Ich würde die in jedem Fall zur Exprimental-Version raten. Denn:
raspistill braucht den Parameter "-t 99999999" damit es "länger" läuft. Aber unendlich lange läuft auch das nicht. D.h. du musst dich noch mit dem Problem des Neustarts von Raspistill beschäftigen.
In der "klassischen" Vernwendung von Raspistill und MJPG-Streamer wie man sie im Netz findet (u.a. How to build and run MJPG-Streamer on the Raspberry Pi - miguelgrinberg.com), schreibt raspistill das Bild auf die Platte und MJPG-Streamer erkennt neue Bilder und streamed sie --> Laaaaangsam.
Du könntest das auf ein RAM-Mount umbiegen. Aber dann kannst du auch gleich die Experimental-Version benutzen.
Zum Klingel-Problem:
Nun, du kannst auch alles andere nehmen was einen Netwerkanschluss hat und auf der eine GA auslösen kann. EIBD z.B.
Deine FS20 Lösung: Nun, ich bin kein Freund von Funk für solche Lösungen. Deswegen hab ich auch kein WLAN an die RaspiCam gehängt, sondern ein Netzwerkkabel gezogen.
Wenn du FS20 nutzt, dann fällt VoIP und all seine Vorteile ja "komplett" flach, oder hab ich da etwas übersehen?
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@Tuxedo:Zitat von tuxedo Beitrag anzeigenSoweit ich das recherchiert habe, hält der mjpg-streamer-experimental, den ich aktuell verwende, die Bilder nur im RAM.
betrifft das nur die "experimental"? Ich würde gerne eine USB-Cam mit mjpg streamer 24/7 betreiben.
Zur 2N ENTRYCOM IP UNI mit Klingel:
60€ für das Feature finde ich auch etwas unverschämt. Deine Idee mit Asterix und HS klingt tatsächlich etwas umständlich, aber warum nicht (wenn ich denn einen HS hätte
). Somit scheidet das aus.
Ich bin nun aber auf eine interessante Lösung gestoßen, die ich vermutlich weiterverfolgen sollte:
Für das Funksystem FS20 gibt es ein Bauteil, welches an den Klingeldraht angeschlossen wird und bei Strom ein Funksignal sendet. D.h. meine alte Klingel kann bleiben - die Entrycom wäre nur wegen dem VoiP ins Haus gekommen um in Verbindung mit Asterix Aktionen auszulösen. Das erreiche ich auch mit obiger Lösung.
Was braucht man dazu?
- FS20 KSE Funk-Klingelsignal-Erkennung
- COC a CC1101-OneWire-Clock extension for Raspberry Pi (es gibt auch eine USB-Version)
- Software für den RPI- FHEM
Klingel sendet somit ein Funksignal, welches vom RPI empfangen wird. Die Software FHEM ist zwar Perl (uaaahhh) aber erscheint verdammt mächtig (grosse Community). Mein Ziel "Homematic" einzusetzen ist damit auch noch möglich durch Anschluss eines zweiten Sticks.
Somit wäre mein Einstieg in die Hausautomatisierung auch erfolgt
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Soweit ich das recherchiert habe, hält der mjpg-streamer-experimental, den ich aktuell verwende, die Bilder nur im RAM.
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Ich weiß nicht im Detail wo/ob die Videos/Bilder auf der SD-Karte irgendwo gecached werden, aber das sollte man tunlichst auch im RAM machen - die SD-Karten sterben schneller als man glaubt.
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AFAIK braucht der Gira-Quad-Client (wie auch die Gira Android und iPhone-APP) einen Link zu einem statischen, einzelnen Bild. Zusätzlich muss man angeben, in welchem Zeitabstand das Bild erneuert wird (ich glaub in Millisekunden). Mit MJPEG-Streamer sieht die URL zum statischen Bild dann so aus:
http://<Raspberry Pi IP>:8080/?action=snapshot
Eingerichtet wird das ganze wie mit jeder anderen Kamera auch. Kommt halt drauf an ob du eine HTML-Visu, oder den Quadclient (in verbindung mit der APP) benutzt.
