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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Das ist also nicht zwingend die beste Speicherlösung.
    Die Beste Lösung wofür? Ich denke es kommt auf mehr Dinge an als nur den Wirkungsgrad. Und "verlieren" tut man die Energie nicht wirklich, ist eben die Frage ob das was du als "Verlust" siehst sich gleichzeitig auch anderweitig noch nutzen lässt.
    Nehm mal H2 Fahrzeuge, klar mögen Akkufahrzeuge nen höheren Wirkungsgrad haben, nur erzeugt so eine Brennstoffzelle ja als "Abfallprodukt" auch noch Wärme. Ich denke die die mit Akkufahrzeugen fahren werden sicherlich nicht im Winter auf ne Heizung verzichten wollen. Für Gebäude könnte das "Abfallprodukt" Wärme genauso relevant sein.

    Früher hatte man die Wahl zwischen Diesel (lange Strecken, Steuervorteile) und Benzin. Ich denke am Ende ist die Frage nach dem Antriebskonzept bei Fahrzeugen auch von den individuellen Bedürfnissen abhängig.
    Jemand der sein Auto nur ganz selten nutzt, für den macht nen Elektrofahrzeug mit Akku warscheinlich wenig Sinn, und für die Umwelt genauso wenig.
    Man sollte da wirklich in alle Richtungen forschen am Ende hat man dann ne Vielzahl an Möglichkeiten welche je nach Anwendungsfall ihre Vorteile ausspielen können. Auch würde es in meinen Augen reichen die Anzahl der "Verbrenner" zu senken langfrisitig, sie müssen aber nicht auf 0 zurück gehen, denn die wahren "Klimakiller" sind sowieso ganz woanders. Dass Leute da ihre Oldtimer bei schönem Wetter mal Sonntags ausfahren seh ich jetzt nicht als DAS Problem an.

    Der Akku allein wird nicht alle Probleme lösen können, und die Herstellung und die Rohstoffe die benötigt werden gehen ja mit anderen Nachteilen einher. Und man kann auch nicht am Ende nur die CO2 Vermeidung oder Neutralität sehen und den Faktor Umweltzerstörung dann gekonnt ignorieren.

    Auch sollte man bedenken dass die Sonne derart viel Energie liefert dass selbt ein Bruchtteil ausreicht davon für die Energieversorgung. Da könnte man sich einen schlechten Wirkungsgrad also durchaus leisten.
    Klar ist der Akku da besser, aber ist das was manche einem da als Nachteil verkaufen tatsächlich dann einer? Also rechtfertigt das Argument des schlechten Wirkungsgrads es dass man nicht weiter bezüglich H2 forschen und entwickeln sollte?

    Der Nachteil beim Akku ist halt um die Energie von einem Akku in den anderen zu bekommen brauche ich Zeit und auch 2 Akkus. Dieses Umladen ist also auch nicht Ideal. Kleverer wäre es wenn der komplette leere/geladene Akku einfach getauscht werden würde an einer "Tankstelle"
    Wenn ich mein Auto zuhause laden will (Abends/Nachts) so muss ich im Haus quasi auch nochmal soviel Akkukapazität zusätzlich haben wie in mein Auto rein geht, also meine Anlage im Haus muss größer Dimensioniert werden. Der Akku muss also entsprechend größer sein, sprich wieder mehr Rohstoffe die man für Akkus braucht. Das Konzept hat also auch so seine Nachteile.
    Zuletzt geändert von ewfwd; 03.10.2019, 18:51.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Mag sein, wenn es um Speicherung geht dann reicht ja auch H2.
    Die Technik hat aber noch sehr viel Potential.
    Das Problem ist eben, daß du bisher mehr als die Hälfte der Energie verlierst auf dem Weg Strom -> H2 -> Strom. Das ist also nicht zwingend die beste Speicherlösung.

    https://www.fz-juelich.de/SharedDocs...eltrekord.html

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Langfristig geht es da nicht um Süd Link, sondern um Europa weite Netze.
    Moskau ist jetzt 2h vor Lissabon, sprich in Europa geht die Sonne quasi überall zur gleichen Zeit unter. Und hohe Ströme durch halb Europa zu transportieren erscheint mir auch nicht wirtschaftlich da sehe ich eher die Vorteile in der dezentralen Energieerzeugung.

