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Erdung für Netzwerkschrank

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  • traxanos
    antwortet
    Ich würde mal gerne wissen wollen, wer das eigentlich vorschreibt. In dem Schrank werden doch normale Geräte mit Schuko/Euro-Stecker verbaut. Schreibt nur ein Hersteller dieser Geräte vor, dass diese nur in einem Metallkäfig verbaut werden dürfen und / oder das dieser geerdet sein muss? Das sind doch wenn man mal ehrlich ist, alles normale Consumer-Endgeräte welche an einer laienbedienbaren Steckdose angeschlossen sind. Damit verstehe ich das Problem ehrlich gesagt nicht.

    Und ja ich würde auch meinen Schrank erden, so wie wir das auch in unseren RZs machen, aber wir reden hier von einem Privathaushalt! Gibt es irgend eine Regel die wirklich anwendbar ist in diesem Fall. Imho dürften die Geräte im Zweifel keine laienbedienbaren Stecker haben. Oder darf ich meine Fernseher auf der Terrasse aus Metall auch nur Montieren wenn dieser entsprechend geerdet ist?

    Zitat von predi ger many Beitrag anzeigen
    Die Potentialausgleichsschiene ist ein ganzes Stück entfernt. Im Raum laufen Kupferrohre der Heizung. Die sind mit 16 qmm
    geerdet. Jetzt stellt sich mir die Frage, es es zu lässig ist, den Netzwerkschrank über die Kupferrohre zu erden?
    Das würde viel Kabel verlegen sparen.
    Das ist doch so eine Zweckentfremdung. Dann setzt doch lieber eine lokale PA-Schiene und verteile davon weiter. Aber wir haben ja ein paar Normenspezis die das besser / korrekt beantworten können.
    Zuletzt geändert von traxanos; 16.07.2022, 14:34.

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  • predi ger many
    antwortet
    Hallo,

    ich habe folgende Situation. Ein Bekannter von mir hat aktuell alle seine Geräte im Keller in einem Holzregal. Nun sollen
    die alle ordentlich in einen 12 HE Schrank.

    Den Schrank hat er selbst montiert und dann kam der Eli und hat Steckdosen zum Schrank gelegt. Aber den Schrank an
    die Potentialausgleichschiene anzuschließen hat er nicht gemacht. Aus meiner Sicht nicht zulässig.

    Wenn ich das richtig sehe muss der Schrank mit mindestens 4 qmm an die Potentialausgleichschiene angeschlossen werden.
    Korrekt? Verbauen würde ich aber 6 qmm oder 10 qmm, denn das habe ich noch da. Verwenden würde ich Litze und kein Starrkabel,
    denn das lässt sich leichter verlegen.

    Die Potentialausgleichsschiene ist ein ganzes Stück entfernt. Im Raum laufen Kupferrohre der Heizung. Die sind mit 16 qmm
    geerdet. Jetzt stellt sich mir die Frage, es es zu lässig ist, den Netzwerkschrank über die Kupferrohre zu erden?
    Das würde viel Kabel verlegen sparen.
    Zuletzt geändert von predi ger many; 16.07.2022, 13:45.

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  • wennderbiber
    antwortet
    Genau so hat unser Eli vor 2 Wochen einen unserer Schränke geerdet. Vom Schrank zur Schiene wären es 30m Leitung gewesen, aber unter dem Schrank im Keller hängt eine Untervermietung. Deshalb ist er jetzt mit 4mm auf den PE in dem Schrank, der Schrank hängt dann am Hausanschluss, der am erder

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  • livingpure
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Aber es ist eine interessante Frage, da könnte ich mal durch die Normen schauen.
    Hast du noch was rausbekommen?
    Ich vermute das abgreifen der Erde vom PE in der Wohnungsunterverteilung ist ok und schon mehr als das, was meistens gemacht werden wird.

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  • Hubertus81
    antwortet
    Ich würde die Grenze da sehen wenn das Kabel die UV verlässt ist es kein Potentialausgleich mehr im engeren Sinne da die Verteilung des Potentialsausgleichs in aller Regel außerhalb von UVs geschieht. Ein Potentialausgleich sollte auch dann noch vorhanden sein wenn man die UV umbaut oder versetzt wodurch das 5x16 Kabel dabei mitunter komplett getrennt wird und demnach auch der Potentialausgleich weg wäre sofern er über den Grüngelben der im 5x16 mitläuft geschehe ist. Gescheit wäre für mich eine Potentialschiene neben der UV für entsprechende Dinge die nix mit PE zu tun haben.

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  • maeckes
    antwortet
    Naja ich kann das ein Stück weit nachvollziehen.
    Meine Unterverteilung ist fünf-adrig aus dem
    Zählerschrank angeschlossen.
    Abgesichert mit drei Schmelzsicherungen. Kein RCD vor der Unterverteilung.

    An der Unterverteilung habe ich keinen direkten Potentialausgleich von der Potentialausgleichsschiene zur Verfügung.
    Daneben hängt der Netzwerkschrank.

    Das Verlegen einer zusätzlichen Leitung für den Potentialausgleich ist mit einer Menge Aufwand auf ca 20m Strecke verbunden.

    Somit wäre es deutlich einfacher, eine Leitung von der Grün-gelben-Klemme in der UV (meinetwegen direkt wo auch die Zuleitung aufgeklemmt ist) zum Netzwerkschrank zu ziehen.

    Sollte es wirklich nach irgendeiner Norm nicht iO sein, muss ich da halt durch.

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  • vento66
    antwortet
    Ja und?

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  • DiMa
    antwortet
    Aber das Kabel ist doch auch grün-gelb...?! 😂

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  • vento66
    antwortet
    Daher ist es ja da auch noch der Potentialausgleich…

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  • DiMa
    antwortet
    Beinhaltet dein Kabel von der PAS zur VT eine Schutzmaßnahme, die automatisch im Fehlerfall den Strom abschaltet? Eher nicht, oder? 😉

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  • Hubertus81
    antwortet
    Schon klar aber ab wann wird ein Kabel zum PE?
    Wenn ich ein grüngelbes Kabel in die UV einführe was von der hes kommt ist es dann schon PE im Schrank ?

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  • DiMa
    antwortet
    PE: Beinhaltet eine im Fehlerfall automatisch die Stromversorgung trennende Schutzmaßnahme, i.d.R. via RCD.

    Potentialausgleich ist einfach eine möglichst niederohmige leitende Verbindung zum Erdungspunkt.

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  • Hubertus81
    antwortet
    Man könnte jetzt auch fragen ab wann wird ein Kabel denn zum PE wenn es von der HES abgeht.

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  • livingpure
    antwortet
    Also dann doch PE in der UV abgreifen?

    Wenn ich mal wieder in einer Neubau Wohnung bin, werde ich darauf achten, wie die das gelöst haben. Die Multimediaschränke zum Beispiel bei zaehlerschrank24 haben einige PE/Erdungsleiter, zumindest irgendwo sollten die dann schon angeschlossen sein, möglichst nicht nur an der 2,5mm2 Zuleitung.

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  • larsrosen
    antwortet
    Krass
    das dürfte die Deutsche 0100-444 sein.
    Ich glaube da steht das so nicht drinnen.

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