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Kapazitive Touchsensoren hinter Fliesen

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  • willisurf
    antwortet
    Oh Prima. Ich hatte ja bereits bestellt. Heisst das, die Sensoren kannst Du jetzt versenden?

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  • ets3-user
    antwortet
    So falls wieder jemand eine einfache Komplettlösung sucht, hier gibt es sie jetzt:
    https://shop.hogtec.de/p/invisens-to...-sensorplatine

    Grüße Christian

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Ich denke die meisten wollen das auch nur für schönes Duschlicht oder Musik nutzen, weniger für die Wasserbedienung.
    Wer sich unter der Dusche nicht vom Smartphone trennen kann: die Lösung war gerade im linkedin-Feed: [klick]

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von gurumeditation Beitrag anzeigen
    Versteht mich nicht falsch: ich finde diese Taster unter den Fliesen echt spannend und hätte gerne selbst welche einfach nur weil sie "cool" sind. Ich würde die aber nur für Schaltaktionen ähnlich einem Taster für Licht einsetzen und nicht um eine Duscharmatur o.ä. zu ersetzen - Funktionsfähigkeit nass/trocken hin oder her.
    Ich denke die meisten wollen das auch nur für schönes Duschlicht oder Musik nutzen, weniger für die Wasserbedienung.

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  • gurumeditation
    antwortet
    Von einem Usablity Standpunkt aus betrachtet sind die "coolen" Touchsensoren oftmals (nicht immer!) den "altmodischen" analogen Bedienstellen unterlegen.
    Dabei geht es nicht immer nur um das fehlende haptische Feedback ("hab ich den Schalter getroffen oder nicht? Zweimal oder dreimal?).

    Die meisten dieser Sensoren liefern nur zwei Zustände: gedrückt, nicht gedrückt. Auswertelogik kann dann noch den "Doppelklick", "langen Klick" etc. unterscheiden.
    Ein seit Jahren bzw. Jahrzehnten eingesetzer Drehregler kann da deutlich mehr. Ich erkenne ohne Display wie er gerade eingestellt ist. Ich kann langsam oder schnell drehen, kurz oder weit. Selbst der noch ältere Einarmmischer in Duschen ist den meisten digitalen Systemen überlegen, so "uncool" er auch sein mag.

    Wer sich das immer noch nicht vorstellen kann: nehmt doch mal euren HiFi-Verstärker bzw. AVR. Am Gerät selbst ist meist ein mehr oder weniger dicker Drehknopf für die Lautstärke. An der Fernbedienung sind zwei Tasten: lauter und leiser. Ist die Schrittweite hinter den Tasten zu groß, wird eine präzise Einstellung schwierig; ist sie zu klein, dauert es gefühlt ewig von sehr laut auf leise. Ist die Schrittweite progressiv, muss man sehr aufpassen den richtigen "Loslasszeitpunkt" zu treffen.

    Versteht mich nicht falsch: ich finde diese Taster unter den Fliesen echt spannend und hätte gerne selbst welche einfach nur weil sie "cool" sind. Ich würde die aber nur für Schaltaktionen ähnlich einem Taster für Licht einsetzen und nicht um eine Duscharmatur o.ä. zu ersetzen - Funktionsfähigkeit nass/trocken hin oder her.

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  • MasterOfPuppets
    antwortet
    Bei einer begehbaren, wo man sie im vorderen Eingangsbereich anbringen kann, wo nicht mit Wasser zu rechnen ist, eventuell schon..... fraglich jedoch ob es dann noch dem "smarten" Gedanken entspricht, wenn man sich erst verenken muss, um die Temperatur um zu stellen.... für Wasser Ein/Aus und Wechsel zwischen Brause und Regendusche kann ich es mir noch vorstellen.... aber Temperatur.... Ich weiß nicht....

    Gruß Pierre

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  • ets3-user
    antwortet
    Wurde hier auch schon ausführlich besprochen das es nichts für die Dusche ist.

