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digitalSTROM: Neue Konkurrenz für KNX?

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  • IBFS
    antwortet
    Die große Masse der Leute blickt schon bei einer Wechselschaltung
    nicht durch geschweige denn DS oder KNX. Solange die Leute den
    billigen Schrott aus dem Baumarkt kaufen hat es jedes System schwer.

    Frank

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  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von rb84 Beitrag anzeigen
    ich dachte ehr, dass Android@Home z.B.:
    • Die hochpreisige [...]

    ... zusammenbringt.

    Aber zur Heimautomation?
    Eine solche Steuerung wirkt sich erheblich auf den Wert einer Immobile aus.
    d.h. das muss man erstmal rechnen, was so ein System eigentlich wert ist, z.B. für den Kredit, den ein Häuslebauer möchte, usw.
    Sofern sowas eine relevante Größe erreicht, ist das für die Banken verpflichtend zu rechnen.
    Ich glaube nur das kann der Weg für die "Masse" sein. Erst muss die Begehrlichkeit geweckt werden und sich dann einfach nachrüsten lassen.

    Flachbildschirm und Sourround-Anlage ist schon überall vorhanden, Smartphone auch (außer bei mir, da ist das Geld in KNX gesteckt worden ). Ich bin mir sicher, wenn man dort eine einfache Lösung für Lichtszenen anbietet, die per Fernseher und Smartphone ansteuerbar ist, wird sicher Geld locker gemacht. Rollo/Jalousie so wie das restliche Haus kommt als nächstes.

    Dann interessiert das auch keine Bank mehr - außer die für den Verbraucher(klein)kredit.

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  • rb84
    antwortet
    Android@Home?
    Also ich lasse mich gerne eines Bessere belehren, aber ich dachte ehr, dass Android@Home z.B.:

    • Die hochpreisige LED-Wohnzimmerlampe
    • Den Plasma-TV
    • Die Stereoanlage
    • Das Smartphone

    ... zusammenbringt.

    Aber zur Heimautomation?
    Eine solche Steuerung wirkt sich erheblich auf den Wert einer Immobile aus.
    d.h. das muss man erstmal rechnen, was so ein System eigentlich wert ist, z.B. für den Kredit, den ein Häuslebauer möchte, usw.
    Sofern sowas eine relevante Größe erreicht, ist das für die Banken verpflichtend zu rechnen.

    Also wenn Google das gut inbekommt, mir soll es recht sein. Habe noch einen Gebäudeteil "smart" zu machen, dumm ist, dass der vor 3 Jahren konventionell renoviert wurde, ist nicht groß, aber ohne Kabel wäre natürlich Klasse

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  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von rb84 Beitrag anzeigen
    Ne, halte ich für extrem unwahrscheinlich!
    Ne, ich halte das für sehr wahrscheinlich - aber auf Basis von Funk, ggf. Powerline.

    AFAIK hat Google da doch schon was gestartet...

    Im übrigen bin ich mir sicher, dass die Leute Geld dafür ausgeben wollen, die Wohnung mit dem iPhone zu steuern.

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von makki Beitrag anzeigen
    Ich halte mich mal zurück weil ich in diesem Thread meine Meinung mehrfach - auch zeitlich nach jew. Wissen aufbauend - gesagt habe.
    Aber soviel: es wird IMHO gerade eher unsachlich..

    Makki
    Ja, du bist ja der Meinung, Apple etc. würden in diesen Markt gehen.
    Vergiss es, das wird nix!

    Alleine schon eine einfache Branchenstrukturanalyse zeigt das doch!

    Ersatzprodukte: Konventionell, KNX, usw. (HOCH!)

    Kunden: Sehr starke Verhandlungsposition, jedes sinnvolle Smarthome-System verlangt Investitionskosten (alleine die Frage: Wie kommt der Strom zum elektrischen Rollo? Ansonsten habe ich die gleiche Funktion wie konventionell - wer wird dafür zahlen, das Licht mit dem iPhone einschalten zu können?)

    Lieferanten/Montage: Das sind in diesem Fall Stromerzeuger, Elektriker, Baumärkte, Systemintegratoren usw.

