Zitat von BadSmiley
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Keine Ankündigung bisher.
Außenbewegungsmelder an NYM - Mangel?
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Würde sagen: nein.Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigenWenn es SELV wäre, dürfte es dann ohne doppelte Isolierung mit in eine Mantelleitung?
Der einzige Grund, die DALI-Leitungen zusammen mit den zugehörigen Stromkreisen abzuschalten, ist für mich folgender: Wenn daran gearbeitet wird und DALI und 230 V im gleichen Kabel geführt werden, könnte sich bei einem einfachen Fehler, z. B. 230 V auf DALI-A, die Spannung von Stromkreis A auf Stromkreis B verschleppen, obwohl ich diesen gerade abgeschaltet habe.
Und genau die Scheiße ist mir passiert …
48-V-Schienensystem mit DALI, zusätzlich aber auch DALI in einzelnen Büros daneben. Beim Anklemmen wurde irgendwo ein Fehler gemacht: Grau auf Phase, Schwarz auf DALI. Das hat sich durch sämtliche EVGs durchgezogen.
Als ich dann in die Schiene gegriffen habe, um das 48-V-Leuchtmittel herauszunehmen, habe ich ganz schön geflucht. Derjenige, der das aufgelegt hat, kann froh sein, dass er in dem Moment nicht da war …
Der Fehler ist also definitiv nicht ohne. Ich kenne aber leider kaum eine Firma, die tatsächlich alle betroffenen Stromkreise gemeinsam abschaltet.
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Die 48V sind doch sicherlich SELV. In dem Fall ist es doch ohnehin nicht sauber da einfach direkt drauf zu gehen. Ich kenne es eigentlich eher so dass wenn Dali SELV sein muss man hier nochmal nen Repeater beispielsweise zwischenschaltet um diese Kreise zu trennen.Zitat von Peterich Beitrag anzeigen48-V-Schienensystem mit DALI
Dali muss laut Norm ja nicht die Anforderungen an SELV erfüllen. Man kann Dali aber durchaus SELV konform bekommen. Kommt am Ende auf die Komponenten drauf an die man einsetzt.
Für so 24/48V Geschichten würde sich ne eigene Dali Linie auch anbieten. Man muss es dann nur sauber trennen, kann man dann halt nicht mehr mit 230V in der selben Leitung führen.
Aber was man beispielsweise machen könnte wäre: Über ein Dali Gateway die Dali EVGs in der UV versorgen. Und über ein weiteres Gateway die dezentralen 230V EVGs.
Wäre aber auch hier nicht ganz sauber SELV, man müsste dann schauen was der Hersteller des Dali Gateways so sagt. Es gibt aber welche zB von Lunatone die hatten sowieso gar keinen 230V Anschluss sondern nur 12/24V. Da biste dann natürlich SELV unterwegs...
Frage ist ja welche Komponenten man dann einsetzt. Einfacher Hilfssschalter sind ja auch nicht ganz sauber hier, zumal man dann die Schiene auch vergessen kann und hier wieder ne extra Schiene benötigt, zumindest bei Siemens der Fall. In der Praxis hat die eh keiner da, außer du bist Schaltschrankbauer und machst nur das und hast nen großes Lager. Wenn dann müsste man imo eher 3p Automaten (oder nach der Absicherung 3pol Ausschalter) einsetzen. Ist dann aber wieder so die Frage nach dem PlatzZitat von Peterich Beitrag anzeigenIch kenne aber leider kaum eine Firma, die tatsächlich alle betroffenen Stromkreise gemeinsam abschaltet.
. Heißt aber auch für deine 48V Geschichte würdest dann wieder ne eigene Zuleitung bis zur UV benötigen um getrennt vom Rest abschalten zu können, also nix Ringleitung und einfach mal abzweigen weil grade in der Nähe.
Zuletzt geändert von ewfwd; Gestern, 17:07.
