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digitalSTROM: Neue Konkurrenz für KNX?

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  • SebastianFey
    Ein Gast antwortete
    Zitat von enertegus Beitrag anzeigen
    Natürlich wurde da auch der Chip designed, die Alternativen halten sich aber in Grenzen:
    + FZE1066 Bitransiever (reines PHY)
    + Tapko (reines PHY)
    ... und bald noch eine mehr .
    was heisst das? baut ihr was?


    Zitat von gogetter Beitrag anzeigen
    Wenn ich das nun richtig deute liegt da der Kanalpreis zwischen 70 und 80 Euro. Na dann...
    du vergisst den dsM, der muss hinter jede sicherung oder so?!?
    daher würde ich den nicht als systemgerät zählen sondern mit in den kanalpreis nehmen. ausserdem muss dann noch die MWSt drauf.

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  • gogetter
    antwortet
    Wenn ich das nun richtig deute liegt da der Kanalpreis zwischen 70 und 80 Euro. Na dann...
    Gruß
    Wolfgang

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  • frank23
    antwortet
    Hier ist eine Seite, wo es schon Preise für einzelne Komponenten gibt

    Downloads_de

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  • Tessi
    antwortet
    Zitat von nipponichi Beitrag anzeigen
    Wenn alle Geräte für ein paar 10 Cent Aufpreis per Powerline kommunizieren können, braucht es auch kein KNX in der heutigen Form mehr.
    So denken sich das die Entwickler ja auch schon seit Jahrzehnten, Ideen und Konzeptstudien gibt es haufenweise, nur was wirklich vernünftiges können sie bis heute nicht vorweisen. Im Labor funktioniert es immer wunderbar, aber an der Realität sind sie bislang alle mehr oder weniger gescheitert - zu teuer, zu funktionsarm, zu unflexibel, zu kompliziert, zu störanfällig, zu proprietär, zu hohe Anforderungen (z.B. an die Installation), kurz: viel zu weit von den Plug&Play- und Discountpreis-Vorstellungen der meisten Endkunden entfernt.
    Einige wenige Lösungen fristen ein Nischendasein, die meisten haben nie die Marktreife erreicht, viele nicht einmal je das Labor verlassen. Die breite Masse hat noch niemand erreicht und auch dS traue ich das derzeit noch nicht zu...

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  • nipponichi
    antwortet
    Zitat von bmx Beitrag anzeigen
    Viel interessanter ist doch die Nutzung des normalen Stromanschlusses für Steuerungsaufgaben die theoretisch direkt in ein Gerät integriert werden können. Da brauche ich dann kein Ethernet für meinen Kühlschrank oder eine zweite Dose für Eib-Anschluß in der Dunstabzugshaube
    Ist ja - vielleicht von Glühbirnen abgesehn - auch irgendwie merkwürdig, Verbrauchern per Aktor den Strom an- und abzuschalten - oder als Steigerung, per Strommessung auf den Gerätezustand zu schließen. Heute ist das noch modern.
    Wenn alle Geräte für ein paar 10 Cent Aufpreis per Powerline kommunizieren können, braucht es auch kein KNX in der heutigen Form mehr.

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  • Jache
    antwortet
    Mir wurde von unserem Architekten angeboten über einen der Entwickler des Systems, Herrn Beck, einen Feldversuch bei unserem Bauvorhaben zu machen.
    Aber auch mir war das nicht genug ausgereift und ich habe es abgelehnt...

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  • bmx
    antwortet
    Zitat von kropfm Beitrag anzeigen
    Soll nicht auch die Verbindung der Meter und Server über RS485 geschehen; wahrscheinlich eine Tummelwiese für Hersteller und Entwickler?
    Ja, aber das ist ja der nur nebenbei interessante Teil. Viel interessanter ist doch die Nutzung des normalen Stromanschlusses für Steuerungsaufgaben die theoretisch direkt in ein Gerät integriert werden können. Da brauche ich dann kein Ethernet für meinen Kühlschrank oder eine zweite Dose für Eib-Anschluß in der Dunstabzugshaube

    Wirkt auf mich wie Powernet 2.0 vom anderen Hersteller. Wenn die da keinen neuen Schuh draus gemacht hätten sondern sagen würden, wir erweitern damit KNX und stellen es auf eine neue Technologie der Modulation und geben das als Lizenz auch an andere dann fände ich die Idee sehr gut.

    Es gibt auch heute leider immer mal wieder eine Steckdose die man nicht mit dem grünen Kabel versorgt hat und die man gerne schaltbar hätte.
    Leider gibt es bei Powernet auch wohl nur einen Hersteller. (Es sei denn irgend ein Unternehmen aus China kauft Lizenzen ein und produziert dann das weiter).

    Gruß,
    Bernd

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  • enertegus
    antwortet
    Zitat von SebastianFey Beitrag anzeigen
    bei KNX gibt es nichts vergleichbares, auch wenn viele für den buszugriff auf den TP-UART von siemens setzen - es gibt alternativen.
    Natürlich wurde da auch der Chip designed, die Alternativen halten sich aber in Grenzen:
    + FZE1066 Bitransiever (reines PHY)
    + Tapko (reines PHY)
    ... und bald noch eine mehr .