    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Synthesekraftstoff dann wieder zur Stromerzeugung zu verheizen, sondern eben für Mobilitätsanwendungen die batterieelektrisch nicht möglich sind, wie z.B. den Flugverkehr. Power to Liquid hat einfach die meisten Umwandlungsschritte und daher den geringsten Wirkungsgrad.
    Mag sein, wenn es um Speicherung geht dann reicht ja auch H2.
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    H2 ist im Handling nicht ganz einfach
    Die Technik hat aber noch sehr viel Potential. Südkorea ist da afaik auch schon sehr weit und man sieht dort noch sehr viel Potential.

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  • hthoma
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Der Nachteil beim Strom ist aber du musst ihn (Zwischen)Speichern. Soll das auch in Akkus dann geschehen? Wieviele Akkus will man dann noch bauen?
    eFuel hingegen könntest du an Orten produzieren wo viel Sonne scheint, auch ist es egal wenn du nachts nicht produzieren kannst. Wann hängen denn die E-Autos zuhause an der "Dose" ? Richtig, bei Leuten die arbeiten gehen meist Abends/Nachts da wo keine Sonne scheint. Jetzt Strom von einem Akku in den anderen zu Laden kanns auch nicht sein.
    Ich denke das sinnvollste wäre eine Mischung (Akku,H2,eFuel, Benzin/Diesel). Voll auf Akku setzen ist auch nicht die Lösung. Vorallem sind Autos jetzt auch eher nur ne kleine Baustelle. Bei der Schiffahrt und der Zementherstellung etc wäre viel mehr Einsparpotential vorhanden.

    H2 könntest du quasi für alles einsetzen. Heizen, Fahren, wieder zu Strom machen bei Bedarf.
    Da muß ich mich als erstes mal selbst zitieren:

    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Strom in nenneswerten Mengen zu speichern ist aber teuer, sogar sehr teuer. Ein vernünftiger, europaweiter Netzausbau wäre deutlich günstiger. Aber da will ja wieder keiner die pöse Leitung in seinem Hinterhof haben.
    Mit Akkus kann man wirtschaftlich nur kurze Verbrauchsspitzen abpuffern. Man muß das Gesamtsystem so auslegen, daß möglichst wenig Speicher gebraucht werden. Das geht am wirtschaftlichsten durch großflächig ausgedehnte Netze um Erzeugung und Verbrauch möglichst weiträumig ausgleichen zu können. Langfristig geht es da nicht um Süd Link, sondern um Europa weite Netze.

    Power to Liquid wird gebraucht werden, aber nicht um den Synthesekraftstoff dann wieder zur Stromerzeugung zu verheizen, sondern eben für Mobilitätsanwendungen die batterieelektrisch nicht möglich sind, wie z.B. den Flugverkehr. Power to Liquid hat einfach die meisten Umwandlungsschritte und daher den geringsten Wirkungsgrad.
    Power to Gas ist etwas besser als Power to Liqud, aber sowohl H2 als auch CH4 haben so ihre Schwierigkeiten. H2 ist im Handling nicht ganz einfach. Bei CH4 ist das Problem, daß man für den Sabtierprozess eine gute Quelle für CO2 braucht.

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Ergänzung ja, Alternative meiner Meinung nach nicht. Zur Herstellung von einem Liter Synthese-Diesel werden irgendwas zwischen 20 und 25 kWh elektrischer Energie benötigt (Wasserstoffherstellung durch Elektrolyse, Sabatierprozess (CO2 + H2 -> CH4 + H2O) zur Methanherstellung und Fischer-Tropsch-Synthese zur Herstellung langkettiger Kohlenwasserstoffe). Das ist zum Fahren einfach zu teuer, wenn das individuelle Streckenprofil batterieelektrisch machbar ist. Und die eFuels werden drigender für den Flugverkehr benötigt, denn einen batterieelektrischen A380 kann ich mir nicht vorstellen. Trotzdem gibt es sinnvolle Anwendungen für eFuels, aber nicht in der vollen Breite des derzeitigen motorisierten Individualverkehrs.
    Der Nachteil beim Strom ist aber du musst ihn (Zwischen)Speichern. Soll das auch in Akkus dann geschehen? Wieviele Akkus will man dann noch bauen?
    eFuel hingegen könntest du an Orten produzieren wo viel Sonne scheint, auch ist es egal wenn du nachts nicht produzieren kannst. Wann hängen denn die E-Autos zuhause an der "Dose" ? Richtig, bei Leuten die arbeiten gehen meist Abends/Nachts da wo keine Sonne scheint. Jetzt Strom von einem Akku in den anderen zu Laden kanns auch nicht sein.
    Ich denke das sinnvollste wäre eine Mischung (Akku,H2,eFuel, Benzin/Diesel). Voll auf Akku setzen ist auch nicht die Lösung. Vorallem sind Autos jetzt auch eher nur ne kleine Baustelle. Bei der Schiffahrt und der Zementherstellung etc wäre viel mehr Einsparpotential vorhanden.