    Mitbewerber: Der komplette Industriezweig von ABB über Gira bis Siemens! Dazu natürlich auch noch Elektriker, wenn Apple nicht nur an den Produkten selbst, sondern am Service verdienen will.

    Und jetzt sag mir mal, wie ich dabei mit nem vernünftigen ROI reingehen könnte als Apple ohne mir meine Marge komplett zu versauen.

    Dazu kämen in diesem Bereich ganz erhebliche Transaktionskosten, zumal das keine Kernkompetenz von Apple wäre.

    Also ich muss sagen: Ne, halte ich für extrem unwahrscheinlich!
    Ehr kommt irgendeine Verordnung zum Thema "Smarthome", die mehr oder weniger Sinn macht

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  • makki
    antwortet
    Ich halte mich mal zurück weil ich in diesem Thread meine Meinung mehrfach - auch zeitlich nach jew. Wissen aufbauend - gesagt habe.
    Aber soviel: es wird IMHO gerade eher unsachlich..

    Makki

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    Mir ist, und da habe ich einige Dax30 Unternehmen gesehen, auch keines bekannt, was in der Privatwirtschaft vernünftig hinbekommen wurde...
    Zieh mal die Projekte ab, bei denen du von einem Minsteriums-Hampel im Mai gesagt bekommst, im Juni hättest du eine Änderung rückwirkend zum Januar implementiert zu haben, weil man Gesetz XX nun zum 100. Mal geändert hat - dann klappen eigentlich die meisten Projekte.

    Du musst die richtigen Leute einstellen, brauchst gute Manager, dann läuft das sehr gut.

    Aber ansonsten: Freier Markt, du kannst gerne deine Firma in den Ruin führen. Problematisch wird es allerdings, wenn der Staat eingreift, gelenkt durch Lobbyarbeit.

    Also ich gehe davon aus, dass irgendwann demnächst auch mal irgendwelche Verordnungen zum Thema "Smart Home" kommen, ist ja ein Hype-Thema.

    Und ich traue es unseren Politikern zu, sowas wie Digitalstrom am Ende noch über die (bereits zwangsweise verbauten) digitalen Zähler zu "verordnen".

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  • greentux
    antwortet
    Das Ganze geht ja in Richtung IT Projekt. Und mir ist KEIN Projekt bekannt, dass unser lieber Staat vernünftig hinbekommen hätte...
    Mir ist, und da habe ich einige Dax30 Unternehmen gesehen, auch keines bekannt, was in der Privatwirtschaft vernünftig hinbekommen wurde...

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  • rb84
    antwortet
    Wir reden hier nicht von komplexen Industrieanlagen. Wir reden von einem Privathaus!

    "Elektriker, die digitalSTROM bei ihren Kunden installieren möchten, können nach erfolgter eintägiger Schulung die Komponenten beim Elektrogrosshandel beziehen."

    Sorry, das IST Verarschung in Reinform, gekoppelt mit dem Hinweis im Katalog, die Einrichtung per Software macht der Elektriker...

    Was mache ich als Kunde, wenn ich z.B. beim KNX-Usertreffen einen neuen EIB-Schalter finde?
    Richtig! Ich kauf ihn, stöpsel ihn an ROT/SCHWARZ an, und installiere ihn in 10 Minuten mit der ETS.

    Und nochmal: Digitalstrom ist technisch gesehen eine extreme Notlösung, mit gutem Gewissen könnte man das in einem Szenario einsetzen, in dem der Kunde z.B. wenig vermögend ist und in einer Mietwohnung wohnt.

    Da könnte eine faire Lösung so aussehen:

    • Einsetzen der Bandsperren, 2h Arbeit, Material 150€
    • Digitalstromchips sind in den Lampen integriert, Preis pro Chip 2,50€
    • Die Klemmen werden bei Conrad, Reichelt etc. verkauft (für den Privatbastler)
    • Konfiguration über ein kleines Gateway (Ethernet -> Digitalstrom), welches der Kunde günstig erwerben kann, und dann z.B. per Browser seine Schaltung zusammenklickt.

