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Erdung für Netzwerkschrank

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  • vento66
    antwortet
    Nö, weil der PE ist eben kein Potentialausgleich. Ist schon verwirrend, wenn es 3 Leitungen gibt (N, PE, Potentialausgleich), die zwar das gleiche Potential besitzen, aber alle andere Funktionen haben.
    Zuletzt geändert von vento66; 06.07.2022, 12:10.

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  • livingpure
    antwortet
    Ist das nicht trotzdem die beste Lösung, wenn keine PAS in der Nähe ist?

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  • vento66
    antwortet
    Nö, weil das auf der Schiene ist PE, und nicht der Potentialausgleich.

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  • maeckes
    antwortet
    Dazu eine Frage:
    Verstehe ich richtig, dass der Netzwerkschrank folglich auch seinen Potentialausgleich aus der Unterverteilung bekommen kann?

    Also:
    FI in Unterverteilung -> 3-adrige Leitung -> Aufputzdose neben dem Netzwerkschrank in dem die Mehrfachsteckdose vom Netzwerkschrank steckt
    + eine Leitung 1x4 quadrat bei (<21HE) von einer Schutzleiterklemme in der Unterverteilung zum Sternpunkt im Netzwerkschrank

    Wäre das so iO?

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  • Dipol
    antwortet
    Zitat von STSC Beitrag anzeigen
    Der PA wird in der Unverteiltung mit dem PE verbunden? Dann kann man doch gleich den PE als PA zum Netzwerkschrank mit entsprechenden Querschnitt ziehen?
    Es fehlt nach meiner unmaßgeblichen Normauslegung das entscheidende Wörtchen "auch".

    Als RFT-Veteran und BSFK bewege ich mich in der Materie außerhalb meiner Kernbereiche und überlasse es kompetenteren Usern mit Normenzugriff die Abkürzungen im Bild 3 der EN 50310 dargestellten Verbindungen zu erläutern.

    Zitat von STSC Beitrag anzeigen
    Interessanter werden dann ja noch die Antennensteckdosen und Netzwerkdosen, werden die dann mit z.B. 1,5mm2 PE bzw. mit separatem PA verbunden?
    In der DIN VDE 0855-300 für Funksende-/-empfangsantennen gibt es eine Ausnahmeregelung nicht erdungspflichtige Antennen mit 1,5 mm² Cu an den nächsten PE einer Schukosteckdosen bedingt anschließen zu dürfen und im K 735 ist auch eine Vorschlagsgrafik von Hirschmann gebunkert, wie man Antennendosen in Kombirahmenmontage mit Schukodosen mit 1,5 mm² Cu verbinden könnte. Das wird auch in der VDE-Schriftenreihe #6 erläutert.

    Aber Standardquerschnitte für Gestellpotentialausgleichsleiter bis 21 HE betragen mind. 4 mm² Cu und darüber 16 mm² Cu oder längenabhängig auch mehr. Der reduzierte Querschnitt von 2,5 mm² Cu bei geschützter Verlegung nach DIN VDE 0100-540 und IEC 60728-11 kommt in der EN 50310 nicht vor.

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  • STSC
    antwortet
    Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
    Siehe DIN EN 50310 (VDE 0800-2-310):2020-06, Kapitel 9, welches noch ohne EMV-Studienabschluss verständlich ist. Oder die Beispielbilder im letzten Entwurf der neuen IEC 60728-11. Früher undenkbar darf - nein soll - nach der kommenden Ed. 5 auch gegen den PE in Unterverteilungen und von Antennensteckdosen an Stammleitungsenden vermascht werden.
    .
    Was heißt in einem Einfamilienhaus vermaschen genau?
    Der PA wird in der Unverteiltung mit dem PE verbunden? Dann kann man doch gleich den PE als PA zum Netzwerkschrank mit entsprechenden Querschnitt ziehen?
    Interessanter werden dann ja noch die Antennensteckdosen und Netzwerkdosen, werden die dann mit z.B. 1,5mm2 PE bzw. mit separatem PA verbunden?

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  • Dipol
    antwortet
    Zitat von STSC Beitrag anzeigen
    Scheint wohl ein schwieriges Thema zu sein. D.h. wohl das generell "schleifenfrei" erwünscht, aber schwierig umzusetzen ist.
    Was ist denn möglichst eng vermascht in einem Einfamilienhaus?
    Auch dort kann eng vermascht werden.

