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digitalSTROM: Neue Konkurrenz für KNX?

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  • 66200
    antwortet
    @kropfm
    wie Hennessy sagt, der Support würde der Support wohl zusammen brechen. Wobei ich das nicht negativ meine. Ein neues Produkt mit einem neuen Ansatz würde ich auch schauen das es erst nach einer guten Schulung verbaut wird. Sonst wird dann nur über das Produkt gemeckert.

    @Hennessy
    Allzu streng nehmen Sie es aber wohl damit auch nicht. Dieser Stromer war nie am Kurs hatte aber die Original Ordner. Ist aber auch gut möglich das irgend ein anderer am Kurs war, dann aber die Firma verlassen hat.

    @Filo
    Sobald ich da war (wenn es dann klappt) werde ich mich melden. Ich will das möglichst unvoreingenommen anschauen. Es geht mir auch darum das System mit all seinen Vorteilen (und die wird es sicher auch haben) und Nachteilen einigermassen zu kennen. Das der Preisunterschied nicht gross sei habe ich auch schon gehört. Dies obwohl es am Anfang gesagt wurde es sei viel viel günstiger.
    Aber richtig wissen wird man es wohl erst wenn es einen Bauherrn gibt dem das System egal ist, der einfach die Funktionen und Anforderungen bestimmt. Diese dann von einem "KNX-FAN-Elektriker" und einem "DS-FAN-Elektriker" offerieren lässt und sich anhand der jeweiligen Angebote und Argumente entscheidet. Aber auch da gibt es dann viele wenn und aber.


    @Tessi, Chris M.
    Für mich ist zum Nachrüsten auch KNX-RF eine Alternative mit vielen Möglichkeiten und vorallem auch vielen Produkten zur Auswahl. (wenn dann TP nicht geht)

    @Voltus
    Genau, Support, Unterlagen, weiter Entwicklung etc. das wird sicher wichtig sein. Es wird viele geben die das System einfach mal ausprobieren. Wenn sie dann allenfalls nicht zufrieden sind, wird es sicher bei dieser einer Anlage bleiben. Mal schauen was da die Zukunft bringt.

    Gute Nacht

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  • Hennessy
    antwortet
    OF hat eine zweijährige Exklusivität mit DS ausgehandelt. Ohne Schulungszwang würde wohl der Support von DS zusammenbrechen ...

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  • kropfm
    antwortet
    Hallo Filo

    In der Schweiz vertreibt ausschliesslich Otto Fischer DigitalStrom Komponenten und offenbar auch nur an Benutzer die eine entsprechende Schulung hinter sich gebracht haben. War ein bisschen überrascht, wieso würde sich ein Hesteller sich so einschränken.

    Gruss,

    Martin

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  • Filo
    antwortet
    Zitat von 66200 Beitrag anzeigen
    Danke,
    kannst du den Vergleich vielleicht mal hier Posten?
    Ich finde nicht den Post, aber das war die Rechnung:
    - 3 Filter (Pro Phase 1 Gerät) ==> 147 Euro
    - 1 Digitalstrommeter (1pro Raum) ==> 189 Euro
    - 1 Digitalstromserver ==> 339 Euro
    Macht total 702 Euro, plus ein paar Klemmen (ca. 60 - 70 Euro), macht also 1'000 Franken.

    Willst du nun aber ein komplettes Haus automatisieren, sagen wir mal 6.5 Zimmer Haus plus Nebenräume, macht total etwa 20 Räume (inkl. Treppenläufe)
    Also mal auf das Ganz grobe gerechnet:
    - 3 Filter ==> 147 Euro
    - 10 StromMeter ==> 1'890 Euro
    - Server ==> 339 Euro
    - 20 Lichtklemmen ==> 690 Euro
    - 10 Storenklemmen ==> ?? Reine Schätzung, sicher auch 69 Euro also 690 Euro
    - 5 Dimmquellen ==> 345 Euro
    - 6 Heizkreise ==> ?? Ein KNX Heizaktor kostet 300 Euro...
    - 6 Tempfühler ==> ??? Geschätzt, ca. 100 pro Gerät, also 600 Euro
    - und noch ein paar mehr..

    Macht total also 5'001 Euro ==> 6'000 Franken im absoluten Minimum. Ich persönlich würde eher 10'000 Franken schätzen, aber eben reine Schätzung....