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  • MartiS
    antwortet
    Ahh ok, macht Sinn!
    Also kann man sagen, dass die somit für die Anwendung in der Dusche eigentlich nicht geeignet sind!

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von MartiS Beitrag anzeigen
    Hat eigentlich schon mal jemand Edison direkt auf dieses spezielle Thema angesprochen?
    Ein Sensor der erst eine gewisse Masse erkennt? Also Wassertropfen nicht/Finger schon
    Ich habe einige kapazitive Sensoren für industrielle Meßtechnik berechnet/entworfen. Das "Problem" und hier zugleich der Nutzeffekt: die reagieren stark auf Wasser in unmittelbarer Sensornähe, denn Wasser hat eine sehr hohe Permittivität -> Kapazitätsänderung. Das gilt für den Nutzeffekt (Wassergehalt im Finger) ebenso wie für störende Wassertropfen oder gar eine Welle, die im Pool drüberschwappt.

    Masse im Sinne von "großer Finger, kleiner Tropfen" macht wenig Unterschied weil der Haupteffekt in nächster Nähe des Sensors passiert.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 09.09.2018, 13:12.

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  • MartiS
    antwortet
    Hat eigentlich schon mal jemand Edison direkt auf dieses spezielle Thema angesprochen?
    Ein Sensor der erst eine gewisse Masse erkennt? Also Wassertropfen nicht/Finger schon

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  • MartiS
    antwortet
    Hmm ich weiß nicht so recht ob das dann wirklich im Alltag funktioniert. Ein Wasserschwall würde doch sofort auslösen?!
    Da das direkt ein Beitrag von Loxone ist gibts da leider keine Kommentarfunktion sonst hätte ich da schon hingeschrieben.

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  • Maruu
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen

    Klingt so schön einfach, aber wenn man mal drüber nachdenkt ... dann wird auf einen wasserbedeckten Sensor (hohe Kapazität) kalibriert. Das Wasser trocknet langsam weg, das löst aber keinen Impuls aus und diese "nasse" Kalibrierung bleibt bestehen. Bei der nächsten Auslösung im abgetrockneten Zustand ist der "Nullpunkt" der Kapazität dann falsch und der Sensor entsprechend unempfindlich.
    Das könnte man leicht umgehen, indem man z.B. 1x pro Stunde den Sensor wieder neu kalibrieren lässt. Ansonsten ist die Idee echt cool.

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  • MartiS
    antwortet
    Echt interessant...!
    Wie würde denn eig ein Glastaster auf einen laufenden Wassertropfen reagieren?
    Könnte das mal jmd probieren? Ich meine jeder hat ja ws einen anderen zu Hause.
    Vl finden wir einen der nicht darauf reagiert. Dann könnte man diesen ja z.B in eine Fliese einlassen. Das natürlich nur wenn die gesamte vordere Oberfläche aus Glas ist.
    Zuletzt geändert von MartiS; 09.09.2018, 08:42.

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  • MasterOfPuppets
    antwortet
    Wie genau und ob das gut funktioniert, kann ich leider nicht sagen, wollte das nur mal als Anregung einwerfen.... müsste man vll. mal direkt bei dem Blog nachfragen....

    Gruß Pierre

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von MasterOfPuppets Beitrag anzeigen
    Wegen der Fehlauslösung bei nassen Händen:
    Die loxone Fuzzis, die ihre Gegenstromanlage im Pool mit diesen kapazitiven Sensoren Steuern lösen das so:
    Klingt so schön einfach, aber wenn man mal drüber nachdenkt ... dann wird auf einen wasserbedeckten Sensor (hohe Kapazität) kalibriert. Das Wasser trocknet langsam weg, das löst aber keinen Impuls aus und diese "nasse" Kalibrierung bleibt bestehen. Bei der nächsten Auslösung im abgetrockneten Zustand ist der "Nullpunkt" der Kapazität dann falsch und der Sensor entsprechend unempfindlich.

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