Wenn dies dein erster Besuch hier ist, lies bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst dich vermutlich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke oben auf 'Registrieren', um den Registrierungsprozess zu starten. Du kannst auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche dir einfach das Forum aus, das dich am meisten interessiert.
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
In eigener Sache: stromlaufplan.de und Klimaschutz.
statt mit den bösen Eltern in den Süden/Osten/Westen zu fliegen/fahren.
Ich denke ein Kind sollte ein Kind sein und unbefangen mit seinen Eltern sonstwohin fliegen. Letztendlich weisen die "paar" Kinder (Es war gerade ein Kamerateam mit F4F Aktivisen unterwegs, es sind nicht wirklich viele Schüler die daran teilnehmen) uns Erwachsene darauf hin, dass wir (bzw die Politik) unsere Pflichten nicht erfüllen.
Vom eigentlichen Thema abzulenken halte ich auch für unfair.
Ich finde ebenfalls gut, dass auf die Probleme hingewiesen wird und dass deutlich wird, es muss etwas geändert werden. Was ich nicht gut finde, ist die Panikmache. Panik und wilder Aktionismus sind selten sinnvoll.
Ebenfalls nicht zielführend ist die extreme Kompromisslosigkeit und Hochnäsigkeit der Aktivisten.
in dem ich Ablass kaufe? Geld ist mal wieder die Lösung für alles?
Roman, das finde ich ungerecht. Die Moorvernässung, die Stefan unterstützt hat, hat doch neben dem guten Gewissen auch einen ganz realen Nutzen. Also in diesem kleinen Maßstab, natürlich nicht beliebig skalierbar. Vielleicht bin ich aber auch zu naiv.
Ich verteufle die Kinder nicht, ich finde sie nur inkonsequent und bequem. Sie haben recht und ich wurde von meiner Öko Mama schon immer so erzogen. Fahre viel Fahrrad und möglichst wenig Auto usw. ich tu was ich kann, aber das mache ich konsequent und ohne "mimimi passt gerade nicht, es ist kalt oder es regnet".. das nervt mich in unserer Gesellschaft. Alle sollen machen, aber bitte der Andere und das sehe ich da wieder.
Wenn wir aber verbittert (angesichts der eigenen Ohnmacht?) die Kinder verteufeln, die vielleicht andere dazu bringen (Politik? Hallo?), was zu machen ... behindern wir eine Lösungsfindung und ziehen die Diskussion auf völlig falsche (bequemere und polemische) Themen.
Wie soll ich das Problem lösen, wenn ich Arbeiten gehen muss und meine Familie ernähren? in dem ich Ablass kaufe? Geld ist mal wieder die Lösung für alles?
Wir reden jetzt also lieber darüber, wie die Kinder den Protest besser/anständiger/konsistenter/glaubhafter/wirksamer machen, anstatt über das eigentliche Problem:
wie wir das Problem lösen?
Das ist natürlich für uns einfacher/bequemer/stammtisch- und Facebooktauglicher.
Hilft aber nicht wirklich (außer Zeit ins falsche Thema zu stecken).
Also
Weg #1: die Kinder sollen erstmal 'ordentlich' demonstrieren (am besten so, dass wir uns gar nicht aufregen müssen und idealerweise es nichtmal bemerken), dann kümmern wir uns auch ganz bestimmt ums Klima
Weg #2: lass uns um das Klima kümmern und dann um die Kinder ... huch ... die gehen ja auf einmal wie früher wieder in die Schule und ich muss mich gar nicht mehr aufregen ...
Ich wäre von "diesen Kindern" wesentlich mehr überzeugt, hätte diese Kinder während den Sommerferien aus Protest und trotz ihre Eltern alleine in den Urlaub geschickt und währen noch mehr und noch verstärkter auf die Straße gegangen, statt mit den bösen Eltern in den Süden/Osten/Westen zu fliegen/fahren. Noch mehr Protest Organisieren sollte ja kein Problem sein, man hatte ja 6 Wochen Zeit dafür.
Es wäre voll cool, wenn Millionen Kinder nicht die Aufgabe haben müssten uns Erwachsenen freundlich in den Hintern zu treten.
Schließlich verschmutzen wir Erwachsenen unseren eigenen Kindern die ganze Erde und machen sie unbewohnbarer als je zuvor.
Ich bin mir sicher, die Kinder würden liebend gerne 'ihre' Aufgaben machen (z.B. Zimmer aufräumen) wenn wir Erwachsenen unsere Aufgaben machen würde (z.B. für die Zukunft unserer Kinder zu sorgen).
Solange das nicht gegeben ist (siehe erneut abgeschwächtes Klimapaket), bleibt denen ja gar nix anderes übrig, als weiter 'nervig' und 'aufmüpfig' zu sein.
Richtig so.
Nicht aufgeräumte Kinderzimmer sind wahrlich das geringste Problem, über das wir uns aktuell Gedanken machen sollten.
Naja, ewfwd hat schon recht, selbst wenn wir aktuell eine Recycling Quote von 100% hätten würde man trozdem massiv neues Lithium abbauen, weil eben das vorhanden nicht ausreicht.
Geht man jetzt von 5 bis 10 Jahren im Fahrzeug aus und dann mal 10 bis 20 Jahre im Stationären Bereich, sind wir Bereich von 15 bis 30 Jahre bis die Akkus die heute ins Fahrzeug gebaut werden, wieder Recycelt werden...
