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8-Kanal Multiroom Audio Controller+Verstärker auf piCorePlayer Basis

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  • Tranceport
    antwortet
    Hallo zusammen! nachdem ich quasi jahrelang ein stiller Mitleser hier war und das Thema Docker aus meiner Sicht hier schmerzlich unterrepräsentiert ist wollte ich meine ersten Versuche zusammenfassen. Verwendet wird bei mir ein Intel-NUC, auf dem bereits Openhab und LMS jeweils als Docker Container laufen, als Host OS läuft UbuntuServer 20.04.1 LTS.

    1. Squeezelite Container starten, inkl. durchgereichter USB-Karte (Die übliche Logilink 7.1)
    Als Image habe ich aschamberger/squeezelite verwendet, da die Umgebungs-Variablen hier so schön simpel dargestellt werden.

    Zuerst ein Volume anlegen, um die Config permanent speichern zu können:

    volume.png

    Das Durchreichen der Sounddevices war simpel:
    Device.png
    Oder wie im Dockerhub angegeben:
    --device=/dev/snd/

    Mit den entsprechenden ENVs gestartet:
    ENV.png
    Das OUTPUT_DEVICE war zu Beginn nicht genau klar, welches Format hier erwartet wird. Die Lösung: Container starten (trotz Fehler in den Logs, dass das Output Device fehlt) und ins Terminal wechseln (Ich verwende Portainer, also "Console"). Hier zeigt "squeezelite -l" die Devices passend an.

    Jetzt findet der LMS den Player auch, und kann bereits Musik abspielen. Aber natürlich nur für eine Instanz

    Nächste Schritte:
    - Die Kanäle aufsplitten (vermutlich am Host vorzunehmen)
    - Entweder den Container um weitere Instanzen erweitern, oder, wenn möglich, ein Squeeze-Docker pro Kanal?

    Ergänzung:
    Habe den Host um die /etc/asound.conf erweitert. Leider kann das Docker-Image "stereofront" nicht als sounddevice finden, obwohl es squeezelite dieses ebenfalls über den Parameter "-o" übergibt.

    output_init_common:384 unable to open output device: stereofront
    scheinbar genügt /dev/snd dafür nicht. Wenn ich die asound.conf im Dockercontainer einfüge ändert sich ebenfalls nichts.

    Ergänzung #2:
    Die Änderung ist bezaubernd einfach: /etc/asound.conf als readonly mappen:
    -v /etc/asound.conf:/etc/asound.conf:ro
    Damit läuft zumindest Docker#1 auf stereofront wie geschmiert. Sobald ich Raum#2 angeschlossen habe, dupliziere ich den Docker Container und passe das OUTPUT_DEVICE entsprechend an.

    Ergänzung #3:
    Mittlerweile steht auch die Verkabelung zum Badezimmer. Beim Versuch, auch dafür eine Dockerinstanz zu erstellen ist mir aufgefallen, dass scheinbar nur ein Container gleichzeitig auf das Sounddevice zugreifen kann. "Device busy" kommt bei zusätzlichen Instanzen zurück.
    Dh. wieder zurück auf Null, entweder finde ich direkt ein Squeezelite Image, das mehrere Instanzen über die ENV unterstützt, ich passe meinen bestehenden Container an (dann sind die Änderungen aber weg, sobald ich das Image update) oder forke am Ende ein eigenes Image =D

    Ergänzung #4:
    Nach etwas Recherche:
    Code:
    & /sbin/setuser nobody /usr/bin/squeezelite -n "OG Bad" -o monosurroundl -a 80:::0: -m fe:6d:e8:59:5f:5c
    and die letzte Zeile "exec..." anhängen in
    /etc/service/squeezelite/run/squeezelite.sh
    Jetzt läufts =) Natürlich kann über die Umgebungsvariablen nur der erste Player angepasst werden und ein Imageupdate überlebt es auch nicht - für mich aber erstmal perfekt so!
    Zuletzt geändert von Tranceport; 31.08.2021, 12:42.

