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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Aber nur mit Idealismus werden wir die Energiewende meiner Meinung nach nicht schaffen.
    Sagt auch keiner. Nur jetzt isoliert den geringen Wirkungsgrad beim Wasserstoff zu sehen ist auch nichts aussagend. Das Abfallprodukt Wärme kann bei vielen Anwendungen nämlich noch gebraucht werden wie zB zum Heizen. Man muss am Ende die Gesamtheit im Blick haben.
    Beim Akku hat man im Vergleich zum Öl in meinen Augen irgendwie nur gegen andere Rohstoffe gegen einen anderen ausgetauscht. Klar sie werden nicht mehr verbrannt sondern verbaut. Ändert aber nichts daran dass man für eine Kernkompenente des Elektoautos eben viele seltene Rohstoffe benötigt.
    Selbst wenn man wollte könnte man mit dem Konzept nicht alle Autos ersetzen.
    Und Stationäre Energiespeicher werden in Zukunft ja auch noch benötigt weil erneuerbare Energie nicht immer zur Verfügung steht wenn man sie grad braucht.
    Es würde auch Sinn machen wenn Industrieanlagen die sehr viel Energie brauchen vielleicht in Regionen verlegt werden wo man diese Energie einfacher generieren kann. Die Prozessen werden doch meist sowieso immer mehr und mehr automatisiert da kann sowas auch mal im "Nirgendwo" stehen.
    Zuletzt geändert von ewfwd; 04.10.2019, 14:39.

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  • gbglace
    antwortet
    Kommt so hin.

    Und es ist eben genügend Gefahrenpotential. Wer soll denn a) bedienen, hast das auf nem Taster an allen Fluchtwegen zu schalten?
    Und feuer können sich auch ne Weile ausbreiten und grundsätzlich löschfähigsein bevor das Dach mit PV durchgebrannt ist, (andere Dachseite mit viel Dachfenster z.B.)

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  • Cybso
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Zum Glück hat der Feuerwehrverband hat eine deutlich detailliertere Sicht auf das Thema:
    http://www.feuerwehrverband.de/photovoltaik.html
    Leider geht die Seite auch nicht auf die technischen Details ein, sondern bietet nur allgemeine Faustregeln für den Umgang mit PV-Anlagen im Brandfall.

    Zwischen den Zeilen gelesen ergeben sich für mich folgende Risikoszenarien:

    1. Die Elektroinstallation steht durch die PV-Anlage noch unter Spannung, auch wenn die Versorgung gekappt wurde. Zwar dürfte dieses Problem eher selten auftreten, da die üblichen Wechselrichter ja nur einspeisen, wenn eine Netzverbindung vorhanden ist - aber die Feuerwehr kann ja erst einmal nicht wissen, ob die Anlage für Inselbetrieb ausgelegt ist oder nicht. Dafür ist der DC-Trennschalter am Wechselrichter vorgesehen.

    2. Es könnte zum Körperschluss kommen, wenn der Boden durch das Löschwasser geflutet ist und gleichzeitig mit dem Strahlrohr das Dach gelöscht wird. Hierauf dürften sich die Sicherheitsabstände beziehen (ob in der Situation von der PV-Anlage noch mehr als ein verkohlter Haufen übrig ist, ist dann die andere Frage, aber ausschließen kann man es natürlich nicht).

    3. Eine Rettungsperson könnte im Gebäude versehentlich die beschädigten DC-Leitungen berühren. Dafür scheint es bisher außer kontrolliertes Kurzschließen keine sinnvolle Lösung zu geben.

    Kommt das so hin?
    Zuletzt geändert von Cybso; 04.10.2019, 14:14.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
    Das Gerücht
    Zum Glück hat der Feuerwehrverband hat eine deutlich detailliertere Sicht auf das Thema:
    http://www.feuerwehrverband.de/photovoltaik.html

    Ebenso der VDE aus elektrischer Sicht:
    "Brennende PV-Anlagen beziehungsweise Brände in der Umgebung von PV-Anlagen können von Feuerwehren bedenkenlos gelöscht werden, wenn die Sicherheitsabstände zu unter Spannung stehenden Teilen nach DIN VDE 0132 eingehalten werden."