    Zitat von 66200 Beitrag anzeigen
    Ich kann nächste Woche so wie es aussieht mal einen Neubau mit DS anschauen.
    Mich würde hier echt ein kurzer Bericht freuen.
    - Was wurde realisiert
    - Welche Gewerke sind da miteinander verknüpft (Insellösung oder echte Integration)
    - Was hat das Ganze gekostet (Komponenten plus Elektriker)

    Zitat von 66200 Beitrag anzeigen
    Wurde vom Kunden verlangt. Der Stromer musste sich notgedrungen damit befassen, fand es aber nicht schlecht.
    Das ist das Problem, anstelle das Problem und die Bedürfnisse des Kunden zu erfassen, muss eine vom Kunden angedachte Lösung, umgesetzt werden.

    Zitat von 66200 Beitrag anzeigen
    Bei uns in der Schweiz wird DS von einem Grosshandel (OF) gepusht.
    Bye
    Ach OF, EM, Winterhalder und Fenner und wie die Grossen noch alle heissen. Die bieten nebst Digitalstrom, auch adhoco, xComfort, KNX und weitere Systeme an.


    Edit:
    Habe gesehen, dass Voltus dass im Shop hat. Kann jeder mal zum Taschenrechner greifen....Die Preise sind tendenziell noch höher geworden....

    Edit 2:
    Habe in meinen Berechnung noch vergessen, dass es für die Taster wiederum Klemmen braucht. Also billiger wird es dadurch nicht.

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  • 66200
    antwortet
    Danke,
    kannst du den Vergleich vielleicht mal hier Posten?
    Ich kann nächste Woche so wie es aussieht mal einen Neubau mit DS anschauen. Wurde vom Kunden verlangt. Der Stromer musste sich notgedrungen damit befassen, fand es aber nicht schlecht. Bei uns in der Schweiz wird DS von einem Grosshandel (OF) gepusht.
    Bye

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  • Filo
    antwortet
    Meines Wissens gibt es da nichts, sowieso nicht aus dem Zeitraum wo die Artikel entstanden sind (Die Artikel kenne ich sehr gut, war nahe dabei).

    Ich habe mal in einem anderen Forum einen kurzen Kostenvergleich gemacht. Damit DigitalStrom annähernd die Funktionen eines normal vernünftigen Systemes erreicht, sind die Kosten für DigitalStrom sehr hoch und kommen in den Bereich einer vernünftigen KNX Ausstattung. Die wenigen Funktionen und die proprietäre Geschichte von DigiStrom lassen ausgeblendet, dann schneidet das System noch schlechter ab.

    Aber wie kommt halt drauf an, was man machen möchte, bei DigiStrom sehe ich im Moment ein äusserst reduziertes Einsatzfeld.

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  • 66200
    antwortet
    Gibt's einen Vergleich KNX vs. Digitalstrom?

    Guten Abend
    Gibt's einen Vergleich KNX vs. Digitalstrom?
    Interessant wäre mal ein anhand eines Muster EFH oder eine Eigentumswohnung im Neubau gegenüber zu stellen. Ähnlich einer Berichtsserie der Elektrotechnik.ch vom Jahre 2007.
    Logisch das dies nicht 100% aussagekräftig wäre da die Bedürfnisse individuell sind. Die Aufteilung nach Komfortstufe 1 und 2 fand ich nicht schlecht. (Nicht jeder will ja einen Mercedes)

    Es gab damals Berichte von:
    (adhoco/Enjoyliving/LCN_Swisslux/Legrand/Luxor Theben-HTS/NOXnet Innoxel/
    Sigmalon_Edanis/Sinco Living/Smart-Control/tebis tx von hager/TwiLine Wahli/Xcomfort von Moeller/zeptrion von Feller)

    Habe ein paar Beispiele Angehängt von damals.

    Schönen Abend
    Angehängte Dateien

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  • Tessi
    antwortet
    Im allgemeinen ist das die Folge mangelnder Nachfrage. Warum sollte es hier anders sein. Wer kann, nimmt TP. PL ist die Nischenlösung mit Henne-Ei-Problem...

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  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    DS hat einen völlig anderen Markt als KNX. Es geht bei DS um Erweiterung im Bestand. Das ist mit KNX fast nicht möglich.

    Insofern ist DS eher ein Wettbewerb zu diversen Funksystemen am Markt. Und da wünsche ich DS nur das Beste!
    Zum nachrüsten ist für mich KNX-PL eigentlich die richtige Lösung.

    Warum es jedoch fast kein Angebot für diesen Markt gibt, ist mir weiterhin schleierhaft.

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  • Voltus
    antwortet
    DS hat einen völlig anderen Markt als KNX. Es geht bei DS um Erweiterung im Bestand. Das ist mit KNX fast nicht möglich.