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  • gabsi55
    antwortet
    Hab die public Beta verwendet, läuft einwandfrei bei mir.
    https://forums.slimdevices.com/showt...-0-Public-Beta

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  • mfd
    antwortet
    Zitat von gabsi55 Beitrag anzeigen
    2 Zonen verwirklicht mit piCorePlayer 7.
    Wo hast du den piCorePlayer 7 gefunden?

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  • gabsi55
    antwortet
    Vielen Dank für die viele Information in diesem Thread.
    Kurz mit dem Logilink USB DAC und einem Pi4 2 Zonen verwirklicht mit piCorePlayer 7.
    ​​​​​​​Die asound.conf aus Post #1 funktioniert weiterhin.

    Über das LMS Material Skin meiner Meinung nach eine unschlagbare Lösung in Sachen Preis/Leistung.
    Spotify Connect funktioniert ebenfalls prima.

    Soviel nur kurz als Erfahrungsbericht.

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  • mfd
    antwortet
    Zitat von magiczambo Beitrag anzeigen
    Oder gibt es in den 19 Seiten evtl. nun ein "Best-Practice" bzgl. Ausschaltplopp?
    Ich habe nie andere Verstärkermodule als die oben im ersten Beitrag für mich getestet. Bei Gelegenheit recherchiere ich nochmal, welche evtl. aktuell als Alternative in Frage kommen. Ich habe das Problem ja dadurch umschifft, dass die Module im Ausschaltmoment "gemutet" sind. Das kann ich deshalb einfach gewährleisten, weil ich den RPi separat (später) abschalte, da ich diersen über ein eigenes Netzteil versorge. So wiederum konnte ich auch die Störgeräusche einfach in den Griff bekommen.

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  • magiczambo
    antwortet
    Zitat von mfd Beitrag anzeigen

    Eigentlich sollten alle relevanten Links funktionieren. Was fehlt dir denn genau?
    Naja nachdem du den Beitrag editiert hast sieht es nun besser aus
    Allerdings hast du nun AMP Mono Module verlinkt?!
    Zitat von mfd Beitrag anzeigen
    Es gibt auch andere Endstufenmodule, die direkt mit eingebauter Beschaltung gegen Ausschaltplopp geliefert werden, hier gibt es dann aber meist keinen nach außen geführten Mute-Anschluss.
    Hier hattest du ebenfalls Module verlinkt, dieser wurde entfernt. Hast du evtl. ein Bsp. dazu?

    Oder gibt es in den 19 Seiten evtl. nun ein "Best-Practice" bzgl. Ausschaltplopp?
    Zuletzt geändert von magiczambo; 03.12.2020, 15:45.

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  • mfd
    antwortet
    Zitat von magiczambo Beitrag anzeigen
    Auch die Links im ersten Beitrag überwiegend dead sind.
    Eigentlich sollten alle relevanten Links funktionieren. Was fehlt dir denn genau?

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  • magiczambo
    antwortet
    Hiho, zusammen.

    Da ich das Projekt wieder aufnehmen möchte und in den mittlerweile 19 Seiten verloren bin. Auch die Links im ersten Beitrag überwiegend dead sind.

    Kann mir jemand evtl. einen aktuell funktionierenden Aufbau in einer "aktuellen" Version verlinken?

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  • mfd
    antwortet
    Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
    das Hauptproblem ist dass es gar nicht so viele USB Mehrkanal Chipsätze gibt, und ich hab noch keinen gefunden, für den es ein vollständiges Datenblatt online gibt.
    Du könntest das fertige Gerät - baugleich zur derzeit verwendeten Soundkarte - ab ca. 10€ beim Chinamann kaufen, und den Soundchip ausbauen.
    Datenblatt ist da auch kein Problem...

    Edit:
    Alternativ jede Menge Stereo-DACs wie den PCM2704 kombinieren und hoffen, dass das softwaremäßig dann mit der Aufteilung klappt.
    Zuletzt geändert von mfd; 01.12.2020, 17:34.