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Dali ist kein SELV; folglich sollte man das als Elektrofachkraft so behandeln, als wäre es ein unter Spannung stehendes aktives Teil. Und da gelten die 5 Sicherheitsregeln.Zitat von Peterich Beitrag anzeigenUnd genau die Scheiße ist mir passiert …
Wenn man also eine Schiene mit offensichtlich 7 Adern hat, ist man genötigt, an den Anschlussstellen zumindest die Spannungsfreiheit festzustellen. Wenn da noch was ist - weil Dali da noch drauf speist - muss man das Dali-Netzteil mit freischalten. Sonst kribbelt es halt, wenn man da reingreift…
Ein Hinweis an den LS zur Beleuchtung wäre schön, darf aber trotzdem nie dazu führen, die 5 Sicherheitsregeln außer Acht zu lassen.
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Genau so habe ich das auch gelernt. Richtig ist FELVZitat von tsb2001 Beitrag anzeigenDali ist kein SELV
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Ich würde es eher so ausdrücken dass Dali (Geräte) nicht SELV sein müssen laut Norm. Die Norm hindert aber niemanden daran Geräte zu bauen die für sich betrachtet dann halt doch SELV entsprechen können.Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigenDali ist kein SELV; folglich sollte man das als Elektrofachkraft so behandeln, als wäre es ein unter Spannung stehendes aktives Teil. Und da gelten die 5 Sicherheitsregeln.
Zuletzt geändert von ewfwd; Gestern, 20:37.
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Ja, alles vom gleichen Elektriker.Zitat von r4id Beitrag anzeigenVom gleichen Elektriker?
Das müssten die beiden Kinderzimmer und das Schlafzimmer sein.Zitat von r4id Beitrag anzeigen
Das müsste ein Deckenauslass im Bad sein, der eigentlich schaltbar sein sollte aber nicht ist (für eine IR-Heizung) und Beleuchtung laut Legende:Zitat von r4id Beitrag anzeigen
PXL_20260808_172456872.jpg
JaZitat von r4id Beitrag anzeigenSind das rechts/unten Lautsprecherkabel?
Okay, wie würdest du das Thema kurz in einem Punkt als Mangel zusammenfassen?Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigenEigentlich gehört zu dem Verteiler ein separates Dokument, was die Herstellung der Einbauten betrifft - siehe auch dem Formular in der ABB-Doku. Das sollte eigentlich der Errichter erstellt haben.
"Fehlender Nachweis/Dokument für sachgemäße Herstellung der Erdung der Einbauten"
?
Den SKI-Verteiler im EG können wir ja nicht beanstanden aber ich sehe nicht, wie die Zuleitung zum Schrank mit einem RCD abgesichert sein könnte.Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
Es gibt für mich zwei unterschiedliche Vorteile:- ich persönlich arbeite lieber an einem in Betrieb befindlichen Verteiler, wenn es keine geerdeten berührbaren Metallteile gibt. Die Gefahr eines Störlichtbogens (wenn sich beim Arbeiten ein Draht löst) und einer erheblicheren Körperstroms bei zufälligem Berühren ist größer, wenn der Arm zufällig ein geerdetes Teil berührt.
- einfachere Absicherung: wenn der Verteiler geerdet ist, kann das Gehäuse bei schlechtem Erdwiderstand (im TT-Netz) hohe Spannung annehmen; daher ist schon die Zuleitung zum Schrank schon mit einem RCD abzusichern, was eine erhöhte selektive Auslegung von RCDs nötig macht.
Hier die Versicherungslegende für das EG:
Screenshot_20260808-173059.png
Wäre also auch ein Mangel?
Mindestens Punkt 1 - 3 lässt sich aber ja gar nicht mehr korrigieren oder? Die Cat. 7-Kabel etc. liegen alle fest in der Wand bzw. sind an der Decke befestigt.Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigenWas den Verteiler anbetrifft:
Es gibt zwar keine Vorschrift hinsichtlich sauberem Arbeiten, aber es gibt außer der Erdung weitere eklatante Mängel:- haben Netzwerkkabel wegen mangelnder Isolationsfestigkeit nichts in einer Niederspannungsverteilung zu suchen; außer sie münden in einem separaten Feld und können nicht mit Spannung in Berührung kommen (z.B. wie in einem Multimediafeld)
- das gleiche gilt erst Recht für die Lautsprecherkabel
- die Schutzart und die Schutzklasse wurde komplett zerstört, da offensichtlich großflächig die Einführungen herausgebrochen wurden.