Zur USV: Prinzipiell find ich die Idee ja nicht schlecht. Aber wenn ich überlege wann ich das letzte mal einen Stromausfall hatte der länger als eine Stunde gedauert hat, und ich zudem noch meinen lokalen, headless-laufenden 24/7 Linux Server (nein, nicht der Raspi) wieder händisch reparieren musste.... Hmm, eigentlich war das nie der Fall.
Persönlich finde ich nicht, dass sich die 20EUR und der zusätzliche Aufwand lohnen. Der Raspi soll ja >10 Jahre laufen. Die Batterien die da drin sind werden aber nach ein paar Jahren den Geist aufgeben.
Viel wichtiger ist der Umstand, dass der Raspi mit einem Flash-Speicher läuft, der nur eine begrenze Anzahl Schreibzyklen erlaubt bevor er den Geist aufgibt. Moderne SD-Karten haben zwar schon Wear-Leveling im Controller drin um den Worst-Case bestmöglich zu verzögern. Aber irgendwann wird das Teil den Geist aufgeben. Also musst du doch wieder "Hand anlegen".
Was man aber (stattdessen) nun tun sollte, ist das System möglichst so hin zu bekommen, dass es im read-only Modus läuft, und Schreibzugriffe nur noch in den RAM erfolgen. Und wenn das Ding nur noch im Read-Only-Modus läuft, dann bleibt bei einem Crash auch das Dateisystem beim wieder hochfahren nicht hängen, womit dann eine Pi USV, die genau das verhindern soll, unnötig wird. Und die SD-Karte lebt auch deutlich länger.
Unterm Strich: Denke die 20EUR sind nicht sonderlich gut angelegt.
[update]
http://www.raspberrypi.org/phpBB3/vi...c.php?p=213440
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Hallo tuxedo,
erstmal DANKE für die Anleitung zum Installieren von MJPG. Funktioniert perfekt, ich bin begeistert.
Zur USV des Pi: Ziel sollte es ja zusätzlich sein, den Pi beim Stromausfall über eine gewisse Zeit am Laufen zu halten und wenn das nicht mehr geht, ihn gezielt herunterzufahren, damit beim nächsten Start alles weiter funktioniert.
Ich hab mir mal so ein Teil für knapp 20€ bestellt und werd mal schauen... Vielleicht bekommt man es ja trotzdem in das Gehäuse.
Nochmal zur Anbindung der Kamera in den HS und die Gira-App.: Kann ich den Stream in die App. einbinden und auf meinen iDevices anzeigen lassen oder ist das nicht möglich?
Danke.
Ari
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Ein interessantes Projekt. In's Gehäuse muss das Zeug nicht unbedingt rein. Aber da diese USV über den GPIO Port mit dem Pi kommuniziert, müsste man ein separates Kabel ins Gehäuse rein bringen. Heisst dann nochmal eine PG-Verschraubung....
Einfacher wäre es wohl wenn man 4 Mignon-Batterien zu je 1,2V in Reihe schaltet und mit einem USB-Zwischenstecker in die Stromversorgung hängt. Damit würden dann die Batterien zusammen mit dem Pi mit Strom versorgt. Wenn das Netzteil ausfällt, oder der Strom ausfällt, wären die Batterien als Puffer da. Wenn der Strom halt länger ausfällt als der Puffer Saft hat, so würde der Pi immer noch abschmieren.
Allerdings bin ich mir noch nicht sicher ob das "die feine Art" ist, wenn man die Batterien "einfach so" dazwischen klemmt. Stichwort Ladestrom, Sicherheitsschaltung etc...
Aber nicht jeder "Absturz" bringt den Pi beim nächsten booten zum erliegen. Da kann man auf Linux-Seite Vorkehrungen treffen. Muss da nochmal googeln. Bei meinem letztem Arbeitgeber hatten wir ein Projekt in dem ein Linux ebenfalls "Headless" lief und gerne mal der Stecker gezogen wurde statt anständig runter zu fahren. Da hat das auch funktioniert.
- Alex
[update]
Schau mal hier: http://www.amazon.de/gp/product/B005...&psc=1&s=ce-de
Ist etwas "teurer", aber hat gleich ein Gehäuse... Ich geh mal davon aus, dass man den Akku auf der einen Seite mit seinem netzteil laden kann, und auf der anderen Seite das USB-Gerät dran hängen kann, auch während des Ladevorgangs. Müsste man mal ausprobieren. Mein Arbeitskollege hat ein ähnlichen Akkupack. Den werd ich mal fragen....
