Zitat von chrisi
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Gute Frage. Wie könnte man das Lösen? Paar kleine Löcher mehr sollten nicht stören, aber wie funktioniert das technisch am Raspi?
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Hast du dir eigentlich auch Gedanken über IR LEDs gemacht, damit die Kamera auch in der Nacht Fotos macht bzw. ist das in einem späteren Step angedacht?
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Je nachdem wie weit das Kamera-Auge hinter der Öffnung sitzt gehen auch weniger als 6mm. Das "Objektiv" selbst ist etwa 2mm groß. Mit einem 3mm Loch könntest du auch auskommen.
Hatte auch eine Konstellation in der 2mm ausreichend waren. Aber mit dem aktuellen Aufbau hab ich das nicht mehr hin bekommen. 6mm sind eigentlich zu groß. Erleichtert aber das Ausrichten und verhindert bei meiner Gehäuse-Stärke auf jeden Fall dunkle Ränder.
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Super Bilder, danke. Das 6mm Loch reicht also völlig aus für die Kamera, ja? Dann könnte man tatsächlich fast völlig unsichtbare Außen- und Überwachungskameras bauen und in Wände, Mauern oder Vogelkästen integrieren. Das mindert womöglich potentiellen Vandalismus.
Für meine Ansprüche ist das Ganze nahezu perfekt: Will die Kamera unsichtbar in eine Grundstücksmauer neben die Klingel- und Türsprechstation einbauen. Da fällt dieses kleine Loch für die Linse absolut nicht auf...
Danke für deine bisherige Arbeit.
Ari
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So, das nächste Update: Kameragehäuse ist nun fix und fertig. Habe jede Menge Bilder in die Doku eingefügt (sorry, bin zu faul die hier nochmal zu posten).
Das mit dem Ankleben der M2 Schrauben für das Kamera-Board hat gut geklappt. Entgegen allen Befürchtungen des befragten Klebstoffexperten klebt der Kleber wie Hölle und die Schrauben sind, wenn man nicht gerade mit Gewalt dran geht, nicht so einfach weg zu hebeln. Das Kamera-Board hält mit den 4 M2 Kunststoffschrauben bomben-fest.
Der Gesamtpreis für die Kamera steht nun auch Fest: Inkl. Versand und ohne die wenigen Teile aus der Bastelkiste kostet der Spass 143,45EUR.
Zugegeben, fast 50EUR mehr als ursprünglich gedacht. Aber für mich war es das Wert:
POE (passiv), IP44 Wasserdicht, 5MegaPixel, Debian Linux.
Mehr Flexibilität gibt's für diesen Preis aktuell nirgendwo.
Nun ja. Nächster Schritt ist der Test mit raw-H264 unter Android, sowie das fertigstellen der Android-Anwendung.
In einer Woche rücken die Klinker-Maurer an und werden die Anlage dann mit einfassen. In 2 Wochen kann ich dann vielleicht schon Bilder der fertigen Außenanlage am Haus zeigen.
Bedingt durch Zeit die für den Innenausbau drauf geht, wird die fertigstellung der Android-APP noch ein wenig dauern...
Gruß
Alex
P.S. Okay, ein Bild gibt's hier direkt ...Angehängte Dateien
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@Rei
Theoretisch ja. Aber wenn du auch einen Passiven POE Adapter haben willst, musst du die Kabel auf USB Adaptieren. Und spätestens da macht ein Lötkolben Sinn.
Ist an und für sich nicht besonders aufwendig oder viel können gefragt. Nur ein bisschen Feingefühl und kein 0815 Baumarkt-Lötkolben...
Mittlerweile hab ich Kunststoffschrauben zur Befestigung des Kamera-Boards im Deckel gefunden. Ausgerechnet bei Conrad bin ich fündig geworden. In den Baumärkten hab ich nichts kleineres als M2.5 gefunden, und da dann aber keine Muttern dazu...