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  • jumy04
    antwortet
    @Sovereign Geb ich dir durchaus Recht. Das meinte ich im Prinzip auch mit dem an die eigene Nase fassen. Ich bin nur der Meinung, wenn man eh etwas anfasst, dann richtig machen. Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten. Die Einsparung werde ich sehen, da ich den Verbrauch exakt erfasse. Werde ich also nächstes Jahr sehen. Ich hätte aber auch bei 0 - 3% Einsparung gedämmt auf Grund des Komforts (warme Wände). Auch wenn ich die Einliegerwohnung im Altbau nicht selbst bewohne. Die Dreifachverglasung im Altbau aus 2015 ist auch deutlich besser und angenehmer als die Zweifachverglasung im "Neubau" aus 2001. Die KWL in 2001 spart auch nicht wirklich Energie, bietet aber eben einen hohen Komfort.
    Aber wenn ich was neu mache, dann sehe ich halt zu, es soweit wie möglich auf den technischen Stand der Dinge zu bringen. Da sind bei Altbauten manchmal Grenzen gesetzt. Die Brennwertheizung vor knapp 10 Jahren hat auch schon um die 25% gebracht. Kälter ist es dadurch nicht geworden. Strom haben wir seit 2002 auch um rund 60% reduziert - ohne Komforteinbußen.
    Wie gesagt: Von Förderung halte ich auch nicht soviel. Unnötig viel Papier. Frisst alles unnötiges Geld.
    Einfach generell Steuersätze runter für neue Technologien. Dann setzt sich sowas automatisch durch. Ist aber jetzt sehr pauschal an dieser Stelle.

    PS: Wenn es brennt, dann bin ich sehr dafür, dass alles weg ist. Auch wenn ich es furchtbar fände. Wichtig ist nur, dass im Fall des Falles die Rauchmelder nicht versagen und ich korrekt versichert bin.
    Zuletzt geändert von jumy04; 04.10.2019, 13:35.

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  • Cybso
    antwortet
    Zitat von Sovereign Beitrag anzeigen
    Das blöde von diesen PV Anlagen ist auch im falle eines Brandes (den man natürlich keinem wünscht), das die Feuerwehr dein Haus samt Inhalt kontrolliert abbrennen lässt.
    Das Gerücht (für mehr halte ich es momentan in Anbetracht der Tatsache, dass in manchen Gegenden auf jedem zweiten Dach so eine Anlage steht) habe ich schon öfters gelesen, und auch, dass in den Feuerwehren über die Gefahr einer PV-Anlage diskutiert wird.

    Nur irgendwie fehlt mir das Verständnis für die technische Grundlage. Die PV-Zellen geben Gleichstrom aus, d.h. der Feuerwehrmann muss zwischen beiden Polen stehen. Wie soll das beim Löschen passieren? Ich will damit nicht sagen, dass es beim Löschen einer PV-Anlage keine Risiken gibt, nur dass ich bis jetzt nicht verstehe, wie das Gefahrenszenario lautet, bei dem die Feuerwehr ein Gebäude lieber kontrolliert abbrennen lässt.
    Zuletzt geändert von Cybso; 04.10.2019, 13:13.

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von Sovereign Beitrag anzeigen
    Das blöde von diesen PV Anlagen ist auch im falle eines Brandes (den man natürlich keinem wünscht), das die Feuerwehr dein Haus samt Inhalt kontrolliert abbrennen lässt.
    Nicht mit Solaredge Optimierern....