Wenn das so geht, dann wäre das Ideal: It der Strom da, wird der Akku geladen/auf Kapazität gehalten und der Pi bekommt Saft. Fällt der Strom aus, wird der Akku nicht mehr geladen, und der Pi läuft im Akkubetrieb weiter. Je nach Größe des Akkupacks reicht der Betrieb für Stunden. Für einen "normalen" Stromausfall ist das wohl ausreichend. Muss man dann nur ein preislich attraktives Modell wählen.
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Hallo,
hab hier CW2. Pi USV - Die USV für Raspberry PI und Arduino Platinen eine günstige Lösung für eine USV für den Raspi gefunden. Damit sichert man sich gegen Stromausfälle ab (Problem nach dem Stromausfall könnte sein, dass der Raspi nicht mehr korrekt hochfährt oder durch den Stromausfall die SD zerschossen wird).
Einziges Problem: Das Gehäuse der Selbstbau-Überwachungskamera wird wohl nicht mehr ausreichen, um die USV mit unterzubringen.
Ari
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Könnte sein dass hier und da noch ein kleiner Fehler in der Doku drin ist. Vllt. fehlt das eine oder andere Paket noch. Aber das wirst du recht schnell feststellen. Kannst dann ja berichten, damit ich die Doku anpassen kann.
Ist halt schwer alles Stück-für-Stück aufzuschreiben, wenn man erstmal ne Woche am experimentieren ist...
Bzgl. Qualität: Schau dir mal meine Beispielbilder hier im Thread an. Dann bekommst du einen Eindruck...
MIr war/ist eben wichtig dass ich eine relativ hohe Auflösung bei den Bildern habe. Denn das ganze wird auf solche einer Kiste visualisiert: ViewSonic VSD220 21.5" Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Da herrscht Full-HD auf 21,5"! Mit einem 640x480 Bild krieg ich da Augenkrebs oder so... 1280x720 ist mit 1,3MP schon eine akzeptable Hausnummer.
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SUPER!!! Schonmal einen großen Dank für die Mühe. Ich werde heute Abend testen und berichten, ob alles funktioniert hat. Wenn ja, wirds mich ob der Qualität wohl umhauen. :-)Zitat von tuxedo Beitrag anzeigenSchau nochmal in meine Doku... Hab das fertige Binary mal zusammengezippt und bereit gestellt. In der Doku steht wie's geht.
Ari
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Schau nochmal in meine Doku... Hab das fertige Binary mal zusammengezippt und bereit gestellt. In der Doku steht wie's geht.
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@ phreaks
Danke für den Tip. Werd es mir mal anschauen. Hab alles so gelassen wie im Tut, schon die Einstellungen fand ich klasse... :-)
@ tuxedo
Danke für die Infos. Ich bin ein echter Linux-Anfänger... Copy&Paste bringt mich derzeit immer nur ans Ziel.
Wäre natürlich super, wenn es mit dem direkten Weg über den MJPG-Streamer ohne raspistill gehen würde. Deine Verlinkungen bringen mich aber (noch) nicht wirklich weiter.
Da steht unter anderem über den 2. Link:
To compile and start the tool:
# tar xzvf mjpg-streamer.tgz
# cd mjpg-streamer
# make clean all
# export LD_LIBRARY_PATH=.
# ./mjpg_streamer -o "output_http.so -w ./www"
If you have libv4l2 library you could compile it using it.
There are some cameras which has extra controls using it, and you can set much more resolutions.
# tar xzvf mjpg-streamer.tgz
# cd mjpg-streamer
# make USE_LIBV4L2=true clean all
# export LD_LIBRARY_PATH=.
# ./mjpg_streamer -o "output_http.so -w ./www"
Reicht das aus? Oder muss ich da noch mehr machen, wenn ich das bisher über den alten MJPG-Streamer und raspistill laufen habe?
Bedanke mich schonmal für die Hilfe.
PS: Ich finde das Bild der Cam ja jetzt bei der geringen Auflösung und den 5 fps schon klasse... aber wenns noch besser geht, dann los.