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  • Hochpass
    antwortet
    Ich hatte auch mal ein Schematic zu 75% fertig gemacht.
    Die Idee war das mit dem Compute modul zu machen. und mit einem Ardiuno noch eine KNX Schnittstelle direkt zu integrieren. Da mir die Schnittstellen nicht ausgereicht haben habe ich das Thema dann auf Eis gelegt.

    Das Compute Modul 4 ist seit kurzem raus was alle Vorraussetzungen hat. Ich glaube das Base Board ist auch in KICad verfügbar, so dass die Basis fertig ist. Hab halt noch nie mit KICad was gemacht. Jetzt muss ich erstmal noch ein neues Haus bezugsfertig machen. Wenn der Winter aber lang wird setzt ich mich wieder dran.
    Das Thema steht aber bei mir noch auf der Agenda.

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  • uncelsam
    antwortet
    Zitat von mfd Beitrag anzeigen
    Zitat von Smartie76 Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, ob das Vorhaben mittlerweile weiter vorangeschritten ist, eine integrierte Platine zu entwickeln, die die Mute-Schaltung und die Soundkarte(n) kombiniert?



    Mir ist da nichts bekannt.
    Diese müsste ja modular erweiterbar sein, da es sehr unterschiedliche Anforderungen an die Anzahl der Kanäle gibt.
    Das war mein Plan, ich komme allerdings noch nicht richtig weiter, das Hauptproblem ist dass es gar nicht so viele USB Mehrkanal Chipsätze gibt, und ich hab noch keinen gefunden, für den es ein vollständiges Datenblatt online gibt.
    Ohne Abnahmemengen in 4-5 Stelliger Menge, bekommst da nicht mal eine Antwort...

    Grüße

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  • mfd
    antwortet
    Zitat von Smartie76 Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, ob das Vorhaben mittlerweile weiter vorangeschritten ist, eine integrierte Platine zu entwickeln, die die Mute-Schaltung und die Soundkarte(n) kombiniert?
    Mir ist da nichts bekannt.
    Diese müsste ja modular erweiterbar sein, da es sehr unterschiedliche Anforderungen an die Anzahl der Kanäle gibt.

    Zitat von Smartie76 Beitrag anzeigen
    Wie verhält sich die 4-fach-Platine von papaarrugada eigentlich bzgl. des Standby-Verbrauchs? Ist der vergleichbar zum ursprünglichen Aufbau von mfd?
    Ich kenne die Platine zwar nur hier aus den Beiträgen, aber vom Aufbau her dürfte der Verbrauch im Betrieb etwas höher liegen, da ja ein Relais verbaut ist. Abhängig von der Steuerspannung und Schaltleistung (Spulenwiderstand) verbraucht ein Relais bauartbedingt solange es "eigeschaltet" ist Strom, außer es handelt sich um ein bistabiles Relais.

    Zitat von Smartie76 Beitrag anzeigen
    Mal ganz nebenbei, macht ihr euch bei solchen Eigenbauten Gedanken über die Versicherung eures EFH? Der wird das ja sicherlich nicht einerlei sein, wenn solche DIY-Sachen im Technikraum verbaut sind.
    Wer derartige Konstruktionen baut, will wohl i.d.R. etwas einsparen, sonst könnte man ja die fertige Anlage von der Stange nehmen und von einem SI in das Gebäudekonzept integrieren lassen. Dann sind auch Stromkosten Nebensache.
    Also hat man die zugehörige Versicherung schon zuvor eingespart.

    Und dass man sein Gebäude wegen ein paar Verstärkermodulen abfackelt wird nicht so häufig vorkommen. Da sind andere "Chinakracher" in der Durchschnitts-Wohnung sicher schlimmer. Selbst wenn die irgendwo in der Produktion einen "CE-Etikettierer" gefunden haben...