    H2 könntest du quasi für alles einsetzen. Heizen, Fahren, wieder zu Strom machen bei Bedarf.
    Zuletzt geändert von ewfwd; 02.10.2019, 20:16.

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  • trollvottel
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Du musst bei Tesla nicht am Bildschirm rumwischen
    Also ich kenne jemand, der hat sein 2 Wochen altes Model 3 an nen Baum gesetzt, weil er bei Regen den Wischerintervall ändern wollte/musste und das geht nur übers Display. Totalschaden

    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Alle Funktionen die Du in der jeweiligen Situation über die Lenkradhebel hinaus benötigst, sind auf der Übersichtsseite des Touchscreen.
    ...Welcher aber nicht im Sichtbereich des Fahrers liegt, man neigt damit automatisch dazu, nach rechts abzudriften.

    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Die Stückzahlen sind extrem in die Höhe geschossen und der Preis für Batteriezellen sinkt
    Und warum senkt man dann nicht den Preis für das Standard-Range, also für Normalsterbliche? Oder hat das keine Batterie mit Zellen?

    IMO die Einzigen, die bisher vernünftige Elektroautos für Normalsterbliche bauen, sind Hyundai mit dem Ioniq und Renault mit der Zoe.
    Zuletzt geändert von trollvottel; 02.10.2019, 09:34.

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  • hthoma
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Wenn man sich dem Thema eFuel etwas ernsthafter angenommen hätte, wäre das auch eine Alternative oder zumindest Ergänzung gewesen
    Ergänzung ja, Alternative meiner Meinung nach nicht. Zur Herstellung von einem Liter Synthese-Diesel werden irgendwas zwischen 20 und 25 kWh elektrischer Energie benötigt (Wasserstoffherstellung durch Elektrolyse, Sabatierprozess (CO2 + H2 -> CH4 + H2O) zur Methanherstellung und Fischer-Tropsch-Synthese zur Herstellung langkettiger Kohlenwasserstoffe). Das ist zum Fahren einfach zu teuer, wenn das individuelle Streckenprofil batterieelektrisch machbar ist. Und die eFuels werden drigender für den Flugverkehr benötigt, denn einen batterieelektrischen A380 kann ich mir nicht vorstellen. Trotzdem gibt es sinnvolle Anwendungen für eFuels, aber nicht in der vollen Breite des derzeitigen motorisierten Individualverkehrs.

    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Losgelöst vom Thema Umweltbilanz ist dabei natülich auch, ob wir mit dem aktuell gewählten Ansatz den Wohlstand hier in D halten können und halten wollen, da die Wertschöpfungskette bei BEV nunmal deutlich kürzer ist.
    Ja, aber es kann auch sein, daß wenn wir keine BEVs bauen, wir über kurz oder lang gar keine Autos mehr bauen (oder nur noch für Nischen). Das wäre noch schlechter.

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  • Gast1961
    antwortet
    Bei all meiner Begeisterung für's elektrische Fahren, Cockpit und Bedienung des Tesla Model 3 finde ich auch abschreckend.

    Ein Kumpel, der als Ingenieur bei Apple arbeitet und bei seinen Besuchen im Hauptquartier Model 3 fahren durfte, war wenig begeistert von der Bedienung. Also war ich neugierig und habe es mir im Tesla Showroom in Berlin angeschaut, mit gleichem Ergebnis. Mir ist das zu reduziert, so ganz ohne Knöpfe nur mit einem Tablet in der Mitte. Ein paar dedizierte Bedienelemente möchte ich schon haben, die man blind bedienen kann.