    Siehe DIN EN 50310 (VDE 0800-2-310):2020-06, Kapitel 9, welches noch ohne EMV-Studienabschluss verständlich ist. Oder die Beispielbilder im letzten Entwurf der neuen IEC 60728-11. Früher undenkbar darf - nein soll - nach der kommenden Ed. 5 auch gegen den PE in Unterverteilungen und von Antennensteckdosen an Stammleitungsenden vermascht werden.

    Zitat von STSC Beitrag anzeigen
    Der Netzwerkschrank bekommt eine 4mm2 PA-Leiter zu HES
    Das komplexe Thema Leiterquerschnitt wurde bereits in Beitrag #37 angekratzt, es gibt aber auch noch eine längenabhängige Komponente nach Tabelle 6.
    Zuletzt geändert von Dipol; 07.02.2022, 11:40.

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  • Thome
    antwortet
    Hat er, da Kaltgeräteanschluss (internes Netzteil):
    TL-SG1024DE_UN_3.0_03_1499780412360l.jpg

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  • STSC
    antwortet
    Den Erdungsbolzen des Switch auch an den Potentialausgleiche, der Switch wird nur keinen Erdungsbolzen haben, wenn das einer ist, der ein separates Netzteil (meist 12V) hat.

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  • Thome
    antwortet
    Zitat von STSC Beitrag anzeigen
    - Alle im Netzwerkschrank befindlichen Betriebsmittel sind Schutzklasse II, also keine Schutzleiter (somit keine Schleife)
    - Der Schirm des Ethernet-Kabels wird im Netzwerkschrank und Enddose aufgelegt, aber alle weiteren Verindungen zu den Endgeräten sind ungeschirmte U/UTP Patchkabel; ist ehe kaum ein Thema mehr, da viele Endgeräte inzwischen keinen Schutzleiter mehr haben (somit keine Schleife).
    Also den Schrank selbst an die HES und das Patchpanel am Schrankgehäuse erden, aber den Erdungsbolzen am Switch ignorieren/freilassen?

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  • STSC
    antwortet
    Scheint wohl ein schwieriges Thema zu sein. D.h. wohl das generell "schleifenfrei" erwünscht, aber schwierig umzusetzen ist.
    Was ist denn möglichst eng vermascht in einem Einfamilienhaus?
    Bei einem Einfamilienhaus kann man das aber trotzdem meineserachtens "schleifenfrei" umsetzen.

    - Der Netzwerkschrank bekommt eine 4mm2 PA-Leiter zu HES
    - Alle im Netzwerkschrank befindlichen Betriebsmittel sind Schutzklasse II, also keine Schutzleiter (somit keine Schleife)
    - Der Schirm des Ethernet-Kabels wird im Netzwerkschrank und Enddose aufgelegt, aber alle weiteren Verindungen zu den Endgeräten sind ungeschirmte U/UTP Patchkabel; ist ehe kaum ein Thema mehr, da viele Endgeräte inzwischen keinen Schutzleiter mehr haben (somit keine Schleife).
    Zuletzt geändert von STSC; 07.02.2022, 06:40.

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  • Dipol
    antwortet
    Zitat von STSC Beitrag anzeigen
    Der Netzwerkschrank braucht aber noch zusätzlich min. 4mm2 als Potentialausgleich. Also könnte man den bereits vorhandenen 16mm2 Potentialausgleich von der SAT Schüssel verwenden, der direkt zur HES geht.
    In Anlehnung an Radio Eriwan: Im Prinzip JA, ABER!

    Als Blitzschutzfachkraft plädiere ich auch bei konventionellen Antennenerdungen dafür die Erdungsleiter wie Ableitungen von Blitzschutzanlagen zu behandeln und mit ausreichend isolierenden Trennungsabständen außen zu verlegen. In den Beispielbildern der IEC 60728-11 und deren Vorgängerausgaben wird schon lange generell Außenableitung dargestellt, nach dem allein relevanten Normentext ist Innenverlegung mit gefährlichen Näherungen aber nicht verboten.

    Die Leitungen von Photovoltaikanlagen innen zu verlegen ist blitzschutztechnisch ebenso unsinnig, aber auch zulässig.

    Zitat von STSC Beitrag anzeigen
    Entsteht dann nicht eine Erdungsschleife? Den 1,5mm2 Schutzleiter auftrennen ist auch nicht wirklich eine gute Idee (u.a. wegen verbaute Überspannungsableiter?)
    Im Antennenbau galt lange das Dogma der Schleifenfreiheit.

