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tsb2001: danke für die spannenden Hintergrundinfos!
Melden sollte man die Module auf jeden Fall - das macht zum Einen Sinn aber ist ja auch von außen leicht zu sehen/überprüfen (Luftbilder).
Die Wielandsteckdosen sind typisch Deutsch. In anderen Ländern reicht es für den Berührungsschutz, dass der Wechselrichter die Spannung abschaltet sobald der Stecker gezogen ist.
Da finde ich eine separate Zuleitung und Absicherung noch sinnvoller, damit bei gleichzeitigem Verbrauch und Einspeisung nirgendwo >16A durch die Leitungen fließen. Aber das sind alles so Kleinigkeiten die viel Aufwand und Kosten bedeuten.
Ja da kommt vermutlich mehr Druck auf die Messtellenbetreiber. Ich habe hier vor zwei Jahren nen neuen HAK und Zählerschrank gesetzt, da kamen die und haben einfach direkt den alten Zähler in den neuen Schrank geschraubt. Auch in den Vorabgesprächen mit dem EVU, kein Gedanke daran da was zu ändern. Sofern ich nicht vorab nen Installateur für ne PV-Anlage finde melde ich mich dann wohl 2032 an der Stelle hier wieder, wenn's den neuen Zähler gibt.
OK bei mir ist es so ein alter schwarzer der wohl nicht rückwärts drehen kann, da wäre dann wohl erstmal kein Austausch zu erwarten.
Nicht unbedingt; aber meistens ist so ein Trigger der Auslöser dafür, das seit 2016 bestehende Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende umzusetzen, bei dem bis spätestens 2032 alle Haushaltszähler digital umgerüstet sein müssen.
Des weiteren gilt die Eichfrist bei den analogen Zählern 16 Jahre. Durch turnusmäßige Prüfungen werden von jedem Typ nach Ablauf der Gültigkeit eine bestimmte Stückzahl ausgebaut und beim Eichamt auf die Einhaltung der Verkehrsfehlergrenzen geprüft. Liegen die Geräte innerhalb der Toleranz, wird die Eichgültigkeit um 2 Jahre verlängert. Daher sind vereinzelt Zähler zu finden, die 40 Jahre und älter sind.
Daher bietet es sich an, die Zähler bei geplantem Einspeisebetrieb zu tauschen, damit einerseits die Stückzahlen zur Nacheichung vorliegen, andererseits auch damit die Pflicht zu erfüllen, Smartmeter einzubauen.
Zum Thema Einspeisung des Balkonkraftwerks: bevor ich irgendeine Steckdose gegen Wieland tauschen würde, gäbe es eher einen Festanschluss. Das ist auch explizit erlaubt und lässt sich durch eine Wandauslassdose mit Zugentlastung problemlos realisieren.
Ich kann da ein wenig Licht ins dunkle bringen:
An vielen elektronischen Haushaltszählern kann die Rücklaufsperre parametriert werden. Da im reinen Leistungsbezug dieser Parameter uninteressant ist, wird die Aktivierung der Rücklaufsperre schon mal vergessen. Eine Änderung der Parameter vor Ort ist nicht so einfach möglich; zumal viele Firmen Subunternehmer mit dem Wechsel beauftragen, die eh nichts parametrieren können.
Da aber ein Rücklauf bei Einspeisung faktisch Steuerhinterziehung ist, möchte der Messstellenbetreiber nicht der Auslöser sein. Folglich wechselt dieser die Zähler lieber präventiv, bevor er den Anschlussnutzer in die Steuerfalle tappen lässt und sich durch die Kenntnis oder Unterlassen (Infos zur Einspeisung kommen ja von der Bundesnetzagentur) selbst der Beihilfe strafbar macht.
Oder denkt hier wirklich jemand, dass sich der Messstellenbetreiber darauf freut, unsinnige Zählerwechsel mit Kosten (Terminabsprache, Hinfahrt, Gerätetausch, Rückfahrt) zu generieren, wenn da nicht wirklich was hinterstecken würde???
So hatte ich das auch vor! Nur ein kleines bisschen Rebellion gemischt mit German Gründlichkeit hab ich mir dann doch gegönnt, und die 600VA beim Marktstammdatenregister angemeldet.
Das mein Versorger alle halbe Jahre selbst dort anfragt, ob sich in seinem Versorgungsgebiet was getan hat, hat mich ehrlich gesagt etwas stutzig gemacht.
Von wegen DVSGO und Daten an dritte, etc...
Vermutlich hab ich hier den Haken schon bei der Registrierung gesetzt, wie blauäugig.
Naja, auf jeden Fall haben die dann bei mir angerufen, ziemlich batzig war sie am Telefon. Warum so spät, und das müssen wir doch wissen, bla bla bla.
Naja, sobald der Ball angestossen ist, kommste nimmer raus, und der Termin für den Zählertausch musste dann sein.
Das war zwar alles kostenlos, und der Zählerwechsler hat auch alles so wieder eingerichtet wie es vorher war. Optische Schnittstelle etc,.
Allerdings hab ich in meinen Augen die Relation der Kosten zum Nutzen für den Versorger überhaupt nicht verstanden.
Aber Regeln sind Regeln!
Kann ich nicht einfach eine Wieland M25 Buchse unten an eine HENSEL-Dose packen und fertig? Einkauf 13€ Brutto. Klingt nun nicht so verkehrt.
(Rede nicht von einem Außen-Ort wo zwei Steckdosen sind, eher von einem Dachboden, wo sowieso dann eine Dose hin muss).
Danke Euch, das ist für mich völlig ok… Wenn ich mich für das Balkonkraftwerk entscheide, dann wird an der betreffenden Steckdose nichts anderes mehr eingesteckt werden, so dass ich sicher sein kann, dass der komplette „Verbrauch“ eingespeister Strom ist.
Gut zu wissen, dass ich somit nichts an der Installation ändern muss und als positiven Nebeneffekt sogar den erzeugten Strom direkt in KNX auslesen kann (und nicht auf irgendwelche Apps und WLAN vom Balkonkraftwerk angewiesen bin).
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