    Insgesamt ist das Versicherungsthema ein schwieriges, wo fängt man an? Ob es die selbst aufgehängte Lampe, der aus Einzelteilen zusammengebaute PC oder der DIY Multiroom-Verstärker ist, die Versicherung wird sich in jedem Fall gern drücken.

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  • Hochpass
    antwortet
    Wenn du ganz sicher gehen willst such mal nach "Energiebegrenzte Stromkreise" oder "NEC Class 2"

    Ich behaupte dann kann dir keiner was.

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  • Smartie76
    antwortet
    Also ich muss schon sagen, sehr geiles DIY Projekt, was ihr da alle über die Jahre entwickelt habt. Zugegeben, es hat etwas gedauert, sich die 37 Seiten durchzulesen, war aber alles andere als langweilig ;-)

    Nun stehe ich selbst vor der Entscheidung, welches Multiroom-System in mein zukünftiges EFH einziehen soll. Die Kriterien sind auch bei mir im Wesentlichen der Kostenfaktor und der Stromverbrauch im Standby. Leider habe ich von Elektronik nun mal so gar keine Ahnung - die Softwareseite wäre sicherlich nicht das Problem.

    Mich würde interessieren, ob das Vorhaben mittlerweile weiter vorangeschritten ist, eine integrierte Platine zu entwickeln, die die Mute-Schaltung und die Soundkarte(n) kombiniert? Bzgl. der Verstärker gibt es ja sicherlich immer noch keine optimalere Lösung wegen des Plopp-Problems, wobei dies einige im Forum ja gar nicht zu haben scheinen. Bei mir wären es wahrscheinlich mind. 12 Mono-Verstärker, wo dann der höhere Preis pro Modul schon arg ins Gewicht fällt. Die 2€ für den TPA3118 PBTL aus China sind da fast schon vernachlässigbar.

    Wie verhält sich die 4-fach-Platine von papaarrugada eigentlich bzgl. des Standby-Verbrauchs? Ist der vergleichbar zum ursprünglichen Aufbau von mfd?
    Vermutlich würde ich auch einen dedizierten RasPI verbauen und sowohl jeden einzelnen der 12 Mono-Kanäle muten als auch das Gesamtsystem per Aktor schalten wollen. Spricht irgendetwas dagegen, dieses Vorhaben mit den auf Seite 1 vorgeschlagenen Komponenten anzugehen? Wäre die 4-fach Mute-Platine auch für 8 Monokanäle geeignet?

    Mal ganz nebenbei, macht ihr euch bei solchen Eigenbauten Gedanken über die Versicherung eures EFH? Der wird das ja sicherlich nicht einerlei sein, wenn solche DIY-Sachen im Technikraum verbaut sind.

    Grüße,
    Smartie

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  • ChrisWendt
    antwortet
    Hallo Biegelitsch ,

    hast du mittlerweile dein System zum laufen bekommen?
    Ich habe bei mir das selbe Problem. Evtl. könnten wir uns mal austauschen.

    Gruß


    Zitat von Biegelitsch Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    mein Name ist Christian und ich habe dieses Projekt schon vor längerem gefunden, da es ideal für unseren Neubau ist.

    Gelötet ist alles und es hat auch schonmal - zumindest im Ansatz - funktioniert. Verbaut sind 13 Verstärker und 2 LogiLinik Soundkarten.
    Hatte ursprünglich einen Raspi 4, wie ich gelesen habe funktioniert der aber nicht mit zwei Soundkarten, also habe ich mir noch einen 3B+ zugelegt, mit dem das Projekt umgesetzt werden soll.

    Nur ich bekomme das System einfach nicht zum Laufen.

    Mein Problem ist, dass ich sobald eine angepasst bootlocal.sh einspiele, der Raspi nicht mehr erreichbar ist.
    Hab jetzt viel versucht, ich komme aber nicht dahinter, wo der Fehler liegt und wäre daher für Hilfe sehr dankbar!



    Danke!
    Christian

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