    Selbst ein Multischalter im UG nahe der HES durfte nur "schleifenfrei" am geerdeten Antennenträger in den PA einbezogen werden, damit bei Naheinschlägen möglichst keine Blitzströme induktiv eingekoppelt werden. Im IEC hat man sich der Realität gebeugt, dass kaum jemand noch seine Endgeräte bei Gewitter aussteckt und in Kombination von Sat.-Anlagen mit dem Telekom- oder einem BK-Netz schleifenfreier PA nicht möglich ist. Mittlerweile dominiert die Ansicht, dass möglichst eng vermascht werden soll.

    Bei Antennen, welche ausnahmsweise nach Normempfehlungen und dem Stand der Technik in LPZ 0B mittels getrennter Fangeinrichtungen gegen Direkteinschläge bestmöglich geschützt sind, wäre die geplante PA-Vermaschung bei ohnehin seltenen Direkteinschlägen unbedenklich. Mit Anschluss an den Erdungsleiter ist der Schutz gegen den elektrischen Schlag erfüllt. Für den Querschnitt des PA-Leiters vom Schrank zum Erdungsleiter ist die DIN EN 50310 (VDE 0800-2-310) maßgeblich, die noch weniger EFK als die Norm für Antennensicherheit kennen. Ich bekenne, dass die EN 50310 mein Abstraktionsvermögen überfordert.

    BTW: Nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) muss der Erdungsleiter am Antennenträger und der HES nach Klasse H = 100 kA blitzstromtragfähig verbunden und berührbare Erdungsleiterbereiche in einem PVC-Rohr mit 3 mm Wandstärke verlegt sein. Da kaum ein Eli die Norm liest, ist beides gewöhnlich nicht der Fall. Der obskure Passus mit dem Berührungsschutz wurde im Entwurf der kommenden IEC 60728-11 gestrichen. Nach Logik sollte er aber eigentlich auch auf einen damit verbundenen PA-Leiter des Netzwerkschranks angewendet werden, wenn man den VDE-gerechten Tod ausschließen will.
    Zuletzt geändert von Dipol; 07.02.2022, 10:01. Grund: Typo

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  • STSC
    antwortet
    Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
    6 mm² Kupferdraht erfüllt den nach DIN VDE 0100-540 für Direktanschluss an HES geforderten Mindestquerschnitt und reicht jedenfalls bis zu 21 HE auch nach DIN EN 50310 (VDE 0800-2-310):2020-06 aus, die dafür 4 mm², darüber aber 16 mm² fordert. Eine Materialangabe fehlt, es kann aber nur Kupfer gemeint sein.
    Ich würde das Thema nochmals aufgreifen. Der Netzwerkschrank am Dachboden ist ja prinzipiell bereits durch die verbauten Komponenten durch den Schutzleiter (z.B. 1,5mm2 gelb/grün NYM Kabel) mit Erde verbunden. Der Netzwerkschrank braucht aber noch zusätzlich min. 4mm2 als Potentialausgleich. Also könnte man den bereits vorhandenen 16mm2 Potentialausgleich von der SAT Schüssel verwenden, der direkt zur HES geht. Entsteht dann nicht eine Erdungsschleife? Den 1,5mm2 Schutzleiter auftrennen ist auch nicht wirklich eine gute Idee (u.a. wegen verbaute Überspannungsableiter? )
    Dipol Wie siehst du das?
    Zuletzt geändert von STSC; 03.02.2022, 19:45.

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  • ewfwd
    antwortet
    Also die eigenen Beiträge löschen ist ziemlich asozial in meinen Augen, vorallem aus Bockigkeit heraus. Normalerweise kassiert man dafür in nahezu jedem Forum auch ne Verwarnung.
    Stellt euch mal vor alle würden das machen mit ihren eigenen Beiträgen. Tolles Forum...

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  • BlackDevil
    antwortet
    Lennox Deine letzten Beiträge hier verstehe ich nicht, hab aber auch nicht gesehen was vorher da stand ...

    Niti (nicht Nitin) ist eine Beschichtung aus der Zahnmedizin die bei F Steckern Anwendung findet. Die hat bessere Eigenschaften als das "normale weiße Zeug", unter anderem wird es nach mehreren Jahren nicht porös. Die Cabelcon F-81-HQ-1 z.B. sind aus diesem Grund bei vielen Netzbetreibern die einzig zugelassenen ...

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