    Das Display des M3 im Showroom hatte einen Schaden (ungleichmässige Beleuchtung), weil ein Kunde dagegen gestossen war. Und offenbar hat man schon wochenlang auf Ersatz gewartet. Wir kamen darüber auf das Gespräch zum Thema Werkstatt - der Teslamitarbeiter suchte für mich als nahegelegenes Servicecenter zunächst Amsterdam raus, dann kamen wir doch auf Düsseldorf (75km Entfernung).

    So gut das Antriebskonzept und die Lade-Infrastruktur bei Tesla ist, der Rest des Fahrzeugs ist für mich nicht auf dem gewohnten Niveau deutscher Hersteller. Typische Ami-Kiste halt. Immerhin hab ich nun nach Jahrzehnten mal wieder offenliegende Federn und Gestänge beim Kofferraumdeckel gesehen. Wusste gar nicht, daß es sowas noch gibt.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 02.10.2019, 09:32.

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  • PhelliBunny
    antwortet
    Also doch wieder auf dem Touchscreen, denn da sind ja alle wichtigen Funktionen...

    Mit den Luxuskarren kann ich nicht dienen, aber ich kann deine Probleme in einem aktuellen VW-Golf/Tiguan nicht wirklich nachvollziehen.

    Und warum ist man hier konservativ? Weil es hier Anforderungen an die Sicherheit der Fahrer und der Umgebung gibt. Tesla scheint das alles ein wenig entspannter zu sehen, hoffen wir einfach mal, dass hier nichts passiert. (Prinzip Hoffnung sollte ja auch ausreichen.)

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  • Voltus
    antwortet
    Du musst bei Tesla nicht am Bildschirm rumwischen. Der Bildschirm wird für die normalen Funktionen nicht benötigt.

    Da ist Porsche aktuell schlimmer. Sowohl beim Panamera als auch beim Taycan (ich habe es auf der Messe ausprobiert) muss ich für ganz normale Funktionen, die ich während der Fahrt benötige in ein Untermenü. Beispiel: Musik Playlist vom Handy, Start-Stop Automatik.

    Der Superkomfort bei Tesla ist, dass dir das Auto praktisch alles abnimmt. Die notwendige Bedienung ist auf ein Minimum reduziert. Alle Funktionen die Du in der jeweiligen Situation über die Lenkradhebel hinaus benötigst, sind auf der Übersichtsseite des Touchscreen.

    Ich kenne die neuesten deutschen Luxuskarossen und kenne absolut alle Funktionen der Topmodelle von BMW, Mercedes und Porsche. Glaube mir: Deren Funkionen im Bereich Abstandsregelung und Autonomes fahren sind weit hinter Tesla.

    Wenn Du einen aktuellen Porsche Panamera auf der Autobahn mit Abstandsregelung und Tempomat fahren lässt, sowie für 30 Sekunden (mehr geht nicht) lenken lässt, ist es ein geeiere von links nach rechts (sofern denn die Streifen richtig erkannt werden). Du denkst immer wieder, dass es gleich zum Unfall kommt. Wenn einer vor dir bremst und der Mindestabstand unterschritten wird, bremst der Porsche heftig ab. Das passiert beim Tesla nicht.

    Deine Aussagen bestätigen letztendlich meine Gesamtaussage: Konservatismus bis zum Exitus.

