    Zitat von enertegus Beitrag anzeigen
    Beim Lesen bin ich folgendes gestoßen:
    Die Kommunikation erfolgt über 230 V - nicht mit herkömmlicher Frequenzüberlagerung, sondern jeweils in der Nähe des Nulldurchgangs bei gleichzeitiger Sperrung der Leistung, was die Übertragung sehr störfest und energieeffizient macht
    Hat da jemand weitere Infos? Das verstehe ich technisch nicht. Mag an der werbewirksamen Knappheit liegen, aber interessieren würde mich das schon im Detail
    Michael
    Michael,

    das ist doch ganz einfach zu verstehen: Sperrung der Leistung = definierter Kurzschluss in der Nähe des Nulldurchganges für Mikrosekunden breit = logischer Pegel '1' und kein Kurzschluss in der Nähe das Nulldurchganges = logische '0'. Das ist das Spannungstelegramm vom Master (dSM) zum Slave (z.B. Klemme mit Dimmer) und der Dimmer (Klemme) antwortet mit einem Stromtelegramm durch Mikrosekunden breite Stromerhöhung (Wirkleistungserhöhung) an den Master (Absenken des Lastwiderstandes). 4 bit pro Vollwelle sind 200 bit/s Datenrate.
    Das Ganze funktioniert dank der Hochvolt MOSFET Halbleiter.
    Der Mikroprozessorchip zu Steuerung der Telegramme ist der Gleicher, der auf jeder EC-Karte und jeder Telefonkarte zu finden ist. Ein Massenprodukt, das inzwischen nicht mehr als 10 Cent kosten sollte.

    -swisstrader

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  • strippe186
    antwortet
    Na ja, das mit dem exklusiven Vertriebsweg würde ich mal nicht so eng sehen. das iphone gibt es auch "nur" bei der Telekom - hat sich ja auch nicht gehalten.

    Gruß Bernd

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