Hab die Teileliste in der Doku mal ergänzt. Diese Woche werde ich dan das Kamera-Board befestigen. Am WE hab ich das Gehäuse an der Halterung befestigt. Hatte nur leider mein Handy nicht parat, so dass ich hierzu noch keine Fotos habe.
MJPEG hat sich mittlerweile bei entsprechender Auflösung (720P) als recht langsam erwiesen. Schätze mal 2fps ...
Werde noch h264 als Alternative ausprobieren. Muss da aber Android noch beibringen einen h264 Rohdatenstrom zu dekodieren. Geht zwar auch mit VLC, aber ich will es ja innerhalb der APP haben.
Mal schauen. Wird schon klappen. Das Gehäuse zusammen mit der Halterung finde ich aber gar nicht so "unprofessionell". Kann sich denke ich ein wenig sehen lassen. Werde wie gesagt noch Bilder nachreichen.
Gruß
Alex
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Wenn man auf die geringe Größe der Box keinen Wert legt, sollte das Ganze doch auch ohne Lötkolbeneinsatz möglich sein oder???
Ari
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UPDATE:
Kamera-Gehäuse ist "fast" fertig. Fehlt nur noch die Montage der Halterung am Gehäuse, sowie die Befestigung der Kamera-Boards im Deckel.
Bild gibt's in der Doku (siehe Signatur).
An der Software hab ich auch schon gebastelt. Werde versuchen auf MJPEG zu setzen. Das macht, abgesehen von der Framerate, die wenigsten Probleme und man kann - wenn man unbedingt möchte - mit den vollen 5MP arbeiten.
Hab dazu NICHT den mjpeg-streamer wie man ihn in vielen Tutorials im Netz findet verwendet, sondern aufbauen auf raspistill meine eigene (in Java geschriebene) Anwendung gebaut. Performance-Tests muss ich noch machen. Sieht aber für's erste nicht schlecht aus.
Das wohlmöglich gute an meiner Lösung ist: Das Bild muss nicht erst über das Dateisystem bevor es auf's Netzwerk geschickt wird. Ich lese direkt die Ausgabe, splitte die einzelnen JPEG Dateien voneinander und streame das als MotionJPEG.
Wer das ganze nachbauen möchte: Ich hab Stückliste und Preise in der Doku niedergeschrieben. Man sollte aber ein klein wenig mit dem Lötkolben umgehen können: Die Videobuchse hab ich durch eine stehende ersetzt, und die Audio-Buchste hab ich ganz entfernt --> Platzprobleme.
Wenn die Performance OK ist (muss ich daheim testen.. per VPN lässt sich das schlecht sagen), ist als nächstes der Feinschliff der Android-App dran.
Anregungen und Kommentare sind willkommen.
Gruß
Alex
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Ja, das hat was. Sieht aber nach einem größeren Bastelaufwand aus. Gerade wenn's auch dicht sein soll.
Hab die letzten 2 Wochen damit verbracht unser Haus im Werk zusammen zu nageln. Jetzt geht's erstmal wieder ins Büro. Vielleicht finde ich die nächsten Tage etwas Zeit mein Gehäuse fertig zu machen. Dann gibt's auch wieder Bilder.
Von der "ausgelöteten" Netzwerkbuchse im Raspi bin ich wieder abgekommen. Muss mir da irgendwas auf dem Raspi zerschossen haben. Netzwerk-LEDs leuchten noch, aber der DHCP Request kommt nicht durch. Fehler seh ich sonst auch keine.
Hab jetzt doch den Adapter für die SD-Karte bestellt und eine Micro-SD drauf gesteckt. Jetzt ist im Gehäuse wieder Platz für den Netzwerkstecker (vermutlich mit manipuliertem Knickschutz) in der original Raspi-Netzwerkbuchse.