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  • Sovereign
    antwortet
    jumy04 Du weißt aber schon das Verkäufer allgemein dazu neigen dir etwas schön zu rechnen! Die 20% Energieeinsparungen darfst du uns dann gerne nächstes Jahr zeigen unter Berücksichtigung deiner nicht veränderten Lebensweise! Die Berichte diverser Magazine insbesondere bei energetischer Sanierung haben des öfteren schon gezeigt, das die Kosten in keinem Verhältnis waren zu dem was es einbringt und am Ende waren die Mieter die Dummen die das bezahlen mussten.
    Ich habe mal selber einen Stromverbrauch von mehr als 3000 KW/h im Jahr gehabt als Single und dann aktiv durch Verhaltensänderungen meinen Verbrauch auf jetzt ca 1300 KW/h gesenkt... Ich glaube nicht das alleine das wechseln von Glühobst das bewältigt hat.
    Das selbe hatte ich mit den Heizkosten wo ich nicht bemerkt habe das in meinem "Abstellraum" der Heizkörper 10 Monate durch geballert hat (Habe eine elektronische Steuerung) weil das Ventil fest saß. Alleine der Heizkörper hat mich mehr als 400€ Heizkosten zusätzlich gekostet in einem Jahr.

    Das blöde von diesen PV Anlagen ist auch im falle eines Brandes (den man natürlich keinem wünscht), das die Feuerwehr dein Haus samt Inhalt kontrolliert abbrennen lässt.
    Irgendwelche Erleichterungen für Altbauten usw sind auch immer zweifelhaft. Wer zählt als Altbau und lassen dann Eigentümer absichtlich Gebäude unsaniert um diese "Förderung" zu bekommen.
    Zuletzt geändert von Sovereign; 04.10.2019, 13:11.

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  • jumy04
    antwortet
    Aktuell aus der Praxis:
    - Dach saniert, altes Dach war 70 Jahre alt. Das Dach war funktional völlig in Ordnung
    - Es hätten 2 alte Velux Fenster zeitnah getauscht werden müssen, ebenso an zwei Gauben Ausbesserungen. Pi mal Daumen 5000 EUR. Keine Dämmung vorhanden
    - Über PV haben wir schon länger nachgedacht. PV mit 15,7 kWp wird ca 16.000EUR kosten. Neues Dach hat jetzt rund 37.000 EUR gekostet.
    - Die PV wird sich nach ca. 8 - 9 Jahren rechnen (Prognose)
    - Dach wird ca. 20% Energie einsparen. Sind nach heutigen Energiepreisen bei unserem Verbrauch rund 360EUR im Jahr
    - sind in 20 Jahren 7200 EUR Ersparnis
    - Die PV verdient 11 Jahre Geld. Sind dann rund 19.000 EUR

    Zusammengefasst über 20 Jahre gerechnet:
    -37.000 EUR Invest neues Dach
    -16.000 EUR Invest PV
    +20 Jahre x 1.780 EUR Einsparung Strom durch PV
    +20 Jahre x 360 EUR Energieeinsparung wg. Dämmung
    = -10.200 EUR "Restkosten" für das Dach

    Meine Zahlen sind wirklich vereinfacht, wenn ich da noch die Verteuerung von Energie berücksichtige, kann das sogar noch besser ausgehen.

    Die Rechnung ist sehr vereinfacht. Hier die Vorteile der Sanierung:
    - Höherer Wohnkomfort in der Dachwohnung
    - Optisch jetzt viel schöner.
    - Wertsteigerung des Hauses. Davon hab ich zwar nichts aktuell, aber sie ist da.
    - Wir können jetzt mit den Systemtemperaturen im Haus weiter runter. Beim nächsten Heizungswechsel können wir dann effektiver von Gas auf WP umsteigen

    Hat sich das jetzt alles gerechnet? Für mich auf jeden Fall, für einen BWLer vielleicht nicht. Ich habe länger darüber nachgedacht, zumal ich die 50 überschritten habe und wer weiß, ob ich die 70er erlebe. Aber ich habe heute schon was davon. Und wir hätten vielleicht in 10 Jahren das Dach sowieso neu machen müssen. Dann wäre die Bilanz schlimmer. Und ich freue mich jeden Tag über das neue Dach und demnächst die PV. Das zählt für mich auch.