    Aber auf der Website befindet sich auch folgendes Zitat:

    "digitalSTROM ist das einzige abhörsichere Powerline-Communication-System. Es kommuniziert nur innerhalb eines einzelnen Stromkreises innerhalb der privaten Wohnung. Ausserhalb dieses Stromkreises, auch bei parallel verlaufenden Stromleitungen, ist es physikalisch nicht sichtbar."

    Alleine da krieg ich schon Schmerzen!

    Also es mag sein, dass es Firmen gibt, die wirklich ihren Kunden etwas Gutes tun wollen, in dem sie (technisch anspruchsvolle) Produtke nur durch einen durch sie ausgebildeten Techniker installieren und warten lassen.

    Aber sorry, doch nicht hier!


    *Nachtrag*

    Was man vielleicht noch sagen sollte: Über diverse Schutzmaßnahmen kann man ein Produkt recht gut absichern. Sobald es sich am Markt etabliert hat, und erstmal Kunden dieses Produkt nutzen, kann man beginnen, den Gewinn abzuschöpfen.
    Patente haben eine durchschnittliche Laufzeit von 20 Jahren, EIB ist von 1992. Die Spezifikationen sind zwar eigentlich nur für Mitglieder, im Web aber trotzdem an diversen Stellen verfügbar.

    d.h. im Notfall:

    http://www.freebus.org/index.php/de/...le-mainmenu-80

    Bei dem Preis/Leistungsverhältnis kommerzieller KNX Produkte macht das zwar nicht sooo viel Sinn, aber die Möglichkeit besteht...

    Bei Digitalstrom holt man sich ein proprietäres, möglicherweise patentverseuchtes Steuersystem ins Eigenheim, bei dem man die Teile nur nach "Zertifizierung" erhält - es schüttelt mich wirklich! Sowas kann man doch nicht mit gutem Gewissen einem Häuslebauer andrehen...

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von rb84 Beitrag anzeigen
    Weil das das Geschäftsmodell ist?
    Du darfst nur etwas machen, wenn du "zertifiziert" bist usw.
    Im Prinzip: Abzocke...
    Nur mal so im Grundsatz (jetzt nicht auf DS bezogen):

    Nicht immer geht es um Abzocke bei Zertifizierungen (auch wenn das vorkommt), sondern als Hersteller einer neuen Technik besteht ein grundsätzliches Interesse daran, dass ein Produkt nicht aus Unwissenheit zerredet wird.

    Ich hab das im laufe meines Lebens als Techniker oft genug erlebt, dass andere sogenannte "Techniker" die Schuld an Fehlfunktionen auf den Hersteller / das Produkt geschoben haben, anstatt es korrekt zu konfigurieren bzw. darauf zu achten ob das gewählte Produkt auch zur Aufgabenstellung passt.

    Insofern habe ich Verständnis, das ein Hersteller befürchtet, dass ein Produkt aus Unwissenheit zerredet wird und daher versucht, dass nur ausgebildete Techniker damit umgehen.

    Natürlich gibt es noch eine Fraktion die eine gewisse Marktabschottung betreiben will und hier wird das "zertifiziert" genutzt, um zusätzliche Einnamen zu generieren.


    Zur Zertifizierung von DS:

    Beurteilen kann man das im Falle DS nur, wenn die Zertifizierungsbedingungen und Preise bekannt sind.
    Hab mal Tante Google gefragt: In Stuttgart kostet das beim Schulungscenter ETZ 250.- EUR, dauert einen Tag, Unterlagen und Verpflegung ist enthalten. Termin im August mit 14 Teilnehmern bereits ausgebucht.

    An sich finde ich 250.- EUR jetzt keine Abzocke. Alle anderen Schulungen bei ETZ zu LCN, KNX usw. kosten teils deutlich mehr (nur die GIRA HS3 Schulungen sind günstiger).

    Ich meine: Die Zertifizierungskosten wären kein Hinderniss. Abzocke für mich an dieser Stelle nicht erkennbar. Das sind eher die Preise der DS-Komponenten und die eingeschränkte Funktionalität.


