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Neubau mit KNX - einige Fragen

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Saubere 24V Gleichspannung sollten ein Problem darstellen? Ich bitte dich.....
    Lassen wir den Dimmer mal weg und schauen auf das Netzteil. Saubere 24V Gleichspannung wären perfekt und problemlos, aber neben den 24V Gleichspannung kommt eben auch noch ein Rest des hochfrequenten Schaltsignals auf den Ausgang des Schaltnetzteils.
    ripple.PNG


    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Osram gibt z.B. für alle Optotronic Geräte 10 Meter als zulässige Leitungslänge an!
    Mit dem Hinweis auf Abstände, die zur 230V-Installation einzuhalten sind. Weil das hochfrequente Signal aus dem Netzteil sonst kapazitiv auf die 230V-Installation einkoppeln kann, die dann als Antenne wirkt und es überall verteilt.

    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Einhellige Meinung: So lange die PWM Dimmer vernünftig entwickelt sind und nicht zu steile flanken haben, wird das PWM keinerlei relevante Störung verursachen.
    Genau, Flankensteilheit ist der Kompromiss zwischen Dimmbarkeit "ganz runter" und den dafür nötigen steilen Flanken.


    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Ich traue den Technikern die an der Osram Fibel arbeiten deutlich mehr Fachwissen als Dir zu.
    Ok. Dann schauen wir einfach, was jemand dazu schreibt, der diese LED-Geräte vertreibt:

    http://forum.on-light.de/elektrotech...624f#post12050
    Zuletzt geändert von Gast; 02.12.2015, 15:27.

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von volkerm Beitrag anzeigen

    Eigentlich gibt's bezüglich der elektrischen Grundlagen wenig zu diskutieren. Da du mit der Betondecke auf das EMV-Thema deutest: Ausserhalb dieses Forums gibt es keine Diskussionen darüber, dass die sekundäre Leitungslänge von elektronischen Trafos auf maximal 2m zu begrenzen ist.

    Das ist in dem Zusammenhang Quatsch Volker. Eine 24V DC Spannungsversorgung ist kein elektronischer Trafo in dem Sinne, da DC und nicht AC.

    Osram gibt z.B. für alle Optotronic Geräte 10 Meter als zulässige Leitungslänge an! In der Osram DALI Fibel steht, dass diese 10 Meter auch verlängert werden können wenn man z.B. einen Ferritkern einsetzt.

    Saubere 24V Gleichspannung sollten ein Problem darstellen? Ich bitte dich.....

    Ich habe in der Zwischenzeit mit den Entwicklern und Geschäftsführern von 4 PWM Dimmern über das Thema gesprochen. Einhellige Meinung: So lange die PWM Dimmer vernünftig entwickelt sind und nicht zu steile flanken haben, wird das PWM keinerlei relevante Störung verursachen.

    Jede Lichtvouten Installation in Deutschland wäre unzulässig wenn Deine Argumentation zutreffen würde. Ganze Einkaufsmeilen werden so beleuchtet.

    Noch mal: Ich habe schon das richtige beratende EMV Labor gefunden und werde in den nächsten Monaten dazu vortragen.

    Ich finde es ok dass Du eine eigene Fachmeinung hast.

    Nicht ok ist es, Argumente weiter zu verwenden, die schon widerlegt worden sind. Ich traue den Technikern die an der Osram Fibel arbeiten deutlich mehr Fachwissen als Dir zu.

    Noch mal: Niemand, absolut Niemand untersagt für 24V DC längere Leitungslängen. Bringe doch mal den positiven Beweis: Wo ist denn ein störender Einfluss Nachgewiesen? Es gibt abertausende solcher Installationen in Deutschland. Alle Boote und LKW arbeiten mit einem 24V DC Bordnetz.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    Man kann über das freie Adernpaar 1-Wire Sensoren betreiben, sofern mit den Sensoren ein parasitärer Betrieb möglich ist und die Topologie der Bestandsverkabelung passt. Nur empfehlenswert ist das nicht.
    Genau. Ich würde gelb/weiss für die 24V Zusatz-Versorgungsspannung verdrahten, die manche KNX Bediengeräte brauchen.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von DirtyHarry Beitrag anzeigen
    Zu viele Bedingungen die mit hoher Wahscheinlichkeit nicht zutreffen...
    Also wenn Dir 2 Bedingungen zu viel sind, dann musst Du mir mehr über Deine Elektroinstallation erzählen!

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  • DirtyHarry
    antwortet
    Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    Man kann über das freie Adernpaar 1-Wire Sensoren betreiben, sofern mit den Sensoren ein parasitärer Betrieb möglich ist und die Topologie der Bestandsverkabelung passt. Nur empfehlenswert ist das nicht.
    Zu viele Bedingungen die mit hoher Wahscheinlichkeit nicht zutreffen...

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von DirtyHarry Beitrag anzeigen
    Wenn du meinst, den 1-Wire-Bus mit über das KNX-Kabel zu klemmen (rt/sw=KNX, ws/ge=1-Wire), das geht nicht.
    Man kann über das freie Adernpaar 1-Wire Sensoren betreiben, sofern mit den Sensoren ein parasitärer Betrieb möglich ist und die Topologie der Bestandsverkabelung passt. Nur empfehlenswert ist das nicht.