    Aber wir konnten uns das leisten. Und für viele Menschen wird das nicht immer so einfach sein. Und ich sehe ein großes Problem, dass man Menschen mitnimmt auf diesem Weg. Die Gesellschaft ist mittleweile so gespalten und es gibt soviele Grabenkämpfe. Jeder will Recht haben, Freiheit ist unerwünscht, Verantwortung auch. Eine Lösung habe ich auch nicht.
    Aber warum nicht in Neubauten nur noch mit PV und WP. Gas und Öl ab einem Zeitpunkt im Neubau nicht mehr zulassen, sagen wir 2025. Den Finanzamt Murks für Anlagen < 30kWp komplett weglassen. Vielleicht dafür nur 7% Umsatzsteuer auf WP und PV nehmen. Grunderwerbssteuer wieder auf 3,5% (NRW aktuell 6,5%) senken usw. In NRW wären das bei 300.000 EUR Kosten alleine schon rund 9.000 EUR weniger an Kosten. Aber das ist wahrscheinlich zu einfach gedacht.
    Die Zuschüsse sind meiner Meinung nach Gift. Die werden von den Firmen oben drauf kalkuliert auf Dauer. Ist sicherlich als Anschub für eine neue Technologie nicht schlecht, aber nicht dauerhaft.
    Bei Altbauten vielleicht einfach mal die Umsatzsteuer erlassen oder auch den verminderten Satz von 7% nehmen für umweltfreundliche Technolgien/Maßnahmen.

    Und an die eigene Nase muss ich mich auch fassen. Brauche ich das ganze? Käme ich nicht auch mit einem halb so großen Haus, Garten etc. aus? Brauchen wir zwei Autos? Ist das Online bestellen umweltfreundlich -> Verpackung/Transport? Wie sieht es mit unserem Konsum aus?
    Da darf ich nicht drüber nachdenken. Und da bin ich natürlich auch an vielen Stellen nicht bereit drauf zu verzichten, da bin ich ganz ehrlich. Aber wir betrügen uns als Gesellschaft. Z.B. die FSC Kennzeichnung. Zertifikate über Zertifikate. Abhängige Prüfer....










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  • hthoma
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Genau das kritisiere ich auch Göran. Warum muss sich etwas "rechnen". Sind wir wirklich schon so versaut?
    Interessant das von einem Unternehmer zu hören ;-).

    Ich bin im Vorstand von einer kleinen Bürgerenergiegenossenschaft. Ich habe da unzählige unbezahlte Arbeitsstunden geleistet. Mangelnden Idealismus bezüglich der Energiewende kann man mir sicher nicht vorwerfen. Auch viel Mitglieder der Genossenschaft sind aus Idealismus dabei. Aber die meisten erwarten auch eine gewisse angemessene Rendite auf ihre Anteile.

    Wie gesagt, bei der PV Anlage auf dem Eigenheim oder wenn wie bei Voltus die Energieerzeugung nicht der eigentliche Zweck des Unternehmens ist, da kann man das ganze schon mal aus Idealismus betreiben. Aber nur mit Idealismus werden wir die Energiewende meiner Meinung nach nicht schaffen.