- Mantelleitungen wurden außerhalb des Schranks abgesetzt und verlaufen ohne zusätzliche Isolierung außerhalb des Betriebsmittels "Schrank"
Hast du ein Abnahmeprotokoll des Errichters?
Was müsste in dem Abnahmeprotokoll drin stehen? Ich habe beim Eli das Installationsprotokoll angefragt. Seine Aussage war jedoch, dass er mir das Protokoll nicht zusenden dürfe, da ja der Hausanbieter sein Hauptkunde wäre. Entsprechend hat er das Protokoll nur dem Hausanbieter zugesendet.
Ich habe nun beim Hausanbieter direkt angefragt aber warte noch auf Rückmeldung.
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Und das ist jetzt streng betrachtet ein Freifahrtschein, die 5 Sicherheitsregeln zu vernachlässigen?Zitat von ewfwd Beitrag anzeigenDie Norm hindert aber niemanden daran Geräte zu bauen die für sich betrachtet dann halt doch SELV entsprechen können.
Nö, muss ja nur sein, wenn es TT-Netz ist.Zitat von Hrogota Beitrag anzeigenDen SKI-Verteiler im EG können wir ja nicht beanstanden aber ich sehe nicht, wie die Zuleitung zum Schrank mit einem RCD abgesichert sein könnte.
Wenn es TN sein sollte, dann muss das Gestell den Erdkurzschlussstromm führen. Hutschienen haben einen äquivalenten Querschnitt von rund 16qmm Kupfer (siehe Bericht von Hörmann) und das Traggestell ist nicht weniger leitfähig. Die Messung mit 10A Strom und 0,1 Ohm reichen für den Nachweis. Wenn man dann noch die Schleife L zu PE misst, dann sieht man auch den Strom und kann herleiten, ob es zur rechtzeitigen Abschaltung der vorgeschalteten Sicherung kommt. Und darüber kann man dann auch sicherstellen, dass die zulässige Berührungsspannung nicht überschritten wird.
Warum nicht? Die Netzwerkkabel können zurückgezogen werden und in einem anderen Gehäuse untergebracht werden; erst recht die Lautsprecher. Denn da gehören die hin!Zitat von Hrogota Beitrag anzeigenMindestens Punkt 1 - 3 lässt sich aber ja gar nicht mehr korrigieren oder?
Das ist übrigens eigentlich nicht diskutabel; nicht normgerecht, sondern auch gefährlich.
Zumal ich mich frage, welche aktiven Komponenten für Audio in einer Niederspannungsverteilung Platz finden sollen.
Genau wie Punkt 3. Kabel abklemmen, rausziehen, neue Durchführungen rein, Kabel neu einführen und wieder anschließen. Ist alles umsetzbar; frisst halt Zeit und Geld.
Also ist der Hausanbieter derjenige, der nun für Dich in den Bereich der Mängelgewährleistung kommt (Vertragspartner)?Zitat von Hrogota Beitrag anzeigenIch habe nun beim Hausanbieter direkt angefragt aber warte noch auf Rückmeldung.
Ist schon alles bezahlt oder hast Du noch einen Sicherheitseinbehalt zurückbehalten?
Sind die Gewerke von Dir formal abgenommen oder sind die Abnahmen noch offen?
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Beantworte ich dir wenn du mir die Stelle nennen kannst wo ich das behauptet habe. Wäre einfacher wenn man immer bei konkret dem auch bleibt was geschrieben wurde, das macht die Diskussion nicht nur angenehmer sondern auch kürzerZitat von tsb2001 Beitrag anzeigenUnd das ist jetzt streng betrachtet ein Freifahrtschein, die 5 Sicherheitsregeln zu vernachlässigen?
Zuletzt geändert von ewfwd; Gestern, 22:06.
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