    Insofern ist DS eher ein Wettbewerb zu diversen Funksystemen am Markt. Und da wünsche ich DS nur das Beste!

    Wir haben ja monatelang versucht Home Matic (RWE Smarthome) zu verkaufen. Ohne Erfolg.

    Binnen weniger Wochen haben wir aber schon einen tollen DS Umsatz erreicht. Auch der Support vom Hersteller ist super.

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  • fbirkholz
    antwortet
    Hallo,

    denke dass im genannten Beispiel stimmen kann.
    Zitat von dundee Beitrag anzeigen
    Da wird von 50% Kosteneinsparung ggü. herkömmlichen Busvarianten gesprochen...
    1. Bei einem Bau dieses Alters kann man hinsichtlich Denkmalschutz/Bauerhaltung stärkere Auflagen für Installationen vermuten.
    2. Was soll alles "gesteuert" werden, im Artikel steht nur etwas von Beleuchtungskonzept.
    3. Ich lese zwischen den Zeilen das es um ein verkabeltes Bussystem geht "Wände aufstemmen und Kabelziehen", mich hätte der Vergleich mit einem Funksystem interessiert?
    4. Ein einfaches Licht an-,aus kann man sicher auch per Powerline mit einer Lösung wie zB. der neuen AVM-Adapter günstig über iPhone steuern, daran wird EIB nie finanziell herankommen. (Ist aber auch - wie alle hier wissen - ein Vergleich von Äpfeln und Birnen.)

    Zum Thema TCO - ist die Frage über welchen Zeitraum TCO betrachtet wird, sprich wielange soll/muss die Anlage halten (Stichwort ROI)?
    Wenn - wie bei Firmen üblich - eine totale Abschreibung nach drei-vier Jahren erfolgt sein soll und in dieser Zeit das ROI realisiert werden muss, dann interessiert mich in unserer Wegwerfgesellschaft auch nicht eine Betreuung von mehr als 5 Jahren.

    Ob der Artikel aber wirklich repräsentativ ist um Möglichkeit/Grenzen von DigitalStrom gegenüber einem Bus-System aufzuzeigen wage ich zu bezweifeln.

    Gruß
    Franc

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  • 2ndsky
    antwortet
    Klar, wollte auch nur zum Ausdruck bringen, dass die Kostenersparnis nur erreicht wurde, weil nur geringe Installationskosten angefallen sind. Wenn diese aber eh anfallen (Sanierung oder Neubau) dann ist DS nicht mehr viel günstiger als KNX.

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von 2ndsky Beitrag anzeigen
    Klar, das glaube ich gerne. Im Bestandsbau kann man sich das überlegen. Aber im Neubau ist die Kostenersparnis durch diesen Vorteil schon mal dahin.
    Und genauso bei jedem Wohngebäude, welches eine Sanierung bekommt.
    Lass mal nachdenken: Tapeten runter, evtl. neue Böden...

    Ob der Eli jetzt einmal mit seiner Schlitzfräse durchgeht, spielt auch keine Rolle.
    Zumal ja sowieso Elektroarbeiten anstehen:

    • Oft ist der Querschnitt zum Herd zu gering
    • Ethernet-Kabel sollen verlegt werden
    • Neue TV-Verkabelung

    Bei mir wurde ja auch teilweise saniert. Kosten für den Bus: Materialkosten!


    Der Eli hats zusammen mit den Ethernetkabeln gezogen.


    Funktionsbau im Übrigen: Da ist es völlig egal. Überall abgehängte Decken, Kabelschächte usw.

    Zudem kann man KNX künstlich hochrechnen (wird bei solchen Vergleichen gerne gemacht).
    z.B. "Lampe mitten an der Kirchendecke":

    Variante 1: Schalten per Schaltdraht, Aktor kommt dahin, wo es sinnvoll ist.

    Variante 2 (gut fürn Vergleich mit Digitalstrom, haha): Es wird ein Unterputz-Aktor projektiert, und ein 30m Schlitz geplant....

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  • 2ndsky
    antwortet
    Allein die eingesparte Mehrarbeit für Wände aufstemmen und Kabelziehen brachte einen spürbaren Kostenvorteil.
    Klar, das glaube ich gerne. Im Bestandsbau kann man sich das überlegen. Aber im Neubau ist die Kostenersparnis durch diesen Vorteil schon mal dahin.

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  • SebastianFey
    Ein Gast antwortete
    Hab das so verstanden, dass die das gegen eine kabelgebundene Installation gerechnet haben. Und nicht etwa gegen KNX-PL.

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