Zitat von 6ast
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Nehm mal H2 Fahrzeuge, klar mögen Akkufahrzeuge nen höheren Wirkungsgrad haben, nur erzeugt so eine Brennstoffzelle ja als "Abfallprodukt" auch noch Wärme. Ich denke die die mit Akkufahrzeugen fahren werden sicherlich nicht im Winter auf ne Heizung verzichten wollen. Für Gebäude könnte das "Abfallprodukt" Wärme genauso relevant sein.
Früher hatte man die Wahl zwischen Diesel (lange Strecken, Steuervorteile) und Benzin. Ich denke am Ende ist die Frage nach dem Antriebskonzept bei Fahrzeugen auch von den individuellen Bedürfnissen abhängig.
Jemand der sein Auto nur ganz selten nutzt, für den macht nen Elektrofahrzeug mit Akku warscheinlich wenig Sinn, und für die Umwelt genauso wenig.
Man sollte da wirklich in alle Richtungen forschen am Ende hat man dann ne Vielzahl an Möglichkeiten welche je nach Anwendungsfall ihre Vorteile ausspielen können. Auch würde es in meinen Augen reichen die Anzahl der "Verbrenner" zu senken langfrisitig, sie müssen aber nicht auf 0 zurück gehen, denn die wahren "Klimakiller" sind sowieso ganz woanders. Dass Leute da ihre Oldtimer bei schönem Wetter mal Sonntags ausfahren seh ich jetzt nicht als DAS Problem an.
Der Akku allein wird nicht alle Probleme lösen können, und die Herstellung und die Rohstoffe die benötigt werden gehen ja mit anderen Nachteilen einher. Und man kann auch nicht am Ende nur die CO2 Vermeidung oder Neutralität sehen und den Faktor Umweltzerstörung dann gekonnt ignorieren.
Auch sollte man bedenken dass die Sonne derart viel Energie liefert dass selbt ein Bruchtteil ausreicht davon für die Energieversorgung. Da könnte man sich einen schlechten Wirkungsgrad also durchaus leisten.
Klar ist der Akku da besser, aber ist das was manche einem da als Nachteil verkaufen tatsächlich dann einer? Also rechtfertigt das Argument des schlechten Wirkungsgrads es dass man nicht weiter bezüglich H2 forschen und entwickeln sollte?
Der Nachteil beim Akku ist halt um die Energie von einem Akku in den anderen zu bekommen brauche ich Zeit und auch 2 Akkus. Dieses Umladen ist also auch nicht Ideal. Kleverer wäre es wenn der komplette leere/geladene Akku einfach getauscht werden würde an einer "Tankstelle"
Wenn ich mein Auto zuhause laden will (Abends/Nachts) so muss ich im Haus quasi auch nochmal soviel Akkukapazität zusätzlich haben wie in mein Auto rein geht, also meine Anlage im Haus muss größer Dimensioniert werden. Der Akku muss also entsprechend größer sein, sprich wieder mehr Rohstoffe die man für Akkus braucht. Das Konzept hat also auch so seine Nachteile.




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