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  • Tessi
    antwortet
    Dann hat aizo ein Monopol auf etwas, das momentan noch niemand braucht und angesichts der Risiken die Herstellermonopole für einen Endkunden haben können möglicherweise dann auch kaum jemand haben will...

    Gebäudeinstallationen haben eine zu lange Nutzungsdauer als das ich mich da vom Wohlwollen eines einzigen Herstellers abhängig machen will.

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  • SebastianFey
    Ein Gast antwortete
    das problem bei digitalstrom ist, dass aizo sehr viel geld in den dsID-IC gesteckt hat, das muss irgendwie wieder reinkommen. bei KNX gibt es nichts vergleichbares, auch wenn viele für den buszugriff auf den TP-UART von siemens setzen - es gibt alternativen.

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  • kropfm
    antwortet
    upps, wenn die wirklich einen Alleingang (mit einem Hersteller) vorhaben und dann noch von offenem Standard sprechen dürfte es in der Tat schwer werden. Man wird sehen, es ist wahrscheinlich noch ein bisschen früh um Aussagen zu machen (jedoch nicht für Spekulationen;-)).

    Vielen Dank für Deine gute Antwort Chris.

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  • Chris M.
    antwortet
    Zitat von kropfm Beitrag anzeigen
    Catch phrases wie ‚Proprietär“ und „Offen“ lösen bei immer etwas Verwunderung aus. Bitte korrigiert mich, mal abgesehen davon das KNX schon 20 Jahre alt ist, ist KNX wahrscheinlich so Offen oder Proprietär wie DigitalStrom.
    Über DigitalStrom kenne ich zu wenig um dessen Offenheit beurteilen zu können. Fakt ist dort, dass es nur einen Hersteller gibt (ok, aktuell nicht mal einen mit Produkten am Markt, aber dass soll ja nun nur noch Tage dauern, bis das gelöst ist. Ob es später mehrere Anbiter der Basis-Komponenten geben soll, ist mir nicht bekannt).

    Der KNX ist dagegen offen, wenn auch nicht öffentlich. D.h. der Standard ist für jeden beziehbar (sei es als Konnex Mitglied, sei es als einmaliger Kauf bei der Konnex, sei es durch Bezug der Norm), wenn auch nicht kostenlos und frei kopierbar.
    Jeder darf Geräte herstellen, die sich nach diesem Standard richten(*). Dabei darf man auf beliebiger Abstraktionsebene ansetzen, d.h. man nimmt was fertiges und druckt den eigenen Namen drauf, man nimmt zumindest einen fertigen Kommunikations-Chip+ ggf. Software-Stack und macht den Rest selbst oder man macht sogar alles selbst.
    Es ist außerdem definiert, wie die Kompatibilität zu allen anderen KNX-Komponenten sichergestellt werden muss um das offizielle Logo tragen zu dürfen (wobei es natürlich nicht zwingend ist, das Logo zu führen. Man darf dann halt nicht mehr mit "KNX Zertifiziert" werben).

    Und letztendlich zeigt sich diese Offenheit dadurch dass es inzwischen über 100 voneinander unabhängige Firmen gibt, die KNX Geräte anbieten. D.h. egal wer wie und wann Konkurs gehen sollte, wird es immer geeigneten Ersatz geben.


    --
    (*) Als Konnex-Mitglied hat man den Vorteil die entsprechenden Patente automatisch mit nutzen zu dürfen. Als Nicht-Konnex-Mitglied ist man auf sich selbst gestellt, wie man das löst.

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  • kropfm
    antwortet
    Guten Morgen

    Catch phrases wie ‚Proprietär“ und „Offen“ lösen bei immer etwas Verwunderung aus. Bitte korrigiert mich, mal abgesehen davon das KNX schon 20 Jahre alt ist, ist KNX wahrscheinlich so Offen oder Proprietär wie DigitalStrom. Die Absicht von DigitalStrom einen Standard zu kreieren und Hersteller für dessen Anwendung zu gewinnen erinnert mich stark an die KNX Idee (die ich sehr gut finde). Soll nicht auch die Verbindung der Meter und Server über RS485 geschehen; wahrscheinlich eine Tummelwiese für Hersteller und Entwickler?

    Freue mich auf Euer Feedback!

    Gruss,

    Martin

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  • vento66
    antwortet
    Zitat von swiss Beitrag anzeigen
    Sobald ottofischer die Komponenten listet, kann ich auch die Schweizer Preise dazu nennen. Ich bin auch gespannt was das kosten wird. Auch wenn ein solch proprietäres System eigentlich schon zum scheitern verurteilt ist. Man kann ja immer noch auf ein knx Gateway hoffen
    Soweit ich das in Erinnerung habe, gibt es da schon was in der Pipeline....

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  • ThorstenGehrig
    antwortet
    Hi,
    sofern ich das recht verstanden habe (war L&B) Kostet der DSS nicht so viel (war 150 Euro oder so angekündigt).
    Die Kiste ist wohl ein "schicker OSS/Linux Server im Hutschienenformat".
    Zumindest dafür finden sich sicherlich einige Anwendungsfälle....

    Gruß
    Thorsten

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