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Edomi Linux Backup

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    Edomi Linux Backup

    Hallo zusammen,

    kurz mal eine Frage an euch. Wie macht Ihr von eurem Linux System auf dem edomi läuft ein Backup?
    Welches Programm nehmt Ihr her und wie macht Ihr das genau.?
    Habe es mit Acronis versucht funktioniert aber nicht.

    Gruß

    #2
    Wichtig ist vor allem, dass du die EDOMI Installation sicherst. Dazu legt EDOMI täglich um 0:00 Uhr selbst eine Sicherung in /var/edomi-backups/ an.
    Diese sollte man täglich wegsichern. Ein Neuaufsetzen ist damit mit überschaubarem Aufwand möglich (CentOS installieren, EDOMI zurücksichern, notwendige OS Pakete und Zusatzkomponenten der LBS einspielen).

    Bei mir läuft EDOMI in einer VM unter ESXi. Hier sichere ich zusätzlich die VM jede Nacht auf ein NAS (Tool: XSIBackup) und danach eine Kopie auf eine USB Platte (Tool: borg). Mein NAS basiert auf OmniOS mit napp-it als Management Layer und ZFS als Filesystem. Damit ist es auch möglich ohne viel Aufwand stündliche Snapshots zu erstellen, womit es dann möglich ist auch kurzfristig auf alte Stände zurückzugehen. Wenn man einen zweiten ZFS Server hat, kann man auch mit Snapshots und zfs send/receive sehr leicht eine Backup Strategie umsetzen.

    Es kommt also immer darauf an wie man EDOMI betreibt, wie paranoid man ist und wieviel Ressourcen man investieren möchte/kann.

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      #3
      Hi jonofe,
      die edomi Sicherung sichere ich bereits weg.
      bei mir läuft edomi auf einem futro s920 standalone. Ich wolle halt mein komplette Festplatte sichern wegen den installierten Pakten (mqtt ....) mit allen Partitionen, weiß jedoch nicht wie ich das machen soll unter linux. Hab schon mal was gelesen mit DD übers Terminal, Is halt auch so eine Sache wenn man nicht genau weiß was man da tut und sich dann alles kaputt macht. Daher habe ich mal gedacht vielleicht macht dies hier ja schon jemand und kann mir sagen wie ich dies genau machen muss.
      Zuletzt geändert von BadWicky; 31.12.2019, 14:49.

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        #4
        Mit DD erstellst du einen Disk Dump. Damit kannst du theoretisch auch später von einem USB-Stick o.ä. booten und auch wieder zurück spielen. Das macht man aber nicht täglich. Ist wohl eher gebräuchlich, wenn man z.B. auf eine größere HDD wechseln möchte oder eine VM auf ein System bekommen möchte. So habe ich map testweise eine VM über eine CF-Karte auf einen Alix kopiert.

        Edomi und CentOS laufen aber so unkompliziert, dass ich mit eher die frische Installation sichern würde oder die Installationsmedien und dan zusätzlich von Edomi ein Backup in regelmäßigen Abständen.

        Aber das handhabe ich so. Jeder macht das anders. Wenn ein System nicht mehr läuft, setzte ich es gerne ohne Altlasten neu auf.

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          #5
          Hallo Marino,
          ja hört sich vernünftig an.
          Da gibt es nur ein großes ABER, und zwar die Pakete die bei mir installiert sind wie z.B vom mqtt Baustein, wenn es diese nicht mehr gibt hat man ein Problem, dies möchte ich halt vermeiden und deshalb möchte ich halt ein komplettes Backup von meiner Platte haben. Das einfach zu erstellen ist und im Fehlerfall einfach wiederherzustellen ist.

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            #6
            Der Unterschied zwischen edomi-Backup und Backup ist halt genau das hier...
            Zitat von jonofe Beitrag anzeigen
            notwendige OS Pakete und Zusatzkomponenten der LBS einspielen
            ...und angesichts der LBS-Thematik, dass einige LBS nur CentOS 6.5 können, andere nur CentOS 7.x, andere von Entwicklern zurück gezogen wurden, ist die Überlegung durchaus valide. Ich habe mir in der Vergangenheit die LBS meist (ich hoffe:immer) als ZIP noch abgelegt, aber wer das nicht hat, ist wohl möglich aufgeschmissen, bzw. es macht mehr Aufwand.