Um den Strom ins Gehäuse zu bekommen hab ich bei Reichelt einen Passiv-POE Adapter geordert. Ist schön klein und sollte platzmäßig keine Probleme bereiten.
Plexiglas für das "Kameraauge" im Gehäuse hab ich auch schon da. Fehlt nur noch die Zeit alles zusammen zu bringen.
Melde mich wieder wenn ich weiter bin.
Gruß
Alex
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Kameragehäuse
Habe ich die Tage in einer Sicherheitszone unseres Unternehmens gesehen, und musste direkt an dich denken - vielleicht insperiert es dich ja bei deinem Selbstbaugehäuse für deine Kamera ;-)
LG
DanielAngehängte Dateien
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Nö, ein fertiges Image gibt es noch nicht. Bin noch am basteln mit dem Gehäuse. Wenn ich mal alles zufriedenstellen umgesetzt habe kann ich ggf. ein Image zum Download anbieten.
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Hallo Tuxedo,
ich verfolge spannend das Thema!
Wollte mal vorsichtig nachfragen ob das Thema Software schon alles zufriedenstellend funktioniert?
Du schreibst:
Gibt es ein event Image zum Download wo alles soweit schon getestet ist und man auf einem gefestigten Erfahrungsschatz Deinerseits aufsetzen kann?Zitat von tuxedo Beitrag anzeigenSo, zurück zum Thema Kamera...
Alles weitere ist dann eigentlich nur noch Software:
* MJPEG Stream für die Haustür-Klingel-APP auf dem Tablet/Smartphone
* Einzelbild für "mal schauen wer vor der Garage sich aufhält"
* Abspeichern von Bilder bei "Motion Detection" für die letzten 72h (die SD Karte sollte mit 8GB dafür groß genug sein), ggf. Email bei Motoion Detection wenn man im Urlaub ist (so verpasst man keinen Postboten oder Einbrecher vor der Haustür)
* Einfaches, evtl. PHP gestütztes Webinterface im Eigenbau
* ...
Wenn ich weiter bin gibt's noch mehr Bilder. Werde das auch in meiner Doku dann weiter dokumentieren...
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Wenn das Gehäuse tatsächlich hermetisch dicht ist, kann Trockenmittel helfen, daß die mit eingebaute Feuchtigkeit nicht kondensiert.Zitat von tuxedo Beitrag anzeigenWürde in's Gehäuse zur Sicherheit ein kleines Säckchen Feuchtebindemittel (findet man oft bei neu gehauften Schuhen im Schuhkarton) ins Gehäuse legen. Wegen der Temperatur mach ich mir eigtl. keine Sorgen.
Luft ist ein schlechter Wärme/Kälteleiter. Da das Gehäuse eigentlich Luftdicht ist, sollte ein Kalter Winter da nicht allzuviel ausrichten. Der Raspi wird ja auch selbst ein wenig warm.
Falls regelmäßig Feuchtigkeit nachkommt, nützt es nur begrenzt, weil es nur eine endliche Menge Wasser absorbieren kann.
Deswegen nützt es übrigens nichts, einfach so das Beutelchen aus dem Schuhkarton mit reinzupacken. Das dürfte schon vollgesogen sein und muß mittels Ausbacken regeneriert werden: Kieselgel ? Wikipedia
Gruß,
Dietmar
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Prinzipiell ja, aber Adapter = eine zusätzliche Kontaktstelle als Fehlerquelle die sich vermeiden ließe ...
Man würde da rund 1,5cm sparen. Aber das Problem bei den Bopla-Gehäusen in dieser Größe ist eher die Netzwerkbuchse. Die steht am Eck an der Ausbuchtung für die Verschraubung an. Selbst wenn man den SD Adapter benutzt reicht das nicht um einen Stecker da rein zu stecken.
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man könnte auch so einen adapter verwenden um mehr platz zu gewinnen
http://www.ebay.de/itm/TF-Micro-SD-S...item3a7fbddfe7
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