Ari
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Hab nochmal recherchiert:Zitat von tuxedo Beitrag anzeigen@phreaks
Hab mal schnell geschaut:
Sieht nicht so aus als ob ich das tatsächlich so einstellen könnte. Siehe Anhang.
Das Feld ist ausgegraut. Vllt. muss ich noch was anderes zuvor einstellen. Ich schau dir tage nochmal genauer drauf.
Gruß
Alex
2N EntryCom IP Uni - Keil Telecom
--> Konfigurationsanleitung 2N EntryCom IP Familie (v2.4.0) (http://www.keil-telecom.de/?wpdmdl=11)
PDF Seite 12:
"Erweiterte Relais-
Einstellungen
(Zeitprofil, Aktivierung
bei Rufaufbau,
Kurzwahltasten)" --> "Integrations Lizenz"
Man braucht also eine extra Lizenz dafür. Kurz nach der Artikelnummer der Lizenz gegoogelt:
http://www.jacob-computer.de/keil-2n...r-1414602.html
Kosten für diese einfache Funktion: Über 60EUR
Das ganze geht aber auch anders:
Wenn man wie ich Asterisk als VoIP Server benutzt, kann man Asterisk mit sicherheit auch so einstellen, dass beim Rufaufbau/Klingeln ein Shell-Script ausgeführt wird. Und dieses Shell-Script kann dann wiederum mit netcat o.Ä. eine TCP oder UDP Nachricht an den HS schicken, welcher dann einen Binärausgang schaltet und damit die Glocke aktiviert... Klingt etwas umständlich, aber dafür spart man sich über 60EUR (sofern man einen Binärausgang übrig hat).
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@rel
Schau dir bitte diesen Link an (hatte dich ja in meinem letzten Post schon darauf verwiesen...):
Raspberry Pi ? View topic - mjpg-streamer-experimental make breaking on cmakelist
und den darin vorhanden Link zu https://github.com/jacksonliam/mjpg-streamer
Das ist eine MJPG-Streamer Version die für den Raspi angepasst wurde. Damit musst du das Tool raspistill nicht mehr benutzen. Die Softwareschnittstelle zur Kamera wird hier direkt angesprochen. Damit hast du eine deutlich bessere Performance gegenüber der Kombination aus raspistill + Standard-MJPG-Streamer UND du musst dich nicht mehr drum kümmern dass raspistill nur X Millisekunden läuft (Parameter -t 9999999). Das Ding läuft ewig.
Performance sollte bei 1280x720@25fps je nach Qualitätseinstellung bei max. 10-15fps liegen.
5fps bei 640x480 kannst du ja knicken. Da hätte man dann auch eine günstige Kamera nehmen können und wäre besser dran. Das "toll" an der Raspi-Lösung ist der geringe Preis bei großer Auflösung... Man muss halt nur die passende Software nutzen.
@phreaks
Hmm, was mir da spontan einfallen würde: Nimm eine Edelstahlplatte die das Loch in der Wand ausreichend verdeckt. Darin macht du dann ein Loch/Ausschnitt der so groß ist wie für die 2n Anlage benötigt. Ggf. solltest du das "lasern" lassen, damit's auch nach etwas aussieht.
Den schwarzen Rahmen kriegst du nicht getauscht/vergrößert. Denn das ist ein Kunststoffteil im gesamten...
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@Tuxedo:
habe nun ein weiteres Problem mit der 2N EntryCom IP Uni: sie ist zu klein
Meine alte Türklingel ist 2cm höher und jetzt stellt sich die Frage, wie ich die Klingel ansehnlich dort montiert bekomme.
Der schwarze Rahmen auf dem die Edelstahlplatte montiert ist müsste lediglich 2 cm höher sein. Könnte man diesen Rahmen tauschen? Aus was ist der und wie ist die Platte darauf befestigt?
@rel:
Danke für den Link. Wie viel FPS bei welcher Auflösung hast du gewählt (im Tut sind es 5fps bei 640x480)? Bist du zufrieden mit der Qualität?
Du kannst "nohup" verwenden. Damit kannst du deinen Prozess in den Hintergrund schicken und dich ausloggen. Oder noch besser: beim Hochfahren/Runterfahren automatisch starten/stoppen. Schau mal hier, etwas weiter unten unter "Install as a Start-Up Daemon":
http://www.dronkert.net/rpi/webcam.html
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