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  • gbglace
    antwortet
    Hallo,

    also ich habe bei mir im Keller einen ziemlich großen Wandschrank hängen, darin ist die komplette Installation von 230V enthalten RCD / LS / KNX-Aktorik (Zählerschrank und Netzwerk je extra). In einem abgegrenzten Bereich findet sich noch 24V, der das UG und Aussenbereiche mit Licht versorgt. Im EG und im DG (für OG und DG) habe ich jeweils eine weitere UV in der aussschließlich 24V Netzteile und DMX-LED 24V Treiber enthalten sind ELDOLED 180D und 720D. Damit konnte ich die 24V LED Leitungen relativ kurz halten und habe keine KLICK/KLACK Komponenten in den UV's.
    Ich fand das einen sinnvollen Kompromiss. In den UV's nutze ich auch jeweils 2 bis 3 Netzteile und diese so, dass gleiche Leitungslängen an einem Netzteil ankommen, so kann der Spannungsfall weitestgehend optimal ausgeregelt werden und Ausfälle wirken nicht auf die komplette Installation. Ansonsten komme ich im gesamten Haus auf knapp 900W installierte LED-Leistung. Das alles aus einem Netzteil wäre mir eh nicht recht, Effizienzen hin oder her.

    Auf Grund der Übersichtlichkeit bin ich aber auch Fan einer zentralen Installation, gerade auch wg der Nutzung von DMX, da ich dieses Bussignal leichter zu zentralen Standorten transportieren kann als dezentral, das geht mit DALI besser.

    Ansonsten wenn es der Statiker absegnet möglichst alle Verbraucher sternförmig in die HV und Leuchtgrupen in die ggf vorhandene UV. Wenn es nur kleine Leuchtgruppen gibt kann man sicher auch die eine oder andere CC LED betreiben. Je nach gewünschtem und verfügbarem Leuchtendesign. Bei "einfachen" Spots und Stripes kommt man aber mit 24V CV schon sehr weit im verfügbaren Angebot. Licht Zuleitungen immer 5-adrig bei geplanten großen Lasten (lange Stripes) gern auch 2,5mm². Bei RGBW auch 7-fach nicht vergessen damit der gr/ge nicht zweckentfremdet werden muss.

    1-wire und EIB-Port soll funktionieren, habe aber dennoch auf den wiregateServer gesetzt, kann daher keine speziellen Erfahrungen hier kund tun.

    Grüße
    Göran

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  • DirtyHarry
    antwortet
    Zitat von jensson Beitrag anzeigen
    Nutzt einer einen Eibport 3 mit 1-wire Sensoren? Funtioniert dies zuverlässig? Benötigen die Sensoren ein zusätzliches Kabel oder reicht das grüne BUS Kabel aus?
    Wenn du meinst, den 1-Wire-Bus mit über das KNX-Kabel zu klemmen (rt/sw=KNX, ws/ge=1-Wire), das geht nicht. Falls du nur den Typ des Kabels meinst, theoretisch Ok, jedoch empfiehlt es sich auf ein andersfarbiges Kabel auszuweichen (z.B. Violett).

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  • Jever
    antwortet
    Du brauchst zumindest den Busmaster hier für die Kopplung.
    PS: Bei mehreren Kanälen den Professional hier (weiß ja nicht, was Du geplant hast).
    Zuletzt geändert von Jever; 01.12.2015, 14:06.

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  • jensson
    antwortet
    Okay, wie gesagt ich befrage den Elektriker. Zu den anderen Themen:

    Nutzt einer einen Eibport 3 mit 1-wire Sensoren? Funtioniert dies zuverlässig? Benötigen die Sensoren ein zusätzliches Kabel oder reicht das grüne BUS Kabel aus?

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von knxodernix Beitrag anzeigen
    Solange jetzt mal keiner unter Praxisbedingungen (Betondecke mit Baustahl, verwendete Leitungen und Länge, NT, usw.) ordnungsgemäß nachmisst, wird die Diskussion über das für und wieder kein Ende nehmen.
    Eigentlich gibt's bezüglich der elektrischen Grundlagen wenig zu diskutieren. Da du mit der Betondecke auf das EMV-Thema deutest: Ausserhalb dieses Forums gibt es keine Diskussionen darüber, dass die sekundäre Leitungslänge von elektronischen Trafos auf maximal 2m zu begrenzen ist.

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  • knxodernix
    antwortet
    Solange jetzt mal keiner unter Praxisbedingungen (Betondecke mit Baustahl, verwendete Leitungen und Länge, NT, usw.) ordnungsgemäß nachmisst, wird die Diskussion über das für und wieder kein Ende nehmen.

    Edit:
    Jens, vielleicht für dich interessant:
    https://knx-user-forum.de/forum/%C3%...-wieso-24v-led
    https://knx-user-forum.de/forum/%C3%...immbar-zentral
    Zuletzt geändert von knxodernix; 01.12.2015, 12:11.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von jensson Beitrag anzeigen
    Na dann bin ich ja in sachen LED kaum schlauer als vorher... zentral wäre mir eigentlich lieber als wenn die EVG´s mit in den HALOX Dosen sitzen.
    Ja, das wirkt wunderbar einfach solange man die technischen Nachteile übersieht. Deshalb haben zentrale Niedervoltinstallationen einen Marktanteil bei Neubauten von wieviel? Ich schätze mal unter 0,1%.

    Zitat von jensson Beitrag anzeigen
    Ich spreche mal mit dem Eli...
    Gute Idee!
    Zuletzt geändert von Gast; 01.12.2015, 11:49.

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  • jensson
    antwortet
    Na dann bin ich ja in sachen LED kaum schlauer als vorher... zentral wäre mir eigentlich lieber als wenn die EVG´s mit in den HALOX Dosen sitzen.
    Ich spreche mal mit dem Eli...

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von knxodernix Beitrag anzeigen
    Gab doch über das Thema auch einen Thread darüber, wo sich selbst unsere Experten hier im Forum nicht einig waren darüber.
    Soweit ich mich erinnern kann war dann eben das Fazit, das oben geschriebenes In der Theorie richtig ist, aber in der Praxis kaum relevant ist.
    Ich war einer der Experten und nein, dieses Fazit stimmt so nicht.

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