Zum Thema Speicher hab ich noch eine recht interessante Info:
Mein Arbeitgeber heizt in der Regel mit Erdgas, welches über die Stadt bezogen wird.
Ist der Gasverbrauch in der Stadt allerdings zu hoch (kommt so ab -6 bis -8° vor) muss auf Heizöl umgestellt werden, was dann mehrere Tankwagen Ladungen pro Tag bedeutet.
Verbrauch liegt im dreistelligen Bereich pro Tag.
Was bringt die Wiederverwendbarkeit denn aktuell bei einem Bedarf der immer weiter ansteigt? Ich hatte ja schonmal gefragt führt es aktuell dazu dass weniger abgebaut wird?
Das ist also vielmehr erstmal nur ein theoretisches Argument, ja es wird nicht "verbraucht" gebunden ist es dennoch sehr lange und steht einem Kreislauf lange Zeit nicht mehr zur Verfügung. Oder bist du in der Annahme dass die Sache der Wiederverwertbarkeit in den nächsten Jahren schon dazu führen wird dass deutlich weniger von dem Zeug aus der Erde geholt werden muss?
Du musst aber berücksichtigen wieviel also welche Mengen benötigt werden. Auch musst du berücksichtigen mit welcher Umweltzerstörung der Abbau einher geht. Ist ja immerhin nicht bei allen 1:1 identisch.
Es werden viel weniger Mengen Rohstoffe für BEV als für Verbrenner benötigt. Auch werden diese nicht verbrannt. Die Belastung der Umwelt ist bei Batterien viel geringer. Wie sollte die Ölförderung umweltverträglicher sein?
Das sehe ich anders. Einige Kilo wiederverwendbares Lithium gegen mehrere Tonnen Öl, das unwiederbringlich verbrannt ist. Und Brennstoffzellen benötigen Platin oder Palladium als Katalysator. Platin und Palladium sind sehr viel seltener als Lithium und Cobalt. Platin fällt zumeist als "Beifang" in Goldminen an, aber auch dafür werden riesen Löcher gegraben.
Was bringt die Wiederverwendbarkeit denn aktuell bei einem Bedarf der immer weiter ansteigt? Ich hatte ja schonmal gefragt führt es aktuell dazu dass weniger abgebaut wird?
Das ist also vielmehr erstmal nur ein theoretisches Argument, ja es wird nicht "verbraucht" gebunden ist es dennoch sehr lange und steht einem Kreislauf lange Zeit nicht mehr zur Verfügung. Oder bist du in der Annahme dass die Sache der Wiederverwertbarkeit in den nächsten Jahren schon dazu führen wird dass deutlich weniger von dem Zeug aus der Erde geholt werden muss?
Das sehe ich anders. Einige Kilo wiederverwendbares Lithium gegen mehrere Tonnen Öl, das unwiederbringlich verbrannt ist. Und Brennstoffzellen benötigen Platin oder Palladium als Katalysator. Platin und Palladium sind sehr viel seltener als Lithium und Cobalt. Platin fällt zumeist als "Beifang" in Goldminen an, aber auch dafür werden riesen Löcher gegraben.
Du musst aber berücksichtigen wieviel also welche Mengen benötigt werden. Auch musst du berücksichtigen mit welcher Umweltzerstörung der Abbau einher geht. Ist ja immerhin nicht bei allen 1:1 identisch.
Sagt auch keiner. Nur jetzt isoliert den geringen Wirkungsgrad beim Wasserstoff zu sehen ist auch nichts aussagend.
Ich dachte ich hätte jetzt mehrmals deutlich gemacht, daß ich durch aus auch sinnvolle Anwendungsfälle für alle Power to [H2, CH4, eFuel, wasauchimmer] sehe.
Beim Akku hat man im Vergleich zum Öl in meinen Augen irgendwie nur gegen andere Rohstoffe gegen einen anderen ausgetauscht. Klar sie werden nicht mehr verbrannt sondern verbaut. Ändert aber nichts daran dass man für eine Kernkompenente des Elektoautos eben viele seltene Rohstoffe benötigt.
Das sehe ich anders. Einige Kilo wiederverwendbares Lithium gegen mehrere Tonnen Öl, das unwiederbringlich verbrannt ist. Und Brennstoffzellen benötigen Platin oder Palladium als Katalysator. Platin und Palladium sind sehr viel seltener als Lithium und Cobalt. Platin fällt zumeist als "Beifang" in Goldminen an, aber auch dafür werden riesen Löcher gegraben.
Es würde auch Sinn machen wenn Industrieanlagen die sehr viel Energie brauchen vielleicht in Regionen verlegt werden wo man diese Energie einfacher generieren kann.
Tja, sag das mal den Industriearbeitern in Süddeutschland ... Aber ja, die bayerische Staatsregierung wartet da noch auf göttliche Eingebung. Die 10H Regelung hier ist bescheuert.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über die Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Indem Du unten auf "ICH stimme zu" klickst, stimmst Du unserer Datenschutzerklärung und unseren persönlichen Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken zu, wie darin beschrieben. Du erkennst außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Deines Landes gehostet wird und bist damit einverstanden, dass Deine Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden.
Einen Kommentar schreiben: