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  • tuxedo
    antwortet
    Würde in's Gehäuse zur Sicherheit ein kleines Säckchen Feuchtebindemittel (findet man oft bei neu gehauften Schuhen im Schuhkarton) ins Gehäuse legen. Wegen der Temperatur mach ich mir eigtl. keine Sorgen.

    Luft ist ein schlechter Wärme/Kälteleiter. Da das Gehäuse eigentlich Luftdicht ist, sollte ein Kalter Winter da nicht allzuviel ausrichten. Der Raspi wird ja auch selbst ein wenig warm.

    Man kann auch per Kommandozeile die Temperatur des Raspi auslesen. Man könnte damit sogar eine kleine Temperaturüberwachung/Regelung bauen:

    Fällt die Temperatur unter einen gewissen Wert, wird einfach für Zeit X die Fakultät von 9999999999999999999999 ausgerechnet. Das sollte den Raspi etwas "erwärmen". Den Prozess kann man bei erreichen einer "normalen" Temperatur ja wieder abschießen.

    Wenn es soweit ist und die Kamera draußen hängt, werde ich mir mal gedanken drüber machen. Jedenfalls sollte es kein Problem sein die CPU so zu beschäftigen dass es ihr auch im tiefsten Winter nicht zu kalt wird. Der Raspi Modell B zieht ja bei Vollast bis zu 700mA. Macht bei 5V 3,5Watt. Zum "nicht erfrieren" müsste das ausreichen.

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  • rel
    antwortet
    Zitat von tuxedo Beitrag anzeigen
    BOPLA ET-214 - Gehäuse, 200x120x57mm bei reichelt elektronik

    Da könnte man sogar ohne Drehmel und Löten hinkommen.

    Aber mir persönlich wären die alternativen Gehäuse zu groß für eine "kleine, unauffällige Kamera".
    Meine Lösung soll in eine Grundstücksmauer integriert werden. Sichtbar soll dann nur noch der kleine Bereich der Kamera-Linse sein, alles andere wird abgedeckt/verputzt. Deshalb ist mir die Größe des Gahäuses eigentlich egal, nur reinpassen muss der Raspi.

    PS: Was denkst du über den Schutz vor Kälte? Ist da was notwendig oder sollte die Eigenwärme des Raspi im Winter ausreichen? Zur not kann ich das Gehäuse außenrum auch noch in Dämmwolle packen... dann stellt sich wieder die Frage der Erhitzung im Sommer?

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  • tuxedo
    antwortet
    Hmm, ich schätze mal mind. eine Nummer größer müsste es sein. Die SD Karte steht locker 1,5cm raus. Seitlich trägt die Videobuchse auch gut 1cm auf. Auf der anderen Seite, wenn ein Netzwerkstecker rein soll, braucht man dann auch nochmal ca. 3cm.

    Genau sagen kann ich's nicht, aber ich schätze das das hier reichen "könnte":

    BOPLA ET-220 - Gehäuse, 160x 80x 57mm bei reichelt elektronik

    Könnte aber immer noch knapp sein, da an den Ecken innen im Gehäuse bedingt durch die Deckelverschraubung, weniger Platz ist.

    Etwas mehr Platz wäre dann hier:

    BOPLA ET-214 - Gehäuse, 200x120x57mm bei reichelt elektronik

    Da könnte man sogar ohne Drehmel und Löten hinkommen.

    In jedem Fall muss man sich für die Halterund der Pi Platine etwas überlegen. In meinem Fall kann ich einfach Schrauben in die Halterungen an der Platinenecke machen. Das sollte dann halten.

    Aber mir persönlich wären die alternativen Gehäuse zu groß für eine "kleine, unauffällige Kamera".

    Wer den Raspi in den Innenraum hängen möchte, dem kann ich noch eine Dome Kamera Attrappe anbieten. Hatte probeweise so ein Teil mal bestellt. Aber für den Außenbereich ist das Ding nicht dicht zu bekommen (ist halt China-Plastik). Für den Innenbereich wenn man da ein wenig mit dem Dremel dran geht sicherlich gut zu gebrauchen. Aber für Aussen wie gesagt ist das nix.
    Fotos kann ich noch nachliefern. Mit Versand müssten ca. 8EUR hinkommen... Wer interesse hat: --> PM ...

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  • rel
    antwortet
    Hallo tuxedo,

    kannst du vielleicht kurz sagen, in welches Gehäuse der Raspi ohne deine Umbaumaßnahmen reinpassen würde?
    Gespannt bin ich auf deine Fotos vom Gehäuse mit eingebauter Cam..

    Danke.

    Ari

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  • tuxedo
    antwortet
    So, zurück zum Thema Kamera...

    Meine Raspberry Pi Cam Bestellung ist mittlerweile angekommen und ich hab gestern Abend auch etwas Zeit verbraucht den Raspi in einen Gehäuse zu bekommen.

    Als Gehäuse hab ich das hier ausgesucht: BOPLA ET-215 - Gehäuse, 120x 80x 57mm bei reichelt elektronik

    Sollte von den Maßen her eigentlich für den Raspi passen: 120x 80x 57mm
    Der Raspi hat 85,6 x 53,98 x 17 mm ...

    Naja, von wegen. Passt nicht ganz:

    * Die SD Karte steht ein ganzes Stück raus
    * Der Videoanschluss steht auch ein wenig raus
    * Man braucht noch Platz für den Netzwerkstecker
    * ...

    Also hab ich kurzerhand zum Lötkolben gegriffen und den Raspi ein klein wenig umgebaut:

    * Videoanschluss von horizontal auf vertikal umgebaut, so dass man das Kabel von Oben statt von der Seite drauf stecken kann (benutze zum einrichten bis das Netzwerk läuft gerne den Videoanschluss, der ist so schön unkompliziert (wenn auch niedrig Auflösend)
    * Netzwerkbuchse ausgelötet und mit einem Stück Patchkabel abgesetzt. Hat den Vorteil dass ich gleich noch die ungenutzen Leitungen für passives POE nutzen kann. Ein Passiv-POE-Injektor-Adapterstück bau ich mir dann noch. Im Gehäuse werden die 5V aus dem Netzwerkkabel dann auf die Pfostenleiste gelegt. Somit spart man sich den Platz an der Seite mit dem Micro-USB Stecker.
    * Klinkenbuchse ausgelötet --> Brauch ich hier nicht und nimmt an der Seite nur unnötig Platz weg
    * Im Gehäuse hab ich dann die am Boden existierenden Erhebungen um noch irgendwas fest zu schrauben mit einem Dremel entfernt.

    Und schon passt der Raspi in's Gehäuse. Das ganze sieht dann (noch unfertig) so aus wie im Anhang zu sehen ist.

    Als Halterung für das Gehäuse hab ich das hier bestellt:

    HALTER KOMPAKT - Überwachungskamera Standfuß aus Aluminium bei reichelt elektronik

    Sieht allerdings nicht ganz so aus wie auf dem Bild. Aber sehr ähnlich. Das Rohrstück lässt sich vom Fuß und Kopf mit einem Gewinde entfernen. Dadurch kann ich es noch 2-3cm kürzen. Das Kabel lässt sich durch den Fuß ins Rohrstück legen. Seitlich am Rohr ist dann eine Öffnung wo das Kabel "ins freie" geführt wird.

    Zum Thema Kabeleinführung ins Gehäuse hab ich viel überlegt und bei der Reichelt-Bestellung kurzerhand einfach zwei PG Verschraubungen zum experimentieren mitbestellt. Ein nicht allzudick mit Gummi-umhüllter Netzwerkstecker lässt sich durch eine PG16 Verschraubung (PGBF 16 - Kabelverschraubung, PG16, 10-14mm bei reichelt elektronik) durchführen. Wenn man die Verschraubung richtig fest zudreht, dann umschließt das Dichtungsgummi das Kabel. Zwar je nach Kabelstärke nicht bombenfest, aber so, dass bei einer überdachten Montage keine Luftfeuchtigkeit rein kommt. Einem Hochdruckreiniger, oder vielleicht sogar einem Gartenschlauch würde es nicht unbedingt Stand halten. Muss es aber auch nicht.

    Die Raspi Cam kommt an den Deckel. Da werde ich ein kleines Loch bohren und von hinten mit einem Stück Acrylglas verkleben. Dann kann die Cam raus schauen und das Gehäuse ist dennoch dicht.

    Bzgl. IR-LEDs bin ich mir noch nicht sicher ob und wie ich das mache. Im Eingangsbereich wird es eigentlich einen BM oder sogar PM geben der das Licht einschaltet wenn sich jemand nähert. Von daher bräuchte ich nicht unbedingt "Nachtsicht". Den Rest macht dann vermutlich eh die Straßenbeleuchtung.

    Alles weitere ist dann eigentlich nur noch Software:

    * MJPEG Stream für die Haustür-Klingel-APP auf dem Tablet/Smartphone
    * Einzelbild für "mal schauen wer vor der Garage sich aufhält"
    * Abspeichern von Bilder bei "Motion Detection" für die letzten 72h (die SD Karte sollte mit 8GB dafür groß genug sein), ggf. Email bei Motoion Detection wenn man im Urlaub ist (so verpasst man keinen Postboten oder Einbrecher vor der Haustür)
    * Einfaches, evtl. PHP gestütztes Webinterface im Eigenbau
    * ...

    Wenn ich weiter bin gibt's noch mehr Bilder. Werde das auch in meiner Doku dann weiter dokumentieren...
    Angehängte Dateien

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  • tuxedo
    antwortet
    Zitat von l0wside Beitrag anzeigen
    OK, gut zu wissen. Ich habe mit Kindle Fire und Odys Next (beide Android 4.irgendwas) gearbeitet. Die SIP API ist (auch bei 4.x) optional, und beide haben die Option nicht gezogen :-(

    Ich befördere mein Werk (Kreuzung aus Webbrowser für die Visu und Sprechanlage) mal in github. SIP gibt´s aber erst in Release 2.

    Max

    Im Thread https://knx-user-forum.de/knx-eib-fo...ihr-davon.html hab ich ein Testprogramm gepostet mit dem man das mit der SIP API testen kann. Das 21,5" Acer Gerät hat offenbar diese API. Für das Viewsonic Modell suche ich noch eine Testperson. Aber ich gehe davon aus dass die API auch hier verfügbar ist.
    Meine Recherchen haben übrigens ergeben dass die API nicht unbedingt "Optional" zu bezeichnen ist. Ist eher umgekehrt. Integratoren können sie optional weglassen und müssen sie nicht optional hinzufügen. Oder kurz: Man muss die API bewusst weglassen und muss sie nicht bewusst hinzufügen. Ob das allerdings hilft? Keine Ahnung.

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  • tuxedo
    antwortet
    Zurück zum Thema Türklingel: Hab eben einen RaspberryPi Modell B + passende 5MP Pi Cam bestellt. Dazu noch ein wasserdichtes Gehäuse. Mit dem Kabelzugang muss ich noch schauen wie ich das am besten Steckbar hin bekomme. Eine mögliche Halterung hab ich auch mal geordert. Summa sumarum: Aktuell knapp 105EUR. Mal schauen ob das so funktioniert und was noch für Kosten aufkommen. Werde meine Erkenntnisse im Google Docs Dokument einpflegen: https://docs.google.com/document/d/1...-vNSdxyf5AdbSU

    stay tuned ...

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  • tuxedo
    antwortet
    Sowas hier: Mini IR Sensor Human Motion Melder Module PIR Bewegungsmelder Infrared Detector | eBay

    Das dann gekoppelt mit einem Eingang an KNX und ich kann per HS ein UDP-Telegramm an das Wand-Tablet senden um das Display zu entsperren/aktivieren.

    Lässt sich aufgrund der Baugröße sehr gut verstecken.

    Hab so ein Teil schon daheim liegen. Bin nur noch nicht dazu gekommen es auszuprobieren.

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  • keldan2
    antwortet
    Zitat von tuxedo Beitrag anzeigen
    .... oder ich klemm einen ebay-mini-pir davor der das Ding mit einer Reichweite von max 2m entsperrt.

    Gruß Alex
    Kannst du das bitte näher erläutern, Links zum einzusetzenden Melder sind auch gerne gesehen.

    LG
    Daniel

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  • tuxedo
    antwortet
    Nein, noch nicht. Hab aber einige HandsOn Videos auf YouTube gesehen. Und da wurde der Touch nicht si schlecht gewertet. Ja, es ist kein richtiger Multitouch (nur 2 Finger). Und ja die Eingabe ist nicht so hoch präzise wie ein anständiger kapazitiver Touch. Aber hey, was macht man mit einer Visu großartig? "Knöpfe drücken". Hier und da ein wenig pinch-to-zoom. Und das kann der Touch soweit ich gesehen hab absolut zufriedenstellend und präzise genug.
    Die viel diskutierte Fliege auf dem Touch interessiert mich nicht. Das Display ist bei mir nicht permanent an. Entweder mach ich das per Taster an, oder ich klemm einen ebay-mini-pir davor der das Ding mit einer Reichweite von max 2m entsperrt.

    Gruß Alex

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  • lukluk
    antwortet
    Hast du das viewsonix schon ausprobiert? Hatte das auch im kopf für die wandmontage,jedoch wurde mir hier im forum abgeraten,weil das tablet einen optischen touchscreen besitzt. Dies soll nicht wirklich geeignet sein als tablet für die smarthomesteuerung

    Zitat von tuxedo Beitrag anzeigen
    Einen funktionierenden Prototypen hab ich schon. Der verwendet die SIP API. Um ältere Geräte schre ich mich nicht. Mein Nexus 4 läuft bereits mit Android 4.3 und das zukünftige Wand-Tablet (Viewsonic VSD220 oder das baugleiche von Acer) haben auch schon Android 4.x
    Android kleiner Version 4 hab ich hier nicht mehr.

    Muss den Prototypen also nur noch aufhübschen und die Webcam-Anzeige mit rein bringen (was nicht so das Problem sein sollte). Warte jetzt aber erst noch ein wenig ab ob das VSD220 im Preis nochmal fällt (bevor das Nachfolgermodell im Oktober raus kommt). Dann kann ich nämlich die APP auch mit der passenden Auflösung testen ohne bei FullHD im Emulator performancemäßig zu verzweifeln.

    Vielleicht findest sich hier ja ein Mitstreiter der mitentwickeln kann? Java beherrsche ich ganz gut. Aber mit den Android-Spezuialitäten bin ich noch nicht ganz so gut vertraut. Gerade was das UI betrifft.

    Gruß
    Alex

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  • tuxedo
    antwortet
    Was du etwas mehr Infos zur "optionalität" des SIP API? Dachte die wäre ab 4.irgendwas standardmäßig dabei? Beim Nexus4 gabs keine Probleme (was ja auch zu erwarten war). Andere Android-Geräte hab ich zum testen nicht da. Nur den Emulator...

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  • l0wside
    antwortet
    OK, gut zu wissen. Ich habe mit Kindle Fire und Odys Next (beide Android 4.irgendwas) gearbeitet. Die SIP API ist (auch bei 4.x) optional, und beide haben die Option nicht gezogen :-(

    Ich befördere mein Werk (Kreuzung aus Webbrowser für die Visu und Sprechanlage) mal in github. SIP gibt´s aber erst in Release 2.

    Max

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  • tuxedo
    antwortet
    Einen funktionierenden Prototypen hab ich schon. Der verwendet die SIP API. Um ältere Geräte schre ich mich nicht. Mein Nexus 4 läuft bereits mit Android 4.3 und das zukünftige Wand-Tablet (Viewsonic VSD220 oder das baugleiche von Acer) haben auch schon Android 4.x
    Android kleiner Version 4 hab ich hier nicht mehr.

    Muss den Prototypen also nur noch aufhübschen und die Webcam-Anzeige mit rein bringen (was nicht so das Problem sein sollte). Warte jetzt aber erst noch ein wenig ab ob das VSD220 im Preis nochmal fällt (bevor das Nachfolgermodell im Oktober raus kommt). Dann kann ich nämlich die APP auch mit der passenden Auflösung testen ohne bei FullHD im Emulator performancemäßig zu verzweifeln.

    Vielleicht findest sich hier ja ein Mitstreiter der mitentwickeln kann? Java beherrsche ich ganz gut. Aber mit den Android-Spezuialitäten bin ich noch nicht ganz so gut vertraut. Gerade was das UI betrifft.

    Gruß
    Alex

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  • l0wside
    antwortet
    Hast du bzgl. Android-SW schon etwas unternommen? Ich stehe vor ähnlichen Problemen.
    Wichtig: auf vielen Android-Devices ist die SIP-API nicht implementiert, da muss man dann selbst etwas implementieren. Es gibt aber fertige Libraries.

    Max

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