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              #7
              Hallo saegefisch,

              richtig die LBS habe ich genau so wie Du auch als zip gespeichert. Was ich eigentlich meine sind die Paket Installationsquellen die man z.B. für den mqtt Baustein von jonofe benötigt und auch separat installieren muss. Wenn es dies nicht mehr gibt, ist man halt aufgeschmissen und der ganze lbs funktioniert nicht mehr. Aus diesem Grund dachte ich mir, dass es halt sinnvoll wäre die ganze Platte zu sichern. Ich hab nur keinen Plan wie ich das am vernünftigsten mache.

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                #8
                Vom Entwickler zurückgezogene bzw. nicht mehr verfügbare Pakete habe ich in der Tat bisher nicht berücksichtigt.

                Zusätzlich als zip anlegen ist zwar auch gut, aber irgendein Paket hat man dann doch mal vergessen.

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                  #9
                  Genau diese Problemstellung hat mich dazu bewogen auch mein EDOMI Produktivsystem zu virtualisieren und ein wenig mehr Aufwand/Qualität in die HW des Servers zu stecken. Datacenter grade Server HW und vor allem auch DC SSDs und ECC RAM. Das hilft natürlich leider nicht bei dedizierter HW. Aber man könnte auch bei dedizierter HW virtualisieren, sofern die HW ausreichend leistungsfähig ist und vom Virtualisierer unterstützt wird.

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                    #10
                    Aber unabhängig von HW oder VM: Wäre DD nicht tatsächlich das richtige Werkzeug, um edomi komplett mit allem drum-und-dran (LBS, Zusatzpakete,...) zu sichern? Habe allerdings bisher selber keinerlei praktische Erfahrung mit DD... Sollte man sich da nicht per Cron in regelmäßig Abständen (z.B. wöchentlich) ein FULL auf's NAS legen lassen können?

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                      #11
                      Ich nutze Veeam Backup Agent for Linux, um die VM auf ein Synology NAS zu sichern.
                      Ist kostenlos, kann den ganzen Server oder auch nur einzelne Dateien Sichern.
                      Volle, sowie inkrementelle Sicherungen und die Sicherungszeit können ebenfalls festgestellt werden.
                      Mit dem Recovery ISO von Veeam kann man auch einen bare-metal-Restore durchführen.
                      Damit hatte ich z.B. die Migration von ESXi VM zu Proxmox durchgeführt.
                      Die Lösung kann man aber auch bei physikalischen Servern wunderbar nutzen.

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                        #12
                        Auf Bare Metal oder ESXi Hosts würde ich auch Veeam nutzen. Es funktioniert einfach und die Consumer Features reichen völlig ist (Beruflich nutze ich Veeam Backup & Replication).

                        Für meine Maschienen nutze ich das integrierte Backupsystem von Proxmox aber das liegt daran dass es einfach mit der Virtualisierungslösung mitgeliefert wird.

                        Egal wie du dich entscheidest, denk dran x Versionsstände aufzubewahren. Diese sollten im besten Fall vom Backupsystem rotiert werden. Ebenso empfiehlt es sich regelmäßig einen Restore durchzuführen denn: Niemand benötigt ein Backup sondern einen Restore
                        Grüße
                        Marcel

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                          #13
                          BadWicky willst du ein Offlinebackup machen, d.h. Edomi runterfahren, ein anderes System z.B. von USB-Stick starten und dann die Disk imagen? Oder die Disk sogar ausbauen?

                          Hierfür gibt es z.B. Clonezilla.