    LG

    Stefan

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Du meinst "Schröder" und GASPROM?
    Als Beispiel z.B. auch das "ELENA" Projekt. JEDEM war klar, dass das der absolute Vollquatsch war.
    Einige Firmen, die "zufällig" gerade dort Produkte angeboten haben, haben dort "Experten" zur Bundesregierung geschickt. Es gab ein lustiges "Stühlewechseln" zwischen Ministeriumsmitarbeitern und Führungspositionen bei den betreffenden Unternehmen.

    Das würde mich ja nicht sauer machen, was mich allerdings extrem ärgert: Diese Leute haben dann gleich mal ein Gesetz (mit Sanktionen versehen!) verabschiedet, welches viele kleinere Unternehmen gezwungen hat, Geld für diesen unsinnigen Quatsch auszugeben.

    Ganz am Ende hat man die technische Unsinnigkeit erkannt - und ELENA mal einfach so eben wieder abgeschafft.

    Da kommt man sich als arbeitender Steuerzahler wirklich verarscht vor...

    Und beim Thema Digitalstrom: Da habe ich mit dem ganzen "Grün" und "Smart" Gerede aus der Politik gerade irgendwie Bauchschmerzen.

    Das Ganze geht ja in Richtung IT Projekt. Und mir ist KEIN Projekt bekannt, dass unser lieber Staat vernünftig hinbekommen hätte...

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  • PeterPan
    antwortet
    Zitat von rb84 Beitrag anzeigen
    (*) Es ist immer wieder nett anzusehen, wer aus welchem Ministerium anschließend genau in die Firma wechselt, für die er ein Gesetz durchgewunken hat...
    Du meinst "Schröder" und GASPROM?

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Nee, muss man nicht! Es wird nur der Verbreitung nicht dienlich sein, da es ja auch Alternativen gibt, die sich schon am Markt etabliert haben.
    Das Problem ist, dass gerade proprietäre Systeme in diesem Bereich für die Stromversorger extrem lukrativ wären.
    Der Versorger kann alle Daten die er möchte erhalten, der Kunde kauf zertifizierte Produkte und Dienstleistungen.

    Je nach "Konsumentendummheit" wird er dies eventuell auch tun (gerade in Deutschland).

    Von daher kann man nur hoffen, dass Digitalstrom an seiner technischen Unsinnigkeit scheitert...

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  • vento66
    antwortet
    Zitat von rb84 Beitrag anzeigen
    d.h. "Installation von Digitalstrom nur durch eine zugelassene, und zertifizierte Elektrofachkraft".

    Also wird wohl drauf rauslaufen, dass man sich zertifizieren MUSS!
    Nee, muss man nicht! Es wird nur der Verbreitung nicht dienlich sein, da es ja auch Alternativen gibt, die sich schon am Markt etabliert haben.

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  • rb84
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Dann warte ich gespannt auf die ersten Zahlen über Zertifizierte Installationsfirmen
    Wovon leben denn DIN, ISO usw.?
    Ok, einige Normen machen durchaus Sinn. Ein sehr großer Teil ist allerdings ganz einfach Marketing und Bevorzugung bestimmter Firmen bei Ausschreibungen.

    Siehe Microsoft: Grund für "ISO Zertifizierung" von ihrem Office-Format ist, dass dann der öffentliche Auftraggeber hergehen kann, und in die Ausschreibung "zertifiziert nach XXX" schreiben kann.

    Ähnliches Ziel bei dem Digitalstromquatsch: Wartung nur durch "zertifizierten Vertrieb". Mit etwas Lobbyarbeit schreibt das dann auch ein "zukünftiges Aufsichtsratsmitglied"(*) in eine Verordnung...

    d.h. "Installation von Digitalstrom nur durch eine zugelassene, und zertifizierte Elektrofachkraft".

    Also wird wohl drauf rauslaufen, dass man sich zertifizieren MUSS!

    (*) Es ist immer wieder nett anzusehen, wer aus welchem Ministerium anschließend genau in die Firma wechselt, für die er ein Gesetz durchgewunken hat...

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