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Man sollte da wirklich in alle Richtungen forschen am Ende hat man dann ne Vielzahl an Möglichkeiten welche je nach Anwendungsfall ihre Vorteile ausspielen können.
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Also rechtfertigt das Argument des schlechten Wirkungsgrads es dass man nicht weiter bezüglich H2 forschen und entwickeln sollte?
    Förderung, Forschung und Entwicklung laufen doch weiter. Sogar die Kanzlerin hat Wasserstoff jetzt in Ihre Aussagen als festen Textbaustein eingebaut. Gerade wurde eine Zusammenarbeit im Bereich Wasserstoff mit den Niederlanden bekanntgegeben.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Warum sollte man an einer Gerätschaft zur Eigennutzung noch was verdienen? Nicht draufzahlen ist ja OK aber verdienen?
    Muss unser aller individuelles Privatleben jetzt auch schon gewinnorientiert gestaltet werden?
    Genau das kritisiere ich auch Göran. Warum muss sich etwas "rechnen". Sind wir wirklich schon so versaut? Ich habe letztes Jahr versucht meine PV Anlage schön zu rechnen. Es sind aber so viele Nebenkosten entstanden, dass diese sich im besten Fall trägt. Kurz darüber nachgedacht: Ich werde Ausgaben in Richtung Klimaschutz nicht mehr nur nach wirtschaftlichen Aspekten bewerten.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Keiner sagt, daß man nicht weiter in Richtung H2 (und allen möglichen Power to irgendwas) forschen und entwickeln sollte. Zur Zeit, und meiner Meinung nach auch auf absehbare Zukunft, ist batterieelektrische Mobilität für viele Anwendungsfälle sehr gut geeignet. Für andere Anwendungsfälle eben auch nicht und dafür braucht es Alternativen.
    Ein Beispiel für Brennstoffzellenfahrzeuge: Nicht weit von hier erzeugen die Stadtwerke Wuppertal ihren eigenen Strom im Müllkraftwerk, erzeugen daraus Wasserstoff und tanken damit demnächst 10 Busse. Normalen Elektrobusse mit ihren schweren Akkus hatte man dort getestet, das passte wegen der vielen steilen Berge in Wuppertal wohl nicht von der Reichweite. Nun fahren testweise Brennstoffzellen-Busse mit Wasserstoff aus eigenem EEG-Umlage-befreiten Strom, dadurch akzeptable Betriebskosten, allerdings Zuschüsse bei der Anschaffung der teuren Busse.

    https://www.wz.de/nrw/wuppertal/mit-...l_aid-37462285

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  • hthoma
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Warum sollte man an einer Gerätschaft zur Eigennutzung noch was verdienen? Nicht draufzahlen ist ja OK aber verdienen?
    Muss unser aller individuelles Privatleben jetzt auch schon gewinnorientiert gestaltet werden?
    Mit meiner privaten PV Anlage auf dem Hausdach muß ich nichts verdienen. Aber das war auch gar nicht gemeint. Wenn wir die ganze Welt mit Erneuerbaren versorgen wollen, dann funktioniert das in unserer kaptalistischen Welt nur, wenn man damit nicht pleite geht.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    und am Ende will ich auch ein wenig was verdienen und nicht draufzahlen.
    Warum sollte man an einer Gerätschaft zur Eigennutzung noch was verdienen? Nicht draufzahlen ist ja OK aber verdienen?
    Muss unser aller individuelles Privatleben jetzt auch schon gewinnorientiert gestaltet werden?

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  • hthoma
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Auch sollte man bedenken dass die Sonne derart viel Energie liefert dass selbt ein Bruchtteil ausreicht davon für die Energieversorgung. Da könnte man sich einen schlechten Wirkungsgrad also durchaus leisten.
    Klar ist der Akku da besser, aber ist das was manche einem da als Nachteil verkaufen tatsächlich dann einer? Also rechtfertigt das Argument des schlechten Wirkungsgrads es dass man nicht weiter bezüglich H2 forschen und entwickeln sollte?
    Keiner sagt, daß man nicht weiter in Richtung H2 (und allen möglichen Power to irgendwas) forschen und entwickeln sollte. Zur Zeit, und meiner Meinung nach auch auf absehbare Zukunft, ist batterieelektrische Mobilität für viele Anwendungsfälle sehr gut geeignet. Für andere Anwendungsfälle eben auch nicht und dafür braucht es Alternativen.

    Noch ein paar Worte zum Thema "Sonnenenergie ist ja soooo billig, daß Wirkungsgrad keine Rolle spielt." Das ist ganz großer Quatsch. Ich muß die Photovoltaikanlage oder Windenergieanalge bezahlen. Ich habe möglicherweise Pacht- und Wartungskosten. Die Bank will Zinsen für die Finanzierung und am Ende will ich auch ein wenig was verdienen und nicht draufzahlen. Wenn ich nicht mindestens meine Kapital- und Betriebskosten verdiene, dann baue ich keine Anlage. Und auch wenn ich eine Power to X Anlage betreibe, dann will ich die mit möglichst vielen Volllaststunden fahren, nicht nur die paar Stunden im Jahr, wo ich noch Geld dafür bekomme, daß ich Strom abnehme.

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