                          Ebenfalls kommen mir auch diverse Tools aus der Datenträgerforensik in den Sinn:
                          - ewfacquire (Kommandozeile)
                          - Guymager (GUI-Tool: einfach zu bedienen unter Linux)
                          - Tsurugi Linux: bootfähige Live Distro mit Guymager an Bord
                          - FTK Imager (unter Windows)

                          In der Datenträgerforensik werden ewf-Dateien erstellt (expert witness format). Diese haben die folgenden Vorteile gegenüber einer simplen von dd generierten Datei:
                          - Komprimierung anlässlich Akquisition
                          - Checksummen werden anlässlich der Akquisition gebildet und im Datenträgerabbild (Image) abgespeichert
                          - Informationen zum Image (Fall, Datum, Version, Autor, etc.) kann im Image selber abgespeichert werden (vergleichbar mit z.B. EXIF-Daten bei Bildern)
                          - automatische Unterteilung in mehrere Dateien möglich (wichtig, falls Image auf einem Filesystem gespeichert werden soll, welches eine Dateigrössenbegrenzung von z.B. 2 GB kennt).

                          Eine ewf-Datei kann anschliessend mit diversen Tools analysiert aber auch in ein dd exportiert werden (ewfexport). Also keine Sackgasse ...

                          Mit xmount (Kommandozeilentool, siehe pinguin.lu für mehr Infos) kann eine ewf-Datei auf einem Linuxhost on the fly gemountet werden und dann als virtuelle Maschine mit VMware Player/Workstation oder Virtualbox gestartet werden. Änderungen werden in eine Cachedatei geschrieben und die ewf-Datei wird hierbei nicht verändert! xmount versteht auch dd/raw als Input.

                          Elegant wäre nun aber, dein Image gleich so aufzubereiten, dass es nachher direkt auf einem Proxmox- oder ESXi-Host gestartet werden kann (keine Ahnung, ob und wie dies möglich ist und keine Erfahrung damit), Anschliessend hättest du die Möglichkeit Snapshots bzw. Backups wie im Faden erwähnt vorzunehmen. Ich möchte meine Installation auch auf ESXi bzw. Proxmox heben. Werde aber wohl den Weg einer Neuinstallation von Edomi und anschliessendes Einspielen eines Edomibackups gehen.



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                            #14
                            Hallo zusammen,
                            vielen Dank für eure Tipps und Anregungen.
                            Nach langem hin und her habe ich jetzt eine Lösung für mich gefunden die für mich vollkommen ausreichend ist und zwar habe ich es mit Acronis hinbekommen ein komplett Backup meines Systems zu erstellen und es auch erfolgreich wiederherzustellen.
                            einziger Nachteil ich muss die SSD Platte ausbauen aber das ist für mich ok so, denn wichtig für mich war einfach Mal ein Backup von meinem System zu haben mit allen Installations Paketen/Quellen nur falls die SSD anbraucht. Im Fall das edomi aufgibt kann man ja dann mit dem edomi Backup wieder einspielen.

                            Grüße an alle und ein gesundes neues Jahr!

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                              #15
                              Hi

                              mich würde das Thema auch ganz fest interessieren.
                              Veeam ist sicher eine gute Lösung für „Native“ laufende EDOMI Installationen.
                              Leider bin ich Linux technisch voll schwach auf der Brust.

                              Habe mir jetzt eine neue CentOS7 Installation mit EDOMI 2.01 hergerichtet
                              Mit dieser Anleitung:
                              https://wildcardlinux.blogspot.com/2...nstall-on.html
                              Hebe ich die Veeam Installation durchgedrückt…
                              Gefehlt hat irgendwie noch
                              yum install veeam (wieso auch immer???)
                              yum install cifs-utils (ich glaube für die SAMBA…. Sachen)

                              Funktioniert hat danach eine „Locale“ Sicherung auf einen Stick.
                              Netzwerk konnte ich noch nicht testen

                              ABER ICH HABE ABSOLUT KEINE AHNUNG WAS ICH DA INSTALLIERT HABE ????
                              War das alles notwendig?
                              Super wäre, wenn mal einer von den Linux Pros drüber schauen könnte.
                              Ich glaube das wäre für viele interessant…

                              Seppl_o815

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