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  • PhelliBunny
    antwortet
    Also Marketing kann Tesla wirklich hervorragend...
    Ein Fahrzeug ohne Knöpfe finde ich bescheiden, denn ich bin viel abgelenkter, wenn ich am Bildschirm rumwischen muss als den Knopf, den ich auch blind bedienen kann, zu nutzen.(Egal ob das Tesla aktuell ist oder andere Hersteller das jetzt von Tesla nachmachen.) Was ist denn konkret der superkomfort durch die extrem gute Software? (und jetzt erzähl mir nicht, das rumgewische auf dem Display, denn das hilft mir beim eigentlichen fahren überhaupt nicht.)
    Ja man kann das autonomes fahren nennen, aber das ist es bei Tesla noch lange nicht (siehe oben Marketing können sie). Auch die deutschen Herrsteller haben "autonomes fahren" ala Tesla seit einigen Jahren, gehen allerdings wesentlich konservativer an das Thema ran durch die eingesetzten Sensoren, statt einer Kamera und nennen es auch nicht "autonomes fahren". (soweit ich mich erinner kann ist noch kein Mercedes o.ä. gegen einen Laster gefahren, weil er weiß ist und von der Kamera nicht erkannt wird).
    Und zum Thema Softwareupdate, will ich gar nicht wissen, wie, bzw. ob Tesla das absichert. Wie die das für sicherheitsrelevante Steuergeräte (ich erinnere nur an das Bremsenupdate kurz nach Einführung des Model3, wodurch sich der Bremsweg um mehrere verkürzt hat) will ich gar nicht wissen. Gibt schon Gründe, warum man updates bei Flugzeugen und Zügen auch nicht einfach over the air updates macht.

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  • Voltus
    antwortet
    Die Politik hat ja die Aufgabe zwischen den Parteien zu vermitteln. Auch sind sie extrem abhängig von den Stimmen. Kompromisse werden gesucht, Verbote vermieden.

    Ich glaube eine Zulassung von Oldtimern werden die niemals verbieten. Vielleicht muss man, wie Frau Benz, dann in die Apotheke um den Sprit für für Spritztour zu kaufen

    Gerade weil es bei Fahrzeugen einen ca. 15 Jahres Zyklus vom Neuwagen bis zur Entsorgung über mehrere Eigentümer gibt, ist es wichtig, dass Neuwagenkäufer sich möglichst jetzt für ein BEV entscheiden, statt noch einen Verbrenner zu kaufen.

    Wer noch nie ein BEV gefahren ist, sollte mal einen Tesla und ein weiteres fahren. Möglichst in einer realistischen Situation. Z.B. ein ganzes Wochenende. Ich kenne keinen, der hinterher gesagt hätte, dass er kein BEV für den Alltag möchte. Gerade bei Tesla ist der durch extrem gute Software Entwicklung entstehende Komfort sehr überzeugend. Es gibt praktisch keine Knöpfe mehr. Der Bildschirm ist beim Einsteigen schon hochgefahren und verhält sich wie ein Ipad. Es ist einfach nie eine Verzögerung da. Zieleingabe im Navi inklusive Berechnung der Schnelladepunkte ist in 5 Sekunden erledigt. Der Tempomat und das autonome fahren funktionieren wirklich. Nicht abschreckend wie bei deutschen Autos, sondern so, dass man es gar nicht mehr ausschalten möchte. Das Fahrzeug guckt 2 Fahrzeuge weiter und fährt vorausschauend wie ein Mensch. Gestern kam übrigens per „Over the air update“ die V10 Software raus und ist jetzt auf allen Fahrzeugen. VW mit dem Taycan das allererste Update dieser Art noch vor sich. Tesla macht das seit 10 Jahren.

    Ich mache mir keine Sorgen um die Arbeitsplätze wegen des Umweltschutzes. Ich mache mir Sorgen, weil unsere Konzerne keine Unternehmer mehr sind. Die Banken haben in den letzten 20 Jahren komplett versagt und Milliarden Gewinne freiwillig an Paypal abgetreten. Einfach weil der Staat die Zinsen gesenkt hat und man zu ignorant war die neuen Geschäftsmodelle zu identifizieren. Stattdessen hat man lieber Lobbyisten bezahlt, die in Internetforen neue Zahlarten als „unsicher“ diffamiert haben.

    Das gleiche droht mit der Autoindustrie zu passieren. Disruption wäre erforderlich gewesen. Verzichten auf Ertrag, um in einer neuen Technologie führend zu werden. Die nächste Disruption läuft bereits: Tesla hat die Preise für alle Modelle in den letzten Monaten schrittweise gesenkt. Das Model 3 Performance kostet jetzt so viel wie die Normalversion vor 6 Monaten, ist als mehrere tausend € im Preis gesunken. Das liegt nicht daran, dass man verzweifelt ist: Die Stückzahlen sind extrem in die Höhe geschossen und der Preis für Batteriezellen sinkt.

    Zusammenfassend: Agilität in Software- und Hardwarentwicklung, sowie Disruption in den Geschäftsmodellen sind für deutsche Unternehmen meist noch Fremdwörter.

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  • gbglace
    antwortet
    Ich hoffe nur das die Ökoradikalisierung nicht schlimmer wird und es zu Verboten der Nutzung von Verbrennungsmotoren kommt. Wie gesagt meine Neuanschaffungen von Pkw hatten alle schon 15Jahre auf der Uhr (dieses Jahr Golf IV Benziner 01/2004). Gegen Verbot bin ich auch weil ich mir für Hobby noch nen echten Oldie zulegen möchte, das dann aber nen 6,2 Liter V8 aus Detroit, einer der echten letzten Fullsize Pkw die gebaut wurden. Aber auch an der Stelle würde ich gern mit deutlich höheren Budget auf Elektro setzen, gibt ja schon genügend Anbieter die die Klassiker auf E-Antrieb umbauen. Aber das dann doch ne 0 zuviel vor dem Komma um es war werden zu lassen.

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  • ewfwd
    antwortet

    Zitat von mmarkus Beitrag anzeigen
    Wenn man für eFuel schon H2 herstellt, wiso dann nicht gleich den verbrennen?
    Gibt von Timm Koch nen "Buch" namens "Das Supermolekül: Wie wir mit Wasserstoff die Zukunft erobern".
    Wurd auch bei KenFM letztens besprochen, also über das Buch und dem Inhalt mit dem Autor.
    Klang zumindest sehr vielversprechend was der Autor schreibt/erzählt. Werds jetzt aber nicht in Einzelheiten alles wieder geben wens interesiert kann ja das Buch lesen oder Video schauen. Das meiste scheitert in meinen Augen eher an dem fehlenden politischen Willen bzw Lobbyarbeit da es wichtiger die Interessen von Einzelnen zu schützen.
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Wir wollen doch eigentlich die Energie möglichst effizient einsetzen.
    Effizienz ist nicht alles. Was machst du mit Ökostrom wenn du grad zuviel hast? Dem Ausland schenken? Das Windrad ausem Wind drehen weil es nicht einspeisen kann?
    Ist es da nicht besser man erzeugt H2, auch wenn die Effizienz nicht die Beste ist? Ist am Ende ja nichts anderes als Speicherung.
    Soweit ich weiß wird das aber als Verbrauch gewertet und nicht als Energiespeicherung wenn man H2 erzeugt und geht mit ner Reihe von Steuernachteilen wieder einher.

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Warum man gegenüber dem elektrischen Antrieb ein Vielfaches (!) an Energie aufwenden sollte, um eFuel zu erzeugen und im guten alten Verbrennungsmotor zu nutzen, das leuchtet mir nicht ein.
    Also besser die bestehenden Fahrzeuge allesamt verschrotten und durch Akku Autos ersetzen macht mehr Sinn?
    Nebenbei gefragt: Ist das überhaupt von den Rohstoffen her machbar soviele Akkus/Elektroautos zu erzeugen um alle Autos zu ersetzen? Oder müssen in Zukunft sowieso sehr viele Menschen aufs eigene Auto verzichten weil es von den Rohstoffen her nicht geht? Und wer sind diese Menschen die in Zukunft dann kein Auto mehr fahren können/dürfen?


    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Bei erheblichen Risiken und Aufwendungen
    Mal angemerkt beim Hinderburgabsturz starben weniger Menschen als man den Bildern nach anzunehmen mag und verbrannt ist man eher wegen dem Diesel welches für die Motoren benutzt wurde. H2 hat auch ne ganz tolle Eigenschaft nämlich dass es noch oben steigt und nicht wie Benzin, Diesel oder Kerosin auf dem Boden rumliegt und brennt oder brennend worunter tropft.

    Zuletzt geändert von ewfwd; 02.10.2019, 00:12.

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Als Brückentechnologie sehe ich die Plugin-Hybride, die in der Stadt die Effizienz und lokale Emissionsfreiheit des elektrischen Antriebs haben und auf der Langstrecke keinen Reichweitensorgen verursachen. Da kommt in 2020 ganz viel in diversen Fahrzeugklassen, zu Preisen die dann nur wenig über den vergleichbaren Verbrennern liegen.
    Das finde ich einen guten Ansatz, das könnte ich mir auch sehr gut vorstellen.

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